Eltern bekommen derzeit ihre "Wechselmodell"-Stundenpläne für ihre Zöglinge und verstehen teilweise nur Bahnhof. Wann muss nun wer in der Schule gehen? Das Problem: Jede Schule macht es anders, die Klassen starten unterschiedlich und innerhalb einer Klasse gibt es nun zwei Stundenpläne. Jede Woche zählen andere Zeiten. Nur rund 10 Stunden Klassenzimmerunterricht wöchentlich, die von Schule zu Schule variieren. Wer soll da noch durchblicken und vor allem was seit fast einem Lockdownjahr schon schwierig war, wird mit dem Wechselmodell nahezu unmöglich: Um arbeiten gehen zu können, müssen Mamis und deren Arbeitgeber so flexibel wie Knete sein. Oder man macht einfach eine Umschulung zum Nachtwächter.
Ein Videoclip zeigt auf witzige Weise, welch wichtige Rolle Frauen seit fast einem Jahr während der Coronapandemie spielen. Nicht selten sind sie in Deutschland doppelt und dreifach belastet mit Arbeit, homeschooling und Haushalt.
GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann fordert in Ihrem Kommentar, aufgenommen am 15. Januar 2021, einen totalen Shutdown und keine längere politische Salamitaktik-Strategie bezüglich der Coronamaßnahmen. Denn lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Daher: alles herunterfahren, auch die Arbeit und den Unterricht. >>> Hier geht's zum Video