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  • Markus Kratschmeyer übergibt den Schlüssel des MINTEC-Mobils an Dr.Stefanie Leenen. v.L. Peter Lippold, Matthias Maier, Mirjam Rammhofer (Innovationsregion Hohenlohe), Dr.Stefanie Lehnen (Vors. Innovationsregion Hohenlohe), Markus Kratschmeyer und Guido Rebstock (GF Innovationsregion Hohenlohe). Foto: GSCHWÄTZ

„Es tut der Region gut und es tut den Schülern gut“ 

Ein Freund langer Reden scheint Markus Kratschmayer nicht zu sein: „Wir haben das gemacht und wir machen das gerne weiter“, sagte der Betriebsleiter der Kratschmayer Kälte-Klima-Lüftung GmbH in Hohebuch, als er am 15. September ein zweites MINTec-Fahrzeug an die Innovationsregion Hohenlohe übergab.

Für ihn ist es wichtig, die Schüler:innen früh schon an das Handwerk heranzubringen, denn für Handwerksunternehmen seien junge Menschen wichtig. Das Unternehmen engagiert sich daher sehr in der Ausbildung junger Menschen: Von den 260 Mitarbeitern der Firma, so Markus Kratschmayer, seien 40 Auszubildende. „Grundsätzlich übernehmen wir jeden Azubi, der die Prüfung besteht und in der Firma bleiben will“, gibt er jungen Menschen, die sich für technische Berufe interessieren, eine Perspektive.

Markus Kratschmayer. Foto: GSCHWÄTZ

Nicht die erste Spende von Kratschmayer

Bereits vor einigen Jahren spendete die Firma ein Fahrzeug an die Innovationsregion Hohenlohe. Dieses Fahrzeug war bisher im Einsatz, um Schülern der Grundschulen im Hohenlohekreis spielerisch den Zugang zur Technik zu ermöglichen: „Viele Kinder haben zuhause gar keinen Zugang mehr zur Technik. Für die ist es toll, wenn sie etwas selber bauen können und das mit nach Hause nehmen können“, sagt Sina Specht aus der Marketingabteilung von Kratschmayer. Mirjam Rammhofer, die Geschäftsstellenleiterin des Vereins Innovationsregion Hohenlohe, weist auf die Rolle des Schulamts hin, ohne dessen Unterstützung ein solches Projekt direkt in den Schulen nicht möglich wäre.

Zur Marke geworden

Peter Lippold (links) und Matthias Maier freuen sich sichtlich. Foto: GSCHWÄTZ

Matthias Maier, einer der beiden Lehrer, die mit dem MINTec-Mobil in die Schulen fahren, stellt fest: „Das ist inzwischen eine Marke geworden“, sein Kollege Peter Lippold ist glücklich: „Mit jetzt zwei Touren können wir mehr Kinder erreichen. Die Schulen, die Eltern und die Kinder schätzen das Angebot“, weiß er und fügt, an Markus Kratschmayer gewandt, hinzu: „Und die Firmen und Betriebe kriegen vielleicht den einen oder anderen Azubi“. „Das ist ja auch ein Grund, warum wir das machen“, lacht Kratschmayer.

MINTec steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die beiden Fahrzeuge sind vollgepackt mit Werkzeugen und Materialien, viel Holz ist zu sehen. Auf die Frage, wieviel Mathematik in dem Fahrzeug steckt, meint Lippold: „Ganz viel – das fängt beispielsweise schon damit an, wenn wir etwas messen müssen“.
Maier und Lippold berichten, dass sie regelmäßig 21 Schulen im Kreis anfahren. Jeweils zwei Stunden dauern die Unterrichtseinheiten. Als die Beiden berichten, dass einige Firmen Azubis abstellen, um die Fahrten als „Paten“ zu begleiten, wird Markus Kratschmayer hellhörig und überlegt spontan, wie er das möglicherweise organisieren könnte.

„Es tut der Region gut und es tut den Schülern gut“

Dr. Stefanie Leenen, Vorsitzende des Vereins Innovationsregion Hohenlohe. Foto: GSCHWÄTZ

Dankbar für die Spende des zweiten Fahrzeugs ist Dr. Stefanie Leenen, Vorsitzende des Vereins Innovationsregion Hohenlohe: „Es tut der Region gut und es tut den Schülern gut, und natürlich fährt auch immer ein Firmenlogo mit“ – die Unternehmen, die sich engagieren, dürfen also auch gerne etwas zurückbekommen.

Inzwischen sind es 19 produzierende Unternehmen und  7 Dienstleister, die sich zum Verein Innovationsregion Hohenlohe zusammengeschlossen haben. Dazu kommen der Hohenlohekreis, die Stadt Künzelsau sowie proREGION Hohenlohe-Franken. Die 29 Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, dass der Standort Hohenlohe auch 2030 noch der bestmögliche Standort für die Unternehmen bleibt. Hauptziele des Vereins sind Standortsicherung und Strukturförderung – dazu haben die Mitglieder ein Netzwerk aufgebaut, das nicht nur aus Politik, Ministerien, staatlichen Stellen, Verwaltung oder Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen besteht.

„Wichtig sind uns eine gut funktionierende Infrastruktur, eine hervorragende Hochschul- und Bildungslandschaft und die gute Weiterentwicklung unserer Region der Weltmarktführer und ihrer Attraktivität und Anziehungskraft auch für von weiter herkommende Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und ihrer Familien“, schreibt der Verein auf seiner Webseite.

Die MINTec-Mobile sollen „auch in der Primarstufe im Hohenlohekreis das MINTec-Angebot „Grundschultechnik“ flächendeckend ermöglichen.“

Text: Matthias Lauterer

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