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  • Besucher dürfen nicht mehr ins Öhringer Krankenhaus. Foto: GSCHWÄTZ

Erste Corona-Patienten im Krankenhaus Öhringen – „Bei HK, aber auch in allen Krankenhäusern in der Region werden harte Wochen auf uns zukommen“

Die Hohenloher Krankenhaus gGmbH (HK) hat alle Vorbereitungen für eine große Erkranktenzahl getroffen und Quarantänestationen errichtet“, versichert Hohenlohes Landrat Dr. Matthias Neth in einem Informationsschreiben vom 21. März 2020. Corona-Patienten seien schon stationär aufgenommen. „Ich habe größten Respekt vor der Leistung der Mitarbeiter bei der Hohenloher Krankenhaus gGmbH und danke von Herzen für das Engagement“, so der Landrat. „Es werden bei der HK aber auch in allen Krankenhäusern in der Region und im Land harte Wochen auf uns zukommen.“

BBT-Gruppe schafft in Öhringen zusätzliche Beatmungsplätze

Ute Emig-Lange von der BBT-Gruppe, dem Mehrheitseigner der HK, erklärt auf GSCHWÄTZ-Nachfrage: „Im Hohenloher Krankenhaus Öhringen haben wir zusätzliche Intensivkapazitäten geschaffen. Im Regelfall verfügen wir über sieben Intensivplätze, diese haben wir nun auf insgesamt zwölf Intensivplätze mit Beatmungskapazität aufstocken können. Dazu kommen zwei weitere Beatmungsgeräte, die wir zum Beispiel für andere Notfall-Operationen und Kaiserschnitte bereithalten. Denn wir müssen auch alle nicht infektiösen Patienten weiter versorgen.“ Auf die Frage, ob es noch genügend Schutzausstattung sowie Teststäbchen gäbe, bejahte Ute Emig-Lange dies für die Krankenhäuser und Altenheime der BBT-Gruppe.

Ausgangspunkt unserer Fragestellung war die Beobachtung, dass Mitarbeiter am Empfang noch Mitte März 2020 keine Schutzkleidung wie etwa Mundschutz trugen (wir berichteten). Es wurde daher darüber spekuliert, inwieweit das HK keine Schutzkleidung mehr hat. https://www.gschwaetz.de/2020/03/17/oehringer-krankenhaus-in-corona-zeiten-keine-spur-von-aufregung/

Offiziell 257 Infizierte im Hohenlohekreis

Laut dem Sozialminisiterium hat der Hohenlohekreis derzeit offiziell gelistet 257 Infizierte (Stand 23. März 2020). Das sind 25 Infizierte mehr als am Vortag und bedeutet eine Steigerung um rund 10 Prozent. Aktuell werden angesichts der Knappheit der Teststäbchen nicht mehr alle Coronaverdachtsfälle getestet, sondern von Ärzten diagnostizert als möglicher Coronainfizierter. Die Zahlen werden dadurch noch weniger exakt sein als bislang. In Baden-Württemberg insgesamt stieg die Zahl der offiziell registrierten Infizierten auf 5.333.

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/

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