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  • Künzelsau-Taläcker: viele Wohnungen, aber die Mietpreise steigen kontinuierlich. Foto: GSCHWÄTZ

Künzelsau: Mietpreise erhöhen sich in fünf Jahren um über 32 Prozent

Die Mieten der Stadt Künzelsau liegen zwar unter dem landesweiten Durchschnitt Baden-Württembergs, aber sie haben sich dafür in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich schnell und stark erhöht. Das geht aus einer kleinen Anfrage von Anton Baron (AfD), Landtagsabgeordneter des Hohenlohekreises, hervor.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut verwies in der Antwort ihres Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg darauf, dass  sich die durchschnittliche Angebotsmiete von 5,90 Euro je Quadratmeter in Künzelsau in den Jahren 2012/2013 auf 7,80 Euro je Quadratmeter in den Jahren 2017/2018erhöht habe. „Dies entspricht einer Steigerung in fünf Jahren um 32,2 Prozent, die damit über dem Landesdurchschnitt von 25,4 Prozent liegt.“

Dennoch habe Künzelsau im Vergleich zum landesweiten Durchschnitt (7,36 Euro pro Quadratmeter in den Jahren 2012/2013; 9,23 Euro pro Quadratmeter in den Jahren 2017/2018) noch vergleichsweise niedrige Mieten. Die Mieten für Künzelsau liegen damit rund 2 Euro im Schnitt pro Quadratmeter unter dem landesweiten Durchschnitt.

In Dörzbach, Mulfingen und Krautheim wurden die Mieten in dem genannten Zeitraum im Durchschnitt sogar um rund 50 Prozent angehoben.

Liegt die Erhöhung der Miete für die Stadt Künzelsau an einem zu knappen Wohnungsangebot? Wohl kaum, wie aus dem Schreiben des Wirtschaftsministeriums hervorgeht. Demnach habe Künzelsau ein Überangebot von 149 Wohnungen. In den umliegenden Städten und Gemeinden des Kocher- und Jagsttals sieht die Versorgungsquote ähnlich aus.

Durchschnittliche Haushaltseinkommen in Künzelsau laut Wirtschaftsministerium 55.063 Euro

Laut dem Wirtschaftsministerium beträgt das durchschnittliche Haushaltseinkommen in Künzelsau 55.063 Euro. Dadurch liege die so genannte Mietbelastungsquote (bruttowarm) – also die Quote, wieviel Geld Haushalte für die Miete aufwenden im Vergleich zu ihrem Monatseinkommen – bei  lediglich 16,8 Prozent. Diese liege damit unter dem Landesdurchschnitt von 19,6 Prozent.

Entwicklung der Mieten in 15 Städten und Gemeinden des Hohenlohekreises. Quelle: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg vom Januar 2020.

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