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Ernest, du altes Haus – Auflösung unseres Gewinnspiels

Ein Säufer war er, wie unterschiedliche Quellen berichten. Aber wohl ein charmanter. Das Haus, das wir Ihnen am 04. Januar 2020 im Rahmen unseres Gewinnspiels gezeigt haben, steht in Key West, Florida (USA) und gehörte einem der wohl berühmtesten amerikanischen Schriftsteller aller Zeiten: Ernest Hemingway. Allerdings hat er sich das Haus finanziell nicht selbst erarbeitet, sondern der damals noch junge Schriftsteller und seine damalige Ehefrau waren auf eine sehr große Finanzspritze des Onkels seiner Ehefrau angewiesen.

Depressionen bestimmten sein Leben

Es sollte nicht die letzte Ehefrau von Hemingway bleiben – und auch nicht sein letzter Wohnsitz – wohl aber sein kreativster. Hier entstanden laut der öffentlichen Führung, die in dem Haus in der heutigen Zeit angeboten wird, rund 70 Prozent seiner gesamten Werke. Insgesamt vier Ehefrauen verschliss der in jungen sehr gut aussehende Schriftsteller im Laufe seines Lebens, bis er in tiefste Depression verfallen seinem Leben mit einem Schusswaffe mit gerade mal 61 Jahren ein Ende setzte. Hemingway kannte sich aus mit Schusswaffen, war er doch begeisterter Jäger und Sammler. Diese Tragik steht im Widerspruch zu seinem erfolgreichen Schriftstellerleben, in dem er alle Preise abräumte, die es gab, unter anderem den Literaturnobelpreis und den Pulitzerpreis für seine Novelle „Der alte Mann und das Meer“. Zahlreiche seiner Filme wurden in Hollywood verfilmt, doch nicht immer gefiel ihm das Ende. Hemingway mochte keine Happy Endings, weswegen er teilweise nicht mal die Filme anschaute, die auf seinen Romanen basieren verfilmt wurden, aber dann für Hollywood doch etwas abgeändert wurden.

Er verschliss vier Ehefrauen

Der wohl bekannteste Roman „Der alte Mann und das Meer“, das er rund zehn Jahre vor seinem Tod schrieb, gibt eine Vorschau, wie sein Leben enden wird. In dem Roman hatte ein alter Mann kein Glück mehr beim Angeln und jüngere Fischer waren erfolgreicher, aber der Alte wollte es ein letztes Mal wissen und fuhr hinaus auf das Meer. Dort hatte er tatsächlich Glück und angelte einen riesigen Karpfen. Dieser wurde jedoch, bis er wieder zurück an Land war, von Haien bis auf das Skelett gefressen. Im wahren Leben zog sich Hemingway aufgrund seiner Depression immer weiter aus der Öffentlichkeit zurück und lebte in Kuba. Als die Vereinigten Staaten und Kuba einen Handelskrieg begannen, musste zurück in die Staaten und alles bis dato Geschriebene in Kuba zurücklassen. Zeit seines Lebens kehrte er nicht mehr nach Kuba zurück.

Heute ist das Haus ein Museum, die eigentlichen Besitzer sind jedoch die zahlreichen Katzen mit ihren sechs Zehen an jedem Fuß, die dort auf höchstem Niveau leben. Es sind die Navhfahren von Hemingways Katzen. Sie haben sich zu einem wahren Besuchermagneten gemausert.

Herzlichen Glückwunsch an alle unsere Gewinner unseres Gewinnspiels. Ihr habt wieder zahlreich mitgemacht. Wir hoffen, Euch gefällt unser exklusives GSCHWÄTZ-Notizbuch, DIN-A5, in türkis.

Der Swimmingpool war damals der größte in Key West, seine zweite Ehefrau ließ ihn bauen, Hemingway war verärgert wegen der hohen Baukosten. Foto: GSCHWÄTZ

Das Haus steht inmitten eines tropischen Gartens. Foto: GSCHWÄTZ

Katzen mit sechs Zehen an jeder Pfote leben in dem Haus und auf dem Gelände. Foto: GSCHWÄTZ

Erinnerung an verstorbene Katzen, die er oftmals nach bekannten Persönlichkeiten benannte. Foto: GSCHWÄTZ

Schreibmaschine in Hemingways Haus. Foto: GSCHWÄTZ

Der berühmte Schriftsteller in jungen Jahren. Foto: GSCHWÄTZ

Eines von zwei Badezimmern. Foto: GSCHWÄTZ

Katzen schlafen heute in Hemingways Bett. Touristen streicheln die Katzen. Foto: GSCHWÄTZ

Mit Vollbart (rechts) ist er vielen bekannt. Foto: GSCHWÄTZ

Viele seiner Romane wurden verfilmt. Foto: GSCHWÄTZ

Küche.

Jagtrophäen hingen bei Hemingway, dem begeisterten Jäger, an den Wänden. Hier zu sehen: Sein Arbeitszimmer in einem kleinen Häuschen neben seinem Haus. Foto: GSCHWÄTZ

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