07940 | 935 557
 0,00 (0 Gegenstände)

Keine Produkte im Warenkorb.

  • von links: Bürgermeister Bauer, Dr. Karajan vom Planungsbüro und Hauptamtsleiter Winter. Foto: GSCHWÄTZ

Einbahnstraße Ingelfingen: Umfrage beendet – Hauchdünner Vorsprung

Der Ingelfinger Gemeinderat befasst sich in einer Sondersitzung am morgigen Dienstag, den 10. Dezember 2019, im Christian-Bürkert-Saal im Schwarzen Hof um 19 Uhr unter anderem mit der Entscheidung darüber, ob die Mariannenstraße dauerhaft eine Einbahnstraße werden soll (wir berichteten). Die Stadtverwaltung hatte im November 2019 die Anwohner der Mariannenstraße sowie des angrenzenden Hohen Berges hierzu befragt. Bürgermeister Michael Bauer betonte in einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung, dass er dem Gemeinderat empfehlen werde, sich dem Mehrheitswillen zu beugen.

Nun hat die Stadtverwaltung die Fragebögen ausgewertet. Laut der Stadtverwaltung wurden 118 Haushalte angeschrieben – davon 93 in der Mariannenstraße und 25 Adressaten der Straße Am Hohenberg. Von den 118 Fragebögen kamen laut der Stadtverwaltung etwas mehr als Hälfte (58,47 Prozent) zurück. Für die Einbahnstraßenregelung sprachen sich laut der Stadtverwaltung 36 Adressaten aus, für die Beendigung 33 Adressaten.

Insbesondere der örtliche Gewerbeverein kritisierte die neue Einbahnstraßenregelung stark (wir berichteten). Unter anderem verwiesen die in der Mariannenstraße ansässigen Gewerbetreibenden auf hohe Umsatzeinbußen seit Einführung der Einbahnstraße. Des Weiteren bemängelten sie und weitere Bürger Ingelfingens, dass lediglich Anwohner der Mariannenstraße und des Hohenbergs befragt wurden und nicht alle Einwohner Ingelfingens, obwohl alle Einwohner davon zumindest mittelbar betroffen seien.

Am Dienstag nun stimmt der Gemeinderat aller Voraussicht nach über die Mariannenstraße als Einbahnstraße ab.