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Was würden Sie heute anders machen? Interview mit Reinhold Würth

Backstage – so heißt die Veranstaltungsreihe, die Studenten von der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau in loser Reihenfolge veranstalten. Am Mittwoch, den 20. November 2019, war der Namensgeber der Hochschule selbst, Prof. Dr. Reinhold Würth geladen. Vor 400 Zuschauern plauderte er aus dem unternehmerischen Nähkästchen.

Anschließend hatte GSCHWÄTZ-Videoreporter Dr. Felix Kribus die Gelegenheit, Reinhold Würth in einem kurzen Interview zum Unternehmertum und seinem Lieblingsthema Bildende Kunst zu befragen. Das Interview fand an der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau statt.

Unternehmer sein habe viele Vorteile

Gefragt, ob er alles wieder so machen würde, meinte Reinhold Würth, dass er „natürlich die Annehmlichkeiten der heutigen Technik in Anspruch nehmen würde, aber vom Prinzip her würde ich nicht viel ändern“. Auf jeden Fall würde er „wieder Unternehmer sein und sich in die Arbeit einbringen mit Enthusiasmus und Begeisterung“. Denn als Unternehmer könne man „vieles selbst entscheiden, man ist unabhängig, kann gestalten, kann Dinge in Bewegung setzen“. Deshalb findet der Unternehmer, dass die Selbständigkeit erstrebenswert sei. 

Nicht nur die Kunst, auch die Musik begeistert ihn

Die andere Seite des Berufslebens war für Reinhold Würth die Bildende Kunst, die auch sein Leben geprägt habe: „Wenn ich mir mal einen Tag genommen habe, um einen Bildhauer oder Maler zu besuchen in seinem Atelier, dann war das immer etwas ganz Anderes wie die tägliche Arbeit im Beruf“. Es mache ihm eben Freude, diese Kunstwerke zu betrachten und sie auch der Öffentlichkeit vorzustellen. „Ich möchte die Kunst nicht missen“, sagte der Unternehmer. Aber auch die Musik hat es ihm angetan. Er bezeichnet sich selbst als großen Verehrer der klassischen und romantischen Musik. „Viel, viel wichtiger für die Seele und den Geist ist die Musik“, findet er.