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  • Im vergangenen Jahr wurden sogar 97 Päckchen bei Familie Heim abgegeben. Foto: privat

Christkind hat Helfer in Ingelfingen

Alle Kinder freuen sich über Geschenke. Doch weil nicht jedes Kind etwas zu Weihnachten bekommt, gibt es die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ der gemeinnützigen Organisation Samaritan’s Purse e.V. in Berlin. Auch Familie Heim aus Ingelfingen engagiert sich seit vier Jahren: Bei ihnen können Spender weihnachtlich dekorierte Schuhkartons samt Inhalt abgeben. Leute, die keine Zeit zum Päckchen packen haben, können auch Geld spenden. „Dieses Jahr wurden 83 Päckchen und 471 Euro bei uns abgegeben“, freut sich Ilse Heim. „Das ist doch ein schönes Ergebnis in Ingelfingen.“ Es kommen aber nicht nur Spenden aus Ingelfingen, sondern auch aus der Umgebung. „Bei vielen Spendern helfen außerdem die Kinder beim Einpacken und Gestalten der Kartons und bringen dann die Päckchen mit Mama oder Papa und strahlenden Augen zu uns“, beschreibt Ilse Heim einen weiteren Aspekt dieser Weihnachtsgeschichte.

Die Kartons gehen nach Osteuropa und Zentralasien

Die Kartons und das Geld bringen die Heims dann mit ihrem Auto nach Westernach zur großen Sammelstelle. Von dort aus geht es per Lkw nach Berlin, wo wiederum zahlreiche Ehrenamtliche den Inhalt kontrollieren – unter anderem wegen den Zollbestimmungen. Deshalb sollen die Kartons nur mit einem Band oder Gummi verschlossen und nicht zugeklebt sein. Noch vor Weihnachten werden die Geschenke nach Osteuropa und Zentralasien gebracht und dort an bedürftige Kinder verteilt. Mit den Geldspenden werden die Transportkosten bezahlt sowie Päckchen ergänzt, in denen noch etwas fehlt.

Christkind beantwortet Weihnachtspost

„In Ingelfingen werden schon lange Päckchen für die Aktion gesammelt“, sagt Ilse Heim. Als die Familie, die das vor ihnen machte, aufhörte, übernahmen sie und ihr Mann. „Mit der Aktion machen wir das, was wir können“, sagt sie bescheiden. „Außerdem haben wir einfach Platz.“ Familie Heim hat ein Zertifikat erhalten, damit sie Spendenquittungen ausstellen darf und die Spender wissen, dass alles seine Ordnung hat. Die evangelische Kirchengemeinde begleitet die Aktion und kümmert sich beispielsweise um die Veröffentlichung des Spendenaufrufs im Amtsboten. Ilse Heim und ihr Mann sind überzeugt von der Sache, schließlich „kommt das Kinder zugute, die es brauchen“. Deshalb wollen sie auch im nächsten Jahr wieder bei der Aktion mitmachen.

Süßigkeiten, Schulmaterialien und Spielzeug können in die Päckchen

In Hohenlohe beteiligen sich auch viele Schulen an der Aktion und werben bei den Eltern ihrer Schüler dafür. Damit diese dann wissen, was sie in die Kartons packen können, macht Samaritan’s Purse e.V. Vorschläge. So kann man neben Süßigkeiten und Schulmaterialien auch Kleidung, Spielzeug oder Hygieneartikel in die Päckchen legen. Sehr beliebt bei den Kindern sind sogenannte „Wow-Geschenke“ wie Fußball mit Pumpe, Puppen, Musikinstrumente oder Tischtennisschläger. Zusätzlich kann auf dem Karton ein Etikett angebracht werden, auf dem steht, ob das Geschenk für einen Jungen oder ein Mädchen gedacht ist und welches Alter das Kind haben sollte.

Übrigens: Ab dem 1. Advent ist im bayrischen Himmelstadt wieder die Weihnachtspostfiliale des Christkinds geöffnet. Damit die Briefe rechtzeitig zum Fest beantwortet werden können, müssen sie bis spätestens zehn Tage vor Heiligabend eingegangen sein. Die Adresse des Christkinds ist: An das Christkind, 97267 Himmelstadt.

Auch viele Schulen in Hohenlohe beteiligten sich an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Foto: GSCHWÄTZ

 

In den Karton kann man die unterschiedlichsten Dinge wie Spielzeug, Süßigkeiten oder Schulmaterialien packen. Foto: GSCHWÄTZ

 

Die Organisation Samaritan’s Purse e.V. macht auch Vorschläge für die Geschenke. Foto: GSCHWÄTZ

 

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