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  • Das Hochwasser 2016 richtete unter anderem in Künzelsaus Innenstadt einen hohen Schaden an. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Alles überflutet: Was wurde seit dem Hochwasser 2016 getan?

Das Hochwasser von 2016 lässt den Hohenlohern noch heute einen kalten Schauer über den Rücken laufen, wenn sie daran denken. Aber inwieweit wurde der Hochwasserschutz seit der letzten Flut 2016 vorangetrieben?

Elke Sturm, Pressesprecherin der Stadt Künzelsau, erklärt auf GSCHWÄTZ-Nachfrage: „Nach dem schlimmen Unwetter am 29. Mai 2016 hat der Gemeinderat festgelegt, ein Konzept für das Starkregenrisikomanagement zu erstellen, das das gesamte Künzelsauer Stadtgebiet auf Gefährdungsstellen untersucht. In der Gemeinderatssitzung am 29. April 2019 hat das beauftragte Büro BIT Ingenieure aus Heilbronn Risiko- und Gefährdungsbereiche sowie erste Sofortmaßnahmen benannt. Der Gemeinderat hat in dieser Sitzung beschlossen, im Verlauf des Künsbachs als Sofortmaßnahmen dieses Jahr noch an verschiedenen Stellen Rechen und Geröllfänge zu installieren. Geröll und Treibgut sollen damit bei einem Starkregen zurückgehalten werden.“ Außerdem seien weitere Baumaßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Amrichshausen und Ohrenbach für 2019 geplant.

Nach dem Beschluss des Gemeinderats soll, laut Sturm, nach der Umsetzung der Sofortmaßnahmen das Heilbronner Büro ein Handlungskonzept für das Starkregenrisikomanagement für das gesamte Künzelsauer Stadtgebiet erarbeiten. Mögliche Gefahrenbereiche sollen dargestellt, Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und zur Ausführungsplanung gebracht werden. Einen Zeitrahmen nannte die Stadtverwaltung hierbei nicht.

 

 

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