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  • Öhringen liest ein Buch, aber auch `Nicht-Öhringer´ sind in den Literaturkreisen willkommen. Foto: Stadt Örhingen

Öhringen liest ein Buch

Die Stadtverwaltung Öhringen ruft alle Öhringer und auch ‚Nicht-Öhringer auf, dasselbe Buch zu lesen – Warum? Um darüber zu sprechen, zu diskutieren und sich austauschen zu können. Und das im Rahmen der Öhringer Literaturtage, die vom 24. Oktober 2019 bis zum 09. November 2019 lockt mit einem abwechslungsreichem literarischen Programm.

„Wir haben uns bereits vor rund zehn Jahren für die Ausrichtung der baden-württembergischen Literaturtage beworben. Als der Zuschlag für 2019 kam, war die Freude dann natürlich groß“, sagt Leona Weber, die in Öhringen für das Stadtmanagement und die Wirtschaftsförderung zuständig ist. Die Öhringer Jury, welche aus mehreren „Büchermenschen“ bestand, entschied sich für den Roman ‚Länger als sonst ist nicht für immer‘. Weber erklärt, warum: „Zum einen sollte das Buch zum Motto der Literaturtage ‚Über Grenzen‘ passen und gleichzeitig eine passende Sommerlektüre für jeden sein – unterhaltsam für ein breites Publikum. Außerdem soll die Lektüre zum Diskutieren und zum aktiven Austausch in unseren Literaturkreisen, welche über den Sommer auf dem Marktplatz, in der Stadtbücherei und in der Hohenlohe’schen Buchhandlung Rau stattfinden, anregen.“ Bereits in der ersten Aktionswoche wurden laut der Stadt über 150 Exemplare verkauft.

In ‚Länger als sonst ist nicht für immer‘ erzählt Pia Ziefle den Weg von drei Menschen, die in den siebziger Jahren geboren sind und in den Achtzigern aufwuchsen. Da ist Ira, deren Mutter sie im Kinderwagen als Schutzschild mit auf Anti-Atom-Demos nahm und deren
Vater auf Distanz gehen musste aus Gründen, die sie lange nicht verstehen konnte. Fido, der 1976 als Vierjähriger mit seinem Großvater aus Jugoslawien floh, und Lew, dessen Eltern in demselben Jahr Ostberlin Richtung Westen verließen – ohne ihn.

Programm der Öhringer Literaturtage.

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