07940 | 935 557
 0,00 (0 Gegenstände)

Keine Produkte im Warenkorb.

  • Pflanzt einen Baum. Foto: unsplash/Casey Horner

Einheitsbuddeln in Ingelfingen-Eberstal

Am Tag der Deutschen Einheit heißt es auch im Hohenlohekreis: „Mein Baum fürs Land!“. Der Hohenlohekreis, die Stadt Ingelfingen und die BAGeno Raiffeisen eG laden für Donnerstag, den 03. Oktober, ab 14 Uhr zu einer großen öffentlichen Pflanzaktion nach Ingelfingen-Eberstal ein.

Mit der landesweiten Pflanzaktion soll am Tag der Deutschen Einheit ein Zeichen gesetzt werden: Dann sind die Bürger aufgerufen, einen Baum zu pflanzen. Der Hohenlohekreis und die Stadt Ingelfingen greifen mit Unterstützung der BAGeno Raiffeisen eG die auch als „Einheitsbuddeln“ benannte Initiative vor Ort auf. Sie wird im Ingelfinger Teilort Eberstal, im Stadtwald „Breitenberg“ stattfinden.

 

Klimastabile Baumarten

 

„Der Hohenlohekreis gehört landesweit zu den von den Dürreschäden im Wald am meisten betroffenen Regionen. Entsprechend groß sind die Herausforderungen, der sich die kommunalen und privaten Waldbesitzer und unsere Förster zu stellen haben. Wir wollen mit der heutigen Aktion das Bewusstsein der Bürger schärfen und ein Zeichen gesellschaftlichen Rückhalts setzen“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth.

Die BAGeno wird die Aktion unterstützen und für die Teilnehmer Setzlinge der klimastabilen Baumarten Speierling und Nussbaum zur Verfügung stellen. „Damit wollen wir verdeutlichen, dass nachhaltiges Denken und Wirtschaften in der Landwirtschaft fest verankert sind“, sagt Frank Tremel, Betriebsstellenleiter der BAGeno.

Dr. Wolfgang Eißen, Dezernent für Ländlichen Raum, freut sich sehr über diese Unterstützung: „Es ist ein gutes Zeichen, dass wir die Aktion im Schulterschluss mit unserer heimischen Wirtschaft starten. Wir können die Herausforderungen im Klima- und Naturschutz nur gemeinsam angehen.“

Bei der Pflanzaktion im Ingelfinger Stadtwald ist jeder zum Mitmachen eingeladen und die Initiatoren hoffen auf viele zupackende Hände. Los geht es um 14 Uhr. Treffpunkt ist die Kreisstraße zwischen Eberstal und Alt-Krautheim. Der Weg ist ab Eberstal ausgeschildert. Wer mitmachen möchte, sollte feste Schuhe anziehen und möglichst auch einen Spaten dabeihaben. Fachliche Unterstützung gibt es durch Mitarbeiter des Kreisforstamtes.

Wozu das alles?

Der Wald befindet sich im Ausnahmezustand und leidet spürbar unter den Folgen des Klimawandels. Dürre und damit einhergehende Schädlinge setzen den Laub- und Nadelbäumen schwer zu, viele tausend Hektar einstiger Waldfläche in Baden-Württemberg sind heute kahl. Auch die naturnahen Mischwälder im Hohenlohekreis hat es schwer getroffen. Das Schadausmaß übersteigt das natürliche, kurzfristige Regenerationsvermögen des Waldes deutlich.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenloehkreises

Markiert in BaumEinheitsbuddelnWald
Aktuelle Beiträge