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„Jetzt wird es erstmal laut und schmutzig“ – Neuer Aldi im neuen Baugebiet Gaisbach ersetzt Aldi in Ortsmitte

Nah. Näher. Aldi. Das Motto, das sich eigentlich Würth auf die Fahnen geschrieben hat, ist nun auch das Bestreben des deutschen Discounters Aldi. Während die Erschließung des Neubaugebietes Haselhöhe in Künzelsau-Gaisbach erst gegen Ende des Jahres starten soll, gab es am Donnerstag, den 12. September 2019, bereits den Spatenstich für den Neubau einer Aldi-Filiale in eben diesem Gebiet. Und für Gaisbach gilt: Es wächst und wächst und wächst.

„Einen großen Dank an Herr Neumann, den Gemeinderat und den Ortschaftsrat“

Aldi-Geschäftsführer Lars Hetzel: „Ganz besonders danken möchte ich Herr Neumann, dass wir es geschafft haben, in dieser Zeit das Gelände zu entwickeln. Und auch einen großen Dank an den Gemeinderat und alle Mitglieder des Ortschaftsrates [Anm. d. Red.: von Gaisbach], dass sie dieses Vorhaben unterstützen.“ Für die Anwohner heiße es nun: „Jetzt wird es erstmal laut und schmutzig. Aber es lohnt sich. Wir werden einen ganz tollen Standort hier bekommen“, verspricht Hetzel. Laut Hetzel reichte die Planung des Projektes bis ins Jahr 2011 zurück.

Neumann: „Ich bin froh, dass Aldi an diesem Standort investiert“

„Ich bin sehr froh und dankbar, dass Aldi hier investiert am Standort Gaisbach. Ich bin auch sehr dankbar, dass Sie uns überholt haben im Baugebiet. Für das neue Baugebiet ist es wirklich ein Knaller.“ Wer könne schon sagen, dass bereits zum Start eines neuen Baugebietes bereits ein Lebensmittelversorger vor Ort sei?, betonte Neumann. Das mache das neue Baugebiet noch attraktiver. Auf die Frage, ob Aldi vermehrt den Fokus in den ländlichen Raum lege, betonte betonte Wilhelm Dümmel, Prokurist Leiter Filialentwicklung, gegenüber GSCHWÄTZ: „Wir versuchen, vermehrt an den Kunden heranzurücken. Das gilt sowohl für Großstädte, dass wir auch dort Standorte aufmachen, wo wir sie vielleicht vor zehn Jahren noch nicht gemacht haben und wo wir auch flächenmäßig Kompromisse eingehen müssen. Aber wir prüfen auch mehr Standorte im ländlichen Bereich, um einfach näher an den Kunden heranzugehen.“ In Gaisbach gibt es bereits einen Aldi in der Ortsmitte. Dieser werde nun durch den Neubau ersetzt. Der Neubau soll jedoch laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau größer und moderner als die bisherige Aldi-Filiale werden.

Ursprünglich sollte das Neubaugebiet dreimal so groß werden

Ursprünglich sollte das Neubaugebiet in Gaisbach mehr als dreimal so groß sein, als es nun geworden ist. Statt den von der Stadtverwaltung gewünschten 33 Hektar, sind es nun zehn Hektar geworden. Neumann: „Im Rahmen der Regionalplanung haben wir gemerkt: Das geht so nicht. Wir müssen das aufteilen.“ Die Erschließung des Baugebietes über den Erschließungsträger IBW aus Bald Waldsee soll Ende 2019 starten. In unmittelbarer Reichweite entstehe zusätzlich der Innovationscampus von Würth, was ebenfalls die Attraktivität des Gebietes noch unterstütze.

Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser

Das neue Baugebiet werde, so Neumann, alles bieten: vom Einfamilienhaus über Reihenhaus bis hin zu mehrgeschossigen Häusern. Dabei habe man sich die Frage gestellt: „Wie können wir die verschiedenen Formen des Wohnens sinnvoll integrieren, damit es kein Ghetto wird, sondern dass es sich auch ein Stück weit harmonisch einpflanzt und ineinander übergeht?“ Im Neubaugebiet werde es auch Räume für öffentliche Nutzung geben. Die Stadt möchte hier unter anderem einen Schwerpunkt  im Bereich Kindergarten setzen, das mehrere Millionen kosten werde. Neumann betont: „Gaisbach als unser Wohnungsbauschwerpunkt hat einfach eine besondere Bedeutung.“

Videos, Fotos & Text: Elke Brand

Spatenstich am Donnerstag, den 12. September 2019, zur neuen Aldi-Filiale. Foto: GSCHWÄTZ

Geladene Gäste zum Spatenstich am Donnerstag, den 12. September 2019, zur neuen Aldi-Filiale. Foto: GSCHWÄTZ

Spatenstich am Donnerstag, den 12. September 2019, zur neuen Aldi-Filiale. Foto: GSCHWÄTZ

Aldi-Baustelle mit angrenzendem Neubaugebiet. Foto: GSCHWÄTZ

Aldi-Baustelle mit angrenzendem Neubaugebiet. Foto: GSCHWÄTZ

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