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  • Landrat Dr. Matthias Neth und HNV-Geschäftsführer Gerhard Gross unterzeichnen die Job-Ticket-Vereinbarung. Im Hintergrund stehend NVH-Geschäftsführer Alexander Wolf. Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises/Archiv

Hohenlohe: Nahverkehr zu teuer

13. April 2019 von Gschwätz Allgemein 0 Kommentare

Premium-Wanderwege, Stärkung des „Agro-Tourismus“, Bewahrung der Landschaft und Stärkung der Innenstädte. Das sollen künftig ein paar von diversen Schwerpunkten des Hohenlohekreises in den kommenden Jahren sein. Das Kreisentwicklungskonzept ZukunftHOK will der Kreistag am 20. Mai 2019 in der öffentlichen Sitzung des Kreistags in Kupferzell um 14 Uhr vorstellen. Bei der mehrjährigen Analyse, welche Stärken und Schwächen der Hohenlohekreis hat, wurden unter anderem Bürgermeister und Bürger befragt. Nun ist die Auswertung fertig.

Neben der Bedeutung der Landschaft, wurde auch die Bedeutung des Ehrenamtes betont – aber auch Sorgen der Überforderung wurden laut. Daher sie die Anerkennung des Ehrenamtes wichtig.

Künzelsauer Ehrenamtstag im Rathaus.
Foto: Stadtverwaltung Künzelsau/Archiv

Für die Zukunft des Hohenlohekreises sei die Finanzierung der Kindergärten und Schulen wichtig. Daneben wären Freizeitangebote für Jugendliche wichtig. Hier seien schon Bauwägen eine sinnvolle Möglichkeit, um sich zu treffen.

2010 wurde das Ärztehaus für rund zehn Millionen Euro in Künzelsau gebaut. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Darüber hinaus wurde über Anreize zum Zuzug von Ärzten gesprochen und über die Überforderung von Menschen, die Angehörige pflegen.

Thema Nahverkehr.
Dem öffentlichen Nahverkehr wird weiterhin eine große Bedeutung beigemessen, jedoch sei er teuer und unflexibel, so das Ergebnis des Strategiekonzeptes. Hier diskutierten Bürger über neue Formen wie Firmenbusse und Busse für einzelne Gewerbegebiete.

Bürgerbefragung zum NVH 2017Bürgerbefragung zum NVH 2017

Bürgerbefragung zum NVH 2017 in der Stadthalle in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Handlungsfeld Wohnen.
Ein großes Thema hier: die Nutzung von leerstehendem Wohnraum in den Innenstädten.

Künzelsau-Taläcker: viele Wohnungen, aber die Mietpreise steigen kontinuierlich. Foto: GSCHWÄTZ

Handlungsfeld Wirtschaft.
Zentrale Forderung hier ist, das Handwerk zu stärken. Bessere Werbe- und PR-Strategien seien gefordert, aber auch eine bessere Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Städten und Gemeinden, um Gewerbeflächen gerecht anbieten und verteilen zu können. Eine Kooperation von Gemeinden bei Gewerbeflächen wirke auch stärkend für die Gemeinden selbst.

 

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