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  • Auch bei einer Bürgerbefragung 2018 war das Thema Wohnen bei vielen Hohenlohern ein Thema. Foto: GSCHWÄTZ

Forchtenberg und Dörzbach räumen bei ELR-Geldern ab

20. Februar 2019 von Gschwätz Dörzbach 0 Kommentare

Der Hohenlohekreis darf 2019 mit einem ordentlichen Geldregen rechnen – besonders Forchtenberg und Dörzbach profitieren von den staatlichen Geldern.

Peter Hauk, Minister für ländlichen Raum in Baden-Württemberg, lieferte dem AfD-Landtagsabgeordneten für den Hohenlohekreis, Anton Baron, auf Nachfrage Zahlen, wieviel Geld der Hohenlohekreis 2019 aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) erhält. Laut seiner Auflistung darf sich der Kreis in diesem Jahr über knapp 2,77 Millionen Euro freuen. Der Nachbarkreis Schwäbisch Hall erhält lediglich 1,66 Millionen Euro. Die großen Gewinner sind Forchtenberg und Dörzbach. Während Dörzbach Spitzenreiter bei der Anzahl der geförderten Projekte ist (16 Projekte werden mit einer Gesamtstumme von knapp 445.000 Euro gefördert), erhält Forchtenberg die höchste Fördersumme mit knapp 760.000 Euro – für zwei Projekte.

Anton Baron ist AfD-Landtagsabgeordneter für den Hohenlohekreis. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Mit den ELR-Fördermitteln möchte der Staat insbesondere günstigen Wohnraum fördern, so Peter Hauk: „Es fehlen insbesondere günstige Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen sowie moderne zeitgemäße Wohungen.“ Über 1.000 Wohnbauprojekte möchte das Land Baden-Württembnerg daher in diesem Jahr fördern. Des Weiteren werde, so Hauk, der Einsatz von nachwachsenden Baustoffen, wie etwa Holz, gefördert, um die „CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu verringern und damit dem Klimawandel entgegenzuwirken“.

ELR Zuschüsse 2019 für den Hohenlohekreis. Quelle: Ministerium für Ländlicher Raum, Stuttgart

Anton Baron zeigt sich zwiegespalten angesichts der Verteilung der Gelder: „Es freut mich außerordentlich, dass ein derart großer Teil der ELR-Fördersumme meinem Wahlkreis zufällt und als wohnungsbaupolitischer Sprecher meiner Fraktion begrüße ich es umso mehr, dass die Förderungen überwiegend dem Bereich ‚Innenentwicklung/Wohnen‘ zugeordnet sind. Diese Priorität ist richtig gesetzt, schließlich hat mein Wahlkreis einen für eine ländliche Region relativ angespannten Wohnungsmarkt. Falsch war lediglich, einen Schwerpunkt hierbei auf die CO₂-Speicherung zu legen. Die verstärkte Förderung von Wohnraum für Familien wäre deutlich wichtiger gewesen.“

 

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