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Elisabeth S. gesteht Falschaussage

Am heutigen (28. Januar 2019) achten Verhandlungstag gegen Elisabeth S., die des Totschlags an ihrem siebenjährigen Zieh-Enkel Ole T. angeklagt ist und sich seit November 2018 vor dem Landgericht Heilbronn verantworten muss, gestand Elisabeth S., dass sie bei ihrer ersten polizeilichen Vernehmung falsch ausgesagt hat.
 
Demnach hat sich Ole nicht beim Herumtoben am Bettposten gestoßen und dadurch am Hals verletzt, sondern er sei in der Nacht aufgewacht und habe schlecht Luft bekommen. Sie habe ihn daraufhin geschüttelt und am Hals gedrückt, weil sie das Gefühl gehabt habe, es stecke möglicherweise etwas in seinem Hals. Daraufhin seit er bewusstlos geworden. Als sie ihn ins Badezimmer geschleppt habe, um ihn mit Wasser zu besprenkeln, war er vermutlich schon nicht mehr am Leben. Es tue ihr alles so leid, sagt Elisabeth S..
 
Der Vater von Ole T., Dr. Jens T., hat heute erneut Zweifel an der Aussage von Elisabeth S. geäussert hat. Er und seine Frau sehen weiterhin das Tatmotiv der Verlustangst im Raum stehen, wie es auch der Erste Staatsanwalt Harald Lustig in seinem Plädoyer beim Prozessauftakt am 27. November 2018 vorgetragen hat.
 
Elisabeth S. wiederum streitet es ab, dass sie das Gefühl gehabt habe, Ole zu verlieren. Sie sei aber in dieser Zeit allgemein in einer schlechten psychischen Verfassung gewesen.
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