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  • Vor den Türen von Christa Zellers Kindergarten abgesetzt. Foto: privat

Vor den Türen von Christa Zellers Kindergarten abgesetzt

18. Dezember 2018 von Gschwätz Allgemein, Künzelsau 0 Kommentare

Der von der Ingelfingerin Christa Zeller gegründete Kindergarten in Zimbabwe (wir berichteten) ist nicht mal ein Jahr jung und schon haben die Bewohner so viel Vertrauen zu den dort arbeitenden Kräften gefasst, dass sie Christa Zellers Team ein Halbwaisenkind vorbeibringen. Trader ist der Name des Mädchens mit den Kulleraugen. Die Vierjährige hauste alleine in einem kleinen Zimmer, das sie zuvor mit ihrer Mutter und zwei älteren Brüdern bewohnt hat. Ihre Mutter ist vor einigen Monaten gestorben. Die Brüder sind laut Christa Zeller verschwunden, der Vater lebt auf der Straße und der Vermieter möchte das Zimmer wieder zurückhaben. Nachbarn brachten das Kind schließlich zu dem Kindergarten mit der Bitte, dass sie sich um Trader kümmern. Aber der Kindergarten ist kein Waisenheim. Was also tun mit dem Mädchen? Eine Familie vor Ort hat Trader nun bei sich aufgenommen. „Wir werden die Familie begleiten und schauen, dass Trader dort gut integriert wird“, sagt Christa Zeller. Da sich eine Patin aus Deutschland gefunden hat, die die Kindergartenkosten trägt, kann Trader nun auch den Kindergarten von Christa Zeller besuchen.

Trader ist der Name des Mädchens mit den Kulleraugen. Die Vierjährige hauste alleine, da ihre Mutter vor einigen Monaten gestorben ist. Die Brüder sind laut Christa Zeller verschwunden, der Vater lebt auf der Straße und der Vermieter möchte das Zimmer wieder zurückhaben.
Foto: privat

Paten gesucht

Der Kindergarten hat darüber hinaus einen weiteren Zuwachs bekommen in Form eines Hundewelpens namens Bingo. Das Kindergartenteam hat die zimbabwische Straßenmischung aus dem Tierheim geholt. „Den Kindern ist der Hund schon richtig ans Herz gewachsen“,  berichtet Christa Zeller. Das Kindergartenteam sucht nach wie vor noch Paten für Kindergartenkinder, die die Kindergartengebühren übernehmen würden, da einige afrikanische Eltern ihre Kinder wieder von dem Kindergarten abmelden mussten, weil sie wegen der aktuellen Finanzkrise im Land die Gebühren nicht mehr bezahlen konnten.

Holzschnitzereien aus Afrika auf dem Weihnachtsmarkt

Christa Zellers Verein Bongai Shamwari verkaufte auf dem Weihnachtsmarkt in Künzelsau in diesem Jahr afrikanische Schnitzereien, darunter, so Christa Zeller,  „originelle Vögel aus Wurzelholz und Shona-Skulpturen aus verschiedenen Steinarten, die wir für das Projekt gegen Spenden weitergeben. Die Künstler selbst kenne ich alle und wir möchten sie damit ebenfalls unterstützen“.

Um weiter Spenden zu generieren – unter anderem zum Erwerb des Grundstücks, auf dem der Kindergarten gebaut wurde – hat Christa Zeller ein Crowdfounding-Kampagne im Internet gestartet. Hier kann jeder so viel für das Projekt spenden, wie er mag: https://www.betterplace.org/de/projects/65822-spende-ein-sonniges-zuhause-fur-kindergartenkids-in-zimbabwe

Weitere Informationen und Kontakt: www.bongai-shamwari.org oder über www.gschwaetz.de. Telefon: 07940/93 555 7.

Christa Zeller selbst wird voraussichtlich im Dezember 2018 wieder vor Ort bei ihrem Kindergartenteam in Zimbabwe sein.

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