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  • Foto: GSCHWÄTZ/Archiv/Demo für den Erhalt des Krankenhausstandortes Künzelsau

Mehr Geld für Krankenhaus- und Altenheim-Mitarbeiter

Die BBT-Gruppe hat sich mit ver.di in den Tarifgeprächen um die Gehälter der Mitarbeiter des Hohenloher Krankenhauses (HK) und der Hohenloher Seniorenbetreuung (HSB) geeinigt. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der BBT-Gruppe und ver.di vom 07. Dezember 2018 hervor.

Danach erhalten die Mitarbeiter eine stufenweise Erhöhung ihrer Gehälter. Bis Ende 2020 sollen die Gehälter dann für alle Mitarbeiter komplett an die Tabellenentgelte des TVöD (Tarivertrag des öffentlichen Dienstes) angepasst sein. „Die stufenweise Anpassung der Tabellenentgelte berücksichtigt die wirtschaftliche Entwicklung von HK und der HSB, denn die zusätzlichen Personalausgaben müssen auch von uns erwirtschaftet werden“, unterstreicht Thomas Weber, Regionalleiter der BBT-Gruppe . „Durchschnittlich steigen Löhne und Gehälter nach der jetzigen Vereinbarung um rund 5% pro Jahr – eine Steigerung, die deutlich über den Mitteln liegt, die über den Landesbasisfallwert erstattet werden.“

Die Mehrkosten müssen nun erstmal erwirtschaftet werden

Auch für den Betriebsratsvorsitzenden Jürgen Ehmann ist die stufenweise Anpassung der Tabellenentgelte bis Dezember 2020 ein schwerer Brocken. „Wir haben diesen Stufenplan schweren Herzens akzeptiert, weil wir uns als Betriebsrat auch mitverantwortlich für die Zukunft des Unternehmens fühlen. Die stufenweise Anpassung der Tabellenentgelte, die wir jetzt erreicht haben, zeichnet einen verlässlichen Weg auf und benennt klar die verschiedenen Etappen bis das Tabellenentgelt ab 1. Dezember 2020 komplett angepasst sein wird. Das ist für jeden einzelnen Mitarbeiter berechenbar und nachvollziehbar.“

„Enttäuschung gegenüber den Verantwortlichen in der Vergangenheit ist groß“

Ver.di-Verhandlungsführer Arne Gailing lobt die Einigung, kritisiert jedoch auch die früheren Verantwortlichen der HK und HSB: „Wir hätten es natürlich gerne gesehen, dass am 01. April 2018 wieder nach TVöD bezahlt wird. Dieses Ziel hatten wir mit unserem letzten Verhandlungspartner vereinbart. Leider blieben die dazugehörigen Maßnahmen, um die wirtschaftliche Situation der Häuser in einen positiven Bereich zu bringen aus. Die Enttäuschung gegenüber den Verantwortlichen in der Vergangenheit ist groß, da sie nicht die entsprechenden Weichen gestellt haben.“ so Gailing. „Erst nach längerer Abwägung, Diskussion und Rücksprache mit unseren Mitgliedern und der Prüfung durch einen Wirtschaftsprüfer haben wir uns erneut auf Verhandlungen zur stufenweisen Annäherung an den TVöD eingelassen. Wir halten das jetzige Ergebnis für einen guten Kompromiss, der klar in die Zukunft der Unternehmen und deren Beschäftigte gerichtet ist, und wir sind froh, dass in einem überschaubaren Zeitraum der TVöD wieder vollständig Anwendung findet und erleichtert, dass es eine große Zustimmung zu diesem Ergebnis unter unseren Mitgliedern gibt.“

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