07940 | 935 557
 0,00 (0 Gegenstände)

Keine Produkte im Warenkorb.

  • Elisabeth S. soll sich am Kocherufer versteckt gehalten haben.

Elisabeth S. flüchtete ans Kocherufer – 33 Zeugen geladen, 9 Verhandlungstage angesetzt

15. Oktober 2018 von Gschwätz Künzelsau 0 Kommentare
33 Zeugen sind bei der Verhandlung geladen, die sich um den Tod des Siebenjährigen aus Künzelsau im Frühjahr diesen Jahres dreht. Hauptverdächtige ist diePflege-Oma des Jungen, Elisabeth S. aus Künzelsau. Ihr wird zur Last gelegt, den Jungen erwürgt zu haben. „Der Angeklagten liegt zur Last, sie habe in Künzelsau am 27. April 2018, abends nach 19:44 Uhr, den 2010 geborenen Geschädigten erwürgt. Bei der Tathandlung habe sie seinen Tod billigend in Kauf genommen. Die Leiche des Kindes habe sie in einer Badewanne voller Wasser abgelegt. Nach der Tat habe sie sich im Bereich des Kocherufers bis zum Abend des Folgetages verborgen gehalten. Bei der Rückkehr in ihre Wohnung um 21:30 Uhr am 28. April 2018 wurde die Angeklagte festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft“, heißt es in der Klageschrift. Prozessauftakt ist am Dienstag, den 27. November 2018. Darüberhinaus sind acht weitere Verhandlungstermine, bis 30. Januar 2018,  angesetzt. Die Kammer des Landgerichtes Heilbronn hat die Angeklagte, ihre Verteidigerin, die Nebenkläger, deren anwaltlichen Vertreter, 33 Zeugen und drei Sachverständige geladen.

Friedhof in Künzelsau. Bei der Trauerfeier für den Jungen war die Polizei vor Ort. Foto: GSCHWÄTZ