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  • Polizei stellt Drogen sicher. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Ist Hohenlohe ein Drogensumpf?

10. August 2018 von Gschwätz Allgemein 0 Kommentare

Im Frühjahr 2018 hat das Polizeipräsidium Heilbronn verstärkt Ermittlungen zur Rauschgiftkriminalität am Marktplatz in Heilbronn durchgeführt. Dabei wurden über 20 Haftbefehle beantragt. „Hintergrund beziehungsweise Auslöser der verstärkten Ermittlungsmaßnahmen am Marktplatz in Heilbronn waren verdeckte Ermittlungen im Zusammenhang mit einem Rauschgiftermittlungsverfahren. Es stellte sich heraus, dass sich im Bereich des Kilians- und Marktplatzes eine Betäubungsmittel-Kontaktszene zu etablieren scheint. Die Polizei ist dann tätig geworden“, so Achim Küller vom Polizeipräsidiums Heilbronn auf GSCHWÄTZ-Nachfrage. In diesem Zusammenhang wollten wir wissen, wie es im Hohenlohekreis aussieht.

Wie sieht es bei uns auf dem Ländle aus?

Die Zahlen der im Hohenlohekreis bekannten Rauschgiftdelikte, allgemeine Verstöße und auch der illegale Handel, lagen 2016 bei 272 Fällen. 2017 bereits bei 308 Fällen. Das sind 36 Fälle (+13,2 Prozent) mehr.

Drogendelikte: Anstieg in Heilbronn um 41 Prozent

Im Heilbronner Stadtkreis stieg die Anzahl der Drogendelikte von 2016 auf 2017 dagegen um 41 Prozent. Im Jahr 2017 gab es im Stadtkreis Heilbronn 667 Fälle, im Landkreis Heilbronn 656 Fälle, im Main-Tauber-Kreis 409 Fälle und im Neckar-Odenwald-Kreis 521. Von den in 2017 insgesamt 2.517 Fällen sind 1.877 allgemeine Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und 425 Fälle illegaler Handel oder Schmuggel mit Drogen.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik 2017 des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

 

 

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