1

Künzelsau: WinterLounge am Alten Rathaus hat länger geöffnet – noch bis 04. Januar täglich ab 16 Uhr

Mit großen Schritten geht es dem Jahresende entgegen. Das jährliche Weihnachtsgeschäft, die letzten Jahressitzungen und so manches Mal auch die Termin-Enge bestimmen unseren vorweihnachtlichen Alltag. Umso wichtiger ist es, sich in diesen Tagen einige Momente der Besinnlichkeit und der Adventsatmosphäre zu gönnen. Zum ersten Mal gibt es dieses Jahr in der Künzelsauer Innenstadt eine exklusive WinterLounge der Werbegemeinschaft Künzelsau am Alten Rathaus.

Der besondere Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit im Herzen der Stadt lädt zur Entspannung mit Freunden, Familie, Geschäftspartnern und Kollegen in den gemütlich-rustikalen Loungemöbeln. Bei einem leckeren Glühwein, Punsch oder einem Glas Prosecco können die Besucher ein paar entspannte Stunden verbringen oder die vorweihnachtliche Zeit mit herzhaften, regionalen Speisen genießen.

Die WinterLounge wurde so gut angenommen, dass die Öffnungszeiten nun verlängert wurden. Ursprünglich sollte sie am 23. Dezember 2019 letztmalig geöffnet sein. Nun können Besucher bis einschließlich Samstag, den 04. Januar 2020, die ganz besondere Atmosphäre genießen.

Die WinterLounge hat von montags bis freitags ab 16 Uhr und samstags ab 11 Uhr geöffnet. 

Text: Werbegemeinschaft & Fotos: Künzelsau

Video: GSCHWÄTZ/Sonja Bossert im Gespräch mit Matthias Uebele, Geschäftsführer von Breuninger und Vorsitzender der Werbegemeinschaft Künzelsau

Bei der Künzelsauer WinterLounge gibt es Glühwein und Punsch sowie herzhafte, regionale Speisen. Foto: Werbegemeinschaft Künzelsau




Dr. Faust: „Bei uns läuft die Praxis schon über“ – Kreistag diskutiert über notärztlichen Sitzdienst in Künzelsau

Der nach der Schließung des Künzelsauer Krankenhauses zum 16. November 2019 eingeführte notärztliche Sitzdienst war Thema bei der Kreistagssitzung am 09. Dezember 2019 in Waldenburg. Die Fraktion der Freien Wähler hatte den Antrag eingebracht, dass dieser Sitzdienst nicht erst nach einem Jahr sondern bereits nach drei Monaten evaluiert werden soll, damit der Kreistag „in einer nachfolgenden öffentlichen Sitzung im März oder April 2020 zur Entscheidung bezüglich der weiteren Fortführung“ kommen könne, so der Wortlaut des Antrags, der vom Fraktionsvorsitzenden Achim Beck gezeichnet ist. Die abschließenden Worte dieses Antrags lauteten wie folgt: „Sehr geehrter Herr Landrat, unserer FWV-Fraktion ist es darüber hinaus wichtig, Ihnen mitzuteilen, dass wir in der Entscheidung über die Schließung des Künzelsauer Krankenhauses hinter Ihnen stehen. Freundliche Grüße, Achim Beck, Fraktionsvorsitzender“

Thomas Dubowy (FWV): „Es sollte ein guter Notdienst sein.“

Die erste Wortmeldung kommt von Thomas Dubowy (FWV), der den Antrag seiner Fraktion nochmals präzisiert darstellen wollte: „Jeder von uns hatte damals seine eigenen Vorstellungen von der Ausgestaltung eines Notdienstes. Der Notdienst soll rechtskonform und qualitätsgesichert sein. Umgangssprachlich: Es sollte ein guter Notdienst sein.“ Nachdem die Ausgestaltung bekannt ist, ist Dubowy nicht von der Qualität des Notdienstes überzeugt. „Eine Evaluation am Ende des ersten Jahres würde eine Verbesserung oder Änderung erst am Ende des zweiten Jahres, zum 31.November 2021 ermöglichen.“ Ihm geht es bei diesem Antrag „um eine fristgerechte Beurteilung im Rahmen bestehender Verträge“ und widerspricht damit genaugenommen der Formulierung des Antrags seiner eigenen Fraktion. Er schließt: „Da jeder verantwortungsbewusst für die Bürger entscheiden möchte, kann ich mir nur einen einstimmigen Zuspruch vorstellen. Wer gegen diesen Antrag stimmt, stimmt gegen eine gute ärztliche Versorgung in Künzelsau.“ Die Argumentation mit vertraglich festgelegten Fristen ging für Landrat Dr. Matthias Neth zu sehr in persönliche Vertragsdetails, so dass er sich gezwungen sah, die Öffentlichkeit kurzfristig auszuschließen.

Waldtraud Kuhnle (FDP): „So schnell wie möglich evaluieren, um dieses Geld zu sparen.“ 

Nach kurzer nichtöffentlicher Aussprache meldet sich Waltraud Kuhnle (FDP) zu Wort. Sie will dem Antrag zustimmen und präsentiert Zahlen, dass der kassenärztliche Notdienst nach der Schließung des Krankenhauses 72 Patienten hatte und somit ungefähr 1,5 Patienten pro Stunde behandelt habe – über die Art der Behandlungen und darüber, ob 40 Minuten pro Notfallpatient nicht vielleicht angemessen sein können, sagt sie aber nichts. Insbesondere sagt sie nichts über die Zahlen des 24/7-Notarztdienstes. „Zu diesen Zahlen, wollen Sie, Herr Neumann, einen zusätzlichen Arzt, den niemand aufsucht“ – worauf Neumann zwischenruft, dass nicht er, sondern der Kreistag das so beschlossen hat. Kuhnle will „so schnell wie möglich evaluieren, um dieses Geld zu sparen“.

Hans-Jürgen Saknus (SPD): „Die Leistungen, die von diesem Notdienst angeboten werden, sind wahrscheinlich sehr zweifelhaft.“ 

Spätestens jetzt wird klar, dass es offenbar ganz unterschiedliche Ziele gibt: Den einen geht es darum, den Notdienst umgehend einstellen zu können, um damit Geld zu sparen, andere sehen die Notwendigkeit einer Versorgung durch einen notärztlichen Sitzdienst im Raum Künzelsau und wollen durch frühe Evaluierung die Chance bekommen, die Struktur des Notdienstes an die tatsächlichen Anforderungen anzupassen.
Hans-Jürgen Saknus (SPD) stellt die Frage: „Was evaluieren wir?“ Die gegenwärtige Umsetzung sei kein qualifiziertes Konzept für den Raum Künzelsau und tauge auch nicht als Pilotprojekt. „Wir müssen uns anschauen, was die Künzelsauer erwartet haben und was sie dafür bekommen.“ Eine Notfallpraxis müsse bestimmte Leistungen erbringen und diese Leistungen seien zu evaluieren, nicht nur Zahlen. „Die Leistungen, die von diesem Notdienst angeboten werden, sind wahrscheinlich sehr zweifelhaft, da muss man genau hinschauen“ und geht sogar noch einen Schritt weiter: „Wir müssen genau hinschauen, ob nicht im Hintergrund etwas ganz Anderes läuft, dem wir wehren müssen: Nämlich dem Abbau der Notfallpraxis in Künzelsau.“

Ernst Kern (Die Linke): „Damit die Bürger auch merken, wir wollen uns um sie kümmern.“ 

Ernst Kern (Die Linke) legt Wert darauf, eine Lösung für die Bevölkerung in Künzelsau im Blick zu haben: „Damit die Bürger auch merken, wir wollen uns um sie kümmern und etwas wirklich Gutes machen und nicht durch Evaluation alles hinausschieben oder wieder abschaffen.“ Einen ähnlichen Standpunkt nimmt auch Catherine Kern (Grüne) ein und fordert klare und öffentlich bekannte Kriterien für die Evaluation: „Es ist ganz wichtig, den Bürgern von Künzelsau die Kriterien transparent darzustellen, damit wir wissen, ab wann kann diese freiwillige Leistung nicht mehr am Leben erhalten werden.“

Dr. Faust (FWV): „Bei uns läuft die Praxis schon über.“

Dr. Faust (FWV), niedergelassener Arzt in Künzelsau, hat kein Problem mit der Datenerhebung und richtet den Blick in die Zukunft: „Damit wir auch Daten haben, um weiterzudenken. Parallel müssen wir etwas hinkriegen als Ersatz für das, was wir durch das Krankenhaus verloren haben.“ Er bekommt die Auswirkungen der Schließung bereits zu spüren: „Bei uns läuft die Praxis schon über“. Martin Braun (Grüne) schlägt vor, die Evaluierung nicht schon nach drei Monaten sondern nach vier Monaten und nach acht Monaten durchzuführen und die Ergebnisse zu veröffentlichen. „Nur so kriegen wir einen Teil des Vertrauens wieder zurück, das wir als Kreistag verloren haben durch die Schließung des Krankenhauses.“ Und schlägt mit der Betonung der Interessen der Bevölkerung in dieselbe Kerbe wie Ernst Kern und Catherine Kern.

Prof. Dr. Otto Weidmann (FWV): „Ein Nein zur Evaluierung ist völlig unverständlich.“

Prof. Dr. Otto Weidmann (FWV) bekräftigt nochmals den Standpunkt der FW-Fraktion: „Wenn man sieht, dass ein Angebot keinen Nutzen hat und nur Kosten bringt, dann muss man es einstellen, das ist ein ökonomischer Grundsatz.“ Die Nutzerzahlen seien ein Indiz, dass der Nutzen gering sei, eine frühzeitige Evaluation sei nötig, um schnell reagieren und die Reißleine ziehen zu können. „Ein Nein zur Evaluierung ist völlig unverständlich.“ 
Anton Baron (AfD) ist im Prinzip gegen die Konstruktion des Sitzdienstes, fordert aber eine 24/7-Versorgung im Rahmen der kassenärztlichen Zulassung: „Wir haben damals zugestimmt, weil wir gehofft haben, dass dieser Sitzdienst eine kassenärztliche Zulassung bekommt.“ Der Sitzdienst sei „ein Zusatzservice, der eigentlich völlig überflüssig ist, da die Leute ja sowieso versorgt werden“.

Landrat Dr. Neth: „Ich will nicht ausschließen, dass wir eine vernünftige Lösung finden, um in Randzeiten ein Versorgungsangebot zu machen.“

Landrat Neth geht direkt in den Dialog und vermutet, dass der 24/7-Dienst keine Kassenzulassung erhalten wird, sieht aber anderweitige Konstrukte und verweist dazu auf das noch nicht existente MVZ: „Ich kann ein MVZ über Öffnungszeiten steuern, das könnte eine sinnvolle Möglichkeit sein. Die Frage ist nur, wie schnell kriegen wir so etwas hin.“ Auf jeden Fall will er aufgrund des AfD-Antrags Gespräche mit der Kassenärztlichen Vereinigung aufnehmen. Auf nochmalige Nachfrage Barons nennt Neth das Beispiel Marienhospital in Stuttgart, wo es bereits eine 24-Stunden KV-Notfallpraxis gibt. „Ich will nicht ausschließen, dass wir eine vernünftige Lösung finden, um in den Randzeiten ein Versorgungsangebot zu machen.“ Mangels Kassensitz geht Neth aber nicht davon aus, dass der gegenwärtige 24/7-Notarzt eine Kassenzulassung erhalten kann.

Bürgermeister Neumann: „Da verliert der Kreistag das Gesicht.“

Ungewohnt emotional zeigt sich der Künzelsauer Bürgermeister Stefan Neumann: „Es braucht Zeit, um mit der BBT-Gruppe zusammen neue Strukturen zu entwickeln.“ Es ist für ihn „völlig in Ordnung, dass wir die Zahlen auch bekanntmachen“. Gleichzeitig wirft er den Freien Wählern vor: „Ihr Ziel ist es, möglichst bald diesen Sitzdienst zu schließen. Das ist nicht in Ordnung, weil der Kreistag entschieden hat, dieses Instrument als Kompensation zu etablieren. Wenn man etwas etablieren will, dann kann man nicht nach drei Monaten schon die Reißleine ziehen, dann hat man dem keine Chance gegeben.“ Auch Neumann geht es um die Verlässlichkeit des Kreistages und das Vertrauen des Bürgers in den Kreistag: „Vor einen Jahr haben wir gesagt, wir evaluieren nach einem Jahr und jetzt sagen wir, wir wollen schon nach drei Monaten evaluieren und dann entscheiden: Da verliert der Kreistag das Gesicht. Ich würde da als Bürger auch das Vertrauen in diesen Kreistag verlieren.“

Rüdiger Volk (CDU): „Ich bin mir nicht sicher, ob man im Gesundheitswesen immer rein ökonomisch denken kann.“

Mit einem völlig anderen Blickwinkel bereichert Rüdiger Volk (CDU) gegen Ende der Aussprache die Diskussion: „Ich bin mir nicht sicher, ob man im Gesundheitswesen immer rein ökonomisch denken kann“, sagt er und bemängelt, dass bisher keine Kriterien für die Beurteilung der zu erhebenden Zahlen festgelegt sind: „Dann haben wir Zahlen, aber wo sind die Kennziffern, die uns sagen: Ist das gut, ist es schlecht. Reicht es, wenn wir feststellen, es wurde ein Menschenleben gerettet. Oder müssen es 3 oder 5 sein?“ Diese Kriterien fehlen ihm im Gesundheitswesen, „das macht mir eine Entscheidung sehr, sehr schwer“. Landrat Neth antwortet direkt: „Wir haben keine Kriterien hinterlegt, am Schluss ist es eine politische Entscheidung.“

Evaluation nach 4 und 8 Monaten

Nach kurzer Unterbrechung und fraktionsinterner Diskussion darüber, welcher der beiden Anträge der „weitergehende“ ist, wird dann zuerst über den ursprünglichen Antrag der Freien Wähler abgestimmt: Der Antrag der FW, bereits nach 3 Monaten zu evaluieren, wird mit 18 Ja- gegen 20 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen abgelehnt. Der Antrag der Grünen wird im Anschluss einstimmig ohne Enthaltung angenommen – es wird also nach 4 und nach 8 Monaten eine Evaluation des Notarztdienstes vorgenommen.

Es wurde allerdings nicht darüber abgestimmt, was genau evaluiert werden soll. Eine reine Betrachtung „Minuten pro Patient“ oder daraus folgend „Euro pro Patient“ dürfte aufgrund der Vielzahl der möglichen Einsatzszenarien eines solchen Notarztes nicht angemessen sein.

Text: Matthias Lauterer

Nur wenige Zuhörer verirrten sich in die Kreistagssitzung. Foto: GSCHWÄTZ

 




Künzelsau: Konzert in völliger Dunkelheit

Ein Konzert der besonderen Art findet am Donnerstag, den 9. Januar 2020 in der Reinhold-Würth-Hochschule Künzelsau statt – nämlich in völliger Dunkelheit. Das international erfahrene LightsOut Trio, bestehend aus Klavier, Violine und Violoncello, wird Tschaikowskys großes, romantisches Werk, das Klaviertrio a-moll op. 50 ohne Noten in absoluter Dunkelheit aufführen. Eine Grenzerfahrung für die Musiker und ein unvergessliches Erlebnis für das Publikum. Über die Erfahrungen kann man sich anschließend beim Künstlergespräch austauschen.

Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird aber um Voranmeldung unter http://www.hs-heilbronn.de/dunkelkonzert gebeten.




Künzelsau: Rainer Ott neuer Kripo-Chef

Das Kriminalkommissariat Künzelsau hat seit Dienstag, den 17. Dezember 2019 einen neuen Leiter: Erster Kriminalhauptkommissar Rainer Ott wurde von Polizeipräsident Hans Becker bei einer kleinen Feierstunde zum neuen Kripo-Chef ernannt. Ott hatte bereits in den letzten zweieinhalb Jahren als Leiter des Arbeitsbereichs Kapitaldelikte den bisherigen Kommissariatsleiter Hermann Deeg in seinem Amt vertreten. Letzterer wurde Ende Oktober in den Ruhestand verabschiedet. Rainer Ott war auch ein Zeuge beim Prozess gegen Elisabeth S., die im April 2019 wegen Totschlags an dem Jungen Ole verurteilt worden war.

Vertrautes Revier

Der Hohenlohekreis ist für Rainer Ott ein vertrautes Revier. Angefangen hat seine Polizeikarriere bei der Bereitschaftspolizei in Biberach an der Riss, wo er im September 1975 als Polizeiwachtmeister seine Ausbildung begann. Nach deren Abschluss war er zunächst bis 1979 beim Schwäbisch Haller Streifendienst eingesetzt, er wechselte aber 1980 für ein Jahr zum Arbeitsgebiet Rauschgiftbekämpfung beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg. Zurück in Schwäbisch Hall, arbeitete er bei der Fahndung und eignete sich im Rahmen seiner Tätigkeit gute Ortskenntnisse in den Kreisen Hohenlohe und Main-Tauber an.

Jahrelange Tätigkeit in Künzelsau

Mit Gründung der neuen Polizeidirektion Künzelsau wechselte Ott 1983 als junger Kriminalobermeister zur dortigen Kriminalpolizei. Hier war er jahrelang hauptsächlich für die Bekämpfung der Raub- und schweren Diebstahlskriminalität zuständig, bis er Anfang 1989 für zwei Jahre das Amt des Pressesprechers und Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit bei der Polizeidirektion Künzelsau übernahm. Von 1995 bis 1997 folgte sein Studium zum gehobenen Dienst, nach dessen Beendigung er zur Hohenloher Kripo zurückkehrte. Bis zur Polizeireform 2014 war Ott schwerpunktmäßig als Inspektionsleiter für die Bereiche Kapital-, Sexual- und Missbrauchsdelikte zuständig. Die Funktion als stellvertretender Pressesprecher der Polizeidirektion Künzelsau nahm er auch weiterhin wahr.

Pressesprecher bei der Expo 2000

Mit der Polizeistrukturreform wechselte Ott zum Januar 2014 in das neugeschaffene Heilbronner Polizeipräsidium, wo ihm die Leitung der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit/Pressestelle übertragen wurde. Hier stieg er auch in das Spitzenamt des gehobenen Dienstes auf. Besonderheiten: Während seiner mittlerweile 44-jährigen Dienstzeit war er 1985 als einer der ersten Beamten aus Baden-Württemberg im Austausch in Berlin eingesetzt. Im Kriminaldauerdienst der Metropole Berlin sammelte er dort für rund ein halbes Jahr Großstadterfahrungen. Auf der im Jahr 2000 stattfindenden Expo 2000 in Hannover vertrat er die baden-württembergische Polizei als Pressesprecher. 

Große Fachkompetenz

Im Sommer 2017 kehrte Ott zu seinen beruflichen Wurzeln in den Hohenlohekreis zurück. Der Vollblut-Kriminaler übernahm als Arbeitsbereichsleiter wiederum den Bereich Kapitaldelikte beim Kriminalkommissariat Künzelsau und wurde gleichzeitig zum stellvertretenden Kommissariatsleiter bestellt. Polizeipräsident Hans Becker bedankte sich ausdrücklich für seine ausgeprägte große Bereitschaft, seine Verwendungsbreite zu vergrößern und seine Fachkompetenz und sein Wissen zu erweitern. Davon könnten vor allem die ihm anvertrauten Kolleginnen und Kollegen profitieren. Becker bedankte sich darüber hinaus auch für seine Bereitschaft, den Eintritt in den Ruhestand noch hinauszuzögern und sich weiterhin in den Dienst der Polizei zu stellen. 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 18.12.2019




Kupferzell: Verkaufstraining für Direktvermarkter

Die Landwirtschaftsämter des Hohenlohekreises, des Landkreises Schwäbisch Hall, des Rems-Murr-Kreises und des Main-Tauber-Kreises bieten am Donnerstag, den 16. Januar 2020 und am Donnerstag, den 23. Januar 2020, ein Seminar für Direktvermarkter an. Es findet statt von 9.30 bis 16.30 Uhr in der Aula der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft in Kupferzell.

Claudia Albrecht, Moderatorin und Autorin, nimmt bewährte Konzepte und Lösungen aus der Werbepsychologie unter die Lupe und sucht gemeinsam mit den Teilnehmern nach Ansätzen, die für den eigenen Betrieb geeignet sind. Die Teilnehmer lernen einfache und wirkungsvolle Beispiele kennen, wie sie mit wenig zeitlichem und finanziellem Aufwand professionell werben und verkaufen können. Denn neben der Produktion von gesunden Lebensmitteln in bester Qualität ist es wichtig, dass der Betrieb auch in der Vermarktung, im Vertrieb und bei der Umsetzung von Werbemaßnahmen gut aufgestellt ist.

Die Teilnahme kostet 60 Euro pro Person (inklusive Verpflegung). Eine Anmeldung ist erforderlich bis Donnerstag, den 9. Januar 2020 unter Telefon 07940/ 18 601 oder per E-Mail unter landwirtschaftsamt@hohenlohekreis.de 

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Mehrere Einbrüche in Künzelsau

Nach neuesten Erkenntnissen gelang es dem Einbrecher am Montagnachmittag, den 16. Dezember 2019,in Künzelsau doch in zwei Wohnhäuser einzudringen. Laut einer Pressemitteilung der https://www.gschwaetz.de/2019/12/17/hohenlohe-friedenslicht-aus-bethlehem/Polizei am Dienstag, den 17. Dezember 2019, verschaffte sich der mutmaßliche Täter am Montag spätnachmittags Zugang zu einer Wohnung in der Eichendorffstraße in Künzelsau. Auch im Nachbarhaus versuchte er sein Glück, wo er jedoch von einem Bewohner in seiner Tätigkeit gestört wurde und flüchtete. Wie jetzt bekannt wurde, ist es dem Einbrecher vor seiner Flucht gelungen, auch in diesem Haus in eine Wohnung einzubrechen und mehrere Wertgegenstände und Bargeld zu erbeuten. Laut Hinweisen des Zeugen, soll es sich um einen zirka 25 bis 30 Jahre alten 1,70 Meter großen und schlanken Mann handeln. Wer im genannten Bereich verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, soll sich bitte beim Polizeirevier Künzelsau, Telefon 07940 9400, melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Niedernhall: Kochertaler Schwimmschule kommt ins Solebad

Die Kochertaler Schwimmschule, die im August 2019 aus dem Hallenbad in Ingelfingen geflogen ist, bietet ab März 2020 Kurse im Solebad in Niedernhall an. „Wir werden dienstags von 14 bis 21 Uhr im Solebad sein“, sagt Simone Schweigert, Gründerin und Leiterin der Schwimmschule.

Es wird verschiedene Kurse für die unterschiedlichsten Interessenten geben: Babyschwimmen, Eltern-Kind-Schwimmen, Wassergewöhnung für Angstkinder, Schwimmkurse sowie Gesundheitskurse, die von einer Fachkraft begleitet werden. Anmeldungen sind ab sofort über die Homepage der Kochertaler Schwimmschule https://www.kochertaler-schwimmschule.de/ möglich.

 

 

 




Ingelfingen: Diebe im Autohaus

Einbrecher machten sich am vergangenen Wochenende in einem Autohaus in Ingelfingen ans Werk. Die unbekannten Täter drangen durch ein Fenster ins Gebäude ein und verschafften sich durch das gewaltsame Aufhebeln von Türen Zutritt bis zum Tresorraum. Mit einem vor Ort gefundenen Schweißgerät öffneten sie den Tresor. Bei zwei weiteren Tresoren scheiterten die Täter jedoch und zogen mit dem erbeuteten Bargeld wieder ab.

Der Tatzeitpunkt liegt zwischen Samstag, den 14. Dezember 2019, 12.30 Uhr und Montag, den 16. Dezember 2019 um 6.30 Uhr. Wer im genannten Bereich verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, soll sich bitte beim Polizeirevier Künzelsau unter Telefon 07940/94 00 melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 17.12.2019




Hohenlohe: Friedenslicht aus Bethlehem

Unter dem Motto „Mut zum Frieden“ wurde laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis das Friedenslicht 2019 von Bethlehem bis in den Hohenlohekreis gebracht. Am Montag, den 16. Dezember 2019, überreichten Ingo Kuhbach, Dekan des katholischen Dekanats Hohenlohe, und Gerold Traub, Dekanatsjugendseelsorger und Kurat der Pfadfinder, das Licht im Waldschulheim Kloster Schöntal an Landrat Dr. Matthias Neth sowie weitere Verwaltungsmitarbeiter. Hier wird es nun von der Deutschen Pfadfindergesellschaft St. Georg (DPSG), Bezirk Hohenlohe, verteilt.

„Es ist mir eine große Freude, dass das Friedenslicht 2019 heute wieder den Hohenlohekreis erreicht hat und wir auch hier ein Zeichen für Frieden und Menschlichkeit setzen“, so Landrat Neth bei der Annahme des Friedenslichts. Das Friedenslicht wurde an der Bürgertheke des Landratsamts in Künzelsau bereitgestellt und kann von dort aus weiter verbreitet werden.

Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem. Am dritten Advent wurde es nach Deutschland gebracht und an über 500 Orten an Gruppen und Gemeinden weitergereicht. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle „Menschen guten Willens“ weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erleuchten wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Künzelsau: Kaufmännische Schule bleibt fairtrade-school

Die Kaufmännische Schule Künzelsau behält laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis das Zertifikat fairtrade-school für zwei weitere Jahre. Um das Engagement der Schule zu würdigen, wurde der Titel von Vertretern des Vereins TransFair e.V. verlängert. Mit zahlreichen Aktionen wie beispielsweise Infoveranstaltungen der Übungsfirma Fabiro GmbH, Fairtrade-Rosenaktionen am Valentinstag, Verkostungen von Fairtrade-Produkten sowie deren Verkauf in der Pause setzt sich die Schule für fairen Handel ein. Zusätzlich sind Themen wie Nachhaltigkeit und Fairtrade fester Bestandteil im Unterricht.

Die Kampagne fairtrade-schools verankert das Thema fairer Handel im Schulalltag und schafft bei den Schülern ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung. Seit dem Kampagnenstart im Jahr 2012 hat sich eine bundesweite Bewegung an teilnehmenden Schulen entwickelt, die das Engagement von Kindern und Jugendlichen für Nachhaltigkeit fördert, eigenständiges Handeln bestärkt und die Vernetzung von motivierten Akteuren unterstützt.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis