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Ouklopfe Hämmerle in Künzelsau – Kinder sammeln für Kinder

In der Adventszeit haben die Schüler der Klassen 3a und 3b der Georg-Wagner-Schule an Künzelsauer Türen geklopft und den alten immer gleichen Spruch aufgesagt: „Ouklopfe, Hämmerle, ’s Brot leit im Kämmerle. ’s Messer leit daneben, sollst mer a Stückle gebe! Äpfel raus, Bira raus, oder i geh in a anders Haus! …“. Sie wurden mit 1.230,22 Euro Spenden belohnt.

Bürgermeister Stefan Neumann hat den Betrag aufgerundet, sodass Wolfgang J. Bartole kurz vor Weihnachten für das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg einen Spendenscheck über 1.500 Euro entgegennehmen konnte. Die Klassenlehrerinnen Martina Jüptner und Janine Sauerteig haben die Spendensammelaktion begleitet.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 




Ingelfingen/Niedernhall: Drei Leichtverletzte nach Unfall

Drei Verletzte und 10.000 Euro Sachschaden waren die Folgen eines Unfalls am Dienstagabend, den 14. Januar 2020, gegen 20 Uhr bei Ingelfingen. Ein 18-Jähriger befuhr mit seinem Ford Fiesta die Landesstraße von Ingelfingen in Richtung Niedernhall, als ein vorausfahrender 51-Jähriger seinen Fiat Punto verkehrsbedingt abbremsen musste.
Der Ford-Fahrer erkannte dies wohl zu spät und fuhr dem bremsenden Pkw auf. Der 51-Jährige wurde leichtverletzt. Zwei 13-jährige Mädchen, welche bei ihm im Auto saßen, mussten mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Beide Autos waren nicht mehr fahrtüchtig.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




GSCHWÄTZ sucht Geburtstagskinder – Wer feiert am 29. Februar?

2020 dürfen sich alle freuen, die am 29. Februar geboren sind, denn: Sie haben können in diesem Jahr Geburtstag feiern. Doch wie fühlt es sich an, an diesem Tag Geburtstag zu haben? Bleiben sie länger jung als die anderen, wenn sie nur alle vier Jahre „richtig“ Geburtstag haben? Oder sind sie traurig, weil ihr besonderer Tag nicht jedes Jahr stattfindet? Oder gibt es Zeitgenossen, die die Feste feiern, auch wenn sie nicht fallen?

Wir freuen uns, von diesen besonderen Geburtstagsmenschen zu hören. Entweder telefonisch  07940/ 93 555 7 (Mo. bis Fr. 8 bis 13 Uhr), per E-Mail (info@gschwaetz.de) oder per WhatsApp unter 0172/68 78 474. 




Dürre in den Wäldern – Bauvernverband lädt zu Infoveranstaltung mit Minister Hauk

Zu einer Veranstaltung mit Landwirtschaftsminister Peter Hauk lädt der Bauernverband Schwäbisch Hall Hohenlohe Rems e.V. gemeinsam mit den Forstbetriebsgemeinschaften im Rems-Murr-Kreis am Dienstag, den 21. Januar 2020, in die Festhalle nach Murrhardt. Ab 19.30 Uhr soll es um die Schäden gehen, die die Dürre der vergangenen beiden Jahre an den Wäldern verursacht hat. Deren Aufarbeitung macht enorme Schwierigkeiten, ist aber wegen der drohenden Borkenkäferinvasion dringend notwendig.

Viele Fragen treten dabei auf: Wie stellt sich das Land Baden Württemberg an die Seite der Waldbauern? Was tut das Land insgesamt, um dem Klimawandel zu begegnen? Daneben haben Umwelt- und Landwirtschaftsministerium einen Gesetzentwurf in Vorbereitung, der im Rahmen des Eckpunktepapiers den Forderungen des Volksbegehrens antwortet und abhilft. Was kommt auf die Bauern zu? Wie soll das Eckpunktepapier umgesetzt werden? Für die Antworten steht Minister Hauk zur Verfügung. 

Quelle: Bauernverband Hohenlohe

 




Ohrnberg: Gemeindeverbindungswege gesperrt

Die Gemeindeverbindungswege zwischen Heuholzhöfe und Ohrnberg sowie zwischen Eichach und Ohrnberg müssen von Montag, den 20. Januar 2020 bis Samstag, den 08. Februar 2020 gesperrt werden. Grund dafür sind umfangreiche Holzfällarbeiten, um die Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten.

Der Anliegerverkehr ist bis zur Abschrankung zugelassen.

Die Vollsperrung kann nach vorheriger Rücksprache mit dem zuständigen Revierleiter Sebastian Hoch von angrenzenden Waldbesitzern für eigene Fällungen mit genutzt werden. Privatwaldbesitzer sind gesetzlich dazu verpflichtet, eigene Grundstücke regelmäßig auf Gefährdungen zu kontrollieren und diese eigenständig zu beseitigen.

Quelle: Landratsamt Hohenlohekreis




Schwäbisch Hall: Benefizkonzert für das Auszeithaus Hohenlohe e.V.

Zur Unterstützung des Auszeithaus Hohenlohe e.V. gibt der Gitarrist und Songwriter Michael Breitschopf aus Niedernhall am Sonntag, den 26. Januar 2020 ein Benefizkonzert. Einlass in der Kulturscheune im Theurerweg 2 in Schwäbisch Hall ist um 18 Uhr. Es gibt außerdem Häppchen, Getränke und Sekt.  

Das Auszeithaus entsteht im ehemaligen Dorfgasthaus „Rose“ in Forchtenberg-Wohlmuthausen. Hier sollen Menschen in vielfältigen Belastungssituationen ihres Alltags eine begleitete Auszeit finden können. Nach dem Umbau wird die Einrichtung über neun Einzelzimmer verfügen. Darüber hinaus gibt es einen Seminar- und Meditationsraum, einen Speise- und Begegnungssaal mit Kamin und Brotbackofen sowie eine kleine Teeküche und einen Besprechungsraum.

Eine qualifizierte Gesprächsbegleitung sowie verschiedene spirituelle, kreativ-künstlerische oder auch heilpraktische Angebote sollen die heilsame Wirkung der Rückbesinnung auf sich selbst unterstützen. Der Verein Auszeithaus Hohenlohe e.V. gründete sich im November 2018 mit Frauen und Männern, die sich aus dem christlichen Menschenbild heraus für den Einzelnen engagieren. Unabhängig von Religion, Herkunft und sozialem Status. Vorsitzender ist Pfarrer Klaus Kempter.

Weitere Informationen unter http://www.auszeithaus-hohenlohe.de.

 

 

 




Überhaupt nicht gruselig – Konzert in absoluter Dunkelheit am Campus Künzelsau

Ein Klassikkonzert der besonderen Art haben etwa 100 Zuhörer am Donnerstag, den 09. Januar 2020 an der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau besucht. Das Lights Out Trio spielte ein melodisches, elegisches Stück von Peter Tschaikowsky – allerdings in absoluter Dunkelheit. Was das für den Zuschauer verändert und wie er die Musik dann hört, war Thema dieses Hörexperiments. „Es interessiert mich einfach, wie es sich anfühlt, ganz im Dunkeln zu sitzen und einfach auf die Musik zu hören und alle anderen Sinne sind so ein bisschen ausgeschaltet“, sagte Besucherin Christiane aus Braunsbach. Auch Zuhörer Alexander aus Künzelsau war „gespannt auf die Musiker und auf die Aura da drin“. Elisabeth und Janine aus Künzelsau dagegen fragten sich im Vorfeld, ob „es gruselig ist, wirklich so gar nichts sehen zu können“. Auch für sie war es „eine neue Erfahrung“, bei der sie sich nicht gruselten sondern total entspannten.
GSCHWÄTZ-Videoreporter Dr. Felix Kribus stand vor der schwierigen Aufgabe, ein Video über eine Veranstaltung zu drehen, bei der es eigentlich nichts zu sehen gibt und hat versucht, seinen Bericht dem Thema anzupassen. Ob es gelungen ist und wie weit ein Video diese Atmosphäre überhaupt vermitteln kann – sehen Sie und vor allem – hören – Sie selbst. Lautsprecher an!

Die drei Musiker vom Lights Out Trio waren während ihres Konzerts nicht zu sehen. Foto: GSCHWÄTZ

 




B19 eine Woche lang halbseitig gesperrt

Wegen einer Fels- und Hangberäumung muss die B19 in Richtung Bad Mergentheim am Steilhang bei Nagelsberg von Montag, den 20. Januar 2020, bis Freitag, den 25. Januar 2020, gesperrt werden. Entlang des Steilhanges haben sich zwischen dem Kreisverkehr und der Einmündung L 1045 nach Ingelfingen wiederholt kleinere Steinschläge ereignet. Um die allgemeine Verkehrssicherheit weiter aufrechtzuerhalten, wird der gesamte Steilhang von einem Fachunternehmen durch mit Kletterseilen gesicherte Mitarbeiter kontrolliert und beräumt. Sämtliche lockere Stein- und Felsbrocken werden dabei gelöst und entfernt. Weiter werden noch dafür notwendige Gehölz- und Baumfällarbeiten durchgeführt.

Zur Vermeidung einer Vollsperrung wird deshalb die B19 halbseitig, das heißt nur die Fahrtrichtung Bad Mergentheim, zwischen dem Kreisverkehr und dem Abzweig L 1045 nach Ingelfingen gesperrt. Der Verkehr aus Künzelsau kommend in Fahrtrichtung Bad Mergentheim/Ingelfingen wird über die L 1033 Amrichshausen – K 2302 Ohrenbach – L 1022 Hermuthausen zurück zur B19 geführt. Die Einmündung L 1045 / B19 von und nach Ingelfingen bleibt weiter befahrbar. Die Gegenrichtung der B19, von Ingelfingen/Bad Mergentheim kommend in Fahrtrichtung Künzelsau, bleibt während der Hangberäumung weiter befahrbar.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Bei den 1.500 Bauarbeitern im Hohenlohekreis droht 10-Euro-Lohn-Lücke

Zwei Bauarbeiter, die gleiche Arbeit – und trotzdem zwei unterschiedliche Löhne: Gut 10 Euro könnten die Löhne pro Stunde auf den Baustellen im Hohenlohekreis bald auseinandergehen. Denn Bauarbeiter, die keinen Tariflohn bekommen, müssen jetzt sogar um ihren Branchen-Mindestlohn bangen. Das teilt die IG BAU Stuttgart in einer Pressemitteilung mit. Darin heißt es weiter: Betroffen davon könnte ein Großteil der rund 1.500 Bauarbeiter im Hohenlohekreis sein.

„Bauhandwerk und Bauindustrie müssen jetzt das tun, was die IG BAU schon gemacht hat: Die Arbeitgeber müssen nämlich einem Schlichterspruch und damit neuen Bau-Mindestlöhnen zustimmen. Passiert das nicht, droht dem Bau im Hohenlohekreis schlimmstenfalls der gesetzliche Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde als unterste Verdienstgrenze. Jetzt hängt alles am seidenen Faden der Arbeitgeber“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Mike Paul.

„Diese Bau-Mindestlöhne sind die Lohn-Stoppschilder nach unten“

Der Schlichterspruch sieht vor, dass die Branchen-Mindestlöhne auf dem Bau ab April steigen – und zwar auf 12,55 Euro für Hilfsarbeiten (Mindestlohn 1) und auf 15,40 Euro für Facharbeiten (Mindestlohn 2). „Diese Bau-Mindestlöhne sind die Lohn-Stoppschilder nach unten. Und genau die braucht der Bau ganz dringend. Wenn die Arbeitgeber die neuen Branchen-Mindestlöhne allerdings nicht akzeptieren, dann wäre das ein Lockruf an alle Billig-Firmen aus dem In- und Ausland, als Dumping-Konkurrenz auf den Markt zu drängen. Diese Billigheimer würden dann ordentlich arbeitenden und anständig – nämlich den Tariflohn – bezahlenden Unternehmen im Hohenlohekreis wirtschaftlich das Handwerk legen“, sagt Paul. Der Vorsitzende der IG BAU Stuttgart warnt die heimischen Bauunternehmen davor, sich hier auf einen „Kamikaze-Kurs“ einzulassen.

Der Countdown dazu laufe bereits: Die Arbeitgeber müssen bis zum kommenden Freitag – also bis zum 17. Januar – grünes Licht für höhere Mindestlöhne auf dem Bau geben. Die IG BAU ruft deshalb „alle anständigen Bauunternehmen im Landkreis auf, im Schulterschluss mit anderen als ‚starke Baden-Württemberg-Kraft‘ klare Signale an den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und an den Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) zu senden – und zwar für das Akzeptieren der neuen Bau-Mindestlöhne.

„Hier steht viel auf dem Spiel“

„Hier steht viel auf dem Spiel. Nämlich der faire Wettbewerb bei fairer Bezahlung. Der Bau darf nicht zur Niedriglohn-Branche werden. Denn die Folgen für die Beschäftigungsentwicklung wären verheerend – und das mitten im Bau-Boom: Selbst Facharbeiter würden dann abwandern. Vom Niedriglohn-Image der Baubranche und ihrem fehlenden Nachwuchs ganz zu schweigen“, macht Mike Paul klar. Gerade jungen Menschen müsse das Signal gegeben werden, dass der Bau eine boomende Branche mit Zukunft sei, in der man was Tolles schaffen, den Erfolg seiner Arbeit sehen und gutes Geld verdienen könne.

Mit dem Tariflohn sei die „Lohnlatte“ fair gelegt. Der Basis-Tariflohn für einen erfahrenen Maurer, Zimmerer oder Straßenbauer im Hohenlohekreis liege derzeit bei 20,63 Euro. „Würden Unternehmen, die nicht an den Tariflohn gebunden sind, künftig lediglich den gesetzlichen Mindestlohn von derzeit nur 9,35 Euro bezahlen, dann würde das eine krasse Kluft von über 10 Euro beim Stundenlohn bedeuten. Das würde der Bau nicht verkraften. Denn das würde zu Lasten der Unternehmen gehen, die für fairen Wettbewerb und Qualität stehen“, so Paul. Dem Bau drohe dann ein regelrechter Preiskampf.

Genau dieser Punkt habe den Präsidenten des Bundessozialgerichts, Prof. Dr. Rainer Schlegel, als Schlichter für das Bauhauptgewerbe offensichtlich bewogen, sich für neue Bau-Mindestlöhne auszusprechen. „Dieser Schlichterspruch ist für alle Seiten – für die IG BAU, die ihm bereits zugestimmt hat, vor allem aber für Bauhandwerk und Bauindustrie – akzeptabel. Zum Wohle der Branche wird’s jetzt Zeit, dass auch die Arbeitgeber ihn akzeptieren“, fordert der Vorsitzende der IG BAU Stuttgart, Mike Paul. Wie es tarifpolitisch dann auf dem Bau weitergeht, darüber werden IG BAU und Bau-Arbeitgeber bereits im Frühjahr verhandeln: Dann steht nämlich die neue Lohn-Tarifrunde an.

Quelle: Pressemitteilung der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

 

 




A6: Illegale winken aus einem Sattelzug-Auflieger

Mehrere winkende Arme und Hände in einem Auflieger eines auf der A 6 bei Heilbronn in Richtung Nürnberg fahrenden Sattelzuges meldeten Verkehrsteilnehmer am Donnerstagnachmittag der Polizei. Mehrere Streifen lotsten den Fahrer des LKW deshalb zur Verkehrspolizei in Weinsberg, um diese seltsame „Ladung“ zu kontrollieren. Die Beamten fanden auf dem Auflieger zwischen der eigentlichen Ladung, die aus Reifen bestand, acht erwachsene Iraner.

Es stellte sich heraus, dass die Männer bereits im französischen Dole registriert wurden und anschließend illegal nach Großbritannien weiter wollten. In der Nähe von Paris angekommen versteckten sie sich auf der Ladefläche eines polnischen Sattelzugs, um sich in diesem auf die Insel einschmuggeln zu lassen. Der Fahrer schlief und merkte nichts davon. Pech für die Schwarzfahrer war, dass die Ladung nicht für die Einfuhr nach Großbritannien vorgesehen war. Der Trucker fuhr in Richtung Süddeutschland. Kurz vor dem Weinsberger Kreuz merkten die „Fahrgäste“ wohl, dass die Richtung nicht stimmte und machten durch ihr Winken auf sich aufmerksam. Nach der Aufnahme des Sachverhalts wurden der Gruppe Übernachtungszimmer in einer Unterkunft in Heilbronn zugewiesen. Die weitere Vorgehensweise wird vom Landratsamt Heilbronn entschieden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn