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TSV Ingelfingen gestaltet neues Faschingsplakat – Stadt gibt dieses nun frei zur Veröffentlichung

Nachdem die Stadtverwaltung Ingelfingen sowohl den Abdruck als auch den Aushang des Plakats zur Prunksitzung in Ingelfingen untersagt hat (siehe Artikel unten), änderte der Veranstalter, der TSV Ingelfingen, nun das Plakat ab. Die Stadtverwaltung störte sich wohl an dem Titel: „Manege frei. So ein Zirkus in Ingelfingen.“ Auf den neu gestalteten Plakaten heißt es nun: „Manage frei. Unter dem Zirkuszelt.“ Des Weiteren ist auf dem neuen Plakat nun auch nicht mehr das Schloss / Rathaus Ingelfingens abgebildet. Im aktuellen Amtsboten hat die Stadtverwaltung nun erstmals das diesjährige Prunksitzungs-Plakat des TSV abgebildet, um auf die Veranstaltung am 08. Februar 2020 hinzuweisen. Karten gibt es bei Presse Turber.

 

 




Künzelsau/Stuttgart: Anton Baron stellt Antrag für Taubenhaus und kritisiert Stadtverwaltung Künzelsau

Anton Baron (AfD), Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Hohenlohe, beurteilt die Arbeit der Künzelsauer Taubenfreunde sehr positiv: „Durch die artgerechte Fütterung konnte eine Schädigung der Gebäude weitgehend verhindert werden. Die Entnahme von über 2.100 Eiern aus den Nestern hat zudem eine weitere Vergrößerung der Population abwenden können. Die weit überwiegend unentgeltliche Tierschutzarbeit der Taubenfreunde, für die ich selbst auch schon gespendet habe, ist daher von großem Mehrwert für die Stadt. Die Verantwortlichen im Künzelsauer Rathaus scheinen diese Bedeutung jedoch zu wenig zu beachten, was den Fortbestand des Vereins gefährdet.“ 

„Dr. Peter Hauck beurteilt die Maßnahmen der Taubenfreunde genauso positiv wie ich“

Baron hatte daher neben einem Brief an Landwirtschaftsminister Dr. Peter Hauk auch einen Antrag zu diesem Thema eingereicht, der nun von der Landesregierung beantwortet wurde. „Diese beurteilt die Maßnahmen der Künzelsauer Taubenfreunde ebenso positiv wie ich. Weiterhin geht aus der Antwort hervor, dass eine andere baden-württembergische Stadt jährlich 72.000 Euro an Personal-, Futter- und Materialkosten für elf Taubenschläge beisteuert. Überträgt man diese Summe auf den Künzelsauer Taubenschlag, wären dies für die Stadt also Ausgaben von 6.000 bis 7.000 Euro anstelle der aktuellen 2.000 Euro. Mittels derart moderater Mehrausgaben könnte der unter einem Mangel an ehrenamtlichen Helfern leidende Künzelsauer Taubenschlag etwa einen Minijob finanzieren und wäre zumindest nicht mehr im Fortbestand gefährdet. Ich appelliere daher an Herrn Bürgermeister Neumann und die Gemeinderäte, nach dem Vorbild anderer Kommunen die nötigen Gelder bereitzustellen, die sich für die Stadt garantiert rentieren werden“, resümiert der Landtagsabgeordnete.

Das Fehlen ehrenamtlicher Mitarbeiter sei das Hauptproblem

In Künzelsau gibt es allerdings anstatt elf Taubenschläge, lediglich ein Taubenhaus. Dementsprechend geringer sind auch die entsprechenden Ausgaben. Elke Sturm von der Stadt Künzelsau verwies im Dezember 2019 auf GSCHWÄTZ-Nachfrage darauf, dass „die ursprünglich vom Gemeinderat beschlossene Förderung des Taubenhauses mit 1.000 Euro bereits auf 2.000 Euro verdoppelt“ worden sei. Die Stadt habe auch das Grundstück zur Verfügung gestellt. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs hätten beim Aufbau des Taubenhauses und Einrichten des Grundstücks angepackt. „Voraussetzung für die städtische Förderung war von Beginn an, dass die Betreuung des Taubenhauses dem Verein obliegt. Der Gemeinderat hat in seinem Beschluss im Juli 2015 bereits deutlich formuliert, dass der Betrieb des Taubenhauses und die finanzielle Förderung eingestellt werden, sollte die nachhaltige Betreuung durch das Stadttaubenprojekt nicht sichergestellt sein. Dass es nun eventuell so kommt, ist schade. Die Aktiven des Vereins Taubenfreunde Künzelsau haben, nach eigener Aussage, leider nicht die ausreichenden ehrenamtlichen Mitarbeiter und weitere finanzielle Förderer gefunden. Diese Aufgabe gut zu meistern ist und bleibt eine Herausforderung und ist eine Existenzfrage für viele Vereine. Nicht allein deshalb bietet die Stadtverwaltung mit der Ehrenamtsbörse eine Plattform und unterstützt Künzelsauer Vereine finanziell mit rund 45.000 Euro jährlich.“

Quelle: Pressemitteilung des Landtagsabgeordneten Anton Baron/Recherche GSCHWÄTZ

Stellungnahme der Landesregierung zu der Anfrage von Anton Baron bezüglich des Taubenhauses. Foto: GSCHWÄTZ

Stellungnahme der Landesregierung zu der Anfrage von Anton Baron bezüglich des Taubenhauses. Foto: GSCHWÄTZ

Stellungnahme der Landesregierung zu der Anfrage von Anton Baron bezüglich des Taubenhauses. Foto: GSCHWÄTZ

Stellungnahme der Landesregierung zu der Anfrage von Anton Baron bezüglich des Taubenhauses. Foto: GSCHWÄTZ

Stellungnahme der Landesregierung zu der Anfrage von Anton Baron bezüglich des Taubenhauses. Foto: GSCHWÄTZ

 

 

 

 

 

Anton Baron fordert, dass die Stadtverwaltung mehr Geld für die Tauben jährlich in die Hand nimmt. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Die Stadtverwaltung verweist darauf, dass sie die Taubenfreunde in den vergangenen Jahren bereits sehr unterstützt hat. Foto: Gschwätz




Halbseitige Sperrung B19 kommende Woche: Busse fahren etliche Haltestellen nicht an, zahlreiche Schüler betroffen

Die halbseitige Sperrung der B19 wegen der Baumfällarbeiten unterhalb von Nagelsberg von Künzelsau kommend Richtung Bad Mergentheim kommende Woche von Montag, den 20. Januar 2020 bis Freitag, den 25. Januar 2020, sorgt für Änderungen im Busverkehr. Diverse Haltestellen fährt der Nahverkehr Hohenlohekreis (NVH) aufgrund der halbseitigen Sperrung nächste Woche nicht an. Folgende Bushaltestellen werden nicht angefahren:

// Linie 2 (nur Fahrtrichtung Öhringen):

Künzelsau Bären, Ingelfingen Bahnhof, Ingelfinger Kelter, Niedernhall Salzstraße/Betonwerk, Niedernhall Pumpstation, Niedernhall, Kochermühle, Niedernhall Grundschule, Niedernhall Stadthalle, Niedernhall Gerberstraße, Niedernhall Neufelser Straße, Niedernhall Galgenberg.

Ab der Giebelheide gilt der reguläre Fahrplan. Als Ersatz wird laut dem NVH die Linie 5 ab Niedernhall bis Ingelfingen eingesetzt. In Fahrtrichtung Künzelsau gilt der reguläre Fahrplan.

// Linie 3 und 13 können von Künzelsau kommend die Haltestellen Künzelsau Kappensteige und Ingelfinger Kelter nicht bedienen. Ab Criesbach gilt der reguläre Linienverkehr. In Fahrtrichtung Künzelsau gilt ebenfalls der reguläre Fahrplan.

// Bei der Linie 5 werden laut dem NVH die Fahrten ab Künzelsau/Gaisbach Richtung Niedernhall bis Ingelfingen verlängert. Die Haltestelle Criesbacher Kelter entfällt. Dafür werden die Haltestellen Ingelfingen Mühlstraße (an der Kelter), Ingelfingen Schule und Criesbach Landesstraße bedient.

// Bei der Linie 6 in Fahrtrichtung Öhringen entfallen die Haltestellen Künzelsau Bären, Ingelfingen Kelter, Ingelfingen Bahnhof, Ingelfingen Schule, Criesbach Landesstraße und Niedernhall Salzstraße/Betonwerk. Ab Niedernhall Pumpstation gilt der reguläre Fahrplan. In Fahrtrichtung Künzelsau ebenso.

// Die Linie 8 kann nur in Fahrtrichtung Bieringen die Haltestelle Künzelsau Bären nicht bedienen. Ab Niedernhall Pumpstation gilt der reguläre Fahrplan. Ausnahmen bilden die Fahrten 8018 und 8029. Sie enden/beginnen in Ingelfingen an der Haltestelle Hochhaus. In Fahrtrichtung Künzelsau gilt der reguläre Fahrplan.

// Bei den Linien 14 und 15 entfällt die Haltestelle Ingelfingen Kelter. Als Ersatz wird für beide Linien die Haltestelle Ingelfingen Mühlstraße (an der Kelter) bzw. für die Linie 14 die Haltestelle Ingelfingen Zollhaus (abhängig von der Linienführung) bedient.

// Die Linie 19 in Fahrtrichtung Bad Mergentheim kann die Haltestellen Künzelsau Kappensteige und Belsenberg B19 nicht bedienen. Ab Stachenhausen Ort gilt der reguläre Fahrplan. In Fahrtrichtung Künzelsau ebenso.

// Bei der Linie 21 in Fahrtrichtung Mulfingen werden die Haltestellen Künzelsau Kappensteige und Belsenberg B19 nicht bedient. Ab Hermuthausen Milchhäusle gilt der reguläre Fahrplan. In Fahrtrichtung Künzelsau ebenso.

 

Aufgrund er längeren Fahrtstrecken ist mit Verspätungen zu rechnen. Die geänderten Fahrplane gibt es auf http://www.nvh.de

Telefon: 07940/91 44 0 (8 bis 17 Uhr) oder E-Mail an: info@nvh.de


 




Faust, Cyrano, Kalle und Gonzo gastieren in Künzelsau 2020

2020 ist in Künzelsau jede Menge geboten: „Rund 50 Veranstaltungen können wir – auch dank der Unterstützung von Unternehmen und der Werbegemeinschaft – in diesem Jahr wieder in Künzelsau präsentieren“, so Bürgermeister Stefan Neumann. Das neu aufgelegte Kultur- und Veranstaltungsprogramm 2020 enthält Konzerte und Theaterstücke für Erwachsene, Kinder und Familien. Die renommierten Landesbühnen aber auch freie Bühnen geben 2020 Gastspiele in Künzelsau.

Einige Höhepunkte aus dem Programm: Die Konzertreihe KÜNightLive, bei der das Rathausfoyer zur After-Work-Party-Location wird, startet am Mittwoch, den 05. Februar 2020, mit Gonzo’s Friends. Am Montag, den 24. Februar 2020, folgt der Martini-Krämermarkt. Am Donnerstag, den 28. Mai 2020 gibt es einen Theaterabend mit „Faust I – Reloaded“. Und von Mittwoch, den 02. Dezember bis Sonntag, den 06. Dezember 2020 ist wieder „Advent am Schloss“. Die Volkshochschule lädt am Donnerstag, den 22. Oktober 2020 zu einem Vortrag „VANLIFE – Moderne Nomaden“.

„Das Kindertheater ist für mich eine Herzensangelegenheit“

Das Kindertheater startet am Dienstag, den 24. März 2020 mit dem Stück „Krasshüpfer“. Weitere Stücke des Kindertheaters sind „Cyrano“, „Der Mondscheindrache“ sowie der „Meisterdetektiv Kalle Bolmquist“. Die Albert Berner-Stiftung fördert bereits seit 1992 die Kindertheaterstücke und ermöglicht dadurch einen  günstigen Eintrittspreis von drei Euro pro Person. „Ich selbst liebe Theater“, betont Ursula Berner, Stiftungsratsvorsitzende der Albert Berner-Stiftung. „Speziell das Kindertheater ist für mich seit vielen Jahren eine besondere Herzensangelegenheit, denn die Aufführungen bereichern das kulturelle Angebot unserer Stadt und sind darüber hinaus vor allem auch für die Persönlichkeitsentwicklung unserer Jüngsten von großer Bedeutung. Fernsehen, Mobiltelefone, Tablets, Laptops: Der Nachwuchs ist heute bereits von klein auf mit digitalen Medien in Berührung. So gut und wichtig es ist, möglichst früh den Umgang mit der Technik zu erlernen, so entscheidend ist es jedoch, nicht nur einfach zu konsumieren. Theater fördert – ebenso wie Geschichtenerzählen, Lesen oder Spielen – die Fantasie. Die Stücke lassen die Jungen und Mädchen kreativ werden, regen sie zum Träumen und Denken an. Das macht Kinder stark und gibt ihnen wertvolles Rüstzeug auf dem Weg zum Erwachsenwerden.“

Jubiläum für VHS und Musikschule

Im Februar startet die Volkshochschule in eine Reihe von Veranstaltungen zu ihrem 70-jährigen Jubiläum und am Samstag, den 04. Juli 2020 feiert die Jugendmusikschule Künzelsau ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskonzert im Burggraben Schloss Stetten.

Großer Seniorennachmittag 

Am Freitag, den 09. Oktober 2020 und am Samstag, den 10. Oktober  2020 sind wieder die Wert-Wies´n in Künzelsau. „Dass wir dieses Jahr im Herbst vor den Wert-Wies’n wieder einen bunten Nachmittag für Senioren im Festzelt anbieten können, freut mich ganz besonders“, sagt Bürgermeister Stefan Neumann. „Aber auch andere Höhepunkte wie die Auto- und Krämermärkte und der Advent am Schloss, die feste Bestandteile im Künzelsauer Veranstaltungskalender sind, lohnen einen Blick ins Programmheft und sind vor allem einen Besuch in Künzelsau wert.“

Abonnement

Im Kultur-Abonnement werden zwei Konzerte und vier Theaterstücke angeboten. Es kostet 70 Euro, ermäßigt 45 Euro. Das Abonnement ist übertragbar und eignet sich beispielsweise auch als Geschenk.

Das Kulturprogramm 2020 der Stadt Künzelsau ist in den Geschäften und Gastronomiebetrieben in der Künzelsauer Innenstadt sowie in allen Rathäusern im Hohnlohekreis erhältlich. Die dazugehörigen Eintrittskarten und Abo-Karten gibt es bei Renate Kilb per E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de oder unter Telefon 07940/129 121. Alle Termine sind außerdem im Veranstaltungskalender der städtischen Homepage unter www.kuenzelsau.de/veranstaltungen abrufbar.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Präsentierten den Künzelsauer Veranstaltungskalender 2020: Bürgermeister Stefan Neumann, VHS-Leiterin Sonja Naegelin, Kultur- und Marketingleiterin Helen Bühler, Kulturverantwortliche Renate Kilb, Wirtschaftsförderer Christoph Bobrich, alle Stadtverwaltung Künzelsau (v.l.n.r.). Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Die Jugendmusikschule Künzelsau feiert 50-jähriges Jubiläum mit einem Konzert im Burggraben Schloss Stetten. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Die Württembergische Landesbühne Esslingen zeigt in der Stadthalle Künzelsau auch das Jugendtheaterstück „Cyrano“. Foto Bernd Eidenmüller

 

„The Art of Flamenco“ heißt das Konzert mit „Cafè del Mundo“ in der Stadthalle Künzelsau. Foto: René van der Voorden




Unfall zwischen Ohrenbach und Hermuthausen

5.000 Euro Schaden sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalles am Donnerstagmorgen, den 16. Januar 2020, gegen 7.30 Uhr, auf der Straße zwischen Ohrenbach und Hermuthhausen. In einer S-Kurve kollidierte ein MB-Sprinter mit dem Viehanhänger eines ihm entgegenkommenden VW Touareg. Verletzt wurde dabei laut der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn niemand.


 




Öhringen: Festnahmen nach Raubüberfall auf Tankstelle

Unter dem Vorhalt einer Schusswaffe erzwangen zwei zunächst unbekannte Männer am frühen Morgen des 22. September 2019 von zwei weiblichen Angestellten einer Tankstelle in der Siemensstraße in Öhringen die Herausgabe von Bargeld und Zigaretten. Das Raubgut hatte einen Gesamtwert von knapp über 600 Euro. Schnell konnte ermittelt werden, dass die beiden Personen zu Fuß zu der Tankstelle gekommen waren und auch zu Fuß geflüchtet sind. Ein aufmerksamer Zeuge fand noch am Tattag Kleidung, Maskierung sowie die während des Überfalls genutzte Schreckschusspistole in der Ohrn, welche sich rund 600 Meter östlich der Tankstelle befindet. Anschließend begann die akribische Arbeit der Kriminaltechniker. Diese konnten an den aufgefundenen Gegenständen Fingerabdruckspuren sichern. Die Fingerabdrücke konnten zweifelsfrei einem 41-jährigen jordanischen Staatsangehörigen zugeordnet werden. Der Tatverdächtige wurde am Anfang der Woche von Beamten des Kriminalkommissariats Künzelsau festgenommen. Bei der Festnahme war der Mann in Begleitung eines 31-jährigen Marokkaners, der ebenfalls vorläufig festgenommen wurde. Da sich der Verdacht gegen den Jüngeren zunächst nicht erhärtete, wurde dieser wieder auf freien Fuß gesetzt. Der 41-Jährige wurde indes auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Dienstag, den 14. Januar 2020, einem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt. Im Rahmen dieser Vorführung äußerte sich der Tatverdächtige zu dem Raubüberfall Ende September. Während der Vernehmung gab er zu, die Tat gemeinsam mit dem 31-Jährigen begangen zu haben. Der Haftbefehl gegen den 41-Jährigen wurde in Vollzug gesetzt und der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Direkt im Anschluss wurde sein Komplize in seiner Wohnung festgenommen. Am Mittwoch, den 15. Januar 2020, wurde auch er dem Haftrichter vorgeführt und auch der Haftbefehl des Amtsgerichts Öhringen gegen ihn wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn in Vollzug gesetzt. Der 31-Jährige wurde ebenfalls in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Krautheim: Er ist wieder da

„Der Biber ist wieder da“. Das ist das Motto der Biber-Wanderausstellung des Regierungspräsidiums Stuttgart, die am Montag, den 03. Februar 2020 in der Grund- und Werkrealschule Krautheim eröffnet wird. Sie widmet sich inhaltlich zweigeteilt der Faszination des Bibers und zeigt gleichzeitig Konflikte, aber auch Lösungen für diese auf. Zusätzlich zu Texten und Bildern gibt es einige Exponate zu bestaunen. Eine Vitrine zeigt Schädel von Biber, Nutria und Bisam, eine weitere ist bestückt mit Holzspänen verschiedener vom Biber benagter Baumarten. In einer großen Vitrine ist ein Biberpräparat zu bestaunen. Im Zusammenhang mit der Ausstellung findet auf dem Krautheimer Frühling eine Spendensammlung für eine Biberinformationstafel für ein Biberrevier statt.

Führungen für angemeldete Gruppen

Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, den 5. April 2020, immer montags und mittwochs von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Unabhängig davon macht der Ausstellungsorganisator und Biberberater Daniel Peterhansl Führungen für angemeldete Gruppen. Der Ausstellungsbesuch ist kostenlos.

„Der Biber ist ein aktiver Landschaftsgestalter, der Kommunen und Landnutzer vor Herausforderungen stellen kann. Er bietet jedoch großes Potenzial für den Umweltschutz – beispielsweise durch die Entwicklung naturnaher Gewässer“, erläutert Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

Informationen und Konfliktlösungen aufzeigen

Daniel Peterhansl schwärmt von dem Tier: „Der Biber ist ein eigentliches Allroundtalent im Wasser und auf dem Land. Er ist Spitzentaucher, Bauherr, Landschaftsarchitekt, Gestalter von neuem Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Holzfäller in einem“. Die Natur hat ihn für seine vielfältigen Jobs perfekt ausgerüstet. Biber-Sichtungen sind gar nicht mehr so selten.

Die Ausstellung widmet sich dem in Baden-Württemberg vor rund 130 Jahren ausgerotteten und heute streng geschützten Tier. Das Ziel ist, nicht nur Informationen rund um den Biber zu zeigen, sondern auch mögliche Konflikte zwischen Mensch und Tier zu skizzieren und Lösungen aufzuzeigen. Durch Information und Prävention können Konflikte frühzeitig reduziert und dem Biber so genügend Freiräume gelassen werden.

Kinder sind fasziniert vom Biber

In der Grund- und Werkrealschule Krautheim findet der Organisator ein großes Potenzial. Kinder und Jugendliche sind schnell zu begeistern und lernen mit der Natur und deren Bewohnern sensibel und beschützend umzugehen. „Kaum eine streng geschützte Tierart ist possierlicher und faszinierender, kaum eine andere ist umtriebiger und gestalterischer und kaum eine andere ruft uns als Nuturschutzwarte jedoch so regelmäßig auf den Plan, wie der Biber“, sagt Peterhansl. „Der Biber schafft in reiner Hand und Zahnarbeit, wofür Menschen viel Technik und Geld einsetzen. Bei Flächenverfügbarkeit kann der Biber in kurzer Zeit stark begradigte Fließgewässer besser renaturieren als jede künstliche Renaturierungsmaßnahme. Hierbei bleiben allerdings Konflikte nicht immer aus.“

Wissensvermittlung als wesentliche Säule der Ausstellung

In einigen Biberfällen war Daniel Peterhansl im vergangenen Jahr bei der Konfliktbewältigung involviert. Meistens geht es um überschwemmte Wiesen und Äcker aber auch um zugebaute Abläufe von Regenüberlaufbecken oder gefällte Hecken und Bäumen in Gewässernähe. Leider starben in den vergangenen Jahren auch immer wieder Biber bei Verkehrsunfällen mit Autos. „Hier muss das Bewusstsein der Auto- und Motorradfahrer geschärft werden: Nicht nur Reh, Fuchs und Hase und Wildschwein überqueren die Fahrbahn, sondern auch der meist nachtaktive Biber, der mit seinen bis zu 30 Kilogramm eine große Gefahr für jeden Verkehrsteilnehmer werden kann. Beim Bibermanagement setzen wir auf die Prävention und Information. Wesentliche Säule bei Bibermanagement ist die Wissensvermittlung. Denn Wissen wirkt Wunder. Die meisten Biberkonflikte sind lösbar“ so Peterhansl weiter. „Genau hier setzt die Biber-Wanderausstellung an, sie vermittelt Wissen und gleichzeitig Verständnis für das Miteinander von Mensch und Biber.“

Wanderausstellung kostenlos ausleihen

Nach Krautheim wird die Wanderausstellung in Mulfingen/Buchenbach im Herrenhaus gezeigt. Das Regierungspräsidium Stuttgart verleiht die Ausstellung auf Anfrage und gebührenfrei. Sie lagert am Standort des Landschaftspflegetrupp des Regierungspräsidiums Stuttgart in Eislingen (Fils). Der Transport muss selbst organisiert werden. Anfragen dafür per E-Mail an bibermanagement@rps.bwl.de.

Das Faltblatt „Bibermanagement im Regierungsbezirk Stuttgart“ ist beim Regierungspräsidium Stuttgart, über den Webshop der LUBW und in den Landratsämtern kostenlos erhältlich.




Öhringen: Spur der Verwüstung

Mehrere beschädigte Verkehrseinrichtungen sowie ein demoliertes Fahrzeug waren die Folgen eines Unfalls am Dienstag, den 14. Januar 2020, gegen 09 Uhr in Öhringen. Ein 21-Jähriger befuhr mit seinem Opel Corsa die Westallee in Richtung der Straße „Im Sichert“, bevor er auf Höhe des Kreisverkehrs Burgenstraße/ Westallee aus bislang unklarer Ursache von der Fahrbahn abkam, sowohl den Leitpfosten als auch die Leitplanke überfuhr und im Anschluss gegen ein Verkehrszeichen prallte. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf insgesamt 12.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 15. Januar 2020




Künzelsau: Raubüberfall am Busbahnhof scheitert

Am Mittwochabend, den 15. Januar 2020, gegen 18 Uhr, soll ein zirka 30-Jähriger, 1,70m großer Mann mit normaler Statur unter Vorhalt eines Messers versucht haben, einem wartenden Fahrgast am Busbahnhof in Künzelsau eine Umhängetasche zu entnehmen. Der Fahrgast konnte sich jedoch wehren, so dass der Tatverdächtige ohne Tasche in den Linienbus Nummer 28 (Gaisbach-Kupferzell-Schwäbisch Hall) einstieg und wegfuhr. Hinweise zur Tat nimmt die Kripo Künzelsau unter der Telefonnummer 07940/9400 entgegen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




B19/Kupferzell: Unfall mit zwei Lkw – 35 Feuerwehrler vor Ort

15.000 Euro Sachschaden entstand am Dienstag, den 14. Januar 2020, um 12.50 Uhr bei einem Unfall auf der B19. Ein 58-Jähriger war mit seinem Lkw von Kupferzell kommend in Fahrtrichtung Künzelsau unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und mit dem entgegenkommenden Laster eines 41-Jährigen kollidierte. Beide Fahrer kamen mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Zur Absicherung der Unfallstelle war die Feuerwehr mit 35 Mann vor Ort.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn