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Stuttgart: Regierung fördert Ökolandbau

Die Bevölkerung wünsche sich regionale und umweltschonend erzeugte Lebensmittel, schreibt das Landratsamt des Hohenlohekreises in einer Pressemitteilung. Um dieser Forderung nachzukommen, bietet die Landesregierung das Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (FAKT) an. Für die Teilnahme 2020 müssen die Landwirte bis zum Montag, den 16. Dezember 2019 einen gültigen Vorantrag stellen. Ziel von FAKT ist, den Landwirten einen finanziellen Ausgleich zu schaffen, um nachhaltig und besonders umweltgerecht zu produzieren und die Kulturlandschaft zu erhalten. So gibt es beispielsweise eine Förderung für Streuobstbäume, den ökologischen Landbau und für den Verzicht von Pflanzenschutzmittel. Weitere 37 Maßnahmen können die Landwirte nach dem Baukastenprinzip individuell zusammenstellen.

Finanzieller Anreis für Mehraufwand

Im Hohenlohekreis wurden im Jahr 2018 mehr als 700 FAKT-Anträge gestellt. Somit hat jeder zweite Landwirt im Kreis an dem Programm teilgenommen. Dafür wurden 2018 insgesamt drei Millionen Euro aus dem EU-, Bundes- und Landeshaushalt bereitgestellt. Ein Landwirt aus Waldenburg fasst es so zusammen: „Wir Menschen wollen doch Klimaschutz und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Diese Arbeit zu tun, ist eine öffentliche Leistung. Und dafür stellt der Staat öffentliche Mittel zur Verfügung. Wir Landwirte freuen uns, dass wir einen finanziellen Anreiz für unseren Mehraufwand bekommen.“

Über 600.000 Euro für den Hohenlohekreis

Die höchste Förderung erhalten die Landwirte bei den Maßnahmen zum ökologischen Landbau. Die zweijährige Umstellungsphase von konventionellem auf ökologischen Landbau wird mit 350 Euro pro Hektar unterstützt. Dabei liegt die durchschnittliche Betriebsgröße bei 46 Hektar. Nach Abschluss der Umstellung erhält der Landwirt noch 230 Euro pro. Im Jahr 2018 flossen durch diese Ökologisierung mehr als 600.000 Euro in den Hohenlohekreis. Bei der FAKT-Maßnahme zum Erhalt der Streuobstbestände gab es letztes Jahr 460 Antragsteller, mehr als bei allen anderen Maßnahmen. Pro Streuobstbaum erhält der Landwirt 2,50 Euro. Dafür müssen allerdings auch einige Voraussetzungen erfüllt sein: 1,40 Meter Stammhöhe, eine ausgebildete Krone und keine synthetische Düngung des Grünlands unter dem Baumbestand. Die Streuobstwiesen prägen das Landschaftsbild rund um die Dörfer und stellen gleichzeitig Lebensräume für Pflanzen und Tiere dar.

Programm wird weiterentwickelt

Die aktuelle Förderperiode läuft noch bis 2020. Danach steht die nächste Agrarreform an. Die Experten gehen davon aus, dass das FAKT-Programm weiterentwickelt wird und damit die Förderung für Extensivierung bestehen bleibt. Die Landwirte, die FAKT beantragen, verpflichten sich die Maßnahme fünf Jahre lang durchzuführen. Nähere Auskünfte sind beim Landratsamt Hohenlohekreis, Landwirtschaftsamt, unter der Telefonnummer 07940/18 601 erhältlich.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis

 

 




Ingelfingen-Weldingsfelden: 10-Jähriger verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag, den 09. Dezember 2019, in Ingelfingen-Weldingsfelden wurde ein 10-Jähriger verletzt. Gegen 13.40 Uhr war der Junge auf der Hermuthäuser Straße aus einem haltenden Linienbus ausgestiegen. Der Schüler lief hinter dem Bus auf die Fahrbahn heraus und wollte diese überqueren. Eine aus Richtung Hermuthausen heranfahrende, 46 Jahre alte Autofahrerin erkannte das Kind offensichtlich zu spät. Sie konnte ihren VW Touran nicht mehr rechtzeitig abbremsen und erfasste den Jungen mit dem Pkw. Der 10-Jährige wurde nach dem Aufprall auf die Straße zurückgeschleudert und zog sich dabei Kopfverletzungen zu. Da er kurz bewusstlos war, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der ihn in eine Klinik brachte. Glücklicherweise stellten sich seine erlittenen Verletzungen nicht als allzu gravierend heraus. Die Fahrbahn musste während der Unfallaufnahme und der Rettungsmaßnahmen voll gesperrt werden. An dem beteiligten Pkw entstand Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsau: Fußgänger mit offenem Hosenschlitz

Eine Schülerin hatte am Montagnachmittag, 09. Dezember 2019, in Künzelsau eine unangenehme Begegnung. Die 10-Jährige war gegen 13.30 Uhr auf der Mainzer Straße in Richtung der Fußgängerbrücke über den Kocher gegangen, als ihr ein unbekannter Mann mit offener Hose und heraushängendem Geschlechtsteil entgegenkam. Der Mann lief an dem Kind vorbei ohne es anzusprechen oder Handlungen an sich vorzunehmen. Unter Umständen hatte er sein provokantes Auftreten gar nicht beabsichtigt. Trotzdem ist nicht auszuschließen, dass der Unbekannte absichtlich als Exhibitionist auftreten wollte. Daher sucht die Polizei Zeugen, die den Unbekannten ebenfalls gesehen haben. Er wird als circa 20 Jahre alt, 180 cm groß und schlank beschrieben. Er hat kurzes, eher dunkles Haar und trug eine schwarze Baseball-Mütze mit rotem Rand, eine graue, fleckig gemusterte Hose und ein langärmeliges Oberteil. Hinweise nimmt die Künzelsauer Polizei unter der Telefonnummer 07949 9400, entgegen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsau: Der Nussknacker im Prestige am Sonntag

Die Inszenierung des Royal Ballet von Der Nussknacker, kreiert von Peter Wright im Jahr 1984, ist das Musterbeispiel eines Dauerfavoriten des Balletts. Tschaikowskys schillernde Musik, die hinreißend festliche Bühnendekoration und die bezaubernden Tänze des Royal Ballets machen diesen Nussknacker zu der absoluten Weihnachtserfahrung.

Die Inszenierung, aufgezeichnet im Dezember 2016, kann man am Sonntag, 15. Dezember 2019 im Prestige Filmtheater in Künzelsau genießen. Die einmalige Vorstellung beginnt um 11 Uhr.




Niedernhall: Betrugsmasche mit E-Mail von vermeintlicher Hausbank

Nicht übers Ohr hauen ließ sich ein 65-Jähriger aus Niedernhall. Der Mann bekam Anfang November eine E-Mail, die augenscheinlich von seiner Bank stammte. Darin wurde er aufgefordert, einem Link zur Überprüfung seines Kontos zu folgen, ansonsten würde dieses gesperrt.

Nachdem der Mann nicht reagiert hatte kam Anfang Dezember eine erneute Email. In dieser wurde ihm mitgeteilt, sein Konto und alle Bankkarten seien jetzt gesperrt, da er nicht auf die erste E-Mail reagiert hätte. Diese würden erst wieder freigegeben sobald er den Link in der Mail anklicken würde. Auch davon ließ sich der 65-Jährige nicht einschüchtern.

Nach Rücksprache mit seiner Bank fand er heraus, dass die E-Mails von Betrügern stammen müssen und erstattete Anzeige.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn 




Künzelsau: Vierter Christmas rides for Kids

Die Mitglieder des Vereins ‚Harley Davidson Freunde‘ fahren als Engel und Nikoläuse verkleidet am Samstag, den 14. Dezember 2019, mit ihren Motorrädern durch die Künzelsauer Innenstadt. Einen Halt legen sie gegen 11 Uhr am Alten Rathaus ein.

Der Christmas ride for Kids hat inzwischen Tradition. „Sich einfach mit Freunden beim alten Rathaus in Künzelsau treffen, gute Livemusik hören, dazu einen Glühwein und das leckere Essen genießen, um somit ein wenig aus dem Alltagsstress kurz vor Weihnachten zu entfliehen und dabei noch etwas Gutes tun. Das ist unser Ziel“, so Joachim Schmidt, erster Vorstand der Harley Davidson Freunde Hohenlohe.

Auch dieses Jahr steht wieder der gute Zweck im Vordergrund. Der Verein will nicht seine Kasse mit dieser Veranstaltung auffüllen, sondern das Geld für einen sozialen Zweck spenden. Wo der erwirtschaftete Betrag hingehen soll, steht noch nicht fest. Er soll auf jeden Fall in Hohenlohe und für ein Kind oder mehrere Kinder sein, die es dringend notwendig haben.

Gerne kann man dem Verein noch Vorschläge per E-Mail an joachim.schmidt@tui-reisecenter.de unterbreiten. Musikalisch sorgen ab 11 Uhr das Duo Stage und ab 13 Uhr Olli Roth mit Rocksongs für Unterhaltung. Für alle, die bei der kleinen Rundfahrt dabei sein wollen: Treffpunkt ist um 10.30 Uhr beim Mc Donalds/Mustang Parkplatz, die Abfahrt ist auf 11 Uhr geplant – gerne verkleidet als Engel, Nikolaus oder Weihnachtsbaum.

Quelle // Pressemitteilung Harley Davidson Freunde Hohenlohe

Die Aktion der Harley Davidson Freunde macht allen Beteiligten sichtlich Spaß. Foto: Harley Davidson Freunde




Kreistag lehnt Achim Becks Antrag ab – Neumann redet Klartext für Künzelsau

Die Überraschung des Kreistagsabends: Der Kreistag, vornehmlich die CDU und die Grünen, lehnen in der Sitzung am 09. Dezember 2019 in Waldenburg den von Achim Beck eingebrachten Antrag der Freien Wähler Verweinigung (FWV) auf Überprüfung des neuen Notarzt-Modells nach nur drei Monaten, das wäre im März 2019, ab. Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann (CDU) kritisierte die FWV, die mit ihrem Antrag lediglich das Ziel verfolge, das neue Notarztmodell für Künzelsau sofort wieder abzuschaffen. Daraufhin gab es empörte Wortmeldungen von Seiten der FWV, dass dies eine Unterstellung sei.

Dennoch bleibt die Freude bei den Künzelsauern etwas getrübt. Der Antrag der Grünen wurde einvernehmlich angenommen, das neue Notarztmodell nach etwa vier Monaten und dann nach acht Monaten zu prüfen.

Neumann gibt zu Bedenken, dass man trotz aller Kritik am neuen Notarztmodell, Neuem erst einmal Zeit zum wachsen und zum sich etablieren geben müsse. Unlängst hatte die BBT-Gruppe an Künzelsauer Haushalte erst einen Flyer und Informationen rund um die Angebote der Gesundheitsversorgung in Künzelsau verschickt. Der neue Notarzt wird darin jedoch lediglich nur kurz erwähnt. Dafür erhalten Interessierte einen Überblick, welche Ärzte derzeit im Medikün ihre Dienste anbieten. Auch die Stadtverwaltung Künzelsauer informierte in ihren Künzelsauer Nachrichten ausführlich über den neuen ärztlichen, so genannten „Präsenzdienst“.

Offen ist nach wie vor, wie eine Überprüfung des neuen Notarztmodells nach den vier Monaten ausschaut. Sprich: Nach welchen Kriterien prüft man den Notarzt und die Entscheidung über den Fortbestand der Praxis oder deren Beendigung? Da er derzeit nur sehr wenig Handlungsspielraum hat aufgrund des fehlenden Kassensitzes, wurde auch laut über Möglichkeiten gesprochen, diesen Handlungsspielraum zu verbessern. Zum einen bestünde eventuell die Möglichkeit, sich mit der kassenärztlichen Vereinigung  auf einen Sondersitz zu einigen. Zum anderen könnte man möglicherweise über ein medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), das ja für Küzelsau etabliert werden soll, einen regulären Notarztsitz bekommen. Sprich: Dann dürfte der Notarzt auch ganz regulär Patienten behandeln, Überweisungen und Rezepte ausstellen. Das darf er bislang nicht, weil er keinen Kassensitz hat.



 

 




Kreistagssitzung unterbrochen nach Dubowys Äußerungen bezüglich Notarzt in Künzelsau

Die heutige Sitzung des Kreistages des Hohenlohekreises am Montag, den 09. Dezember 2019, in Waldenburg wurde unterbrochen nach einer Wortmeldung von Thomas Dubowy bezüglich dem neuen Notarzt im Krankenhaus Künzelsau.

Der Arzt aus Krautheim wollte eigentlich den Antrag seiner Freien Wähler Vereinigung (FWV) näher erklären. In dem Antrag fordert die FWV eine Überprüfung der Sinnhaftigkeit und des Kosten-Nutzen-Verhältnisses des neuen Notarztes im Krankenhaus Künzelsau. Der Notarzt-Dienst wurde im Zuge der Krankenhausschließung Mitte November 2019 im Krankenhausgebäude etabliert und soll nun bereits im Februar 2019 geprüft und eventuell bereits nach einem Jahr wieder eingestellt werden. Ursprünglich sollte der Dienst mindestens drei Jahre dort ausgeübt werden. Aufgrund der stark eingeschränkten Handlungsfähigkeit des Notarztes (wir berichteten) forderten nun diverse Kreisräte, unter anderem Niedernhalls Bürgermeister Achim Beck, die Überprüfung und gegebenenfalls Beendigung des Dienstes.

Dubowy hat in der Kreistagssitzung nun möglicherweise ein paar Vertragsdetails öffentlich ausgeplaudert, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen sein könnten. Unter anderem erklärte er, dass bei einer früheren Evaluation die Möglichkeit bestünde, den ursprünglichen Drei-Jahres-Vertrag vorzeitig zu beenden. Landrat Dr. Matthias Neth ließ daraufhin die Sitzung unterbrechen, um sich mit den Kreisräten nicht-öffentlich zu besprechen.

Zuvor hatte der Kreistag mit großer Mehrheit dem Haushalt und dem neuen Klimaschutzmanager zugestimmt.




 

 




Schöntal: Leicht verletzt und Totalschaden

Aus bislang unbekannten Gründen kam eine 23-Jährige am Samstagmittag, den 07. Dezember 2019, bei Schöntal mit ihrem Auto von der Fahrbahn ab. Die junge Frau war mit ihrem Renault von Bieringen in Richtung Oberkessach untergwegs, als ihr PKW nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Renault überfuhr daraufhin einen Leitpfosten, geriet in den zirka zwei Meter tiefen Straßengraben und geriet dann auf die Gegenfahrbahn, wo er zum Stillstand kam. Bei der Irrfahrt wurde die 23-Jährige leicht verletzt. An dem Renault entstand Totalschaden in Höhe von zirka 5.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsau/Steinbach: Kamin außer Rand und Band

Mit fünf Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften rückte die freiwillige Feuerwehr Künzelsau am Samstag, den 07. Dezember 2019, gegen 21.30 Uhr, aus. Grund für den Einsatz war eine außer Kontrolle geratene Scheitholzheizung in der Hermuthäuser Straße in Steinach.

Nachdem der Eigentümer diese in Betrieb genommen hatte, schlugen die Flammen bis zu zwei Meter aus dem Kamin. Grund dafür war offenbar Glanzruß im Kamin, der sich entflammt hatte. Glücklicherweise wurde niemand bei dem Vorfall verletzt. Sachschaden entstand ebenfalls keiner.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn