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Künzelsau: Der Nussknacker im Prestige am Sonntag

Die Inszenierung des Royal Ballet von Der Nussknacker, kreiert von Peter Wright im Jahr 1984, ist das Musterbeispiel eines Dauerfavoriten des Balletts. Tschaikowskys schillernde Musik, die hinreißend festliche Bühnendekoration und die bezaubernden Tänze des Royal Ballets machen diesen Nussknacker zu der absoluten Weihnachtserfahrung.

Die Inszenierung, aufgezeichnet im Dezember 2016, kann man am Sonntag, 15. Dezember 2019 im Prestige Filmtheater in Künzelsau genießen. Die einmalige Vorstellung beginnt um 11 Uhr.




Niedernhall: Betrugsmasche mit E-Mail von vermeintlicher Hausbank

Nicht übers Ohr hauen ließ sich ein 65-Jähriger aus Niedernhall. Der Mann bekam Anfang November eine E-Mail, die augenscheinlich von seiner Bank stammte. Darin wurde er aufgefordert, einem Link zur Überprüfung seines Kontos zu folgen, ansonsten würde dieses gesperrt.

Nachdem der Mann nicht reagiert hatte kam Anfang Dezember eine erneute Email. In dieser wurde ihm mitgeteilt, sein Konto und alle Bankkarten seien jetzt gesperrt, da er nicht auf die erste E-Mail reagiert hätte. Diese würden erst wieder freigegeben sobald er den Link in der Mail anklicken würde. Auch davon ließ sich der 65-Jährige nicht einschüchtern.

Nach Rücksprache mit seiner Bank fand er heraus, dass die E-Mails von Betrügern stammen müssen und erstattete Anzeige.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn 




Künzelsau: Vierter Christmas rides for Kids

Die Mitglieder des Vereins ‚Harley Davidson Freunde‘ fahren als Engel und Nikoläuse verkleidet am Samstag, den 14. Dezember 2019, mit ihren Motorrädern durch die Künzelsauer Innenstadt. Einen Halt legen sie gegen 11 Uhr am Alten Rathaus ein.

Der Christmas ride for Kids hat inzwischen Tradition. „Sich einfach mit Freunden beim alten Rathaus in Künzelsau treffen, gute Livemusik hören, dazu einen Glühwein und das leckere Essen genießen, um somit ein wenig aus dem Alltagsstress kurz vor Weihnachten zu entfliehen und dabei noch etwas Gutes tun. Das ist unser Ziel“, so Joachim Schmidt, erster Vorstand der Harley Davidson Freunde Hohenlohe.

Auch dieses Jahr steht wieder der gute Zweck im Vordergrund. Der Verein will nicht seine Kasse mit dieser Veranstaltung auffüllen, sondern das Geld für einen sozialen Zweck spenden. Wo der erwirtschaftete Betrag hingehen soll, steht noch nicht fest. Er soll auf jeden Fall in Hohenlohe und für ein Kind oder mehrere Kinder sein, die es dringend notwendig haben.

Gerne kann man dem Verein noch Vorschläge per E-Mail an joachim.schmidt@tui-reisecenter.de unterbreiten. Musikalisch sorgen ab 11 Uhr das Duo Stage und ab 13 Uhr Olli Roth mit Rocksongs für Unterhaltung. Für alle, die bei der kleinen Rundfahrt dabei sein wollen: Treffpunkt ist um 10.30 Uhr beim Mc Donalds/Mustang Parkplatz, die Abfahrt ist auf 11 Uhr geplant – gerne verkleidet als Engel, Nikolaus oder Weihnachtsbaum.

Quelle // Pressemitteilung Harley Davidson Freunde Hohenlohe

Die Aktion der Harley Davidson Freunde macht allen Beteiligten sichtlich Spaß. Foto: Harley Davidson Freunde




Kreistag lehnt Achim Becks Antrag ab – Neumann redet Klartext für Künzelsau

Die Überraschung des Kreistagsabends: Der Kreistag, vornehmlich die CDU und die Grünen, lehnen in der Sitzung am 09. Dezember 2019 in Waldenburg den von Achim Beck eingebrachten Antrag der Freien Wähler Verweinigung (FWV) auf Überprüfung des neuen Notarzt-Modells nach nur drei Monaten, das wäre im März 2019, ab. Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann (CDU) kritisierte die FWV, die mit ihrem Antrag lediglich das Ziel verfolge, das neue Notarztmodell für Künzelsau sofort wieder abzuschaffen. Daraufhin gab es empörte Wortmeldungen von Seiten der FWV, dass dies eine Unterstellung sei.

Dennoch bleibt die Freude bei den Künzelsauern etwas getrübt. Der Antrag der Grünen wurde einvernehmlich angenommen, das neue Notarztmodell nach etwa vier Monaten und dann nach acht Monaten zu prüfen.

Neumann gibt zu Bedenken, dass man trotz aller Kritik am neuen Notarztmodell, Neuem erst einmal Zeit zum wachsen und zum sich etablieren geben müsse. Unlängst hatte die BBT-Gruppe an Künzelsauer Haushalte erst einen Flyer und Informationen rund um die Angebote der Gesundheitsversorgung in Künzelsau verschickt. Der neue Notarzt wird darin jedoch lediglich nur kurz erwähnt. Dafür erhalten Interessierte einen Überblick, welche Ärzte derzeit im Medikün ihre Dienste anbieten. Auch die Stadtverwaltung Künzelsauer informierte in ihren Künzelsauer Nachrichten ausführlich über den neuen ärztlichen, so genannten „Präsenzdienst“.

Offen ist nach wie vor, wie eine Überprüfung des neuen Notarztmodells nach den vier Monaten ausschaut. Sprich: Nach welchen Kriterien prüft man den Notarzt und die Entscheidung über den Fortbestand der Praxis oder deren Beendigung? Da er derzeit nur sehr wenig Handlungsspielraum hat aufgrund des fehlenden Kassensitzes, wurde auch laut über Möglichkeiten gesprochen, diesen Handlungsspielraum zu verbessern. Zum einen bestünde eventuell die Möglichkeit, sich mit der kassenärztlichen Vereinigung  auf einen Sondersitz zu einigen. Zum anderen könnte man möglicherweise über ein medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), das ja für Küzelsau etabliert werden soll, einen regulären Notarztsitz bekommen. Sprich: Dann dürfte der Notarzt auch ganz regulär Patienten behandeln, Überweisungen und Rezepte ausstellen. Das darf er bislang nicht, weil er keinen Kassensitz hat.



 

 




Kreistagssitzung unterbrochen nach Dubowys Äußerungen bezüglich Notarzt in Künzelsau

Die heutige Sitzung des Kreistages des Hohenlohekreises am Montag, den 09. Dezember 2019, in Waldenburg wurde unterbrochen nach einer Wortmeldung von Thomas Dubowy bezüglich dem neuen Notarzt im Krankenhaus Künzelsau.

Der Arzt aus Krautheim wollte eigentlich den Antrag seiner Freien Wähler Vereinigung (FWV) näher erklären. In dem Antrag fordert die FWV eine Überprüfung der Sinnhaftigkeit und des Kosten-Nutzen-Verhältnisses des neuen Notarztes im Krankenhaus Künzelsau. Der Notarzt-Dienst wurde im Zuge der Krankenhausschließung Mitte November 2019 im Krankenhausgebäude etabliert und soll nun bereits im Februar 2019 geprüft und eventuell bereits nach einem Jahr wieder eingestellt werden. Ursprünglich sollte der Dienst mindestens drei Jahre dort ausgeübt werden. Aufgrund der stark eingeschränkten Handlungsfähigkeit des Notarztes (wir berichteten) forderten nun diverse Kreisräte, unter anderem Niedernhalls Bürgermeister Achim Beck, die Überprüfung und gegebenenfalls Beendigung des Dienstes.

Dubowy hat in der Kreistagssitzung nun möglicherweise ein paar Vertragsdetails öffentlich ausgeplaudert, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen sein könnten. Unter anderem erklärte er, dass bei einer früheren Evaluation die Möglichkeit bestünde, den ursprünglichen Drei-Jahres-Vertrag vorzeitig zu beenden. Landrat Dr. Matthias Neth ließ daraufhin die Sitzung unterbrechen, um sich mit den Kreisräten nicht-öffentlich zu besprechen.

Zuvor hatte der Kreistag mit großer Mehrheit dem Haushalt und dem neuen Klimaschutzmanager zugestimmt.




 

 




Schöntal: Leicht verletzt und Totalschaden

Aus bislang unbekannten Gründen kam eine 23-Jährige am Samstagmittag, den 07. Dezember 2019, bei Schöntal mit ihrem Auto von der Fahrbahn ab. Die junge Frau war mit ihrem Renault von Bieringen in Richtung Oberkessach untergwegs, als ihr PKW nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Renault überfuhr daraufhin einen Leitpfosten, geriet in den zirka zwei Meter tiefen Straßengraben und geriet dann auf die Gegenfahrbahn, wo er zum Stillstand kam. Bei der Irrfahrt wurde die 23-Jährige leicht verletzt. An dem Renault entstand Totalschaden in Höhe von zirka 5.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsau/Steinbach: Kamin außer Rand und Band

Mit fünf Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften rückte die freiwillige Feuerwehr Künzelsau am Samstag, den 07. Dezember 2019, gegen 21.30 Uhr, aus. Grund für den Einsatz war eine außer Kontrolle geratene Scheitholzheizung in der Hermuthäuser Straße in Steinach.

Nachdem der Eigentümer diese in Betrieb genommen hatte, schlugen die Flammen bis zu zwei Meter aus dem Kamin. Grund dafür war offenbar Glanzruß im Kamin, der sich entflammt hatte. Glücklicherweise wurde niemand bei dem Vorfall verletzt. Sachschaden entstand ebenfalls keiner.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Bauernverband fordert: Innovationen, ganz neue Ideen und Freiräume

Eindrucksvoll haben die Bauern in den letzten Wochen klar gemacht, dass es so nicht weitergehen kann. Beginnend mit den Grünen Kreuzen an den Feldern als “Einspruch”. Gegen das, wie vorliegend nicht umsetzbare, Volksbegehren und zu Tausenden mit ihren Traktoren auf den Straßen und in der Hauptstadt: sie machen aufmerksam auf ihre teils ausweglose Situation. Die verschiedensten landwirtschaftlichen Gruppierungen gingen dafür aufeinander zu und ins Gespräch, auch mit der Kanzlerin. In Dörzbach ging es am 04. Dezember 2019 in einer Podiumsdiskussion des Bauernverbandes darum, welche Form der Landwirtschaft zukünftig möglich sein wird. Themen waren neben dem Volksbegehren “Pro Biene”, dem Eckpunktepapier der Landesregierung in Stuttgart vor allem auch die zukünftige Rolle der Politik, des Lebensmitteleinzelhandels und der Gesellschaft. 130 Landwirte diskutierten deutlich und hoch emotional mit den Vertretern der Parteien. Einig war man sich darüber, dass der Klimawandel nicht zu leugnen ist und alle Kräfte dazu gebraucht werden, die Probleme anzugehen. Für zukünftige Diskussionen muss ein Konsens gefunden werden.

 

Jeder von uns trägt somit dazu bei, dass beispielsweise die Insekten sterben

 

Jürgen Maurer als Vorsitzender zur Position des Bauernverbandes erklärt: “Wir fordern für die Zukunft eine wirkliche Agrarwende. Mit wirklich meinen wir Innovationen, ganz neue Ideen und Freiräume. Durch Verbote und Gängeleien wird sich grundsätzlich nichts ändern. Weder in den Köpfen noch in den Ställen oder auf den Feldern. Anstatt den Bauern eine wirtschaftlich profitable Tätigkeit auf ihren Höfen immer weiter zu erschweren, erwarten wir von der Politik: Vertrauen in unsere Arbeit, einen weiterführenden Dialog und Mut für neue Rahmen. Die Landwirtschaft wird zukünftig noch stärker klar stellen, dass jeder von uns dazu beiträgt, die Umwelt immer stärker zu belasten. Durch unser Leben allgemein, unsere Wohnung, Heizung und Warmwasser, unsere Ernährung und dadurch, dass wir beispielsweise Auto fahren, mit Flugzeugen fliegen oder die Schienennetze nutzen. Jeder von uns trägt somit dazu bei, dass beispielsweise die Insekten sterben. Es ist einfach falsch, dies ausschließlich auf die Landwirtschaft zu schieben! Wir sehen es als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Lösung dieser dringenden Probleme anzugehen. Die Landwirtschaft ist nicht die Ursache sondern ein wichtiges “Werkzeug” zur Lösung. Wir gehen das an, weil wir die Lebensmittel produzieren, die wir alle essen und trinken. Wir sind ganz nah dran, weil wir unsere Tiere, Äcker, Weinberge und Wiesen bestens kennen. An diesen Lösungen arbeiten wir gern mit. Das tun wir freiwillig, so wie es in die jeweiligen Betriebe passt, und mit Überzeugung. Aber nur, wenn jeder einzelne in unsere Gesellschaft dazu beiträgt. Denn das kann die Landwirtschaft allein nicht schaffen! Wir fordern praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze und Unterstützung von der Politik. Denn zum einen nehmen uns einseitige Beschuldigungen und Verordnungen die Motivation und zum anderen die Lebensgrundlage. Biodiversität und Artenschutz geht uns alle an, deshalb müssen die dadurch erhöhten Kosten zur Produktion unserer Lebensmittel von allen getragen werden. Das FRANZ-Projekt beispielsweise bietet dafür realistische Grundlagen für gut nachvollziehbare Rahmenbedingungen. Wir müssen unsere Höfe unternehmerisch bewirtschaften, sonst schließen wir sie über kurz oder lang. Wir begrüßen die Ankündigung der Bundeskanzlerin auf dem Agrargipfel zu mehr Dialog mit der Landwirtschaft und freuen uns über den Respekt für die Agrarbranche. Die Landwirtschaft hat sich auf verschiedenen Wegen Gehör verschafft, ob in Verbänden organisiert oder nicht. Darauf können wir Bauern alle stolz sein. Wir werden gesehen und gehört. Nun fordern wir insbesondere die jungen Landwirte auf, an diesen Lösungen mitzuarbeiten und sie mitzugestalten. Ob in Verbänden oder Arbeitskreisen: es steht viel auf der Tagesordnung. Wir brauchen jede Hilfe, neue Wege zu gehen, die der Landwirtschaft eine Zukunft und Berechenbarkeit geben.”

Podiumsdiskussion in Dörzbach am 4. Dezember zum Thema „Volksbegehren Artenschutz. Was erwartet die Gesellschaft? Wie sind wir Landwirte betroffen?“ Foto: Bauernverband




Öhringen: Nägel auf der Fahrbahn

Am Freitagmorgen, den 06. Dezember 2019, musste die Fahrbahn zwischen dem Öhringer Schlüsselring und dem Kreisverkehr zur Hohenloher Allee sowie die Zugangsstraßen zeitweise voll gesperrt werden. Der Grund waren Nägel, die auf der Straße verstreut herumlagen. Offenbar hatte ein unbekannter Fahrzeugführer seine Fracht nicht ordnungsgemäß gesichert und diese verloren. Ein Verkehrsteilnehmer meldete den Vorfall bereits am Donnerstagabend, gegen 19.30 Uhr. Eine vollständige Reinigung der Fahrbahn konnte jedoch erst bei Tageslicht erfolgen, weshalb die Strecke am Freitagmorgen abgesperrt werden musste. Autofahrer, die die Strecke im relevanten Zeitraum benutzt haben, sollten zur Sicherheit die Reifen an ihren Fahrzeugen auf Beschädigungen überprüfen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Einbahnstraße Ingelfingen: Umfrage beendet – Hauchdünner Vorsprung

Der Ingelfinger Gemeinderat befasst sich in einer Sondersitzung am morgigen Dienstag, den 10. Dezember 2019, im Christian-Bürkert-Saal im Schwarzen Hof um 19 Uhr unter anderem mit der Entscheidung darüber, ob die Mariannenstraße dauerhaft eine Einbahnstraße werden soll (wir berichteten). Die Stadtverwaltung hatte im November 2019 die Anwohner der Mariannenstraße sowie des angrenzenden Hohen Berges hierzu befragt. Bürgermeister Michael Bauer betonte in einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung, dass er dem Gemeinderat empfehlen werde, sich dem Mehrheitswillen zu beugen.

Nun hat die Stadtverwaltung die Fragebögen ausgewertet. Laut der Stadtverwaltung wurden 118 Haushalte angeschrieben – davon 93 in der Mariannenstraße und 25 Adressaten der Straße Am Hohenberg. Von den 118 Fragebögen kamen laut der Stadtverwaltung etwas mehr als Hälfte (58,47 Prozent) zurück. Für die Einbahnstraßenregelung sprachen sich laut der Stadtverwaltung 36 Adressaten aus, für die Beendigung 33 Adressaten.

Insbesondere der örtliche Gewerbeverein kritisierte die neue Einbahnstraßenregelung stark (wir berichteten). Unter anderem verwiesen die in der Mariannenstraße ansässigen Gewerbetreibenden auf hohe Umsatzeinbußen seit Einführung der Einbahnstraße. Des Weiteren bemängelten sie und weitere Bürger Ingelfingens, dass lediglich Anwohner der Mariannenstraße und des Hohenbergs befragt wurden und nicht alle Einwohner Ingelfingens, obwohl alle Einwohner davon zumindest mittelbar betroffen seien.

Am Dienstag nun stimmt der Gemeinderat aller Voraussicht nach über die Mariannenstraße als Einbahnstraße ab.