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Krautheim: Müll in den Weinbergen

Am Montag, den 16. März 2020, wurde vormittags in Krautheim Müll im Naturschutzgebiet im Gewann Boxberg entdeckt. Eine Bürgerin hatte den illegal entsorgten Müll gefunden und den Ortsvorsteher informiert. Dieser wiederum setzte sich mit der Polizei in Verbindung.

Die Ermittlungen nach den Tatverdächtigen verliefen kurz und unkompliziert. Diese haben nämlich zusammen mit dem Müll auch mehrere Briefe mit ihrer Adresse entsorgt. Ermittelt werden konnte eine 24-Jährige, die nun mit einer Anzeige wegen unerlaubter Müllablagerung rechnen muss.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 17.03.3030

 




Krautheim: Morgen Erörterungstermin wegen Windpark

Der Termin zur öffentlichen Erörtertung der Einwendungen gegen den Windpark Krautheim-Eckigbreit findet am Mittwoch, den 11. März 2020, ab 9.30 Uhr im Eugen Seitz-Bürgerhaus in Krautheim in Götzstraße 49 statt. Diese Entscheidung erfolgte nach eingehender Prüfung und Bewertung der aktuellen Situation im Hohenlohekreis bezüglich des Auftretens von Infektionen mit dem Corona-Virus. Sollte die Erörterung an diesem Termin nicht abgeschlossen werden können, wird sie an den folgenden Werktagen fortgesetzt.

Besucher werden gebeten, allgemeine Vorsichtsregeln zu beachten. Dazu zählen unter anderem direkten Körperkontakt – zum Beispiel Händeschütteln – zu vermeiden, häufiges gründliches Händewaschen sowie die Husten- und Niesetikette.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




Krautheim lässt’s mit tanzenden Feuerwehrlern krachen

Mehr Tanz, und keine Büttenrede. Faschingsgaudi pur. Dazu hatte die Dance Crew des TSV Krautheim am vergangenen Samstag, den 15. Februar 2020, erstmals eingeladen – und es kamen viel mehr, als die Organisatoren erwartet hatten. Volles Haus im Eugen-Seitz-Bürgertreff. Geboten waren: Quirlige Schau- und Gardetänze, biegsame Tanzmariechen und artistische Einlagen mit Männerquote.

In den Pausen legte sich die Stadtkapelle Krautheim musikalisch ins Zeug. 

Das Publikum war restlos begeistert. Für Gabi und Anja aus Dörrenzimmern war der Programmpunkt mit einer als Feuerwehr verkleideten Gruppe das Highlight: „Das war echt spitze, superklasse“. „Es ist immer eine Reise wert, nach Krautheim zu kommen“, waren sich die Besucherinnen Andrea, Gabi, Ulrike und Annette aus Oberginsbach einig. „Das ist absolut empfehlenswert.“ Jutta und Robert aus Krautheim waren nach zehn Jahren erstmals wieder auf dem Fasching in ihrem Heimatort und meinten: „Ein supertolles, starkes Programm“.

GSCHWÄTZ-Videoreporter Dr. Felix Kribus war vor und hinter den Faschingskulissen unterwegs.

Artistische Einlagen sorgten für Spannung im Publikum. Foto: GSCHWÄTZ

 

Biegsame Tanzmariechen zeigten ihr Können. Foto: GSCHWÄTZ




Krautheim: Faschingsgaudi im Bürgerhaus

Die Dance Crew des TSV Krautheim veranstaltet am Samstag, den 15. Februar 2020, die erste Faschingsgaudi im Eugen-Seitz-Bürgerhaus in Krautheim. Auf die Besucher wartet ein abwechslungsreiches Programm mit Schautänzen, Gardetänzen, Tanzmariechen und Männerballett – auch von befreundeten auswärtigen Gruppen. Für stimmungsvolle Tanz,- Schunkel- und Unterhaltungsmusik sorgt die Stadtkapelle Krautheim. Nach Programmende hält DJ Mo in der Halle und an den verschiedenen Mottobars mit Disco-Hits die Stimmung weiter hoch.

Der Eintritt kostet fünf Euro. Beginn ist um 19.31 Uhr, Einlass ab 19.01 Uhr. Eine Kostümierung ist erwünscht und gerne gesehen.




Krautheim: Er ist wieder da

„Der Biber ist wieder da“. Das ist das Motto der Biber-Wanderausstellung des Regierungspräsidiums Stuttgart, die am Montag, den 03. Februar 2020 in der Grund- und Werkrealschule Krautheim eröffnet wird. Sie widmet sich inhaltlich zweigeteilt der Faszination des Bibers und zeigt gleichzeitig Konflikte, aber auch Lösungen für diese auf. Zusätzlich zu Texten und Bildern gibt es einige Exponate zu bestaunen. Eine Vitrine zeigt Schädel von Biber, Nutria und Bisam, eine weitere ist bestückt mit Holzspänen verschiedener vom Biber benagter Baumarten. In einer großen Vitrine ist ein Biberpräparat zu bestaunen. Im Zusammenhang mit der Ausstellung findet auf dem Krautheimer Frühling eine Spendensammlung für eine Biberinformationstafel für ein Biberrevier statt.

Führungen für angemeldete Gruppen

Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, den 5. April 2020, immer montags und mittwochs von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Unabhängig davon macht der Ausstellungsorganisator und Biberberater Daniel Peterhansl Führungen für angemeldete Gruppen. Der Ausstellungsbesuch ist kostenlos.

„Der Biber ist ein aktiver Landschaftsgestalter, der Kommunen und Landnutzer vor Herausforderungen stellen kann. Er bietet jedoch großes Potenzial für den Umweltschutz – beispielsweise durch die Entwicklung naturnaher Gewässer“, erläutert Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

Informationen und Konfliktlösungen aufzeigen

Daniel Peterhansl schwärmt von dem Tier: „Der Biber ist ein eigentliches Allroundtalent im Wasser und auf dem Land. Er ist Spitzentaucher, Bauherr, Landschaftsarchitekt, Gestalter von neuem Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Holzfäller in einem“. Die Natur hat ihn für seine vielfältigen Jobs perfekt ausgerüstet. Biber-Sichtungen sind gar nicht mehr so selten.

Die Ausstellung widmet sich dem in Baden-Württemberg vor rund 130 Jahren ausgerotteten und heute streng geschützten Tier. Das Ziel ist, nicht nur Informationen rund um den Biber zu zeigen, sondern auch mögliche Konflikte zwischen Mensch und Tier zu skizzieren und Lösungen aufzuzeigen. Durch Information und Prävention können Konflikte frühzeitig reduziert und dem Biber so genügend Freiräume gelassen werden.

Kinder sind fasziniert vom Biber

In der Grund- und Werkrealschule Krautheim findet der Organisator ein großes Potenzial. Kinder und Jugendliche sind schnell zu begeistern und lernen mit der Natur und deren Bewohnern sensibel und beschützend umzugehen. „Kaum eine streng geschützte Tierart ist possierlicher und faszinierender, kaum eine andere ist umtriebiger und gestalterischer und kaum eine andere ruft uns als Nuturschutzwarte jedoch so regelmäßig auf den Plan, wie der Biber“, sagt Peterhansl. „Der Biber schafft in reiner Hand und Zahnarbeit, wofür Menschen viel Technik und Geld einsetzen. Bei Flächenverfügbarkeit kann der Biber in kurzer Zeit stark begradigte Fließgewässer besser renaturieren als jede künstliche Renaturierungsmaßnahme. Hierbei bleiben allerdings Konflikte nicht immer aus.“

Wissensvermittlung als wesentliche Säule der Ausstellung

In einigen Biberfällen war Daniel Peterhansl im vergangenen Jahr bei der Konfliktbewältigung involviert. Meistens geht es um überschwemmte Wiesen und Äcker aber auch um zugebaute Abläufe von Regenüberlaufbecken oder gefällte Hecken und Bäumen in Gewässernähe. Leider starben in den vergangenen Jahren auch immer wieder Biber bei Verkehrsunfällen mit Autos. „Hier muss das Bewusstsein der Auto- und Motorradfahrer geschärft werden: Nicht nur Reh, Fuchs und Hase und Wildschwein überqueren die Fahrbahn, sondern auch der meist nachtaktive Biber, der mit seinen bis zu 30 Kilogramm eine große Gefahr für jeden Verkehrsteilnehmer werden kann. Beim Bibermanagement setzen wir auf die Prävention und Information. Wesentliche Säule bei Bibermanagement ist die Wissensvermittlung. Denn Wissen wirkt Wunder. Die meisten Biberkonflikte sind lösbar“ so Peterhansl weiter. „Genau hier setzt die Biber-Wanderausstellung an, sie vermittelt Wissen und gleichzeitig Verständnis für das Miteinander von Mensch und Biber.“

Wanderausstellung kostenlos ausleihen

Nach Krautheim wird die Wanderausstellung in Mulfingen/Buchenbach im Herrenhaus gezeigt. Das Regierungspräsidium Stuttgart verleiht die Ausstellung auf Anfrage und gebührenfrei. Sie lagert am Standort des Landschaftspflegetrupp des Regierungspräsidiums Stuttgart in Eislingen (Fils). Der Transport muss selbst organisiert werden. Anfragen dafür per E-Mail an bibermanagement@rps.bwl.de.

Das Faltblatt „Bibermanagement im Regierungsbezirk Stuttgart“ ist beim Regierungspräsidium Stuttgart, über den Webshop der LUBW und in den Landratsämtern kostenlos erhältlich.




Krautheimer Herbstmesse

Das 72. Jagsttaler Volksfest mitsamt der Krautheimer Herbstmesse öffnete von Freitag, den 18. Oktober 2019, bis Montag, den  21. Oktober 2019, die Pforten. Also genug Zeit, um Boxauto zu fahren, sich mit modischen Landfrauenkittelschürzen einzudecken oder Zuckerwatte zu essen. Geistige Nahrung gab es auch: auf dem Gebrauchtbüchermarkt der Krautheimer Werkstätten. Gschwätz Videoreporter Felix Kribus ist mit seiner Kamera über die gut besuchte Veranstaltung, die weit über Krautheim hinaus bekannt ist, geschlendert und hat die Dinge auf sich wirken lassen – Sie ahnen es – trotz widriger Witterung.




Krautheim: Schilder-Diebstahl und Alkoholfahrt

Am Samstag, den 19. Oktober 2019, hatten sich Unbekannte einen üblen Schwerz erlaubt: Sie entfernten auf der Strecke zwischen Krautheim und Krautheim-Berg sämtliche Straßenabsperrungen und zwei Verkehrszeichen. Die Straßenabsperrungen waren aufgrund von Bauarbeiten aufgestellt worden und dienten zur Absicherung der dort befindlichen steil abfallenden Böschung. Die Unbekannten warfen die Absperrungen sowie die Schilder die Böschung hinunter und entfernten sich anschließend. Die Polizei sucht Zeugen, die im Zeitraum von Samstag, 19 Uhr bis Sonntag, 7 Uhr, verdächtige Wahrnehmungen machten. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940/9400 an das Polizeirevier Künzelsau zu wenden.

Einen Verkehrssünder ertappte die Polizei am Sonntag, 20. Oktober 2019, in der Krautheimer Austraße: Der 58-jährige Fahrer eines BMW hatte zu tief ins Glas geschaut. Eine Polizeistreife führte mit dem Fahrer in der Austraße in Krautheim eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Dabei stellten die Beamten Alkoholgeruch bei dem Fahrer fest. Ein freiwilliger Alkotest ergab einen Wert von knapp 1,4 Promille. Die Weiterfahrt war für den Mann an Ort und Stelle beendet. Der 58-Jährige musste die Beamten zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus begleiten und hat nun mit einer Anzeige zu rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

 

 




Krautheim: 43 Prozent für die CDU, 10 Prozent für SPD

Hier die Europawahlergebnisse 2019 von Krautheim:

Ergebnisse Europawahl 2019. Krautheim. Foto: GSCHWÄTZ




Hohenloher Seniorenheime bekommen neue Leitungen

Das Personalkarussell dreht sich in den Hohenloher Seniorenheimen. Seit 01. Dezember 2018 hat das Seniorenheim in Krautheim eine neue Leitung. Heike Stadtmüller ist die neue Einrichtungs- und Pflegedienstleitung und ist zugleich ein bekanntes Gesicht – zumindest innerhalb der Hohenloher Seniorenbetreuung (HSB). Die zweifache Mutter, die in Krautheim-Oberndorf lebt, hat zuvor im Seniorenheim in Schöntal-Westernhausen als Altenpflegerin gearbeitet, zuletzt auch als stellvertretende Pflegedienstleitung. Sie hat nun, laut der BBT-Gruppe, 24 Mitarbeiter im Bereich Pflege und Betreuung unter sich, acht weitere in der Hauswirtschaft. 42 Senioren bewohnen derzeit das Altenheim in Krautheim. In Schöntal-Westernhausen sind es derzeit 32 Bewohner.

Bereits nach ein paar Tagen kennt Stadtmüller die Namen und das Alter einiger Bewohner, das wird bei einem Rundgang mit dem Magazin GSCHWÄTZ am Nikolaustag, dem 06. Dezember 2018, deutlich: „Ich muss meine Bewohner und die Angehörigen doch kennenlernen“, sagt die 52-Jährige und fügt hinzu: „Mein Ziel ist es, dass es den Bewohnern und Angehörigen hier gut geht.“ Der Abschied von Schöntal fiel ihr schwer. Aber sie freue sich auf die neue Aufgabe, fühle sich hier wohl und möchte in Krautheim eine Demenzgruppe aufbauen, so wie sie es schon in Schöntal getan hat. Die Demenzgruppe soll getrennt sein von den „Orientierten“, erklärt Stadtmüller, weil Demenzerkrankte eine andere Betreuung bräuchten. Generell gebe es immer mehr Demenzkranke in Seniorenheimen, stellt sie fest.

Der Vorgänger von Heike Stadtmüller, Maximilian Mächtlen, „hat neue Aufgaben in dem Seniorenheim in Forchtenberg übernommen“, erklärt BBT-Pressesprecherin Ute-Emig Lange auf GSCHWÄTZ-Nachfrage. Zu den Gründen des Wechsels liegen GSCHWÄTZ keine näheren Informationen vor.

Hintergrund

Seit März 2018 hat die BBT-Gruppe die Mehrheitsanteile der Hohenloher Seniorenheime übernommen. Der Hohenlohekreis hält die restlichen Anteile (49 Prozent). Zuvor hatten die SLK-Kliniken Heilbronn die Mehrheitsanteile.

 

 




Krautheim: Auto kracht in Bushaltestelle

Ein Verkehrsunfall am Montagabend, den 12. November 2018, in Altkrautheim hatte vermutlich eine medizinische Ursache. Ein 38 Jahre alter Autofahrer war gegen 20.15 Uhr auf dem Weg von Messbach in Richtung Krautheim. Zuvor hatte er sich dort mit einem Freund getroffen, der sich mit ihm zusammen auf den Heimweg machte und mit seinem eigenen Fahrzeug hinter ihm herfuhr. Als der 38-Jährige plötzlich mitten auf der Straße anhielt, stoppte sein Bekannter ebenfalls und fragte, was los sei. Daraufhin gab der Mann an, dass ihm unwohl sei, er aber noch weiterfahren könne. In der Ginsbacher Straße in Altkrautheim bremste er aber nochmals seinen Audi ab und hielt vor einer Bushaltestelle an. Sein Freund stieg erneut aus seinem Auto, hörte aber plötzlich den aufheulenden Motor des Audis und konnte nur noch zuschauen, wie das Auto in das Haltestellenhäuschen krachte. Der Audi-Fahrer hatte offensichtlich einen Anfall erlitten und die Kontrolle über den Pkw verloren. Er konnte sich nicht mehr selbst aus seinem Auto befreien und musste durch die Krautheimer Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort kam, gerettet werden. Durch ein ebenfalls eingesetztes Rettungsteam wurde der 38-Jährige anschließend zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Unglück ist ein Sachschaden in Höhe von 14.000 Euro entstanden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 13. Novermber 2018