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Hohenlohe: Friedenslicht aus Bethlehem

Unter dem Motto „Mut zum Frieden“ wurde laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis das Friedenslicht 2019 von Bethlehem bis in den Hohenlohekreis gebracht. Am Montag, den 16. Dezember 2019, überreichten Ingo Kuhbach, Dekan des katholischen Dekanats Hohenlohe, und Gerold Traub, Dekanatsjugendseelsorger und Kurat der Pfadfinder, das Licht im Waldschulheim Kloster Schöntal an Landrat Dr. Matthias Neth sowie weitere Verwaltungsmitarbeiter. Hier wird es nun von der Deutschen Pfadfindergesellschaft St. Georg (DPSG), Bezirk Hohenlohe, verteilt.

„Es ist mir eine große Freude, dass das Friedenslicht 2019 heute wieder den Hohenlohekreis erreicht hat und wir auch hier ein Zeichen für Frieden und Menschlichkeit setzen“, so Landrat Neth bei der Annahme des Friedenslichts. Das Friedenslicht wurde an der Bürgertheke des Landratsamts in Künzelsau bereitgestellt und kann von dort aus weiter verbreitet werden.

Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem. Am dritten Advent wurde es nach Deutschland gebracht und an über 500 Orten an Gruppen und Gemeinden weitergereicht. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle „Menschen guten Willens“ weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erleuchten wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Zweiflingen: Unfall im Kreisverkehr zwischen zwei Ford Kuga

An der Ausfahrt in Richtung Öhringen am Kreisverkehr bei Friedrichsruhe, zwischen Zweiflingen und Öhringen, verlor der Fahrer eines Ford Kuga am Donnerstagnachmittag, den 12. Dezember 2019, die Kontrolle über sein Fahrzeug. Gegen 12.40 Uhr geriet der Pkw zunächst gegen einen Fahrbahnverteilter und kam dann auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte der Wagen mit einem entgegenkommenden Ford, ebenfalls der Serie Kuga. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 18.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Advents-Aktion: Obst- / Gemüsesäckle gratis – Neuer Abfallkalender erscheint nächste Woche

Er ist fast schon Kult und hängt in nahezu jeder Küche im Hohenlohekreis – der Abfallkalender mit sämtlichen Müllabfuhrterminen und Infos für jede Gemeinde auf der Rückseite. In der ersten Dezemberwoche wird der neue Abfallkalender für das Jahr 2020 mit der Deutschen Post verteilt. Neben den Sperrmüllkarten, die für die Anmeldung der Sperrmüllabholung benötigt werden, bietet er zahlreiche Tipps rund um das Thema Müllvermeidung und Mülltrennung. Im Fokus steht dieses Mal die neue Runde der Qualitätsoffensive der Abfallwirtschaft. Sie wird laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis im kommenden Jahr auch die Restmülltonne betreffen.

Restmülltonne kann bis zu 26 Mal geleert werden

Häufig sind Restmülltonnen überfüllt, sodass sich der Tonnendeckel nicht mehr schließen lässt. Es gilt die Richtige zu finden. In jedem Haushalt muss eine ausreichend große Restmülltonne vorhanden sein. Die Größe der Tonne muss der Menge des anfallenden Restmülls entsprechen, sodass sich der Deckel komplett schließen lässt. Fällt mal ausnahmsweise mehr Restmüll an, heißt das nicht, dass gleich eine größere Tonne benötigt wird. Zum einen kann die Tonne bequem öfters bereitgestellt werden. Zusätzlich zu den zwölf Leerungen, die bereits in der Pflichtgebühr enthalten sind, können noch 14 weitere Leerungen in Anspruch genommen werden. Also kann die Restmülltonne insgesamt 26 Mal zur Leerung bereitgestellt werden. Die Zusatzleerungen werden im Gebührenbescheid des Folgejahres ausgewiesen. Zum anderen gibt es die Möglichkeit, einen zusätzlichen Müllsack mit dem Logo der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis zusammen mit der Restmülltonne zur Leerung bereit zu stellen. Der Müllsack ist erhältlich an der Bürgertheke der Abfallwirtschaft in Künzelsau und in den Rathäusern. In der zweiten Runde der Qualitätsoffensive geht es mit der Befüllung der BETty weiter. Immer noch ist der Anteil an Fremdstoffen, vor allem Plastik, in der Biotonne zu hoch. 

Gutschein für „Muglers Advents-Aktion“

Auch beim Thema Müllvermeidung unterstützt die Abfallwirtschaft die Bürger. Mit einem Gutschein im Abfallkalender kann bei „Muglers Advents-Aktion“ kostenlos ein Hohenloher Obst- und Gemüse-Säckle mitgenommen werden. Das Einkaufsnetz aus 100% Bio-Fairtrade-Baumwolle hilft beim umweltbewussten Einkauf von Obst und Gemüse. In der Pressemitteilung freut sich Bereichsleiterin Nadine Würth: „So können bequem Plastiktüten eingespart werden“. Einfach Gutschein abtrennen und zu „Muglers Advents-Aktion“ kommen. Wann Rainer Mugler wo unterwegs ist, steht im Abfallkalender und auf der Homepage der Abfallwirtschaft unter www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de.

Zusammenarbeit mit der Werkstatt für behinderte Menschen in Krautheim

Die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis arbeitet seit vielen Jahren mit der Werkstatt für behinderte Menschen in Krautheim (WfBM) im Elektroschrott-Recycling zusammen. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass auch der Abfallkalender für 2020 wieder bei der WfBM in Auftrag gegeben werden konnte“, so der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Sebastian Damm in der Pressemitteilung. Auch im Jahr 2020 bietet der Abfallkalender wieder viel Wissenswertes rund um das Thema Abfall sowie Extraseiten mit wichtigen Infos beispielsweise über die richtige Handhabung bei der Entsorgung von Lithium-Ionen-Batterien oder –Akkus.

Für Fragen steht das Team der Service-Hotline unter Telefon 07940/18 555 zur Verfügung.

Quelle: Landratsamt Hohenlohekreis




Hohenlohe: Mitstreiter für Großdemo gegen Tierversuche gesucht

Zur zweiten Großdemo gegen Tierversuche ruft die Organisation Soko Tierschutz e.V. am Samstag, den 16. November 2019, von 14 bis 18 Uhr in Hamburg auf. Der Tierschutz-Verein rechnet mit zahllosen Menschen aus ganz Europa, die auf dem Heidi-Kabel-Platz in der Nähe des Hauptbahnhofs die Untätigkeit der Politik und die Unfähigkeit der Behörden anklagen. Das Ziel ist die Schließung aller drei Tierlabore des Unternehmens LPT mit Hauptsitz in Hamburg und ein Ende der Tierversuche. Auch aus Hohenlohe können Interessierte und Tierfreunde mit dabei sein. Nach Angaben von Soko Tierschutz e.V. kamen zur letzten Anti-Tierversuchsdemo 8.000 Menschen.

Für die privat organisierte Fahrt nach Hamburg wird ein Bus gechartert für mindestens 32 Personen. Ein Unkostenbeitrag von 54 Euro für die Hin- und Rückfahrt wird verlangt und ist vorab via PayPal zu bezahlen.

Die Strecke führt von Wohlmuthausen über den Bahnhof in Öhringen und die A81 nach Würzburg, dann über die A7 und A1 nach Hamburg. Abfahrt in Öhringen ist um 5 Uhr. Zustiege unterwegs zum Beispiel von einem Park- und Ride-Parkplatz sind möglich.

Anmeldungen nimmt Suse Rossler per E-Mail unter suse.rossler@gmx.de oder über Facebook entgegen.

Soko Tierschutz e.V. kämpft gegen Tierversuche. Foto: unsplash/ Anthony Rosa

 




Kupferzell: Festliche Feier für 78 Neubürger

In der Aula der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft in Kupferzell fand am Dienstag, den 29. Oktober 2019, eine offizielle Einbürgerungsfeier statt. Laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis wurden seit der letzten Einbürgerungsfeier vor einem Jahr insgesamt 78 Personen in Hohenlohe eingebürgert. Die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger stammen aus verschiedenen Herkunftsländern wie zum Beispiel Rumänien, Brasilien und Thailand. Aber auch Personen aus der Türkei, Syrien sowie Großbritannien gehören zu den Neubürgern.

Landrat Dr. Matthias Neth hob in seiner Begrüßungsrede hervor, dass die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit die juristisch höchste Stufe der Integration sei. In diesem Zusammenhang zitierte er die Bildungswissenschaftlerin Marina Zuber, welche einmal sagte: „Integration passiert genau dann, wenn die Nationalität keine Rolle mehr spielt“. Auch Kreisrätin Irmgard Kircher-Wieland begrüßte die Neueingebürgerten sehr herzlich. Sie freue sich, dass die Neubürger im Hohenlohekreis ihre zweite Heimat gefunden haben und forderte diese auf, sich politisch zu beteiligen. Alexandra Zgâmbău-Julei berichtete stellvertretend für die Neueingebürgerten von ihrem Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft.

Dieses Jahr beteiligte sich erstmals ein Musikensemble aus neueingebürgerten Personen an der Feier und trug das Musikstück „Happy“ vor. Die weitere musikalische Umrahmung erfolgte durch das Blechbläserensemble der Musikschule Künzelsau. Zur Erinnerung an ihre Einbürgerung erhielten die Neubürger einen Bildband des Hohenlohekreises. Im Anschluss an den offiziellen Teil fand ein Stehempfang mit den Neueingebürgerten und deren Familien statt.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 

 

 

 




„Dem schwächeren Pferd den Zuschlag erteilt“: Warum Hohenlohe zwei Kreisstädte hat

Hans-Jürgen Saknus, Integrationsbeauftragter der Stadt Öhringen, kann sich noch sehr gut zurückerinnern, wie das war, als Öhringen vor 25 Jahren, also 1994, zur Großen Kreisstadt des Hohenlohekreises aufstieg. Zu diesem Zeitpunkt war Künzelsau bereits seit geraumer Zeit Kreisstadt des Hohenlohekreises. Der Hohenlohekreis wurde zum 01. Januar 1973 durch Zusammenlegung der Altkreise Künzelsau (KÜN) und Öhringen (ÖHR) gebildet.

Laut Saknus wollte Lothar Späth, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg von 1978 bis 1991, dass beide Zentren des Hohenlohekreises – Künzelsau wie auch Öhringen – erhalten bleiben. Daher „hat er dem schwächeren Pferd den Zuschlag erteilt“: Künzelsau wurde Kreisstadt. Öhringen werde von alleine wachsen und gedeihen. Und tatsächlich ist Öhringen Künzelsau mittlerweile entwachsen und hat die 20.000 Einwohnermarke geknackt. Künzelsau hat rund 5.000 Einwohner weniger.

Übrigens, verrät Saknus weiter, ähnlich habe es sich im Landkreis Calw verhalten. Calw wurde Kreisstadt, Nagold überschritt auch ohne diesen Titel die 20.000er Marke bei der Einwohnerzahl. Der einzige Unterschied zum Hohenlohekreis: Die Kreisstadt Calw ist auch weiterhin die Stadt mit den meisten Einwohnern.

 

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Künzelsau: Genuss mit Tradition

Unter dem Motto „Genuss mit Tradition“ findet am Montag, den 28. Oktober 2019, der Simon-Judä-Krämermarkt in Künzelsau statt. Vor allem das Angebot am Unteren Markt orientiert sich an dem Slogan – dort, wo dienstags und freitags der Wochenmarkt stattfindet, präsentiert sich eine kleine Genießermeile. Auf der Bühne spielt die Band „Steel, Wine & Honey” das erste Mal in Künzelsau und lädt ab 16 Uhr zum geselligen Beisammensein ein. Kulinarisch gibt es eine Auswahl an Pizza, Burger, Currywurst bis hin zu Waffeln und Crêpes.

In dem einen oder anderen Laden präsentieren die Künzelsauer Einzelhändler spezielle Marktangebote. Von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr verwandelt sich die Hauptstraße in einen Bazar, zwischen dessen Marktständen sich die Besucher nach Haushaltsmitteln, Gewürzen und vielem mehr umschauen können. Um 20 Uhr klingt der Abend aus.

Die Hauptstraße ist wegen des Simon-Judä-Krämermarktes gesperrt, außerdem die Stuttgarter Straße ab der Alleekreuzung und die Komburgstraße. In der Stuttgarter Straße ist die Zufahrt zur Rathaus-Tiefgarage frei. Auch die Komburgstraße ist für Anlieger aus Richtung Morsbach befahrbar. In der Stettenstraße und in der Keltergasse besteht absolutes Halteverbot. Die Bushaltestelle „Bären“ wird in die Austraße verlegt.

Bis 20 Uhr können die Besucher durch die Budengassen bummeln. Foto: Olivier Schniepp

 

 




Nächste Führungskraft verlässt das Hohenloher Krankenhaus

Alexander Hoß, seit Anfang des Jahres Kaufmännischer Direktor des Hohenloher Krankenhauses, wird die Einrichtung Ende Oktober 2019 verlassen. Er will sich neuen beruflichen Aufgaben stellen. Dies hat  GSCHWÄTZ aus einem Schreiben an die Krankenhaus-Mitarbeiter vom Montag, den 07. Oktober 2019 erfahren. Das Schreiben liegt der Redaktion vor. 

Als Nachfolgerin auf der Position des Kaufmännischen Direktors ist Melanie Junge vorgesehen, die bisher als Assistentin der Regionalleitung und Leiterin des Projektmanagements im Haus tätig ist. Sie war in den vergangenen Monaten bereits in viele Entwicklungen und Prozesse eingebunden, sodass ein kontinuierlicher Übergang in dieser Leitungsposition sichergestellt sein wird.

 




Künzelsauer Wert-Wies’n: „Absolut geile Veranstaltung“

Die Wert-Wies’n, die Künzelsauer Antwort auf das Oktoberfest – das ließen sich am vergangenen Wochenende ganze Hundertschaften von Hohenlohern nicht entgehen. Dirndl, Lederhosen, Maß Bier und Gegeles. Bürgermeister Stefan Neumann setzte routiniert beim traditionellen Anstich den Hahn ans Fass. Er war sichtlich begeistert von dem gelungenen Abend: „Die Stimmung ist gut und zwar von Anfang an.“ Neumann freute sich bereits auf den zweiten Abend der Wert-Wies’n, „auf der es nochmal richtig voll“ werden sollte. Zufrieden war auch Zeltbetreiber Roland Rachinger angesichts von über 250 verkauften Hähnchen und bis zu 1800 Liter Bier.

Musikalisch so richtig krachen ließen es die Störzelbacher mit Ohrwürmern wie Cordula Grün oder Evergreens wie Summer of ’69. Künzelsau stand Kopf beziehungsweise auf den Bierbänken. „Die Mädels sind schön, die Männer sind schön, es ist eine absolut geile Veranstaltung“, meinte Eddi aus Künzelsau, der bereits zum dritten Mal auf der Wert-Wies’n war. Mit einer Mädels-Gruppe war Renate aus Künzelsau da: „Supergut wie jedes Jahr mit einer tollen Band“, fand sie und stieß mit ihren Mädels mit einem Radler an: „Also fast Alkoholfrei, denn zum Feiern brauchen wir keinen Alkohol“. Angesichts der feierwütigen Meute kamen die Bedienungen ganz schön in Schwitzen. Hanna aus Spalt hatte bereits rund 150 Biere, aber auch Weinschorle und andere Getränke an die Tische gebracht. Ein ordentliches Trinkgeld war Lohn ihres Einsatzes: „Meine Gäste sind absolut lieb und spendabel.“ Unser betagter Gschwätz-Videoreporter Dr. Felix Kribus drängte sich, ausgerüstet mit Kopfhörer und Ohrenstöpsel, durch die Menschenmassen. Garantierter Schalldruckpegel vor der Bühne: so laut wie eine startende Boeing. Deshalb sind einige Passagen im Video aus Verständlichkeitsgründen untertitelt.

Die Störzelbacher heizten den Leuten mit Ohrwürmern wie Cordula Grün und Evergreens ein. Foto: Dr. Felix Kribus

 

Es wurde lautstark mitgesungen und auf als auch neben den Bänken getanzt. Foto: Dr. Felix Kribus

Ganze Hundertschaften von Hohenlohern tanzten bei den Wert-Wies’n in Künzelsau auf den Tischen. Foto: Dr. Felix Kribus

 




Probealarm im Hohenlohekreis

Der nächste turnusgemäße Probealarm der Sirenen für die Feuerwehren des Hohenlohekreises findet am Samstag, den 05. Oktober 2019, statt. Zwischen 11 und 12 Uhr werden die Anlagen in allen Gemeinden und Ortsteilen ausgelöst. Solche Sirenen sind nur noch in einigen Kommunen im Einsatz, da sie seit 1993 sie aus Kostengründen deutlich reduziert wurden. Sie dienen vor allem der Alarmierung der ehrenamtlichen Kräfte der freiwilligen Feuerwehren. Sie können aber auch zur Warnung der Bevölkerung vor Katastrophen aller Art verwendet werden. Zu diesem Zweck wurden bereits 1975 bundesweit einheitliche Sirenensignale eingeführt, durch deren Ertönen die Bevölkerung aufgefordert wird, das Lokalradio einzuschalten und auf weitere Informationen zu achten.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) stellt seit 2015 die kostenlose App NINA (Notfall-, Informations- und Nachrichten-App) zur Verfügung. Mit ihr erhalten die Bewohner einer betroffenen Region per Push-Nachricht die für sie geltenden Warnmeldungen. Darüber hinaus kann auch über die mögliche Ausbreitung von Gefahrstoffen, Hochwasser und Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes informiert werden. Sowohl im AppStore als auch bei Google Play kann die App heruntergeladen werden. Alternativ gibt es sie auch auf der Homepage des BBK (www.bbk.bund.de).

Die Warnung über Sirene und App erfolgt in der Regel schneller als über Radio und Fernsehen oder Durchsagen per Lautsprecher. Durch die Kombination kann zu jeder Tages- und Nachtzeit rechtzeitig gewarnt werden, um Sachschäden so gering wie möglich zu halten und Personenschäden vollständig zu vermeiden.

 

Seit 1975 informieren bundesweit einheitliche Sirenensignale die Bevölkerung vor Katastrophen aller Art. Grafik: Landratsamt Hohenlohekreis