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Weldingsfelden / Hermuthausen: Unfälle auf glatter Fahrbahn

Innerhalb kürzester Zeit kam es am frühen Morgen vom Mittwoch, den 20. November 2019 auf der Landstraße bei der Abzweigung Weldingsfelden / Hermuthausen zu mehreren Unfällen aufgrund einer eisglatten Fahrbahn. Beim ersten Unfall wollte ein 48-jähriger VW-Fahrer von Weldingsfelden kommend nach rechts in die Landstraße in Richtung Hermuthausen abbiegen. Die fehlende Winterbereifung und seine möglicherweise nicht angepasste Geschwindigkeit führten dazu, dass er nach links in einen Acker abkam. An dieser Stelle stand jedoch bereits ein Opel, welcher kurze Zeit zuvor ebenfalls von der Fahrbahn abgekommen war. In der Folge kollidierten die beiden Fahrzeuge. Es entstand Sachschaden in Höhe von 7.000 Euro.

Wenig später ereignete sich an der gleichen Stelle erneut ein Unfall. Eine 31-Jährige befuhr mit ihrem VW Passat die Landstraße von Jagstberg kommend in Richtung Hermuthausen. An der Einmündung nach Weldingsfelden verringerte sie ihre Geschwindigkeit, was der Fahrer eines hinter ihr fahrenden VW Tiguan zu spät bemerkte. Er versuchte noch, in die Fahrbahnmitte auszuweichen, streifte dabei aber die Stoßstange des Passats. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 3.500 Euro.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 20. November 2019




Tierschutzpreis 2019 für Landwirte aus dem Hohenlohekreis

Wegen ihrer Verdienste um den Tierschutz sind die Landwirte Volker Baumann sowie Rudolf und Joachim Deitigsmann aus Kupferzell mit dem baden-württembergischen Tierschutzpreis 2019 ausgezeichnet worden. Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, lobte bei der Preisverleihung in Stuttgart das Engagement der Landwirte. Mit einer vorbildlichen Maßnahme haben sie sowohl sehr hohe Anforderungen an das Tierwohl erfüllt als auch arbeitswirtschaftliche Belange berücksichtigt.

2015 haben die Preisträger im Rahmen ihrer Betriebsgemeinschaft (Kirchbühl GbR) gemeinsam einen Maststall für 1482 Schweine errichtet, der neben einem großzügigen Auslauf auch mit einem Besucherraum ausgestattet ist. Dabei steht den Tieren neben einem Platzangebot von mehr als 40 Prozent über der gesetzlichen Mindestgröße auch ein Außenbereich zur Verfügung. Für die tiergerechte Haltung ist der Stall in beheizte Fress- und Liegebereiche sowie Kotbereiche unterteilt. Die Schweine erhalten täglich frisches Stroh aus eigenem Anbau der Landwirte. Der integrierte verglaste Besucherraum bietet für Verbraucher, Familien oder auch Schulklassen einen umfassenden Einblick in den gesamten Stall, die moderne Landwirtschaft und die tiergerechte Mastschweinhaltung.

Mit dem Tierschutzpreis des Landes Baden-Württemberg werden alle zwei Jahre Tierhalter und Einzelpersonen gewürdigt, die sich durch ihren Einsatz für eine besonders tiergerechte Haltung oder eine beispielhafte ehrenamtliche Tätigkeit um den Tierschutz in Baden-Württemberg verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert.

 

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis

 




Nikolaus schmückt Weihnachtsbaum in Künzelsau

Nanu, was blitzt denn da rotes aus dem XXL-Weihnachtsbaum am Künzelsauer Rathaus hervor? Der Baum steht zwar schon ein paar Tage, aber am Mittwoch, den 20. November 2019, bekam er sein funkelnd-glitzerndes Lichterkettengewand übergeworfen – und zwar vom Weihnachtsmann oder ist es der Nikolaus? So ganz kann man die beiden ja nie in der Vorweihnachtszeit auseinanderhalten. Dieser Mann jedenfalls, eingemummelt, in rote Kleidung mit einer roten Nikolausmütze auf dem Haupt, ist wohl nur ein Helfer der christlichen Figuren. Offiziell arbeitet er auch nicht sie, sondern für die Stadtverwaltung Künzelsau. Ein netter Anblick war es in jedem Fall. Nächstes Jahr bitte wieder so schön verkleidet den Weihnachtsbaum dekorieren.

Nan, was hat sich denn da rotes im Baum versteckt? Foto: GSCHWÄTZ

Am 20.1.2019 ließ die Stadtverwaltung den Weihnachtsbaum am Rathaus mit einer Lichterkette schmücken. Foto: GSCHWÄTZ

Nein, das ist nicht der Weihnachtsmann, sondern ein städtischer Mitarbeiter. Foto: GSCHWÄTZ

 

 

 




Drückjagd in Niedernhall, Weißbach & Neufels

Ab Donnerstag, den 21. November 2019, bis Sonntag, den 24. November 2019, wird in Niedernhall eine Drückjagd durchgeführt. Die Jäger bitten darum, den Wald zu dieser Zeit nicht zu betreten. Es wird auch gebeten, den Bereich Guthof – Hermersberg – Waldzimmern besonders vorsichtig zu befahren, um Wildunfälle zu vermeiden.

Quelle: Bekanntmachungsblatt der Stadt Niedernhall

 




Bretzfeld-Rappach: Verkehrsunfall legt Wasserversorgung lahm – Zeugen gesucht

Gegen einen Hydranten fuhr am Dienstag Nachmittag, den 12. November 2019, ein unbekannter Unfallverursacher in der Einmündung Kirchstraße/Müllersteige in Rappach. Anwohner wurden durch einen lauten Knall auf den Unfall aufmerksam. Durch die Beschädigung an dem Hydranten musste das Wasser im östlichen Teil von Rappach für knapp 60 Minuten abgestellt werden. Trotz intensiver Ermittlungen der Polizei fehlt vom Unfallverursacher weiterhin jede Spur. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Öhringen unter der Telefonnummer 07941 930-212 zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




In Künzelsau sorgte eine Pizza für einen Feuerwehreinsatz

Mit 21 Mann und fünf Fahrzeugen war die Feuerwehr Künzelsau am Samstagabend, den 16. November 2019, im Einsatz. Anwohner der Mozartstraße hatten von Brandgeruch und einem ausgelösten Rauchmelder berichtet. Vorort konnte die Feuerwehr unter Zuhilfenahme der Drehleiter einen Blick in die Wohnung werfen, in der der Alarm ausgelöst wurde. Feuer wurde von außen keines festgestellt, allerdings viel Rauch und ein selig schlummernder 27-Jähriger. Dieser konnte auch nach mehreren Versuchen nicht geweckt werden, weshalb letzten Endes die Wohnungstür aufgebrochen werden musste. Erst dann konnte der Mann geweckt werden. Vermutlich erheblich alkoholisiert hatte er sich eine Pizza machen wollen, vergaß diese dann aber im Ofen und schlief einfach ein. Ein Feuer oder weiterer Sachschaden entstand dadurch nicht. Nur für die Pizza kam jede Hilfe zu spät.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Jagsthausen: Drei Schwerverletzte bei Unfall

Drei schwer, davon zwei lebensgefährlich Verletzte mussten nach einem Unfall am Montagmorgen, den 18. November 2019, bei Jagsthausen ärztlich versorgt werden. Gegen 8.30 Uhr befuhr ein 21-Jähriger mit seinem Sprinter die Straße von Jagsthausen in Richtung Olnhausen. Ohne bislang ersichtlichen Grund geriet der Transporter auf die linke Straßenseite und stieß dort seitlich mit einem entgegenkommenden LKW zusammen. Der Kipper drehte sich durch die Wucht des Zusammenpralls und wurde in den Straßegraben geschleudert. Der Sprinter schlidderte eine Böschung hinab. Die beiden 21 und 31 Jahre alten Insassen des Sprinters wurden lebensgefährlich verletzt. Der Jüngere musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Der 58 Jahre alte Fahrer des LKW erlitt schwere Verletzungen. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf über 30.000 Euro.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Sperrung Jagstberg / Mulfingen ab Dienstag bis Dezember

Das Regierungspräsidium Stuttgart plant im Anschluss an die Fahrbahndeckenerneuerung der L 1022 von Hermuthausen-Jagstberg die Sanierung der Fahrbahndecke durch die Ortsdurchfahrt Jagstberg in Fahrtrichtung Mulfingen bis zur Kurve Richtung Heimhausen.

Die Sperrung beginnt am kommenden Dienstag, den 19. November 2019 bis voraussichtlich 21. Dezember 2019.

Im ersten Bauabschnitt wird die Ortsdurchfahrt ab der Schreinerei Ehrler bis zum Ende der Ortsdurchfahrt erneuert. Dieser Abschnitt wird voraussichtlich zwei Wochen dauern. Danach wird die Ortsdurchfahrt wieder befahrbar sein.

Im zweiten Bauabschnitt wird dann die Hangsicherung mit Fahrbahndecke von Mulfingen kommend ab der Kurve in Fahrtrichtung Jagstberg bis zum Anfang der Ortsdurchfahrt saniert.

Die Umleitung bleibt wie bisher bei der Fahrbahndeckenerneuerung der L 1022 bestehen.

Wer aus Fahrtrichtung Mulfingen, Simprechshausen kommt wird nach Jagstberg über Buchenbach-Nitzenhausen-Mäußdorf-Amrichshausen-Ohrenbach-Hermuthausen-Hohenrot, nach der Kapelle im Ort rechts weg nach Jagstberg umgeleitet. Die Zufahrt zum Baugebiet Hoffeld aus Richtung Hermuthausen kommend bleibt bestehen.

Wer aus Fahrtrichtung Künzelsau kommt wird über die B 19 Belsenberg-Stachenhausen-Hohebach-Ailringen umgeleitet.

Quelle: Facebook-Seite der Gemeinde Mulfingen

 

 




Mariannenstraße als Einbahnstraße bedeutet Extrarunde für viele Kunden

Seit drei Monaten testet die Stadt Ingelfingen die Mariannenstraße als Einbahnstraße. Die dort ansässigen Gewerbetreibenden verzeichnen laut eigenen Angaben seitdem Umsatzverluste von bis zu 30 Prozent, da die Mariannenstaße nun für viele Kunden schwerer als vorher zu erreichen ist. Denn: Anders als die Einbahnstraßen in den Nachbarstädten Niedernhall und Künzelsau verläuft die Mariannenstraße nicht als „Hauptverkehrsader“ und führt Anwohner und potenzielle Kunden nicht automatisch an den dort ansässigen Geschäften vorbei.

Die Mariannenstraße verläuft parallel zur Kochertalstraße und kann damit leicht umgangen werden. Bürgermeister Michael Bauer wiederum befürwortet die Einbahnstraßenregelung, weil es dadurch fortan ruhiger und damit wohnlicher werden soll. Die Mariannenstraße soll dadurch auch mehr Parkplätze erhalten. Zudem gebe es Gelder des Landesministeriums für die Neugestaltung. Nun sollen die Anwohner der Mariannenstraße und des Hohen Bergs entscheiden, ob die Einbahnstraße bleibt. Bürger von Ingelfingen kritisieren indes, dass nicht alle über die Einbahnstraße abstimmen dürfen, obwohl die Einbahnstraßen-Regelung Auswirkungen auf alle Einwohner Ingelfingens habe.

GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann hat sich in Ingelfingen umgesehen.

Dr. Sandra Hartmann in der Mariannenstraße in Ingelfingen. Foto: GSCHWÄTZ



 




Was Gscheits muss her und koin halbgorener Scheiss“ – Die alt Fraa zum Rettungsdienst light und Notarzt light in Künzelsau

„Schbare im Gesundheitswese isch ä subber Sach“ – GSCHWÄTZ hat mit der alt Fraa von drobbe de Höh‘ am Tag der Schließung des Künzelsauer Krankenhauses gesprochen. Wir haben sie unter anderem gefragt, wo sie künftig nun mit ihrer Blasenentzündung hingeht. Die 150-Jährige freut sich jetzt erst einmal auf das Hospiz, das ihr in der Kreistagssitzung versprochen wurde.

Auch die Ausstattung der Rettungswägen mit neuer Software findet sie viel besser als in Personal zu investieren. Denn: „Wer braucht heutzutoog noch Mensche im Gesundheitswese? Die Steiergelder gehöre gscheit inveschtiert und zwar in Berater – so wie in de vergangene Jahre a.“ Die alt Fraa erinnnert dabei unter anderem an die mehrere 100.000 Euro teure Beratung hinsichtlich der Entscheidung, wie es mit dem Hohenloher Krankenhaus weitergehen soll. Die Entscheidung fiel am Ende gegen den Standort Künzelsau und für einen Neubau in Öhringen. Der Künzelsauer Krankenhausstandort wurde am vergangenen Freitag, den 15. November 2019, geschlossen, während mit dem Neubau in Öhringen noch nicht einmal begonnen wurde.

Mit der Schließung des Krankenhauses in Künzelsau sollte es auch einen stärkeren Rettungsdienst geben. Bereits 2017 wurden Personal- und Fahrzeugengpässe bekannt (wir berichteten) und auch die Hilfsfristen, wonach die Rettungsfahrzeuge nach maximal 15 Minuten (eigentlich maximal 12 Minuten) am Unfallort sein sollten, wurde oft nicht eingehalten. Doch derzeit spricht der Kreistag und die BBT-Gruppe lediglich von einer Aufwertung der Rettungsdienstfahrzeuge hinsichtlich  einer Software, mit der Daten von Patienten schneller an die Krankenhäuser übertragen werden sollen. Diese Software betiteln die Beteiligten als „Telemedizin“.

Auch zum Thema Notarzt im Sitzdienst in Künzelsau, der nun kommen soll, der aber laut diversen Kreisräten über fast keine Handlungsspielräume verfügt, hat sich die alt Fraa auch klar positioniert: „Des isch wie mit em gute Bier. Ä light Bier bringt halt a nix. Wenn dann muss es was Gscheits sei und koin halbgorener Scheiss.“ Also vielleicht doch nochmal etwas mehr Geld in die Hand nehmen, um das Gesundheitswesen gesund zu halten, liebe Lokalpolitiker?

Das Video wurde am letzten Tag gedreht, als das Krankenhaus Künzelsau noch offen hatte, am Freitag, den 15. November 2019.

Für Euch vor Ort: GSCHWÄTZ – Das Magazin | Wir lieben uns Ländle | www.gschwaetz.de |

Die alte Fraa von drobbe de Höh‘ am Krankenhaus Künzelsau am Tag der Schließung. Foto: privat