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Neuenstein/Schwäbisch Hall: Prozess gegen mutmaßlichen Vergewaltiger

Am Donnerstag, den 5. Dezember 2019, beginnt um 9 Uhr vor der Ersten Großen Strafkammer des Landgerichts Heilbronn der Prozess gegen einen 30-jährigen Mann. Er soll im Sommer 2016 in Neuenstein und Schwäbisch Hall eine Frau misshandelt und sexuell genötigt haben. Das Opfer tritt in dem Prozess als Nebenklägerin auf. In einem Fall soll der Angeklagte der auf dem Boden liegenden Nebenklägerin gegen den Kopf und in den Magen getreten haben. In einem weiteren Fall soll er sie ins Gesicht geschlagen sowie gewürgt und anal durch Penetration des Afters mit einem Finger vergewaltigt haben. Das Opfer soll durch die Gewalttaten Blutergüsse davongetragen haben.  

Die Taten waren zunächst beim Amtsgericht – Schöffengericht – Schwäbisch Hall angeklagt. Das Amtsgericht hat die Sache an die Kammer in Heilbronn verwiesen, weil nach seiner Auffassung die Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht kommt. Der Angeklagte leide unter paranoider Schizophrenie und sei für die Allgemeinheit gefährlich.

Für den Prozess sind drei weitere Termine angesetzt. Es sollen sechs Zeugen und ein Sachverständiger gehört werden.

Quelle: Prozessvorschau des Landgerichts Heilbronn

 

 

 

 

 

 




Advents-Aktion: Obst- / Gemüsesäckle gratis – Neuer Abfallkalender erscheint nächste Woche

Er ist fast schon Kult und hängt in nahezu jeder Küche im Hohenlohekreis – der Abfallkalender mit sämtlichen Müllabfuhrterminen und Infos für jede Gemeinde auf der Rückseite. In der ersten Dezemberwoche wird der neue Abfallkalender für das Jahr 2020 mit der Deutschen Post verteilt. Neben den Sperrmüllkarten, die für die Anmeldung der Sperrmüllabholung benötigt werden, bietet er zahlreiche Tipps rund um das Thema Müllvermeidung und Mülltrennung. Im Fokus steht dieses Mal die neue Runde der Qualitätsoffensive der Abfallwirtschaft. Sie wird laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis im kommenden Jahr auch die Restmülltonne betreffen.

Restmülltonne kann bis zu 26 Mal geleert werden

Häufig sind Restmülltonnen überfüllt, sodass sich der Tonnendeckel nicht mehr schließen lässt. Es gilt die Richtige zu finden. In jedem Haushalt muss eine ausreichend große Restmülltonne vorhanden sein. Die Größe der Tonne muss der Menge des anfallenden Restmülls entsprechen, sodass sich der Deckel komplett schließen lässt. Fällt mal ausnahmsweise mehr Restmüll an, heißt das nicht, dass gleich eine größere Tonne benötigt wird. Zum einen kann die Tonne bequem öfters bereitgestellt werden. Zusätzlich zu den zwölf Leerungen, die bereits in der Pflichtgebühr enthalten sind, können noch 14 weitere Leerungen in Anspruch genommen werden. Also kann die Restmülltonne insgesamt 26 Mal zur Leerung bereitgestellt werden. Die Zusatzleerungen werden im Gebührenbescheid des Folgejahres ausgewiesen. Zum anderen gibt es die Möglichkeit, einen zusätzlichen Müllsack mit dem Logo der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis zusammen mit der Restmülltonne zur Leerung bereit zu stellen. Der Müllsack ist erhältlich an der Bürgertheke der Abfallwirtschaft in Künzelsau und in den Rathäusern. In der zweiten Runde der Qualitätsoffensive geht es mit der Befüllung der BETty weiter. Immer noch ist der Anteil an Fremdstoffen, vor allem Plastik, in der Biotonne zu hoch. 

Gutschein für „Muglers Advents-Aktion“

Auch beim Thema Müllvermeidung unterstützt die Abfallwirtschaft die Bürger. Mit einem Gutschein im Abfallkalender kann bei „Muglers Advents-Aktion“ kostenlos ein Hohenloher Obst- und Gemüse-Säckle mitgenommen werden. Das Einkaufsnetz aus 100% Bio-Fairtrade-Baumwolle hilft beim umweltbewussten Einkauf von Obst und Gemüse. In der Pressemitteilung freut sich Bereichsleiterin Nadine Würth: „So können bequem Plastiktüten eingespart werden“. Einfach Gutschein abtrennen und zu „Muglers Advents-Aktion“ kommen. Wann Rainer Mugler wo unterwegs ist, steht im Abfallkalender und auf der Homepage der Abfallwirtschaft unter www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de.

Zusammenarbeit mit der Werkstatt für behinderte Menschen in Krautheim

Die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis arbeitet seit vielen Jahren mit der Werkstatt für behinderte Menschen in Krautheim (WfBM) im Elektroschrott-Recycling zusammen. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass auch der Abfallkalender für 2020 wieder bei der WfBM in Auftrag gegeben werden konnte“, so der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Sebastian Damm in der Pressemitteilung. Auch im Jahr 2020 bietet der Abfallkalender wieder viel Wissenswertes rund um das Thema Abfall sowie Extraseiten mit wichtigen Infos beispielsweise über die richtige Handhabung bei der Entsorgung von Lithium-Ionen-Batterien oder –Akkus.

Für Fragen steht das Team der Service-Hotline unter Telefon 07940/18 555 zur Verfügung.

Quelle: Landratsamt Hohenlohekreis




Kupferzell: Stefan Hartmann erhofft sich eine Stärkung der Akademie für Landbau

Zum Einzug in das neue Landwirtschafts- und Veterinäramt in Kupferzell haben Dr. Wolfgang Eißen, Geschäftsführer des Verbands Landwirtschaftlicher Fachbildung (Vlf), und Stefan Hartmann, Vorsitzender des Vlf, zwei Bäume gepflanzt. Eine Scheinakazie und ein Blauglockenbaum – der Baum des Jahres 2020 – schmücken nun den Eingangsbereich des neuen Verwaltungsgebäudes.

Laut einer der Pressemitteilung des Landratsamtes wünschte Stefan Hartmann alles Gute zum Einzug und einen gelungenen Start am neuen Standort, von welchem er sich auch eine Stärkung der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell erhofft. Dr. Wolfgang Eißen, der neben seiner Geschäftsführertätigkeit auch Dezernent für ländlichen Raum beim Landratsamt Hohenlohekreis ist, freute sich über die beiden Insektenbäume und den damit verbundenen Beitrag zum Artenschutz.

Quelle: Landratsamt Hohenlohekreis

 




Sindringen/Ohrnberg: Straßensperrung wegen Holzfällarbeiten

Entlang des Kochertalradweges werden Holzfällarbeiten durchgeführt, um die Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten. Deshalb werden der Kanalweg beziehungsweise der Seehäldenweg zwischen Sindringen und Ohrnberg zwischen Montag, den 2. Dezember 2019, und Montag, den 16. Dezember 2019, gesperrt. Eine Umleitung ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Der Anliegerverkehr ist bis zur Abschrankung zugelassen.

Die Vollsperrung kann nach vorheriger Rücksprache mit dem zuständigen Revierleiter auch von angrenzenden Waldbesitzern für eigene Fällungen genutzt werden. 

Quelle: Landratsamt Hohenlohekreis




Niedernhall: Vollsperrung der Kochertalstraße ab Freitag

 

Aufgrund der Baumaßnahme am Hochwasserschutz in Niedernhall ist für Freitag, den 29. November 2019, und Samstag, den 30. November 2019, nochmals eine Vollsperrung im Abschnitt zwischen Kocherbrücke und Kochersteg geplant. Der Verkehr wird am Freitag außerhalb der Hauptverkehrszeiten zwischen 8.30 und 15 Uhr sowie am Samstag den ganzen Tag über die Criesbacher Straße umgeleitet. Zudem werden am Freitag Schülerlotsen an den Haltestellen vor Ort sein.

Darüber hinaus wird die Kochertalstraße voraussichtlich bis Mitte Dezember halbseitig gesperrt bleiben. Durch diese Vollsperrung sowie die verlängerte halbseitige Vollsperrung der Kochertalstraße ist es möglich, die gesamte Baumaßnahme bis voraussichtlich Mitte Dezember 2019 abzuschließen.

Quelle: Amtsblatt der Stadtverwaltung Niedernhall




Praktische Erfahrungen mit dem Biber in Krautheim

Am vergangenen Freitag, den 15. November 2019, kamen die ehrenamtlichen Biberberater des Regierungsbezirks Stuttgart zu ihrer jährlichen Tagung in Krautheim zusammen. Die Stadt im Jagsttal hatte sich als Treffpunkt angeboten, da dort bereits praktische Erfahrungen mit dem Biber gemacht werden konnten.

Ehrenamtlicher Biberberater

Die Tagungsteilnehmer, unter anderem auch Regierungspräsident Wolfgang Reimer, besichtigten das Regenüberlaufbecken bei Unterginsbach, wo der Biber den Ablauf – den sogenannten Mönch – immer wieder mit Erd- und Pflanzenmaterial abgedichtet hatte, um den Wasserspiegel anzuheben. Durch den Einbau eines Drahtkorbs ist der Mönch vor den Aktivitäten des Bibers nun wirksam geschützt. Bei der Umsetzung dieser Maßnahmen haben die Stadt Krautheim, der dortige Bauhof, der Abwasserzweckverband, das Landratsamt Hohenlohekreis, der ehrenamtliche Biberberater Daniel Peterhansl und das Regierungspräsidium Stuttgart erfolgreich zusammengearbeitet.

Jagsttal Hotspot des Bibermanagements

„Das Jagsttal ist mittlerweile zu einem Hotspot des Bibermanagements geworden, die Jagst mit ihren Seitenbächen und Seen wird nach und nach vollständig besiedelt sein. Neben überschwemmten Wiesen und Äckern und abgenagten Bäumen kommt es leider immer wieder zu Verkehrsunfällen, bei denen Biber ihr Leben verlieren“, erklärt Daniel Peterhansl. „Auch in solchen Fällen sind die Biberberater gefragt, nach Lösungen zu suchen – beispielsweise ist das Anbringen von Verkehrsschildern ein Mittel um die Bevölkerung im Straßenverkehr zu sensibilisieren und zu schützen.“ Denn die nachtaktiven Tiere mit ihren bis zu 30 Kilogramm Körpergewicht können – neben Reh und Wildschwein – eine Gefahr für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden. Wichtig sei, zu lernen, gemeinsam mit dem Biber zu leben und sich mit ihm zu arrangieren. Dennoch sei seine Rückkehr ein Grund zur Freude, meint Daniel Peterhansl: „Der Biber ist ein Allroundtalent im Wasser und auf dem Land: Spitzentaucher, Bauherr, Landschaftsarchitekt, Gestalter von neuem Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Holzfäller in einem: Eine absolut faszinierende und schützenswerte Art.“

Das Faltblatt „Bibermanagement im Regierungsbezirk Stuttgart“ ist für Interessierte beim Regierungspräsidium Stuttgart, über den Webshop der LUBW und in den Landratsämtern kostenlos erhältlich https://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/277193/

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

Der ehrenamtliche Biberberater Daniel Peterhansl (Mitte) informierte über die Bibervorkommen bei Krautheim. Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart

Regierungspräsident Wolfgang Reimer spricht vor den versammelten ehrenamtlichen Biberberatern, die vor Ort oft die ersten Ansprechpartner sind. Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart

Biber. Foto: Rolf Hartbrich

Biber. Foto: Rolf Hartbrich


 




Bauernproteste: Mahnfeuer auch in Künzelsau-Steinbach

Um die anderen Landwirte, die in Berlin sind, zu unterstützen, hat Familie Wex in Steinbach ein Mahnfeuer entzündet. Sie wurde von weiteren Landwirten der Hohen Straße unterstützt. Die Landwirte demonstrieren nicht gegen Umweltauflagen oder für mehr Subventionen. Sie fordern eine nachhaltige Politik und einen fairen Umgang, betonten sie.

Bauern entzünden Mahnfeuer zur Unterstützung der Proteste der Bauern in Berlin. Foto: privat


 




Künzelsau: Schüler dekorieren Weihnachtsbaum im Landratsamt

Es ist eine Tradition, die ein Lächeln auf jedes Gesicht zaubert: Am vergangenen Dienstag, den 26. November 2019, haben insgesamt 40  Schüler der Geschwister-Scholl-Schule Künzelsau den Weihnachtsbaum im Foyer des Landratsamts Hohenlohekreis geschmückt. Den Schmuck haben die Kinder selbst gebastelt und, abgesehen von Kugeln und Lichterketten, selbst angebracht.
Mit Freude und Stolz präsentierten die  Schüler im Rahmen einer kleinen Feierstunde zusammen mit ihren  Lehrern Landrat Dr. Matthias Neth ihren Baum.

„Auf vielen Plätzen und in vielen öffentlichen Gebäuden können wir jetzt wieder viele schöne Weihnachtsbäume betrachten. Aber mit Stolz kann ich sagen – wir haben einen der schönsten“, lobte der Landrat die Arbeit der Kinder. Neben Weihnachtsliedern präsentieren die Schüler auch einen Tanz. Zum Dank für den Baumschmuck wurden die Kinder mit Adventskalendern beschenkt und zum Ausklang fand ein kleiner Umtrunk mit Brezeln, Gebäck und Hefezopf statt.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises


 




Bad Mergentheim: Autofahrer trinkt zu viele Weinschorle: „Wein hier stärker als in Stuttgart“

Wie viele Weinschorle müssen das wohl gewesen sein? Am Samstagnachmittag, den 23, November 2019, riefen aufmerksame Verkehrsteilnehmer die Polizei, weil zwischen Dörzbach
und Bad Mergentheim ein Golf-Fahrer streckenweise auf der Gegenfahrbahn unterwegs war. Der 76-Jährige Fahrer wurde schließlich von Streifenbeamten angehalten, diesogleich starken Alkoholgeruch bei dem Rentner feststellten. Bei der daraufhin durchgeführten Atemalkoholkontrolle kam der Senior auf stolze 1,4 Promille.  Seine Begründung für den hohen Wert: Die Weinschorlen in Bad Mergentheim wären wohl einfach stärker als die in Stuttgart. Die Fahrt war für den Mann erst einmal vorbei, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.


 




Cannabis-Plantage in Bad Mergentheim

Fast 1,3 Kilogramm Marihuana konnte die Polizei am Sonntagmittag, den 24. November 2019, in Bad Mergentheim sicherstellen. Gegen 11.30 Uhr kontrollierten Beamte einen PKW mit zwei jungen Männern. Der 19-jährige Fahrer hatte allem Anschein nach Marihuana konsumiert und setzte nach einem Drogentest seinen Weg erst einmal zu Fuß fort. Weil der Rucksack des
25-jährigen Beifahrers einen intensiven Marihuana-Duft verströmte, wurde dieser kontrolliert. Hierbei wurden vier Gramm des Rauschmittels gefunden. In der Wohnung des Mannes kam dann noch einiges an Betäubungsmitteln dazu. Mehrere Dosen, Gläser und Schachteln voll mit Marihuana kamen zum Vorschein, insgesamt fast 1.300 Gramm. Im Keller der Wohnung hatte der Beschuldigte eine kleine Plantage angelegt. Rund 50 Cannabispflanzen konnten hier von der Polizei sichergestellt werden. Die Ermittlungen gegen den 25-Jährigen dauernan.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ellwangen und des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 25. November 2019