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Gaisbach: Straßensperrung wegen Bauarbeiten

In Künzelsau-Gaisbach wird gebaut. Deshalb ist die Waldenburger Straße im Abschnitt zwischen der Kreuzung Robert-Bosch-Straße/Kupferzeller Straße bis zum Kreisverkehr Nordanbindung vom Montag, den 16. März 2020, bis Samstag, den 09. Mai 2020, voll gesperrt. Hier wird eine Linksabbiegespur gebaut und das Baugebiet Haselhöhe l erschlossen.

Anlieger können bis zur Hinteren Straße fahren. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Hohenlohe: Landratsamt sagt Frauentag wegen Corona-Virus ab

Das Landratsamt des Hohenlohekreises sagt den auf Samstag, den 14. März 2020, geplanten Frauentag des Gesundheitsamtes in Öhringen ab. „Die Veranstaltung muss leider abgesagt werden, da durch die Vorbereitungen auf einen möglichen Ausbruch des Corona-Virus die Kapazitäten des Gesundheitsamts derzeit vollständig gebunden sind“. so das Landratsamt in einer Pressemitteilung.

Eine GSCHWÄTZ-Leserin hat der Redaktion Fotos eines Hygienesprays zukommen lassen, das sie bereits seit zirka einem Jahr zu Hause hat und das laut Herstellerangaben desinfizierend gegen den so genannten Corona-Virus wirken soll. Eine weitere Leserin hat uns daraufhin auf einen Link in den sozialen Medien verwiesen. Darin wird erklärt, dass das auf dem Hygienespray benannte Corona-Virus nicht den Corona-Typus meint, der nun erst entdeckt wurde. Ob das Hygienespray auch gegen diesen neu entdeckten Typus desinfizierend wirkt, ist der Redaktion bislang noch nicht sicher bekannt. Auf der Internetseite der Deutschen Apothekerzeitung steht hierzu: „SARS-CoV-2 (vormals als 2019-nCoV bezeichnet) gehört, wie viele andere humanpathogene Viren, zum Beispiel Influenza, Ebola, Mumps und Masern, zu den behüllten Viren. Sie sind durch Desinfektionsmittel einfacher zu inaktivieren als unbehüllte Viren. Daher sind zur Händedesinfektion Ethanol-basierte Mittel mit einem Gehalt ab 62 Prozent Ethanol wirksam. Auch Alkohol-basierte Händedesinfektionsmittel auf Propanol-Basis mit der Deklarierung „begrenzt viruzid“ funktionieren wohl. Wichtig ist allerdings deren sachgerechte Anwendung. Zur Gewährleistung einer sicheren Wirkung muss die gesamte Oberfläche der Hand ausreichend benetzt werden. Hierfür werden mindestens 3 ml benötigt. Danach müssen die Hände an der Luft trocknen.“ https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/02/26/diese-desinfektionsmittel-machen-coronaviren-den-garaus

 

Eine GSCHWÄTZ-Leserin hat der Redaktion Fotos eines Hygienesprays zukommen lassen, das sie bereits seit zirka einem Jahr zu Hause hat und laut Herstellerangaben desinfizierend gegen den so genannten Corona-Virus wirken soll. Vorderseite. Foto: privat

Rückseite. Foto: privat

 




Künzelsau: Corona-Virus macht sich auch im Kaufland bemerkbar

Nicht nur in Berlin, Stuttgart und München, auch in Künzelsau sind Supermarktregale wie leergefegt, seitdem auf diversen Internetseiten zu lesen ist, etwa beim Bundesamt für Katastrophenschutz, was man unter anderem zu Hause haben sollte im Zuge des sich weiter ausbreitenden Coronavirus‘. https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/Pers-Notfallvorsorge/Lebensmittel/lebensmittel_node.html

So ist das Regal mit Desinfektionsmittel und Handschuhen am Samstag, den 29. Februar 2020, komplett leergekauft. LAuch Regale mit Vorratsprodukten wie Tiefkühlpizzen und Fleisch sind teilweise wie leergefegt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht nun von einer „Epidemie, die Deutschland erreicht hat“. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Das Kultusministerium von Baden-Württemberg hat gebeten, Kinder nicht in Schulen oder Kindergärten zu schicken, die in Risikoländern Urlaub gemacht haben. Risikoländer seien unter anderem China und Italien. https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus

Fast komplett leeres Fleischregal am 29.02.20 im Kaufland in Künzelsau. Foto: privat

Wo sind all die Desinfektionsmittel hin? Foto: privat

Auch Handschuhe zum Schutz vor Infektionen sind alle in Kaufland in Künzelsau. Foto: privat




Hohebach: Wenn der sonntägliche Wirtshausgang länger dauert

Eine geheime Liebschaft, ein mysteriöser Treppensturz und ein teuflischer Plan – ein Krimi spielte sich im 18. Jahrhundert in Hohenlohe ab. Hans G. Hirsch, ehemaliger Polizist und aus Öhringen, hat diese Geschichte zu einem historischen Roman verwoben. Darin geht es um den Nadler Johann Markus Schmid, der lange ein angesehener Bürger von Weikersheim war. Nach dem mysteriösen Tod seiner Frau floh er ins Jagsttal. In Hohebach schließlich fand er eine neue Heimat und eine neue Liebe.

In seinem Roman beleuchtet Hans G. Hirsch das tägliche Leben im historischen Hohenlohe. Auch die Ortschaften Dörzbach, Meßbach und Laibach sowie die Kapelle St. Wendel am Stein sind vertreten. Außerdem wird auf die geschichtlichen Ereignisse im Hohenloher Land und in Weikersheim eingegangen. 

Den Hohebacher sollte man nicht reizen

Die Hohebacher werden dabei wie folgt beschrieben: „Die Hohebacher hatten zwar nicht viel, waren aber mit dem wenigen, das sie hatten, zufrieden. Ihre Gemütslage war weich und heiter. Gegen das Unglück waren sie mitleidig – auch gegen das selbst verschuldete. Der Hohebacher war mitteilsam und freigiebig gegenüber der Armut. Besonders liebte der einheimische Mensch den abendlichen und speziell den sonntäglichen Wirtshausgang, der sich hin und wieder auch über das vorgegebene Stündle hinausziehen konnte. Dort saß er dann ruhig und gesittet hinter seinem Bier – wenn er nicht gereizt wurde.“

Unter anderem auch über das Gasthaus Rössle erfährt man einiges, unter anderem, dass der damalige Gründer bereits vor einigen Hundert Jahren Heinrich Häfner hieß: „Heinrich und Lina Häfner spielten schon seit Längerem mit dem Gedanken, in Hohebach eine Gastwirtschaft zu eröffnen. Mit Gasthaus zum Rössle hätten sie schon einen Namen gefunden. Ein Vertrag mit der Brauerei Frankenbräu aus Riedbach war schon unter Dach und Fach.“

Besonder für Ortskundige ist dieser Krimi daher absolut lesenswert. 

Hans G. Hirsch wurde 1955 in Öhringen geboren und war 43 Jahre lang im Polizeidienst. Nach Beendigung des Polizeiberufs, fing der dreifache Vater an zuschreiben. Seinen ersten Roman „Das zweite Leben“ veröffentlichte er im Jahr 2017.




Künzelsau: Gesprächskreis Gesundheit und Wohlbefinden

Der Gesprächskreis Gesundheit und Wohlbefinden lädt am Montag, den 16. März 2020, um 14 Uhr in die Feuerwache Künzelsau in der Lindenstr. 16. Es soll dann darum gehen, was jeder für seine Gesundheit getan und erreicht hat. Jeder soll sich an seinen Erfolgen erfreuen. Wer auf seinen zurückgelegten Weg schaut, kann vielleicht auch sein endliches Ziel erkennen. Auf dem Weg da­hin hat man vieles gesehen, erlebt und gelernt, auch wenn der Lernweg vielleicht manchmal schwierig war. Mit den reichlichen Erfahrun­gen kann man frohen Mutes weitergehen. 

Anmeldungen werden entweder per E-Mail an St.Georg1@t-online.de oder unter Telefon 07940/33 91 entgegengenommen.

 




Forchtenberg/Bieringen: Straßensperrung wegen Holzfällarbeiten

Im Bereich der Kreisstraße zwischen Forchtenberg-Neuwülfingen und Schöntal-Bieringen (Klosterwaldstraße K2320 und K2321) werden zwischen Montag, den 02. März 2020, und Freitag, den 13. März 2020, Baumfällarbeiten zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit durchgeführt. Es sollen vom Eschentriebsterben befallene Eschen sowie andere meist schwächere Bäume, die die Verkehrssicherheit der Straße massiv gefährden, gefällt werden. Dies ist aus Sicherheitsgründen nur unter Vollsperrung der Straße möglich. Die Sperrung erfolgt in Teilabschnitten, beginnend von Neuwülfingen aus.

Die Vollsperrung kann nach vorheriger Rücksprache mit dem zuständigen Revierleiter von angrenzenden Waldbesitzern für die Fällungen eigener Bäume mitgenutzt werden. Dafür an Ulrich Vinnai vom Forstrevier Klosterwald unter Telefon 0162/419 705 wenden.

Quelle: Amtsblatt der Gemeinde Schöntal




Neuenstein: Auf den Spuren der Geschichte – mit Blick in die Zukunft

Am ersten Wochenende im März 2020 findet bundesweit der „10. Tag der Archive“ statt. Zu diesem Anlass bietet das Kreisarchiv des Hohenlohekreises in der Schlossstraße 42 in Neuenstein, am Freitag, den 06. März 2020, von 16 bis 18 Uhr wieder die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und eines der wichtigsten Archive der Region näher kennenzulernen.

Das Kreisarchiv öffnet seine Pforten und informiert im Rahmen einer Führung durch das Archivmagazin über die vielfältige und gar nicht verstaubte Archivarbeit. Anschauliche Quellen zur Geschichte der Region – wie Karten, Pläne, Akten, Fotos und andere Schätze der Vergangenheit, die in Kartons verpackt in den Regalen lagern – werden hervorgeholt und den Besuchern präsentiert. Neben verschiedenen historischen Dokumenten werden die modernen Methoden ihrer Aufbewahrung, Erschließung und Recherchierbarkeit sowie die Möglichkeiten der Nutzung vorgestellt.

Veranstalter ist das Kreisarchiv Hohenlohekreis in Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen Öhringen und Künzelsau. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung über die VHS Öhringen unter Telefon 07941/68 4250 beziehungsweise Künzelsau unter Telefon 07940/9219 0 wird gebeten. Weitere Informationen sind beim Kreisarchiv unter Telefon 07942/9412 64 erhältlich.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Hilfe für Semen – Spendenaufruf für einen kranken Jungen

Der 23 Monate alte Semen Platonov, der in Russland lebt, leidet an der Spinalen Muskelatrophie (SMA), eine Erkrankung der Nervenzellen, die für die willkürlichen Bewegungen der Muskulatur wie Krabbeln, Laufen, Kopf- und Halskontrolle und Schlucken zuständig sind. Irgendwann wird sich der Kleine nicht mehr bewegen und schlucken können, die Atemmuskulatur versagt. Etwa eins von 10.000 Neugeborenen ist davon betroffen. Die Krankheit ist behandelbar, eine Gentherapie bremst den Muskelschwund. Doch das Medikament ist mit einem Preis von 2,1 Millionen US-Dollar das teuerste der Welt. Oft weigern sich die Krankenkassen, die Therapie zu bezahlen. 

Doch bis spätestens Oktober 2020 muss Semen das Medikament bekommen, um eine Chance auf Leben zu erhalten. Um die Familie zu unterstützen, hat eine Mitarbeiterin der GSCHWÄTZ-Redaktion unter http://leetchi.com/c/lebensnotwendige-spritze-fuer-semen#.XIRjBvQDKRs.whatsapp eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Hier gibt es die nötigen Informationen, wie man spenden kann. Das Geld geht zu 100 Prozent an Semen. 

Die GSCHWÄTZ-Mitarbeiterin ist mit der Tante von Semen befreundet. Bilder des Jungen gibt es auf Instagram unter @semen_sma.  




Kupferzell: Vereinsheim ausgeräumt

Unbekannte räumten in Kupferzell ein Vereinsheim aus. In der Zeit zwischen Samstag, den 22. Februar 2020, abends um 18 Uhr und Montag, den 24. Februar 2020, gegen 17.40 Uhr brachen die Täter ein Vorhängeschloss an der Tür eines Schuppens auf und gelangten so in das Gebäude in der Straße „Herrenäcker“. Drinnen wurden die Verbindungstüren zum Vereinsheim aufgehebelt und ein dort befindlicher Tresor gewaltsam geöffnet. Neben einigem Bargeld stahlen die Täter auch elektrische Geräte sowie diverse Spirituosen und Einrichtungsgegenstände.

Die Polizei hat noch keinen Tatverdacht und hofft nun auf Zeugen, die Hinweise auf die Einbrecher geben können. Diese gehen unter der Telefonnummer 07940/94 00 an das Polizeirevier Künzelsau.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Künzelsau: Formen der Erinnerung – Stolperstein-Verlegung

Gunter Demnig verlegt am Dienstag, den 3. März 2020, in Künzelsau erneut Stolpersteine zum Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus. Begleitet wird die Aktion von Bürgern und Schulen. Treffpunkt ist um 9.15 Uhr am Oberen Bach, bei der Bäckerei Härdtner (ehemalige Bäckerei Kühner). Nach dem Abschluss der Verlegung findet zwischen 12 und 12.30 Uhr eine kurze Gedenkfeier in der Johanneskirche statt.

Gesprächsabend zu Erinnerungskultur

Am Vorabend der Stolperstein-Verlegung gibt es einen Gesprächsabend zur Erinnerungskultur an die früher hier lebenden Juden im Rathaus Künzelsau. Gunter Demnig bereichtet von seinen Erfahrungen, dazu Yan Wissmann über seine Forschungen nach seinen Vorfahren in Künzelsau. Moderiert wird der Abend vom Künzelsauer Stadtarchivar Stefan Kraut. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Die letzte Stolpersteine-Verlegung in Künzelsau

Einen Schwerpunkt der dieses Mal zu verlegenden 19 Steine bilden Personen, die mit dem jüdischen Ritus verbunden waren: Die Witwe des Parnes, des Vorstehers und Lehrers, Ida Wissmann, und die Familien Adler und Stern, die als Bäcker und Metzger koschere Nahrung anboten. Es dürfte in der Kernstadt das letzte Mal sein, dass Stolpersteine verlegt werden. Angefangen hat es 2007 mit einer Privatinitiative für den in Grafeneck ermordeten christlichen Lehrer Karl Lung – enden wird es mit dem Stein für die christliche Lehrerin und Widerstandskämpferin Clara Rupp, die von den Nazis zehn Jahre gefangen gehalten wurde und das KZ Ravensbrück überlebte. Dazwischen liegen 72 Steine für Juden, die der Nationalsozialismus vertrieben, wenn nicht sogar ermordet hat. Sämtliche Steine sind Spenden von Paten, meist Privatpersonen. Die örtlichen Schulen engagierten sich, sowie die Volkshochschule und der Verein StadtGeschichte. Der Stadtverwaltung oblag die Organisation. 

Steine mit Namen und Informationen

Gunter Demnig, Jahrgang 1947, ist ein aus Berlin stammender Künstler, der seit 1992 seine Idee umsetzt, zum Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus Stolpersteine zu verlegen. Diese etwa zehn auf zehn Zentimeter messenden Messingplatten werden am früheren Wohnort der Betroffenen in den Boden eingelassen. Eingestanzt an der Oberseite befinden sich die Namen und wichtigen Informationen zum Schicksal der jeweiligen Person, der dieser Stein gewidmet ist. Die überwiegende Mehrheit sind Juden, aber es gibt auch Steine für Sinti, für Widerstandskämpfer oder Behinderte. 75.000 derartige Steine wurden inzwischen in Deutschland verlegt.

Großvater Selig aus Künzelsau

Yan Wissmann wurde 1992 in Brasilien geboren. Sein Urgroßvater Selig lebte in Künzelsau, war hier der jüdische Religionslehrer und Gemeindevorsteher – und der erste Stadtrat israelitischen Glaubens. Er starb 1927. Die Kinder wanderten aus, in Künzelsau bekannt war Leo, der gelegentlich aus Jerusalem zu Besuch kam. Julius, der Großvater von Yan, lebte in Brasilien. Nachdem 2013 Yan Wissmann als Austausch-Student nach Potsdam kam, entschied er sich, hier zu bleiben und sich in der bundesrepublikanischen Gesellschaft einzubringen. Ein Beitrag dazu ist es, über seine Familiengeschichte und Erfahrungen öffentliche Vorträge zu halten.

Buch über Juden von Nagelsberg

Der dritte in der Runde, Stefan Kraut, Jahrgang 1960, ist Stadthistoriker bei der Stadtverwaltung Künzelsau und Angehöriger der ältesten Künzelsauer Familie. Er ist in Montevideo geboren, aufgewachsen und lebt seit 1973 wieder im Kochertal. Seine Forschungen zu den Juden von Nagelsberg sind abgeschlossen und sollen als Buch erscheinen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Gunter Demnig hat bereits im April 2017 Stolpersteine in Künzelsau verlegt. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau.

Die Stolpersteine erinnern an Opfer des Nationalsozialismus. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau