Ein Steinewerfer, der mittlerweile bereits aus dem Verkehr gezogen wurde, löst eine große Abschottungsaktion des Landratsamtes aus. Wie viel das kostet, weiß man derzeit noch nicht. Wenn es um die Eigeninteressen geht, ist man da anscheinend nicht so genau. Man denke nur mal an die zirka 60 bis 75 Millionen, die das neue Kreishaus kosten soll. Unlängst hat das Landratsamt eine monatliche Willkommensgruß-Spende, bestehend aus Kaffee, Tee und Gebäck, die angefragt wurde wegen des Sprachcafés für die Flüchtlingsfrauen und Ehrenamtlichen im ehemaligen Krankenhaus abgelehnt. Ach ja, das Krankenhaus konnte sich der Kreis ja auch nicht mehr leisten. Es kommt eben immer darauf an, welche Prioritäten man beim Steuergeldausgeben setzt.
Ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann
Nach Steinschlag-Attacke ergreift das Landratsamt diverse Maßnahmen: "Als Sicherheitsmaßnahmen wurden zunächst die Steine im Innen- und Außenbereich entfernt und die Fenster in der Zulassungsstelle provisorisch mit Holz verbarrikadiert. Alle Fenster im Erdgeschoss werden zeitnah mit Panzerschutzglasfolie ausgestattet. Bis dies umgesetzt ist, werden Bauzäune im Erdgeschoss vor die Bereiche gestellt, in denen sich Fenster befinden. Des Weiteren werden die Arbeitsplätze in der Zulassungsstelle mit Alarmknöpfen ausgestattet. Auch das Security-Team wurde aufgestockt. >>> Weiterlesen: