1

Künzelsau: Das Technische Gymnasium hat bei Jugend forscht erneut abgeräumt

Zwei Schülergruppen der Abschlussklasse des Technischen Gymnasiums Künzelsau haben am 22. Regionalwettbewerb Heilbronn-Franken, der vom 13. bis 15. Februar 2020 am Campus Künzelsau stattgefunden hat, ihre erarbeiteten Projekte vorgestellt. Noah Neff, Paul Lehner und Thorsten Leiser sind im Fachgebiet „Physik“ Regionalsieger geworden und haben sich dadurch für den Landeswettbewerb in Fellbach qualifiziert. In ihrer Arbeit haben sie untersucht, welcher Reifen beim Mountainbiken für welche Untergrundbeschaffenheit der Beste ist. Hierfür wurden Testreihen unter realen Bedingungen auf Schotter, Asphalt und Wiese durchgeführt und anschließend durch ein eigens erstelltes physikalisch-mathematisches Modell ausgewertet.

Eric Hefner und Christoph Kübler haben im Bereich „Arbeitswelt“ mit ihrem modifizierten Akkuschrauber den zweiten Platz erreicht. Die zwei Jungforscher haben ein Magazin entwickelt, in dem gleich drei Werkzeuge auf einmal eingespannt und mit einem kleinen raffinierten Handgriff gewechselt werden können. Beide Projekte wurden im Schülerforschungs- und Technikzentrum Hohenlohe durchgeführt und von ihrem Mathematik- und Physiklehrer Lars Schneider betreut.

Finanziell wurden beide Projekte durch die Innovationsregion Hohenlohe unterstützt. Das Unternehmen Würth hat für die Erstellung von CAD-Zeichnungen und anschließendem 3D-Druck einen Arbeitsplatz für die Abiturienten eingerichtet.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

Eric Hefner (Mitte) und Christoph Kübler (links) haben mit dem selbst entwickelten Magazin, in dem gleich drei Werkzeuge auf einmal eingespannt werden können, den zweiten Platz im Bereich Arbeitswelt erreicht. Foto: Landratsamt Hohenlohekreis




Ingelfingen: Auffahrunfall beim Anfahren

Zu einem Auffahrunfall kam es Montagmorgen, den 17. Februar 2020, in Ingelfingen. Eine 24-jährige VW-Lenkerin befuhr gegen 7 Uhr die Criesbacher Straße in Richtung Einmündung Künzelsauer Straße. Kurz vor der Einmündung hielt sie mit ihrem Fahrzeug verkehrsbedingt an. Ein hinter ihr fahrender Audifahrer stoppte ebenfalls seinen Pkw. Nun wollte die 24-Jährige mit ihrem VW nach rechts in die Künzelsauer Straße einbiegen und fuhr an, um aber unmittelbar danach an der Wartelinie doch wieder abzubremsen. Dies erkannte der 61-jährige Audifahrer zu spät und fuhr auf. Durch den Aufprall wurde die VW-Lenkerin leicht verletzt. Es entstand Sachschaden ein Höhe von mindestens 2.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

 




Künzelsauer Bürgerbudget – Aufruf für die zweite Runde

Seit 2019 gibt es mit dem Bürgerbudget ein Förderprogramm für Bürgerprojekte in Künzelsau. Die Bevölkerung kann dadurch aktiv mitentscheiden, welche Projekte ihnen in Künzelsau wichtig sind und finanziell unterstützt werden sollen. Auch für 2020/2021 hat der Gemeinderat wieder 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. „Die Resonanz aus der ersten Runde zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Bürgermeister Stefan Neumann laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. „Ich lade alle Künzelsauer ein, mitzumachen und Ideen mit einzubringen.“

Projektvorschläge einreichen

In einem ersten Schritt können Projektideen bei der Stadtverwaltung eingereicht werden. Bis spätestens Montag, den 20. April 2020, ist dies möglich. Wichtig ist, dass die Projekte der breiten Öffentlichkeit dienen und damit ein Mehrwert für Künzelsau und die Künzelsauer Bevölkerung geschaffen wird. Vorschlagsberechtigt sind alle Künzelsauer Vereine, Organisationen, Kirchen und Privatpersonen.

Folgende Kriterien müssen erfüllt sein:
• Das Projekt muss 2020/2021 in Eigenregie umgesetzt werden können.
• Es wird eine angemessene Eigenleistung der Antragsteller erwartet.
• Die Finanzierung muss mit dem Beitrag durch das Bürgerbudget gesichert sein.
• Das Projekt muss der Allgemeinheit dienen.

Ablauf und Online-Abstimmung

Voraussichtlich im Mai 2020 entscheidet der Gemeinderat über die Zulassung der Projekte. Anschließend kann die Bevölkerung bei einem Online-Voting für eines der Projekte abstimmen. Nach der Online-Abstimmung trifft der Gemeinderat voraussichtlich im Juli 2020 die endgültige Entscheidung: Welche Projekte werden mit dem Bürgerbudget gefördert? Dann kann es losgehen und die geförderten Projekte können mit der Umsetzung starten.

Alle Informationen und Dokumente rund um das Künzelsauer Bürgerbudget sowie das Antragsformular gibt es auf  http://www.kuenzelsau.de/buergerbudget oder beim Künzelsauer Abend am Mittwoch, den 4. März 2020. Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung Künzelsau ist Rafaela van Dorp, Telefon 07940/129 102 oder E-Mail rafaela.vandorp@kuenzelsau.de.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Künzelsau: Teil der Gesellschaft und Teil der Lösung – Bauerntag 2020

Der Bauerntag 2020 des Bauernverbandes Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems fand am Freitag, den 14. Februar 2020, im Carmen-Würth-Forum in Künzelsau statt. Die über 400 Gäste beschäftigten sich laut einer Pressemitteilung des Bauernverbands mit den aktuellen landwirtschaftlichen Themen: Wie sieht sich der landwirtschaftliche Berufsstand in der gemeinsamen Verantwortung für Klima, Umwelt und Biodiversität, die eine gemeinsame Sache für die ganze Gesellschaft ist.

Jede Verbrauchergruppe integrieren

Grußworte kamen von Prof. Dr. Reinhold Würth (per Video), vom Hohenloher Landrat Dr. Matthias Neth und Rudolf Bühler von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH). Jeder von ihnen hat eine besondere Verbindung zur Landwirtschaft und zeigte den Bauern eine hohe Wertschätzung und Dank für ihre tägliche Arbeit. Insbesondere der Hauptredner des Tages, Prof. Dr. Bernd Nolte, motivierte laut der Pressemitteilung die Gäste, dabei auch ganz neue Wege zu gehen: „Gehen Sie raus! Zeigen Sie Mut, die Veränderungen in der Landwirtschaft anzugehen. Integrieren Sie jedwede Verbrauchergruppe so intensiv wie möglich.” Als gutes Beispiel nannte er das Projekt “Lernort Bauernhof”. Hier werden Kinder und Jugendliche befähigt, eigenes Wissen darüber zu erarbeiten, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie sie produziert werden. “Lernen Sie Vertrieb, lernen Sie sich zu vermarkten! Bringen Sie sich beim Verbraucher ins Bewusstsein und senden Sie positive Bilder aus der Landwirtschaft”, ermunterte der Wirtschaftswissenschaftler die Zuhörer. Als Hochschullehrer an der Steinbeis-Hochschule-Berlin für das Fachgebiet Economics, Strategy & Business weiß er: Es gibt im Markt kein Mitleid und keine Barmherzigkeit. Deshalb möchte er den verschiedenen Kräften der Landwirtschaft – vor allem aber den Bauern selbst – Mut machen, Neues zu wagen. “Mitleid macht nicht sexy. Zeigen Sie was Sie können. Sie sind attraktiv“, so der Wettbewerbsökonom.          

Verband als starke Stimme

Dafür brauche es Vernunft und Partnerschaft, wie Geschäftsführer Helmut Bleher sagte: „Wir brauchen eine wirkliche Agrarwende: In den Köpfen der Gesellschaft! Innovation und Vertrauen statt Gängelei“. Die Bauern müssten erkennen, dass sie Teil und Partner der Gesellschaft seien. “Deshalb geben wir als Verband unseren Bäuerinnen und Bauern eine starke Stimme. Das ist unsere Aufgabe! Wir tun das, was der Einzelne nicht schaffen kann. Wir sind gut vernetzt und sprachfähig und wir haben viel erreicht“, so Bleher weiter. Als Beispiele nannte er die Verhandlungsergebnisse zum „Eckpunktepapier“ der Landesregierung, den A6-Neubau und die Preisfindung für Verlustflächen. In vielen Abstimmungsrunden wurden hier Lösungen gefunden. Diese stellten immer Kompromisse dar. „Denn wir sind nicht allein auf der Welt! Wir sind 2 Prozent und gut beraten, mit den restlichen 98 Prozent zu reden“, empfahl Bleher. Denn das seien letztlich die Kunden, die in der Branche gern Verbraucher genannt werden. Bleher appellierte an die Runde: „Wir haben den schönsten Beruf der Welt. Wir arbeiten selbständig, vereinbaren Familie und Beruf ideal und arbeiten sehr vielseitig mit der Natur. Wir stehen in schwierigen Zeiten zusammen, um gemeinsame Aktionen durchzuführen und unsere Ziele zu erreichen!“

Alle Sektoren in die Lösungsprozesse einbeziehen

„Wir alle tragen Verantwortung“, startete der Vorsitzende Jürgen Maurer seine Rede. Er fand klare Worte, um die Position des Verbandes zu den aktuellen Themen deutlich zu machen. Unmissverständlich verwies er auf die Hauptpunkte, welche die landwirtschaftlichen Betriebe und ihre Familien beschäftigen. Als Landwirt und Familienvater sei es ihm wichtig, sein Unternehmen und auch die Natur gesund zu erhalten: Nachhaltig, fürsorglich zu wirtschaften und Geld damit zu verdienen. Als verantwortlicher Interessensvertreter der Mitgliedsbetriebe forderte er in Richtung Politik, Gremien und NGOs: „Es ist unabdingbar, dass man mit uns redet und nicht über uns“. Alle Sektoren, die zur Belastung der Umwelt beitragen, sollten in die Lösungsprozesse einbezogen werden.

Alle sollen sich einbringen

Ganz besonders den jungen berufsständischen Kollegen wünschte Jürgen Maurer „eine Zukunft und keine Besserwisser, die noch niemals – weder für Tier noch für Ackerscholle – Verantwortung übernommen haben.“ Am Schluss seiner Ansprache lud er alle Besucher im Saal ganz persönlich dazu ein, sich im Rahmen der Möglichkeiten einzubringen. „Tragen Sie bitte dazu bei, der Landwirtschaft wieder mehr „Gesicht“ zu geben! Tragen Sie alle dazu bei, dass wir Landwirte mehr Wertschätzung und Anerkennung erhalten. Werben Sie für regionale Produkte! Denn die sind wenig gereist, gesund und frisch. Bringen Sie sich bitte in die Diskussionen ein, ob organisiert oder nicht organisiert. Sehr gern auch im Bauernverband! Es gibt bei uns viele Möglichkeiten dafür. Wir wünschen uns neue frische Ideen, dafür brauchen wir Sie alle“, so der Vorsitzende.

Weiterhin den Grundauftrag erfüllen

Thomas Wenzel, als Geschäftsführender Vorstand für den Hohenlohekreis, dankte im Schlusswort den Bäuerinnen und Bauern ausdrücklich für ihre täglich gute Arbeit und wünscht sich, „dass wir auch weiterhin unseren Grundauftrag erfüllen können: die Bevölkerung mit den besten Lebensmitteln zu versorgen, die es weltweit gibt!“   

Quelle: Pressemitteilung des Bauernverbands Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

Der Vorsitzende des Bauernverbands, Jürgen Maurer, dankt dem geschäftsführenden Vorstand Thomas Wenzel, Marcus Nübel, Harald Gronbach, Andreas Schunter und Geschäfstführer Helmut Bleher (v.l.n.r). Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

Die Projektverantwortliche für den “Lernort Bauernhof”, Andrea Bleher, übergibt  die Hofschilder an die neu zertifizierten Betriebsleiterinnen. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.




„Herzstillstand“: Warum Künzelsaus Klinik sterben musste – SZ bringt großen Artikel über Schließung des Künzelsauer Krankenhauses

Die Süddeutsche Zeitung hat einen Artikel über mehrere Seiten veröffentlicht, der sich ausführlich mit der Schließung des Künzelsauer Krankenhauses beschäftigt. Der Autor wollte anhand Künzelsaus Entwicklung exemplarisch aufzeigen, warum zahlreiche kleine Krankenhäuser deutschlandweit geschlossen werden.

Unter dem Titel „Herzstillstand“ – Warum muss die Klinik in Künzelsau sterben?“ hat Rainer Stadler das Thema von möglichst vielen Seiten beleuchtet. Er hat mit Verantwortlichen der BBT-Gruppe gesprochen, mit Mitarbeitern, Patienten, mit Pflegedirektor Helmut Munz, mit dem früheren Chefarzt Dr. Andreas Eckle, mit der damaligen Führungsassistentin Corinna Moisel und mit Bürgermeister Stefan Neumann. Veröffentlicht wurde der Artikel nun auf vier Seiten in der Wochenendausgabe vom 15./16. Februar 2020.

Künzelsau: baden-Württembergische Provinz

Künzelsau beschreibt der Autor darin als „baden-württembergische Provinz, aber alles andere als abgehängt. […] Das Handelsblatt widmete der Stadt ein Portrait: Hauptstadt der Weltmarktführer.“ Die Schließung des Krankenhauses passe nicht ins Selbstverständnis der Stadt, heißt es im Text weiter. Aber Künzelsau stehe damit nicht alleine da. Zahlreiche Krankenhäuser wurden schon geschlossen und noch mehrere hundert sollen folgen, weil, so hieße es seitens der Politik, große Häuser besser geeignet seien, „um lebensbedrohliche Notfälle wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall angemessen behandeln zu können. „Dadurch ließen sich viele Komplikationen und Todesfälle vermeiden.“

Helmut Munz verweist im Gespräch mit dem SZ-Autor unter anderem auf Ultraschallgeräte, die bereits 15 Jahre alt seien. Andreas Eckle, so steht es in dem Artikel, sieht Helmut Munz als einen „Erfüllungsgehilfen einer Politik, die sich nicht um die Belange der Menschen schert“. Das Thema habe die Stadt gespalten. Während die Lokalzeitung eher kritisch über die Proteste gegen die Krankenhausschließung berichtete, „schlug sich die Stadtzeitschrift GSCHWÄTZ von Anfang an auf die Seite der Bürgerinitiative“. Über Corinna Moisel heißt es: „Bis heute ist sie davon überzeugt, dass die Schließung vermeidbar war, eine Folge von Misswirtschaft.“ Moisel wollte die Bindungen der Menschen an das Krankenhaus stärken und „verhindern, dass es in einen Abwärtsstrudel gerät“. Sie verweist darauf, dass die Mitarbeiter jahrelang Gehaltseinbußen in Kauf genommen hätten, damit das Krankenhaus in eine gute Zukunft geführt werden könne. Alles umsonst.

Abwrackprämie für den Hohenlohekreis

Aber all das Engagement hat seine Grenzen, wenn die Politik den kleinen Krankenhäusern das Leben schwer macht. Ein Professor kommt zu Wort, der genau das kritisiert. Mit komplizierten Eingriffen verdienen Krankenhäuser derzeit richtig viel, mit Blinddarmoperationen lasse sich fast nichts verdienen. Wie soll da ein kleines Haus überleben können?

Über 110 Jahre ist das Haus in Künzelsau alt, als es geschlossen wurde. Als es soweit ist, macht das Wort „Abwrackprämie“ die Runde, beschreibt der Autor kurz den damaligen „Deal“, Künzelsaus Krankenhaus „sterben“ und Öhringens Krankenhaus weiterleben zu lassen. Aber ob das Geld in Öhringen nicht auch irgendwann knapp wird? Landrat Dr. Matthias Neth findet in dem Artikel kurz Erwähnung. Der SZ-Autor hat im Zuge der Recherche allerdings nicht mit ihm persönlich gesprochen beziehungsweise sprechen können. Dafür aber kommt ganz am Ende des Artikels Bürgermeister Stefan Neumann zu Wort, den die Frage beschäftigt, wie man das ehemalige Krankenhausgebäude nun weiter nutzen könne. Das Wort Tagespflege fällt. Und: „Der Bürgermeister sagt es nicht so, aber im Grunde schwebt ihm ein kleines Krankenhaus vor.“

Artikel in der Süddeutschen Zeitung über die Schließung des Krankenhauses in Künzelsau.

Artikel in der Süddeutschen Zeitung über die Schließung des Krankenhauses in Künzelsau.




Dubiose Anleger – GSCHWÄTZ im Interview mit Betrifft – SWR-TV-Doku

Die bekannte SWR Doku-Reihe Betrifft hat einen TV-Beitrag zum Thema: „Geprellte Anleger – Von Traumrenditen und dubiosen Geschäften“ veröffentlicht http://www.youtube.com/watch?v=-VWT23NnWwk. Auch Künzelsau und das Magazin GSCHWÄTZ kommen darin vor. Unter anderem geht es um Rainer von Holst, die Internetplattform gerlachreport und um GPW Inkasso in Künzelsau (mittlerweile Ingelfingen), die damals gegen Rainer von Holst vorging. Daraufhin erschienen auf dem gerlachreport diskreditierende Artikel über GPW Inkasso (wir berichteten, siehe Beiträge unten). Auch GSCHWÄTZ hatte kurzzeitig mit Rainer von Holst während der Recherchen zu dem damaligen Artikel Kontakt. Wie dieser Kontakt ausgesehen hat, hat GSCHWÄTZ-Redakteuren Nadja Fischer in einem Interview dem Magazin Betrifft berichtet (Thema Künzelsau ab Minute 20 im Video). Gedreht wurde im Restaurant in der Stadthalle in Künzelsau.




Prunksitzung in Ingelfingen: „Wir haben gehört, dass einiges an unserem Zirkus unseren Stadtchef stört“

Die Prunksitzung in Ingelfingen am Samstag, den 08. Februar 2020, war gespickt von artistischen Attraktionen und der ein oder anderen lokalpolitischen Spitze.

„Manege frei -Unter dem Zirkuszelt“. Unter diesem entschärften Motto (GSCHWÄTZ berichtete) lud der TSV Ingelfingen am Samstag, den 08. Februar 2020, zur Prunksitzung ein. Gut 200 Zirkusbesucher fanden den Weg in die Stadthalle, wo von Tanzeinlagen, Seilspringen über kommunalpolitische Schelten bis hin zur schauspielerischen Ekstase alles zu sehen war – das Prinzenpaar Stefanie und Nicolai inklusive.

In der Büttenrede wurde unter anderem das „Drama“ um das Faschingsplakat, dass der TSV hat neu gestalten hat lassen, weil das erste der Stadtverwaltung wohl nicht so ganz bekommen sei, nochmal mit scharfen Worten angesprochen: „In all den Jahren hab‘ ich es noch nicht erlebt, dass ein zensiertes Plakat an der Scheibe klebt.“ Viel Beifall fiel bei diesen Worten seitens der Zuschauer.

In einem anderen Programmbeitrag der jüngeren Generation wird Bürgermeister Michael Bauer, der an diesem Abend nicht anwesend war, auch direkt angesprochen: „Wir haben gehört, dass einiges an unserem Zirkus unseren Stadtchef stört.“

Aber nicht nur Ingelfingens „Regierung“ wird an diesem Abend durch den Kakao gezogen, sondern auch Themen wie die grüne Doppelmoral, wenn es ganz trocken heißt, dass man zur nächsten CO2-Demo mit dem SUV fahre, weil man schließlich noch „vier gesunde Reifen“ habe. Unser Video (oben) zeigt die Höhepunkte des Abends.

Gardemädels heizen dem Publikum mit Andreas Gabalier ein. Foto: GSCHWÄTZ

Dem Prinzenpaar hat das bunte Programm gut gefallen. Foto: GSCHWÄTZ

Zirkus Halli Galli in Ingelfingen. Foto: GSCHWÄTZ




Krautheim: Faschingsgaudi im Bürgerhaus

Die Dance Crew des TSV Krautheim veranstaltet am Samstag, den 15. Februar 2020, die erste Faschingsgaudi im Eugen-Seitz-Bürgerhaus in Krautheim. Auf die Besucher wartet ein abwechslungsreiches Programm mit Schautänzen, Gardetänzen, Tanzmariechen und Männerballett – auch von befreundeten auswärtigen Gruppen. Für stimmungsvolle Tanz,- Schunkel- und Unterhaltungsmusik sorgt die Stadtkapelle Krautheim. Nach Programmende hält DJ Mo in der Halle und an den verschiedenen Mottobars mit Disco-Hits die Stimmung weiter hoch.

Der Eintritt kostet fünf Euro. Beginn ist um 19.31 Uhr, Einlass ab 19.01 Uhr. Eine Kostümierung ist erwünscht und gerne gesehen.




I love Mauldasch – Galileo-TV-Team auf Öhringer Pferdemarkt wegen Schwabenburger

Außergewöhnliche Burger. Darum geht es im Kern, wenn das TV-Team von Galileo – dem Wissensmagazin auf ProSieben auf dem Öhringer Pferdemarkt am Montag, den 17. Februar 2020, dreht. Es werden von Galileo 3 Burger aus verschiedenen Regionen mit ihren jeweiligen regionalen Eigenheiten vorgestellt. „Ganz nach schwäbischer Tradition ist das natürlich bei uns die Maultasche, die wir seit Jahren mit kreativen Gerichten, wie zum Bepisel dem Klassik Burger, kulinarisch neu in Szene setzen – bevor es auf den Öhringer Pferdemarkt geht, wird das Kamerateam deshalb auch die Herstellung unserer Maultaschen filmen“, erklärt Marina Maier von I love Mauldasch – dem kreativen Messe- und Streetfood-Caterer. I love Maultasch hat einen Burger, der zwischen seinen Brötchenhälften keine Frikadelle, sondern eine Maultasche bereithält.

Auch der Dreh auf dem Pferdemarkt passt da gut, findet Marina Maier: „Der Öhringer Pferdemarkt hat ebenfalls wie die Maultasche eine lange schwäbische Tradition, weshalb dies für den Beitrag eine wunderbare Symbiose bildet.“ Diese Traditionen und das damit verbundene Lebensgefühl soll in dem TV-Beitrag ebenfalls festgehalten werden.

Öhringer Pferdemarkt wird zum Filmset

Der „Klassik Burger“ mit der Maultasche, Mamas Bratensoße, Speck und Zwiebeln war die erste Food-Kreation des schwäbischen Unternehmens I love Mauldasch und gehört neben vielen weiteren kreativen Maultaschen-Gerichten bis heute zu den Top-Verkaufsschlagern, so die Macher.

Auf den Streetfood-Caterer und einzigartigen Maultaschen-Burger wurde nun auch das TV-Magazin „Galileo“ aufmerksam, das Montag bis Freitag 19.05 Uhr auf dem TV-Sender Pro Sieben ausgestrahlt wird. Die Wissenssendung möchte mit „I love Mauldasch“ einen Beitrag drehen, bei dem es um das Thema „außergewöhnliche Burger“ geht. Die Dreharbeiten hierfür werden am Montag, den 17. Februar 2020 von zirka 11 bis 15 Uhr auf dem Öhringer Pferdemarkt stattfinden, auf dem I love Mauldasch bereits am Sonntag die Gäste bewirten wird.

Schwäbische Tradition

„Obwohl wir mittlerweile deutschlandweit unterwegs sind, war es uns sehr wichtig, dass der Beitrag auf einem regionalen Event gedreht wird. Wir sind Schwaben durch und durch und setzen die Traditionsspeise „Maultasche“ kulinarisch neu und modern in Szene. In gleicher Weise verbindet der Öhringer Pferdemarkt alte schwäbische Traditionen mit zeitgemäßer und innovativer Landtechnik und ist somit die perfekte Location, um den Zuschauern in ganz Deutschland die schwäbische Lebensfreude näher zu bringen“, erläutern Sebastian Werner und Peter Spataro, die beiden Geschäftsführer von „I love Mauldasch“.

Über I love Mauldasch

Mit eigenem Fuhrpark und fließendem Schwäbisch ist I love Mauldasch sowohl im Großraum Stuttgart als auch in ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus unterwegs. Für Caterings agiert I Love Mauldasch laut eigenen Aussagen zudem deutschlandweit. 13 festangestellte Mitarbeiter (inklusive vier dualer Studenten) sorgen für einzigartige Gerichte und unvergessliche Momente bei den Gästen. Gegründet wurde die Running Mhhh GmbH mit der Marke „I love Mauldasch“ im Jahr 2013 und hat seitdem über 50 Tonnen Maultaschen verkauft. Alle Angaben stammen von I love Mauldasch.

Der „Klassik Burger“ von I love Mauldasch. Foto: I love Mauldasch

Essensausgabe am Food Truck. Foto: I love Mauldasch

Die Geschäftsführer: Peter Spataro (links) und Sebastian Werner (rechts). Foto: I love Mauldasch




HK: Schaltzentrale in Künzelsau wird zugemacht

Nach unserer Berichterstattung über den verwaisten Empfang des seit 15. November 2019 geschlossenen Hohenloher Krankenhauses (HK) in Künzelsau und über das seitdem nicht selten frei zugängliche Bedienpult, an dem man unter anderem die Heizung und die Lüftung des Krankenhauses regeln kann (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2020/01/26/hk-toilette-beliebter-anlaufpunkt-fuer-jedermann/ ), ist die BBT-Gruppe als Mehrheitseigentümer nun aktiv geworden.

Leser haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass die „Schaltzentrale“ nun eingerahmt und mit Platten zugemacht wird, damit nicht jeder das Bedienpult im Foyer nach Belieben steuern kann.

 

Empfang im Hohenloher Krankenhaus wird zugemacht. Foto: privat

Die Schaltzentrale des HK in Künzelsau bekommt einen Rahmen. Foto: privat

Bald uneinsehbar: Die Schaltzentrale des HK. Foto: privat