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HK-Schließung, ohne zu wissen,wie es weitergeht – Geht’s noch?

Die Schließung des Künzelsauer Krankenhausstandortes, ohne dass die Bürger zu wissen, wie es hier und auch in Öhringen weitergeht, gleicht einer mittleren Katastrophe für die 112.000 Hohenloher.

Ein Video-Kommentar von Dr. Sandra Hartmannn

Rede von Dr. Sandra Hartmann (rechts: Dr. Andreas Eckle) bei einer Demo der BI in Künzelsau für den Erhalt des Krankenhauses. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Die Rede von Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann an einer der Demos der BI für den Erhalt des Künzelsauer Krankenhauses sehen Sie hier:

 


 




Krautheim: Schilder-Diebstahl und Alkoholfahrt

Am Samstag, den 19. Oktober 2019, hatten sich Unbekannte einen üblen Schwerz erlaubt: Sie entfernten auf der Strecke zwischen Krautheim und Krautheim-Berg sämtliche Straßenabsperrungen und zwei Verkehrszeichen. Die Straßenabsperrungen waren aufgrund von Bauarbeiten aufgestellt worden und dienten zur Absicherung der dort befindlichen steil abfallenden Böschung. Die Unbekannten warfen die Absperrungen sowie die Schilder die Böschung hinunter und entfernten sich anschließend. Die Polizei sucht Zeugen, die im Zeitraum von Samstag, 19 Uhr bis Sonntag, 7 Uhr, verdächtige Wahrnehmungen machten. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940/9400 an das Polizeirevier Künzelsau zu wenden.

Einen Verkehrssünder ertappte die Polizei am Sonntag, 20. Oktober 2019, in der Krautheimer Austraße: Der 58-jährige Fahrer eines BMW hatte zu tief ins Glas geschaut. Eine Polizeistreife führte mit dem Fahrer in der Austraße in Krautheim eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Dabei stellten die Beamten Alkoholgeruch bei dem Fahrer fest. Ein freiwilliger Alkotest ergab einen Wert von knapp 1,4 Promille. Die Weiterfahrt war für den Mann an Ort und Stelle beendet. Der 58-Jährige musste die Beamten zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus begleiten und hat nun mit einer Anzeige zu rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

 

 




Weißbach/Forchtenberg: Mehrere Autos kollidieren miteinander

Gleich drei beschädigte Fahrzeuge und zwei leicht verletzte Personen forderte ein Verkehrsunfall bei Forchtenberg. Der Fahrer eines Daimler fuhr am Montag, den 21. Oktober 2019, gegen 16 Uhr von Forchtenberg in Richtung Weißbach. An der Einmündung nach Büschelhof übersah er drei vor ihm an der Einmündung haltende Fahrzeuge.

Zunächst kollidierte der Pkw mit einem Seat, welcher durch die Wucht des Aufpralls auf einen Renault Clio aufgeschoben wurde. Das erste Fahrzeug an der Einmündung konnte noch unbeschädigt nach links abbiegen. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 15.000 Euro geschätzt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

 

 

 




Mit 2,5 Promille auf dem Fahrrad

Vier Fahrradfahrer, im Alter von 20, 21 und 24 Jahren waren am Montag, den 21 Oktober 2019, um circa 00.30 Uhr auf dem Gehweg parallel zur Würzburger Straße in Künzelsau unterwegs. Einer Polizeistreife fiel die Gruppe auf, da die Fahrräder nicht ausreichend beleuchtet waren. Die Streife entschied sich dazu die vier zu kontrollieren. In diesem Moment stürzte der 21-Jährige von seinem Rad auf die Straße. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch bei der Gruppe fest. Die Polizisten führten mit den Zweiradfahrern freiwillige Alkotests durch. Die Beamten staunten nicht schlecht nachdem der Spitzenreiter knapp 2,5 Promille und ein 20-Jähriger circa 1,6 Promille hatte. Ein weiterer 20-Jähriger und der 24-Jährige hatten beide knapp 0,6 Promille. Die beiden Erstgenannten mussten die Beamten zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus begleiten. Mit einer Anzeige müssen beide nun rechnen.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Stadt Künzelsau chartert Busse für HK-Kreistagssitzung -Jetzt anmelden

Was kommt nach dem Krankenhaus? Am 04. November 2019 soll im Kreistag die Zukunft für die Gesundheitsversorgung in Künzelsau verkündet werden. Gibt es mehr als nur einen Notarzt, der vor Ort ist, wenn die anderen Arztpraxen geschlossen haben? Stefan Neumann sprach einst von einem Gesundheitscampus für Künzelsau.

Die Stadtverwaltung Künzelsau möchte nun „Flagge zeigen fürs Gesundheitszentrum Künzelsau“ und organisiert Busse, die am Montag, 04. November 2019 zur Kreistagssitzung nach Zweiflingen fahren. Dort wird die BBT-Gruppe, Hauptgesellschafter der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, über den Stand in Sachen Gesundheits­zentrum in Künzelsau und die nächsten Schritte berichten. Bürgermeister Stefan Neumann ruft auf: „Seien Sie dabei und zeigen Sie, dass wir in Künzelsau ein leistungsfähiges Gesundheitszentrum brauchen und die Bevölkerung dahinter steht.“

Bus-Zeiten am Montag, den 4. November 2019:

13 Uhr Abfahrt Wertwiesen, Wendeplatte

zirka 13.30 Uhr Ankunft in Zweiflingen
14 Uhr Beginn Sitzung
zirka 15.30 Uhr Rückfahrt nach Ende der Beratung Gesundheitszentrum
zirka 16.30 Uhr Ankunft in Künzelsau

Wer mitfahren möchte, wird gebeten, sich verbindlich bis Donnerstag, 31. Oktober 2019, 12.00 Uhr, bei der Stadtverwaltung Künzelsau im Bürgerbüro im Erdgeschoss des Rathauses, Stuttgarter Straße 7, Künzelsau. anzumleden. Dort liegen laut der Stadtverwaltung Listen bereit. Eine Anmeldung ist auch per E-Mail möglich: buergerbuero@kuenzelsau.de

Weitere Informationen: https://kuenzelsau.de/,Lde/pm+18_10_2019+17_50+uhr




Das tödliche Vermächtnis – Kriminal Dinner in Kupferzell

Hobbydetektive aufgepasst! Am 09. November 2019 verwandelt sich das ‚Restaurant DeSi am ZA Tower‘ in Kupferzell in einen aufregenden Tatort: Das Kriminal Dinner mit dem interaktiven Krimistück ‘Das tödliche Vermächtnis‘ verspricht ein fantastisches 3-Gänge-Menü im charmanten Ambiente. Dabei ist Ihre Hilfe gefragt, helfen Sie den Ermittlern dem Mörder auf die Schliche zu kommen!

Inspektor Watson von Scotland Yard braucht an diesem Abend die Mithilfe der Gäste bei der Aufklärung eines kuriosen Mordes an einem exzentrischen schottischen Lord. Es gilt, den Fall noch einmal aufzurollen und dem Täter durch geschicktes Kombinieren auf die Schliche zu kommen. Unter tatkräftiger Mithilfe der Anwesenden werden dabei unter anderem die Mordumstände und der Tatort nachgestellt. Großer Spaß und spannende Unterhaltung sind dabei garantiert!

Am Ende der Ermittlungen werden diejenigen Detektive, die den Fall richtig gelöst haben, von Inspektor Watson mit einer kleinen Auszeichnung belohnt. Die Kostüme und Requisiten sind am England der Zwanziger und Dreißiger Jahre angelehnt und erfüllen alle Ansprüche an einen spannenden Kriminalfall.
Abgerundet wird dieses ganz besondere Ereignis durch aufwändig gestaltete Beweisstücke und vielfältigste Ermittlungsunterlagen.

Während der Fall gelöst wird, serviert Ihnen das Küchenteam vom ‚Restaurant DeSi am ZA Tower‘ ein 3-Gänge-Menü. Los geht’s mit Nervenkitzel und Genuss beim Kriminal Dinner Kupferzell um 19 Uhr, Einlass ist bereits ab 18.30 Uhr.

Eintrittskarten gibt es ab 74 Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder im Internet unter www.das-kriminal-dinner.de sowie telefonisch unter der Tickethotline 01805-55 00 55. Geschenkgutscheine erhältlich unter https://www.das-kriminal-dinner.de/gutschein/

 

Quelle: Pressemitteilung von ‚Das kriminal Dinner‘




BI kritisiert Neumanns offenen HK-Brief: Zu spät „auf die Hinterbeine gestellt“

Kommentar der BI WIR sind HK zum offenen Brief des Bürgermeisters Stefan Neumann und den Gemeinderäten vom 10. Oktober 2019

von Dr. Andreas Eckle und Corinna Moisel

„Offene Briefe hat es in den vergangenen Jahren mehrfach gegeben. Im Dezember 2016 schrieb Bürgermeister Stefan Neumann gemeinsam mit der Bürgerinitiative (BI) einen offenen Brief
an Landrat Dr. Neth und die Kreistagsmitglieder. Nachzulesen ist dieser Brief auf unserer Homepage unter „Aktuelles“. Keine Zwei Monate später, nämlich am 16.02.2017 gab es dann eine gemeinsame Pressemitteilung von Landrat Dr. Matthias Neth und Bürgermeister Stefan Neumann. Was blieb von den Forderungen des gemeinsamen Briefes der BI und BM Neumann übrig? So gut wie nichts. Ebenfalls auf unserer Homepage nachzulesen.

Kommt der Neubau in Öhringen überhaupt oder wird es nur ein Anbau geben?, fragt die BI

Wieso drängt sich uns nun erneut der Eindruck auf, dass es auch zu dem aktuellen offenen Brief an Landrat Dr. Neth Absprachen gibt, die dem eigentlichen Thema nicht dienen? Warum haben sich Bürgermeister Neumann und der Gemeinderat nicht rechtzeitig auf die Hinterbeine gestellt, um die Schließung des Krankenhauses in Künzelsau zu verhindern beziehungsweise aktiv mit der BI gegen diese Beschlüsse sich zur Wehr zu setzen? Am 09. Juni 2017 hat der Kreistag über die Zukunft des Hohenloher Krankenhauses entschieden.
Mit großer Mehrheit wurde an dem Beschluss vom 30.09.2016 festgehalten und im weiteren wurden die 51,5 Millionen Euro aus dem Krankenhausstrukturfonds angenommen. Landrat Dr. Matthias Neth und die Kreisräte haben damit die Einstellung der stationären Krankenhausversorgung von Künzelsau beschlossen.

Annahme Fördermittel für Neubau Öhringen „schwerwiegender Fehler“

Die Hohenloher Zeitung schrieb am 13.10.2016; „Von seinem Standpunkt, den Kreistagsbeschluss vom 30. September mitzutragen, der die Schließung der Künzelsauer Klinik vorsieht, um an Fördermittel zu kommen, gleichzeitig aber weitere Möglichkeiten der Gesundheitsversorgung vor Ort prüft, rückt Neumann nicht ab.“ Das ist doch eine klare Aussage. Man fragt sich nur für was? Wir stehen weiter auf dem Standpunkt, dass die Annahme der Fördermittel für einen etwaigen Neubau in Öhringen ein schwerwiegender Fehler war. Der Neubau in Öhringen zieht sich zwischenzeitlich so lang hin, dass man sich fragt, ob er wirklich kommt, oder soll es nur einen Anbau mit Sanierung geben?

Keine Verbesserung der ambulanten Versorgung

Die Konsequenz ist, dass wir Bürger nun alle mit diesem Zustand leben müssen. Herr Neumann und auch die Gemeinderäte hätten auf 36 Demonstrationen die Möglichkeit gehabt, aktiv und
glaubwürdig für das Krankenhaus und die Stadt einzustehen. Diese Möglichkeit haben nur sehr wenig Gemeinderäte wahrgenommen. So sieht es doch wieder sehr nach Lippenbekenntnissen aus. Es war schließlich lange genug bekannt, dass der Krankenhausbetrieb spätestens Ende 2019 eingestellt wird. Kommt dieser offene Brief nicht auch wieder etwas spät? Fällt dem Gemeinderat und dem Bürgermeister  wirklich erst im Oktober auf, dass die angekündigte Verbesserung der ambulanten Versorgung wohl ein Papiertiger ist und das versprochene und geforderte leistungsfähige Gesundheitszentrum nicht kommt? Muss Kommunalpolitik immer im Geheimen stattfinden, wie Landrat Dr.Neth erklärt?

So bleibt erneut wieder nur Enttäuschung, auch wenn wir uns in dem Punkt gerne täuschen würden. Bürgermeister Neumann und der Gemeinderat dürfen den Bürgern beweisen, dass es
dieses Mal keine Kehrtwende nach wenigen Wochen gibt. Vielleicht kann man so verlorengegangenes Vertrauen auch wiederherstellen.

Demonstration vor dem Krankenhaus Künzelsau zum Erhalt des Krankenhausstandortes.
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 

 




Rennen in Künzelsau: 18-Jähriger kracht in Betonmauer, 19-jähriger Mitfahrer schwer verletzt

Am Samstagabend, den 19. Oktober 2019, gegen 20.30 Uhr überholte ein 18-jähriger BMW-Fahrer innerorts mit überhöhter Geschwindigkeit einen anderen Autofahrer, mit dem er sich offensichtlich ein Rennen lieferte. Beim Wiedereinscheren verlor er in der Bahnhofstraße die Kontrolle über seinen PKW, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte in eine Hangbefestigung aus Beton. Der aus Künzelsau stammende Mann wurde leicht verletzt. Ebenso sein 19-jähriger Beifahrer aus Künzelsau. Der im Fond sitzende 19-jährige Mitfahrer aus Niedernhall wurde schwer verletzt im Fahrzeug eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug gerettet werden. Der Führerschein des jungen Rasers wurde einbehalten. Die Feuerwehr Künzelsau war mit drei Fahrzeugen und 15 Mann im Einsatz. Für die Verletzten waren ein Notarzt sowie 3 Krankenwagen vor Ort.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Gemeinderat stimmt über Künzelsaus Zukunft ab

Die Stühle in den Zuhörer-Reihen im großen Sitzungssaal im Künzelsauer Rathaus waren voll besetzt, als Bürgermeister Stefan Neumann die Sitzung des Gemeinderates am Dienstag, den 08. Oktober 2019 eröffnete. Unter anderem was in Künzelsau in den nächsten zehn Jahren passieren soll.

Strategie 2030

Im Rahmen der Klausurtagung im Juli 2019 hat der Gemeinderat gemeinsam mit der Stadtverwaltung strategische Ziele für die nächsten Jahre definiert. Die Strategie 2030 beinhaltet Visionen für die Zukunft von Künzelsau und nennt konkrete Ziele für die Jahre 2020, 2024 sowie 2030.

Fünf Schwerpunktthemen stehen im Fokus der Strategie 2030:

  • Zukunft Gesundheit: In Künzelsau ist mit dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) und weiteren Angeboten eine gute gesundheitliche und medizinische Versorgung gewährleistet.
  • Zukunft Klima: Künzelsau ist klimaneutral.
  • Zukunft Infrastruktur: Künzelsau ist das starke Mittelzentrum.
  • Zukunft Wohnen: Künzelsau bietet Wohnraum für alle.
  • Zukunft Digitalisierung & Mobilität: Künzelsau hat ein flächendeckendes Glasfasernetz und ist gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.

Der Gemeinderat beschließt die Strategie 2030 mit vier Stimmenthaltungen.
Im Verlauf der Diskussion wird besprochen, Landrat Dr. Matthias Neth aufzufordern endlich ein leistungsfähiges Gesundheitszentrum zu realisieren, die Menschen der Raumschaft einzubeziehen sowie die Beschlüsse und Zusagen des Kreisrates umzusetzen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 




Und der Zuschlag für das Künzelsauer Bürgerbudget geht an …

Die Stühle in den Zuhörer-Reihen im großen Sitzungssaal im Künzelsauer Rathaus waren voll besetzt, als Bürgermeister Stefan Neumann die Sitzung des Gemeinderates am Dienstag, den 08. Oktober 2019 eröffnete. Unter anderem die Mittelvergabe im Rahmen des Künzelsauer Bürgerbudgets.

Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, folgende Projekte mit dem Künzelsauer Bürgerbudget 2019/2020 zu fördern:

  • „KLEBWEG“ am Kocher, 309 Stimmen, 19.000 Euro
  • Natur-Erlebnis-Pfad für kleine und große Entdecker, 208 Stimmen, 5.000 Euro
  • Mehrgenerationenspielplatz Alte Schule Gaisbach, 180 Stimmen, 5.000 Euro
  • Sanierung des Jugendraums Nitzenhausen, 179 Stimmen, 16.000 Euro
  • Treff für Jung und Alt in Belsenberg, 110 Stimmen, 5.000 Euro (Antragssumme 15.000 Euro)

Insgesamt werden 50.000 Euro für Bürgerprojekte ausgeschüttet.

 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau