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Rennen in Künzelsau: 18-Jähriger kracht in Betonmauer, 19-jähriger Mitfahrer schwer verletzt

Am Samstagabend, den 19. Oktober 2019, gegen 20.30 Uhr überholte ein 18-jähriger BMW-Fahrer innerorts mit überhöhter Geschwindigkeit einen anderen Autofahrer, mit dem er sich offensichtlich ein Rennen lieferte. Beim Wiedereinscheren verlor er in der Bahnhofstraße die Kontrolle über seinen PKW, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte in eine Hangbefestigung aus Beton. Der aus Künzelsau stammende Mann wurde leicht verletzt. Ebenso sein 19-jähriger Beifahrer aus Künzelsau. Der im Fond sitzende 19-jährige Mitfahrer aus Niedernhall wurde schwer verletzt im Fahrzeug eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug gerettet werden. Der Führerschein des jungen Rasers wurde einbehalten. Die Feuerwehr Künzelsau war mit drei Fahrzeugen und 15 Mann im Einsatz. Für die Verletzten waren ein Notarzt sowie 3 Krankenwagen vor Ort.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Gemeinderat stimmt über Künzelsaus Zukunft ab

Die Stühle in den Zuhörer-Reihen im großen Sitzungssaal im Künzelsauer Rathaus waren voll besetzt, als Bürgermeister Stefan Neumann die Sitzung des Gemeinderates am Dienstag, den 08. Oktober 2019 eröffnete. Unter anderem was in Künzelsau in den nächsten zehn Jahren passieren soll.

Strategie 2030

Im Rahmen der Klausurtagung im Juli 2019 hat der Gemeinderat gemeinsam mit der Stadtverwaltung strategische Ziele für die nächsten Jahre definiert. Die Strategie 2030 beinhaltet Visionen für die Zukunft von Künzelsau und nennt konkrete Ziele für die Jahre 2020, 2024 sowie 2030.

Fünf Schwerpunktthemen stehen im Fokus der Strategie 2030:

  • Zukunft Gesundheit: In Künzelsau ist mit dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) und weiteren Angeboten eine gute gesundheitliche und medizinische Versorgung gewährleistet.
  • Zukunft Klima: Künzelsau ist klimaneutral.
  • Zukunft Infrastruktur: Künzelsau ist das starke Mittelzentrum.
  • Zukunft Wohnen: Künzelsau bietet Wohnraum für alle.
  • Zukunft Digitalisierung & Mobilität: Künzelsau hat ein flächendeckendes Glasfasernetz und ist gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.

Der Gemeinderat beschließt die Strategie 2030 mit vier Stimmenthaltungen.
Im Verlauf der Diskussion wird besprochen, Landrat Dr. Matthias Neth aufzufordern endlich ein leistungsfähiges Gesundheitszentrum zu realisieren, die Menschen der Raumschaft einzubeziehen sowie die Beschlüsse und Zusagen des Kreisrates umzusetzen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 




Und der Zuschlag für das Künzelsauer Bürgerbudget geht an …

Die Stühle in den Zuhörer-Reihen im großen Sitzungssaal im Künzelsauer Rathaus waren voll besetzt, als Bürgermeister Stefan Neumann die Sitzung des Gemeinderates am Dienstag, den 08. Oktober 2019 eröffnete. Unter anderem die Mittelvergabe im Rahmen des Künzelsauer Bürgerbudgets.

Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, folgende Projekte mit dem Künzelsauer Bürgerbudget 2019/2020 zu fördern:

  • „KLEBWEG“ am Kocher, 309 Stimmen, 19.000 Euro
  • Natur-Erlebnis-Pfad für kleine und große Entdecker, 208 Stimmen, 5.000 Euro
  • Mehrgenerationenspielplatz Alte Schule Gaisbach, 180 Stimmen, 5.000 Euro
  • Sanierung des Jugendraums Nitzenhausen, 179 Stimmen, 16.000 Euro
  • Treff für Jung und Alt in Belsenberg, 110 Stimmen, 5.000 Euro (Antragssumme 15.000 Euro)

Insgesamt werden 50.000 Euro für Bürgerprojekte ausgeschüttet.

 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 

 




HK: Auch Chefarzt Dr. Kühn hat gekündigt

Nun verlässt auch Chefarzt Dr. Andreas Kühn das Hohenloher Krankenhaus. Kühn hat vor kurzem gekündigt. Er ist Facharzt für Anästhesiologie, spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin, spezielle Schmerztherapie und Akupunktur. Die BBT-Gruppe als Mehrheitseigner des Hohenloher Krankenhauses wollte sich bislang noch nicht zu der Kündigung äußern. Ebensowenig ist klar, ob und wer sein Nachfolger wird. Vor kurzem hat bereits der Chefarzt der Chirurgie, Dr. Andreas Berglehner, gekündigt. Auch hier hat sich die BBT-Gruppe auf GSCHWÄTZ-Nachfrage noch nicht dazu geäußert, ob und wer hier die Nachfolge antritt. Auch Alexander Hoß, seit Anfang des Jahres Kaufmännischer Direktor des Hohenloher Krankenhauses, wird die Einrichtung Ende Oktober 2019 verlassen.

Laut bislang unbestätigten Quellen hat Kühn Ende September 2019 gekündigt. Ihm Rahmen seiner Kündigungsfrist arbeitet er laut einer nicht bestätigten Quelle noch bis März 2020 im Krankenhaus.

Kühn soll mittlerweile eine eigenständige Praxis mit Kassensitz haben, die unabhängig vom Hohenloher Krankenhaus agiert, derzeit allerdings wohl noch in deren Räumlichkeiten untergebracht ist.

 

 

 




Von veganen bis duftenden Büchern – Buchmesse Frankfurt

Vegane Bücher, Bücher die duften, die neuesten Veröffentlichungen und vieles mehr kann man auf der diesjährige Buchmesse in Frankfurt am Main vom 16. bis 20. Oktober 2019 in Augenschein nehmen.

GSCHWÄTZ-Redakteurin Nadja Fischer war am ersten Tag der Buchmesse vor Ort und hat sich einmal umgeschaut was dieses Jahr die Highlights sind.

Die Hallen sind gefüllt mit Buchverlagen, Illustratoren, Hallen mit fremdsprachigen Büchern, Manga, Comic, Fachbücher und und und.

Hier geht es zur Fotostrecke:

Pipi Langstrumpfs Geschichte wird nächstes Jahr 75 Jahre alt. Foto: GSCHWÄTZ

Das Projekt „Meine ersten 80.000 Wörter“. Foto: GSCHWÄTZ

Comics aber auch Mangas finden auf der Buchmesse ihren Platz. Foto: GSCHWÄTZ

Die Seiten der Duftbücher riechen dem Thema entsprechend nach Kräutern oder Blüten. Foto: GSCHWÄTZ

Ganze Bücher aus Graspapier. Foto: GSCHWÄTZ

Lesen statt Liken – ein Appell an die Jugendlichen mehr zeit mit dem Lesen zu verbringen. Foto: GSCHWÄTZ

Illustratoren präsentieren ihre Künste. Foto: GSCHWÄTZ

Reclam hat eine seine „100 Seiten“-Reihe erweitert. Foto: GSCHWÄTZ

Wo das Auge hinsieht – Bücher. Foto: GSCHWÄTZ

Alles rund ums Buch. Hier -Buchstützen. Foto: GSCHWÄTZ

DC Comic wirbt mit ‚Birds of Prey‘. Foto: GSCHWÄTZ

Aber nicht nur Bücher sind zu finden. Foto: GSCHWÄTZ




Busfahrer von Stammfahrgast beklaut

Ein Busfahrer der Linie 7 musste am späten Dienstagnachmittag, den 15. Oktober 2019, während der Schicht feststellen, dass sein Handy fehlte. Nach ersten Zeugenaussagen konnte vom Geschädigten der mutmaßliche Handy-Dieb erkannt werden, welcher sich zu seinem Bedauern als einer der Stammfahrgäste herausstellte. Der 20 bis 25 Jahre alte Mann würde normalerweise immer bis Künzelsau mitfahren, sei an diesem Tag aber schon an der Haltestelle Haag ausgestiegen. Da der Fahrer keinen Namen oder eine nähere Beschreibung geben konnte, wird um Mithilfe bei der Tätersuche gebeten. Hinweise gehen an das Polizeirevier Künzelsau, Telefonnummer 07940 9400.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Stadt Künzelsau kauft XXL-Areal von Ziehl-Abegg

Der Kaufvertrag ist unterschrieben: In der vergangenen Woche haben die Vorstände von Ziehl-Abegg, Achim Curd Rägle und Norbert Schuster, gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Neumann den Erwerb des Anwesens in den Kocherwiesen durch die Stadt Künzelsau offiziell vollzogen. Das rund 13.300 Quadratmeter große Grundstück in der Würzburger Straße liegt in der Nachbarschaft des Elektrofachmarktes HEM und des Sigloch-Gebäudes. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor.

Wohnraum schaffen

„Die Fläche ist attraktiv und bietet für Künzelsau interessante Entwicklungsmöglichkeiten“, so Bürgermeister Neumann laut der Pressemitteilung. Vorstellbar sei eine Nutzung für Wohnen, Einzelhandel, Dienstleistung und Gewerbe. Deshalb sollen die bestehenden Hallen voraussichtlich 2020 abgebrochen werden. Vor dem Hintergrund dringend benötigten Wohnraums in der Kernstadt soll das Grundstück für den Geschosswohnungsbau zur Verfügung stehen. „Für Gemeinderat und Stadtverwaltung steht fest, dass die Schaffung von Wohnraum in der Stadt immens wichtig und als Stärkung von Künzelsau dringend erforderlich ist“, so Neumann weiter. „Die von Ziehl-Abegg erworbene Fläche ist eine der letzten, die für den Geschosswohnungsbau in Frage kommen und außerdem noch sehr gut an Stadt, Straße, Radwegnetz und Öffentlichen Personennahverkehr angebunden.“

Ziehl-Abegg froh über Verkauf

Die Stadt unterstreicht mit dem Erwerb auch die Verbundenheit mit dem in Künzelsau zum Weltmarktführer gewachsenen Unternehmen, wie Neumann meinte: „Durch die Veräußerung kann Ziehl-Abegg unternehmerische Ziele umsetzen. Gemeinderat und Stadtverwaltung sind gerne konstruktive Partner, wenn es um die Weiterentwicklung des Unternehmens geht.“

Auch Finanzvorstand Achim Curd Rägle ist froh über den Grundstücksverkauf: „Wir bekommen dadurch Freiraum für die weitere Unternehmensentwicklung.“

Auf dem Areal in der Würzburger Straße soll Wohnraum entstehen. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

 

Die große 13300 Quadratmeter große Fläche befindet sich direkt neben dem Elektronikfachmarkt Hem expert. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Achim Curd Rägle, Stefan Neumann und Norbert Schuster (v.L.) unterzeichneten den Kaufvertrag. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

 




Sexueller Missbrauch Neuenstadt: Unglaublich, Prediger bekommt nur Arbeitsstunden

Für jeden, der ein Kind hat oder kennt, dem ähnliches widerfahren ist wie dem 13-Jährigen in Neuenstadt mit einem Prediger der freien Kirche „Grace-Life“, ist das Urteil des Heilbronner Amtsgerichtes ein Schlag ins Gesicht: Ein Prediger bekam am vergangenen Dienstag, den 15. Oktober 2019, lediglich 100 Arbeitsstunden verordnet wegen Kindesmissbrauchs. Die Gründe für das milde Urteil lägen unter anderem, so ein Bericht des SWR, an der Kooperationsbereitschaft des Täters und dass er nicht vorbestraft gewesen sei. Wie bitte?

100 Arbeitsstunden für sexuellen Missbrauchs eines 13-Jährigen.  Da fehlen einem die Worte. Wie werden nochmal Steuerdelikte in Deutschland bestraft? Welche Wirkung hat dieses Urteil wohl auf andere pädophil veranlagte Erwachsene? Der Täter sei auch auf anderen einschlägigen Portalen unterwegs gewesen, wo sich junge Erwachsene präsentieren. Es kann somit nicht gesagt werden, zwischen dem Opfer und dem Täter habe „echte“ Liebe und Zuneigung geherrscht, wenn der Täter ein offensichtlich generelles Interesse an jungen Menschen hatte. Wir in unserer Redaktion kennen selbst einige Fälle von sexuellem Missbrauch und haben darüber berichtet. Besonders bei dem Thema „Freiwilligkeit auf beiden Seiten“ sei extreme Vorsicht geboten.

Das wohl Schlimmste aber an diesem Urteil ist, dass es sowieso schon für viele Opfer bedeutet, eine große Schamgrenze zu überwinden, darüber zu sprechen und damit auch vor Gericht zu gehen, wenn ihnen solche Dinge widerfahren. Durch derartige Urteile sinkt jedoch die Bereitschaft der Opfer, überhaupt darüber zu sprechen. Warum auch? Wenn es so gut wie keine Konsequenzen für den Täter nach sich zieht außer Arbeitsstunden.

Ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann

 

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/Heilbronn-Prozess-wegen-sexuellen-Missbrauchs-von-Kindern,prozess-wegen-sexuellen-missbrauchs-von-kindern-100.html




Toter in Künzelsau – Todesursache noch unklar

Am Montagmorgen, den 14. Oktober 2019, fand man in der Keltergasse in Künzelsau einen jungen Syrer tot auf. Die Todesursache sei bisher noch unbekannt, so Sinah Moll, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Heilbronn auf GSCHWÄTZ-Nachfrage. Einer Passantin zufolge, die sich bei den umliegenden Beteiligten informierte, lag der junge Mann seit Sonntagabend in der Wohnung.  



Auto überrollt Frau

Eine 61-jährige Frau wurde am Montag, den 14. Oktober 2019, in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie unter die Räder ihres eigenen PKW kam. Die Frau startete in der Austraße in Niedernhall den Motor ihres Mercedes und stieg danach wieder aus um die Scheiben zu säubern. Hierbei vergaß sie wohl die Handbremse anzuziehen, da das Auto auf der leicht abschüssigen Fahrbahn ins Rollen geriet. Die 61-Jährige rannte neben ihrem PKW her und versuchte wieder einzusteigen. In der Folge stürzte sie auf die Fahrbahn und wurde hierbei von ihrem Auto überrollt. Die Frau zog sich glücklicherweise nur leichte Verletztungen zu. Der Mercedes rollte anschließend weiter und prallte gegen einen geparkten Mitsubishi, sodass ein Sachschaden in Höhe von insgesamt 3.000 Euro entstand.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn