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Bauernverband fordert: Innovationen, ganz neue Ideen und Freiräume

Eindrucksvoll haben die Bauern in den letzten Wochen klar gemacht, dass es so nicht weitergehen kann. Beginnend mit den Grünen Kreuzen an den Feldern als “Einspruch”. Gegen das, wie vorliegend nicht umsetzbare, Volksbegehren und zu Tausenden mit ihren Traktoren auf den Straßen und in der Hauptstadt: sie machen aufmerksam auf ihre teils ausweglose Situation. Die verschiedensten landwirtschaftlichen Gruppierungen gingen dafür aufeinander zu und ins Gespräch, auch mit der Kanzlerin. In Dörzbach ging es am 04. Dezember 2019 in einer Podiumsdiskussion des Bauernverbandes darum, welche Form der Landwirtschaft zukünftig möglich sein wird. Themen waren neben dem Volksbegehren “Pro Biene”, dem Eckpunktepapier der Landesregierung in Stuttgart vor allem auch die zukünftige Rolle der Politik, des Lebensmitteleinzelhandels und der Gesellschaft. 130 Landwirte diskutierten deutlich und hoch emotional mit den Vertretern der Parteien. Einig war man sich darüber, dass der Klimawandel nicht zu leugnen ist und alle Kräfte dazu gebraucht werden, die Probleme anzugehen. Für zukünftige Diskussionen muss ein Konsens gefunden werden.

 

Jeder von uns trägt somit dazu bei, dass beispielsweise die Insekten sterben

 

Jürgen Maurer als Vorsitzender zur Position des Bauernverbandes erklärt: “Wir fordern für die Zukunft eine wirkliche Agrarwende. Mit wirklich meinen wir Innovationen, ganz neue Ideen und Freiräume. Durch Verbote und Gängeleien wird sich grundsätzlich nichts ändern. Weder in den Köpfen noch in den Ställen oder auf den Feldern. Anstatt den Bauern eine wirtschaftlich profitable Tätigkeit auf ihren Höfen immer weiter zu erschweren, erwarten wir von der Politik: Vertrauen in unsere Arbeit, einen weiterführenden Dialog und Mut für neue Rahmen. Die Landwirtschaft wird zukünftig noch stärker klar stellen, dass jeder von uns dazu beiträgt, die Umwelt immer stärker zu belasten. Durch unser Leben allgemein, unsere Wohnung, Heizung und Warmwasser, unsere Ernährung und dadurch, dass wir beispielsweise Auto fahren, mit Flugzeugen fliegen oder die Schienennetze nutzen. Jeder von uns trägt somit dazu bei, dass beispielsweise die Insekten sterben. Es ist einfach falsch, dies ausschließlich auf die Landwirtschaft zu schieben! Wir sehen es als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Lösung dieser dringenden Probleme anzugehen. Die Landwirtschaft ist nicht die Ursache sondern ein wichtiges “Werkzeug” zur Lösung. Wir gehen das an, weil wir die Lebensmittel produzieren, die wir alle essen und trinken. Wir sind ganz nah dran, weil wir unsere Tiere, Äcker, Weinberge und Wiesen bestens kennen. An diesen Lösungen arbeiten wir gern mit. Das tun wir freiwillig, so wie es in die jeweiligen Betriebe passt, und mit Überzeugung. Aber nur, wenn jeder einzelne in unsere Gesellschaft dazu beiträgt. Denn das kann die Landwirtschaft allein nicht schaffen! Wir fordern praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze und Unterstützung von der Politik. Denn zum einen nehmen uns einseitige Beschuldigungen und Verordnungen die Motivation und zum anderen die Lebensgrundlage. Biodiversität und Artenschutz geht uns alle an, deshalb müssen die dadurch erhöhten Kosten zur Produktion unserer Lebensmittel von allen getragen werden. Das FRANZ-Projekt beispielsweise bietet dafür realistische Grundlagen für gut nachvollziehbare Rahmenbedingungen. Wir müssen unsere Höfe unternehmerisch bewirtschaften, sonst schließen wir sie über kurz oder lang. Wir begrüßen die Ankündigung der Bundeskanzlerin auf dem Agrargipfel zu mehr Dialog mit der Landwirtschaft und freuen uns über den Respekt für die Agrarbranche. Die Landwirtschaft hat sich auf verschiedenen Wegen Gehör verschafft, ob in Verbänden organisiert oder nicht. Darauf können wir Bauern alle stolz sein. Wir werden gesehen und gehört. Nun fordern wir insbesondere die jungen Landwirte auf, an diesen Lösungen mitzuarbeiten und sie mitzugestalten. Ob in Verbänden oder Arbeitskreisen: es steht viel auf der Tagesordnung. Wir brauchen jede Hilfe, neue Wege zu gehen, die der Landwirtschaft eine Zukunft und Berechenbarkeit geben.”

Podiumsdiskussion in Dörzbach am 4. Dezember zum Thema „Volksbegehren Artenschutz. Was erwartet die Gesellschaft? Wie sind wir Landwirte betroffen?“ Foto: Bauernverband




Öhringen: Nägel auf der Fahrbahn

Am Freitagmorgen, den 06. Dezember 2019, musste die Fahrbahn zwischen dem Öhringer Schlüsselring und dem Kreisverkehr zur Hohenloher Allee sowie die Zugangsstraßen zeitweise voll gesperrt werden. Der Grund waren Nägel, die auf der Straße verstreut herumlagen. Offenbar hatte ein unbekannter Fahrzeugführer seine Fracht nicht ordnungsgemäß gesichert und diese verloren. Ein Verkehrsteilnehmer meldete den Vorfall bereits am Donnerstagabend, gegen 19.30 Uhr. Eine vollständige Reinigung der Fahrbahn konnte jedoch erst bei Tageslicht erfolgen, weshalb die Strecke am Freitagmorgen abgesperrt werden musste. Autofahrer, die die Strecke im relevanten Zeitraum benutzt haben, sollten zur Sicherheit die Reifen an ihren Fahrzeugen auf Beschädigungen überprüfen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Einbahnstraße Ingelfingen: Umfrage beendet – Hauchdünner Vorsprung

Der Ingelfinger Gemeinderat befasst sich in einer Sondersitzung am morgigen Dienstag, den 10. Dezember 2019, im Christian-Bürkert-Saal im Schwarzen Hof um 19 Uhr unter anderem mit der Entscheidung darüber, ob die Mariannenstraße dauerhaft eine Einbahnstraße werden soll (wir berichteten). Die Stadtverwaltung hatte im November 2019 die Anwohner der Mariannenstraße sowie des angrenzenden Hohen Berges hierzu befragt. Bürgermeister Michael Bauer betonte in einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung, dass er dem Gemeinderat empfehlen werde, sich dem Mehrheitswillen zu beugen.

Nun hat die Stadtverwaltung die Fragebögen ausgewertet. Laut der Stadtverwaltung wurden 118 Haushalte angeschrieben – davon 93 in der Mariannenstraße und 25 Adressaten der Straße Am Hohenberg. Von den 118 Fragebögen kamen laut der Stadtverwaltung etwas mehr als Hälfte (58,47 Prozent) zurück. Für die Einbahnstraßenregelung sprachen sich laut der Stadtverwaltung 36 Adressaten aus, für die Beendigung 33 Adressaten.

Insbesondere der örtliche Gewerbeverein kritisierte die neue Einbahnstraßenregelung stark (wir berichteten). Unter anderem verwiesen die in der Mariannenstraße ansässigen Gewerbetreibenden auf hohe Umsatzeinbußen seit Einführung der Einbahnstraße. Des Weiteren bemängelten sie und weitere Bürger Ingelfingens, dass lediglich Anwohner der Mariannenstraße und des Hohenbergs befragt wurden und nicht alle Einwohner Ingelfingens, obwohl alle Einwohner davon zumindest mittelbar betroffen seien.

Am Dienstag nun stimmt der Gemeinderat aller Voraussicht nach über die Mariannenstraße als Einbahnstraße ab.


 

 




Süßes Geheimnis auf dem Weihnachtsmarkt in Künzelsau

Zum zweiten Mal präsentiert sich der Weihnachtsmarkt in Künzelsau unter dem Namen „Advent am Schloss“ direkt am markanten roten Schloss der Stadt. Leuchtend, warm, romantisch, kuschelig und sehr gut besucht. Und es gab kreative Stände. Susanne Strang aus Kreßberg (Gemeinde Schwäbisch Hall) verkaufte selbst gemachte herzförmige Nackenkissen aus recycelten Materialien. Gundula Eppinger aus Öhringen bewarb am Stand des Country und Western Clubs Kupferzell einen neuen Glühwein namens „Geheimnisvolles Rosarot“ – mit Himbeeren im Glas.

Susanne Strang aus Kreßberg verkaufte selbst gemacht herzförmige Nackenkissen – aus recycelten Materialien. Foto: GSCHWÄTZ

Neues Glühweingeheimnis, erfunden von Frauen – unter anderem Gundula Eppinger (Mitte) – aus Öhringen. Foto: GSCHWÄTZ

 

Bezaubernd in Szene gesetzt: Das rote Schloss in Künzelsau beim Künzelsauer Weihnachtsmarkt 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Im Schlosshof und drumherum spielte sich alles ab. Foto: GSCHWÄTZ

Auch der Lions Club war beim Advent am Schloss mit einem Stand vertreten. Foto: GSCHWÄTZ

Santa Claus mit seinem Engelchen machte Werbung für Christmas rides for kids. GSCHWÄTZ unterstützt die Aktion. Foto: GSCHWÄTZ

Der Kassierer beim Stand des Country und Western Clubs Kupferzell hatte viel zu tun. Foto: GSCHWÄTZ



 




Bekommt der Hohenlohekreis einen Klimaschutzmanager

„Klimaschutz ist eine der Herausforderungen unserer Zeit“, heißt es in der Beschlussvorlage der Kreistagssitzung für Montag, den 09. Dezember 2019.

Der Hohenlohekreis habe schon in seiner Sitzung des Kreistags am 11. Dezember 2017 mit dem Klimaschutzkonzept für den Hohenlohekreis die Weichen für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen gestellt. Das Konzept beinhaltet einen Maßnahmenkatalog mit insgesamt 42 Maßnahmen. Auf Grundlage dieses Klimaschutzkonzepts besteht noch bis zum 31. Januar 2020 die Möglichkeit, die Förderung für eine Klimaschutzmanagementstelle für eine Dauer von insgesamt maximal fünf Jahren zu beantragen. Für die ersten drei Jahre betrage die Förderquote der jährlich rund 70.000 Euro Arbeitgeberkosten 65 Prozent der Personal- und Sachkosten, heißt es in der Beschlussvorlage. Für die Jahre vier und fünf beträgt die Förderquote noch 40 Prozent der Personal- und Sachkosten. Die Vollzeitstelle solle aber nur auf drei Jahre befristet sein.

 

Klimaschutzmanager soll helfen Förderanträge zu erstellen

Der Klimaschutzmanager soll Maßnahmen und Projekte aus dem Klimaschutzkonzept umsetzen. Insbesondere die Themen Mobilität, Solarenergie, nachhaltige Beschaffung der Ausbau eines kommunalen Energiemanagements oder allgemein eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit sollen angegangen werden.
Ein wesentlicher Schwerpunkt soll, laut dem Antrag der Abfallwirtschaft, die Zusammenarbeit mit und die Unterstützung der Kreiskommunen bei Klimaschutzaktivitäten sein. Beispielsweise die Hilfe bei der Erstellung von Förderanträgen oder die Konzeption, Planung und Organisation von gemeinsamen Klimaschutzveranstaltungen.
Die Stelle soll beim der Abfallwirtschaft des Landkreises angesiedelt werden, die Antragsstellung beim Projektträger Jülich (PtJ) soll für eine gemäß TVöd/TV-L E10-E11-Stelle beantragt werden.

Falls die Stelle des Klimaschutzmanagers nicht geschaffen würde, könnten Klimaschutzmaßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept und auch andere klimabezogenen Projekte nicht umgesetzt werden, heißt es.




Weihnachtsglühen auf dem Öhringer Marktplatz

Jetzt wird es gemütlich auf dem Öhringer Marktplatz! Der traditionelle Öhringer Weihnachtsmarkt ist zwar vorbei und die Verkaufsstände mit weihnachtlichem Schmuck, Kunst und Kitsch sind abgebaut. Aber die Weihnachtsstimmung auf dem Öhringer Marktplatz kommt ab Freitag, den 20. Dezember 2019 erst auf ihren Höhepunkt! Denn jetzt geht’s um die Gemütlichkeit und um das Beisammensein in den letzten Tagen vor dem Weihnachtsfest. Die kultigsten Glühwein- und Essensstände sind nämlich geblieben und zeigen bei Livemusik, wie heimelig und gemütlich es auf dem Öhringer Marktplatz sein kann, wenn Weihnachtsduft  durch die Gassen zieht. Das kulinarische Angebot kann sich nämlich sehen lassen und reicht von der Weihnachtswurst über Flammkuchen, Wildbratwürste, Currywurst, Feuerwurst, Waffeln, Magenbrot, gebrannte Mandeln, Zuckerwatte, Süßigkeiten usw. Natürlich gibt es Glühwein rot und weiss, Feuerzangenbowle, Jagertee, Punsch, Aperol hot, Brände, Lumumba, Biere, heiße Schokolade und vieles mehr. Zudem alkoholfreie Getränke und  Kindergetränke. Freitags spielt ab 19 Uhr die Band Octatonics, samstags ab 18 Uhr Multitrac und am vierten Adventssonntag ab 17 Uhr unterhält Joe Vox. Rock, Pop, Blues und Soul, für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei. 

Öffnungszeiten: Freitag, 20. Dezember 2019, ab 14 Uhr und Samstag, 21. Dezember 2019, sowie Sonntag, den 22. Dezember 2019, ab 12.00 Uhr

Quelle: HGV Glüh-Weihnacht




Tschuldigung, wo geht´s denn hier zum Notarzt?

Wenn sich die Glastüre öffnet, dann immer schön dem Absperrband folgen. Auf einem kleinen Tischchen im Windfang liegt ein Handy mit einem Zettel, auf dem handschriftlich einen Nummer geschrieben steht… Klingt fast wie eine Schnitzeljagd – ist es aber nicht.  GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann hat morgens gegen 03 Uhr den neuen Künzelsauer Notsitzdienst im ehemaligen Hohenloher Krankenhaus getestet. Ihr Resümee sehen Sie im Video.




B19/Dörzbach: Es krachte beim Abbiegen

Knapp 9.000 Euro Schaden sind das Ergebnis eines missglückten Abbiegevorgangs am Mittwochnachmittag, den 04. Dezember 2019 in Dörzbach. Ein Audi Fahrer kam gegen 16.30 Uhr aus Richtung Ailringen und wollte nach links auf die B19 abbiegen. Einen PKW, der auf der Bundesstraße unterwegs war, ließ der 35-Jährige noch in Richtung Ailringen abbiegen, den darauf folgenden Ford Focus eines 36-Jährigen, der weiter geradeaus fuhr, übersah der Mann dann aber wohl. Es kam im Bereich der Einmündung zur Kollision, bei der beide Fahrzeuge schwer beschädigt wurden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Hohebuch: Fahrzeug überschlägt sich und landet im Acker

Auf glatter Strecke kam ein 19-Jähriger am Mittwochmorgen, den 04. Dezember 2019 mit seinem Peugot von der Fahrbahn ab. Der junge Mann war gegen 7.45 Uhr auf der Verbindungsstraße zwischen Mangoldsall und Hohebuch unterwegs, als er in einer langgezogenen Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Wagen geriet ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen eine Böschung. Durch den Aufprall überschlug sich der Wagen, durchbrach ein Gebüsch und kam schließlich in einem Rapsfeld zum Stehen. Der Fahrer wurde bei dem Unfall glücklicherweise nur leicht verletzt. Für sein Fahrzeug kam indes jede Hilfe zu spät – es entstand ein Totalschaden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Waldenburg: Weihnachtssingen im Seniorenzentrum

Zum ersten Weihnachtssingen für die Senioren lädt das Seniorenzentrum Waldenburg am Sonntag, den 15. Dezember 2019 in den Fichtenweg 18 in Waldenburg. Die Eröffnung ist um 15.30 Uhr mit frischgebackenem Christstollen und weihnachtlicher musikalischer Unterhaltung. Außerdem gibt es einen Weihnachtsmarkt.

Für das leibliche Wohl ist mit Leckereien frisch vom Grill, Pommes und wärmendem Glühwein oder Punsch ebenfalls gut gesorgt.