1

Übler Scherz in Pfedelbach: Rathaus-Schlösser mit Klebstoff versiegelt

Vermutlich in der Nacht von Freitag, den 13. Dezember 2019,  auf Samstag, den 14. Dezember 2019, trieben Unbekannte üble Streiche im Bereich des Rathauses. Offenbar verfüllten sie mit Klebstoff die Schlösser des Rathauses und setzten diese außer Funktion. Als eine Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung am Samstagmorgen gegen
09.30 Uhr eine Türe aufschließen wollte, bemerkte sie den „Schabernack“. Die Täter benutzten für ihren schlechten Scherz wohl Sekundenkleber. Ob ein Zusammenhang mit der Brandlegung in den Toiletten im Hofgarten besteht ist unklar. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Öhringen unter 07941/9300 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Gaisbach: Unfallfahrer genehmigt sich an der Unfallstelle noch ein Bier

Am frühen Sonntagmorgen, den 15. Dezember 2019, gegen 02.20 Uhr, war ein mit vier Personen besetzter Ford Fiesta auf der B19 von Künzelsau in Richtung Kupferzell unterwegs. Auf Höhe Gaisbach versursachte eine Reifenpanne einen unvorhergesehenen Zwischenhalt. Der daraufhin verständigte Pannendienst war bereits vor Ort, musste sein Fahrzeug jedoch etwas abseits wenden. Während dieser Zeit kam aus Richtung Künzelsau ein Peugeot mit hoher Geschwindigkeit angefahren.

Obwohl der Pannendienst noch mit Lichthupe auf die nahe Gefahrenstelle aufmerksam machte, prallte der Peugeot frontal hinten in den beleuchtet abgestellten Ford Fiesta. Durch den heftigen Aufprall wurden die vier Insassen des Ford glücklicherweise nur leicht verletzt. Der 20-jährige Unfallfahrer genehmigte sich nach dem Zusammenstoß an der Unfallstelle noch eine Flasche Bier, welches den gemessenen Atemalkoholgehalt von 1,8 Promille aber nicht wesentlich beeinträchtigt haben dürfte. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von zirka 30.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Kupferzell: Verkehrsunfall zwischen Traktor und Auto

Am Samstagmorgen, den 14. Dezember 2019, gegen 08.50 Uhr, wollte eine 45-Jährige nahe Kupferzell-Beltersrot mit ihrem Mazda aus einem Feldweg auf die K 2364 einbiegen. Hierbei beachtete sie nicht die Vorfahrt eines auf der Kreisstraße fahrenden Traktors, weshalb dieser in die Fahrertüre des Mazda prallte. Da der Traktorfahrer noch versucht hatte auszuweichen, kam es noch zu einer leichten Kollision mit einem entgegenfahrenden VW. Bei dem Unfall wurde die Fahrerin des Mazda leicht verletzt, der Sachschaden beträgt zirka 12.000 Euro.

 




Zweiflingen: Unfall im Kreisverkehr zwischen zwei Ford Kuga

An der Ausfahrt in Richtung Öhringen am Kreisverkehr bei Friedrichsruhe, zwischen Zweiflingen und Öhringen, verlor der Fahrer eines Ford Kuga am Donnerstagnachmittag, den 12. Dezember 2019, die Kontrolle über sein Fahrzeug. Gegen 12.40 Uhr geriet der Pkw zunächst gegen einen Fahrbahnverteilter und kam dann auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte der Wagen mit einem entgegenkommenden Ford, ebenfalls der Serie Kuga. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 18.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Ingelfingen: Über Verkehrsinsel geschleudert

Beim Einfahren auf die Bundesstraße 19 von der Karl-Schwarz-Straße aus, ereignete sich am Donnerstagmittag, den 12. Dezember 2019, in Ingelfingen ein Verkehrsunfall. Gegen 13.40 Uhr fuhr ein 61-Jähriger mit seinem BMW auf die Bundesstraße auf. Hierbei übersah er den von rechts kommenden Audi eines 82-Jährigen. Durch den Unfall wurde der Audi um die eigene Achse gedreht und über eine Verkehrsinsel geschleudert. Im angrenzenden Grünstreifen kam der Wagen schließlich zum Stehen. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf circa 25.000 Euro geschätzt. Der 82-Jährige und seine Beifahrerin begaben sich im Anschluss selbstständig in ein Krankenhaus. Sie verletzten sich bei dem Unfall leicht.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Achim Beck (FWV): „Der Landratsamt-Neubau muss nicht in der Kreisstadt sein“

Auch das neue Landratsamt wackelt für Künzelsau – das wurde mal wieder deutlich. Dieses Mal kamen die Signale aber nicht vom Landratsamt des Hohenlohekreises (wir berichteten), sondern von Achim Beck.

Niedernhalls Bürgermeister sprach zum Thema Haushalt des Hohenlohekreises für seine Fraktion Freie Wähler (FWV) an der Kreistagssitzung am vergangenen Montag, den 09. Dezember 2019 und stellte klar, dass Künzelsau für ihn und seine Fraktion keinen Sonderstatus besitze. Wörtlich sagte er: „Der Neubau des Landratsamts soll in schnellen Schritten in die Umsetzung gehen.
Der Reiseleiter, Sie Herr Landrat, erwarten eine Festlegung der Standortfrage gleich im 1. Halbjahr 2020, so dass bereits in 2023 mit dem Bau begonnen werden kann. Die Freien Wähler gehen bei diesem Thema gerne einen interessanten Umweg auf dieser Reise. Wir sehen teilweise auch dezentrale Lösungen im Zeitalter der Digitalisierung und eine damit verbundene abschnittsweise Sanierung unseres Top-Lage-Landratsamts in der Allee 17 als ernsthafte Diskussionsgrundlage an. Wir stellen die Frage in den Raum: Muss es wirklich eine Einhäusigkeit sein? Oder kann es auch eine Zwei- oder Dreihäusigkeit sein? Außerdem könnten innerhalb von Künzelsau andere Standorte als der Kaufland-Parkplatz in Frage kommen. Ganz besonders in dieser Frage ist unsere Devise: Eine gut organisierte, durchdachte und mit weiser Voraussicht geplante Reise ist besser, als das Last-Minute-Ticket. Oder etwas sarkastischer ausgedrückt: Aus Sicht der Freien Wähler ist die Landung mit dem UFO auf dem Schotterplatz von Künzelsau wie vorgelegt nicht zustimmungsfähig. Hier ist eine deutliche Botschaft an die Kreisstadt Künzelsau wichtig: Der Neubau des Landratsamtes muss nicht um jeden Preis in der Kreisstadt sein und die Kreisstadt muss dem Landkreis entgegenkommen, wie das für jede andere Kommune im Hohenlohekreis eine Selbstverständlichkeit wäre.“

Die komplette Haushaltsrede der FWV-Fraktion finden Sie hier:

 

Haushaltsrede der FWV.

 

 

 

 




Künzelsau: Metzgerei Häussler schließt nach fast 100 Jahren – Nachfolger steht bereits in den Startlöchern

„Schweren Herzen“ haben sich Hans und Susanne Häussler zur Aufgabe ihrer traditionsreichen Metzgerei in der Keltergasse 1 am Oberen Bach entschieden. Der Schritt fiel ihnen nicht leicht, sagt Hans Häussler. Immerhin gibt es die Metzgerei seit fast 100 Jahren.

1927 hat der Großvater das Gebäude gekauft, erzählt Hans Häussler gegenüber GSCHWÄTZ. Häusslers Vater habe das Geschäft dann nach dem Krieg übernommen, seit 1980 führt es Herr Häussler in dritter Generation. Nun aber fehle der Nachfolger in der Familie, die beiden Töchter haben sich beruflich anderweitig orientiert. „Altershalber haben wir uns entschieden, aufzuhören“, erklärt Häussler. Der Anfang 70-Jährige betont aber, dass am 31. Dezember 2019 zwar die Metzgerei Häussler schließe. Allerdings gäbe es aber einen Nachfolger, der die Metzgerei übernimmt und zwar Jürgen Bauer. Häussler erzählt: „Mir war es sehr wichtig, dass das Gebäude nicht abgerissen wird, sondern wieder ein Metzger in die Räumlichkeiten kommt.“

Metzgerei Häussler (v.l.): Michael Braun, Volker Franz, Susanne Häussler, Michael Engelhardt, Anette Stier, Jutta Davideyk, Hans Häussler und Bianca Schmied. Foto: GSCHWÄTZ

Jürgen Bauer hat in Pfedelbach und Neuenstein jeweils eine Landmetzgerei. Nun kommt mit der Metzgerei in Künzelsau noch eine dritte hinzu. Für die Mitarbeiter werde sich nicht all zu viel ändern, betont Bauer: „Wir übernehmen die Belegschaft.“ Auch in punkto Essen sollen die bisherigen Angebote Bestand haben, ergänzt um ein paar Neuerungen. Auch Hans und Susanne Häussler werden weiterhin im Verkauf für ihre Kunden da sein. Wie lange noch, dass weiß Häussler noch nicht genau.

Im Januar soll die Metzgerei umgebaut und Anfang Februar 2020 wieder eröffnet werden.

Das relativ große Areal mitsamt Gebäuden unmittelbar in der Innenstadt Künzelsaus hat das Ehepaar Häussler ebenfalls verkauft – an einen Käufer aus Künzelsau. Näheres sowohl zum Käufer als auch zum Kaufpreis wollten sie nicht preisgeben. Jürgen Bauer hat die Metzgerei von dem Käufer gepachtet.

Susanne und Hans Häussler. Foto: GSCHWÄTZ

Metzgerei Häussler in Künzelsau schließt zum 31. Dezember 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Es wird wieder ein Metzger in die Räumlichkeiten der Häussler Metzgerei einziehen. Foto: GSCHWÄTZ




Stuttgart: Regierung fördert Ökolandbau

Die Bevölkerung wünsche sich regionale und umweltschonend erzeugte Lebensmittel, schreibt das Landratsamt des Hohenlohekreises in einer Pressemitteilung. Um dieser Forderung nachzukommen, bietet die Landesregierung das Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (FAKT) an. Für die Teilnahme 2020 müssen die Landwirte bis zum Montag, den 16. Dezember 2019 einen gültigen Vorantrag stellen. Ziel von FAKT ist, den Landwirten einen finanziellen Ausgleich zu schaffen, um nachhaltig und besonders umweltgerecht zu produzieren und die Kulturlandschaft zu erhalten. So gibt es beispielsweise eine Förderung für Streuobstbäume, den ökologischen Landbau und für den Verzicht von Pflanzenschutzmittel. Weitere 37 Maßnahmen können die Landwirte nach dem Baukastenprinzip individuell zusammenstellen.

Finanzieller Anreis für Mehraufwand

Im Hohenlohekreis wurden im Jahr 2018 mehr als 700 FAKT-Anträge gestellt. Somit hat jeder zweite Landwirt im Kreis an dem Programm teilgenommen. Dafür wurden 2018 insgesamt drei Millionen Euro aus dem EU-, Bundes- und Landeshaushalt bereitgestellt. Ein Landwirt aus Waldenburg fasst es so zusammen: „Wir Menschen wollen doch Klimaschutz und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Diese Arbeit zu tun, ist eine öffentliche Leistung. Und dafür stellt der Staat öffentliche Mittel zur Verfügung. Wir Landwirte freuen uns, dass wir einen finanziellen Anreiz für unseren Mehraufwand bekommen.“

Über 600.000 Euro für den Hohenlohekreis

Die höchste Förderung erhalten die Landwirte bei den Maßnahmen zum ökologischen Landbau. Die zweijährige Umstellungsphase von konventionellem auf ökologischen Landbau wird mit 350 Euro pro Hektar unterstützt. Dabei liegt die durchschnittliche Betriebsgröße bei 46 Hektar. Nach Abschluss der Umstellung erhält der Landwirt noch 230 Euro pro. Im Jahr 2018 flossen durch diese Ökologisierung mehr als 600.000 Euro in den Hohenlohekreis. Bei der FAKT-Maßnahme zum Erhalt der Streuobstbestände gab es letztes Jahr 460 Antragsteller, mehr als bei allen anderen Maßnahmen. Pro Streuobstbaum erhält der Landwirt 2,50 Euro. Dafür müssen allerdings auch einige Voraussetzungen erfüllt sein: 1,40 Meter Stammhöhe, eine ausgebildete Krone und keine synthetische Düngung des Grünlands unter dem Baumbestand. Die Streuobstwiesen prägen das Landschaftsbild rund um die Dörfer und stellen gleichzeitig Lebensräume für Pflanzen und Tiere dar.

Programm wird weiterentwickelt

Die aktuelle Förderperiode läuft noch bis 2020. Danach steht die nächste Agrarreform an. Die Experten gehen davon aus, dass das FAKT-Programm weiterentwickelt wird und damit die Förderung für Extensivierung bestehen bleibt. Die Landwirte, die FAKT beantragen, verpflichten sich die Maßnahme fünf Jahre lang durchzuführen. Nähere Auskünfte sind beim Landratsamt Hohenlohekreis, Landwirtschaftsamt, unter der Telefonnummer 07940/18 601 erhältlich.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis

 

 




Ingelfingen-Weldingsfelden: 10-Jähriger verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag, den 09. Dezember 2019, in Ingelfingen-Weldingsfelden wurde ein 10-Jähriger verletzt. Gegen 13.40 Uhr war der Junge auf der Hermuthäuser Straße aus einem haltenden Linienbus ausgestiegen. Der Schüler lief hinter dem Bus auf die Fahrbahn heraus und wollte diese überqueren. Eine aus Richtung Hermuthausen heranfahrende, 46 Jahre alte Autofahrerin erkannte das Kind offensichtlich zu spät. Sie konnte ihren VW Touran nicht mehr rechtzeitig abbremsen und erfasste den Jungen mit dem Pkw. Der 10-Jährige wurde nach dem Aufprall auf die Straße zurückgeschleudert und zog sich dabei Kopfverletzungen zu. Da er kurz bewusstlos war, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der ihn in eine Klinik brachte. Glücklicherweise stellten sich seine erlittenen Verletzungen nicht als allzu gravierend heraus. Die Fahrbahn musste während der Unfallaufnahme und der Rettungsmaßnahmen voll gesperrt werden. An dem beteiligten Pkw entstand Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsau: Fußgänger mit offenem Hosenschlitz

Eine Schülerin hatte am Montagnachmittag, 09. Dezember 2019, in Künzelsau eine unangenehme Begegnung. Die 10-Jährige war gegen 13.30 Uhr auf der Mainzer Straße in Richtung der Fußgängerbrücke über den Kocher gegangen, als ihr ein unbekannter Mann mit offener Hose und heraushängendem Geschlechtsteil entgegenkam. Der Mann lief an dem Kind vorbei ohne es anzusprechen oder Handlungen an sich vorzunehmen. Unter Umständen hatte er sein provokantes Auftreten gar nicht beabsichtigt. Trotzdem ist nicht auszuschließen, dass der Unbekannte absichtlich als Exhibitionist auftreten wollte. Daher sucht die Polizei Zeugen, die den Unbekannten ebenfalls gesehen haben. Er wird als circa 20 Jahre alt, 180 cm groß und schlank beschrieben. Er hat kurzes, eher dunkles Haar und trug eine schwarze Baseball-Mütze mit rotem Rand, eine graue, fleckig gemusterte Hose und ein langärmeliges Oberteil. Hinweise nimmt die Künzelsauer Polizei unter der Telefonnummer 07949 9400, entgegen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn