1

Bretzfeld: Blinde Zerstörungswut

Gut 2.000 Euro Sachschaden hinterließen Unbekannte auf dem Bretzfelder Weihnachtsmarkt in der Nacht zu Sonntag, den 15. Dezember 2019. Hierzu schlitzten die Tatverdächtigen die Plane eines Karussells auf einer Länge von 1,20 Meter vermutlich mit einem Messer auf. Weiterhin wurde die Holzvorrichtung für Christbäume zerstört und ein weiteres Zelt beschädigt. Bemerkt wurden die Schäden gegen vier Uhr am Sonntagmorgen. Zeugenhinweise werden an den Polizeiposten in Bretzfeld, Telefon 07946 940010, erbeten.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Ein Stück Heimat gratis

Heute schon an Morgen denken und einfach mal das GSCHWÄTZ verschenken. Oder auch einfach mal nur an sich denken. Noch heute ein GSCHWÄTZ-Jahresabo für 2020 abschließen und ein Weihnachtsgeschenk von GSCHWÄTZ gratis dazu bekommen. Für Sie – aus unserem exklusiven Heimat-Shop – ein Kiauer-Kindl-Turnbeutel
in den Farben fuchsia, aqua, schwarz oder grau oder aber eine Kiauer-Kindl-Stoff tasche in den Farben schwarz, burgunderrot oder natur. Auch ein türkisfarbenes  GSCHWÄTZ-Notizbuch gibt es zur Auswahl. Sie möchten ein anderes Geschenk? Kein Problem. Gerne informieren wir Sie über weitere Geschenke oder Sie stöbern selbst in unserem GSCHWÄTZ-Shop und teilen uns Ihren Geschenkewunsch mit, einfach und schnell über Whats-App: 0172/91 59 047. E-Mail info@gschwaetz.de oder telefonisch unter der 07940 935 557




Ausländerbehörde geschlossen

Aufgrund einer internen Fortbildung bleibt die Ausländerbehörde des Landratsamtes Hohenlohekreis am Mittwoch, den 18. Dezember 2019, ganztägig geschlossen. Am 19. Dezember ist die Ausländerbehörde wieder regulär geöffnet.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




Übler Scherz in Pfedelbach: Rathaus-Schlösser mit Klebstoff versiegelt

Vermutlich in der Nacht von Freitag, den 13. Dezember 2019,  auf Samstag, den 14. Dezember 2019, trieben Unbekannte üble Streiche im Bereich des Rathauses. Offenbar verfüllten sie mit Klebstoff die Schlösser des Rathauses und setzten diese außer Funktion. Als eine Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung am Samstagmorgen gegen
09.30 Uhr eine Türe aufschließen wollte, bemerkte sie den „Schabernack“. Die Täter benutzten für ihren schlechten Scherz wohl Sekundenkleber. Ob ein Zusammenhang mit der Brandlegung in den Toiletten im Hofgarten besteht ist unklar. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Öhringen unter 07941/9300 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Gaisbach: Unfallfahrer genehmigt sich an der Unfallstelle noch ein Bier

Am frühen Sonntagmorgen, den 15. Dezember 2019, gegen 02.20 Uhr, war ein mit vier Personen besetzter Ford Fiesta auf der B19 von Künzelsau in Richtung Kupferzell unterwegs. Auf Höhe Gaisbach versursachte eine Reifenpanne einen unvorhergesehenen Zwischenhalt. Der daraufhin verständigte Pannendienst war bereits vor Ort, musste sein Fahrzeug jedoch etwas abseits wenden. Während dieser Zeit kam aus Richtung Künzelsau ein Peugeot mit hoher Geschwindigkeit angefahren.

Obwohl der Pannendienst noch mit Lichthupe auf die nahe Gefahrenstelle aufmerksam machte, prallte der Peugeot frontal hinten in den beleuchtet abgestellten Ford Fiesta. Durch den heftigen Aufprall wurden die vier Insassen des Ford glücklicherweise nur leicht verletzt. Der 20-jährige Unfallfahrer genehmigte sich nach dem Zusammenstoß an der Unfallstelle noch eine Flasche Bier, welches den gemessenen Atemalkoholgehalt von 1,8 Promille aber nicht wesentlich beeinträchtigt haben dürfte. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von zirka 30.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Kupferzell: Verkehrsunfall zwischen Traktor und Auto

Am Samstagmorgen, den 14. Dezember 2019, gegen 08.50 Uhr, wollte eine 45-Jährige nahe Kupferzell-Beltersrot mit ihrem Mazda aus einem Feldweg auf die K 2364 einbiegen. Hierbei beachtete sie nicht die Vorfahrt eines auf der Kreisstraße fahrenden Traktors, weshalb dieser in die Fahrertüre des Mazda prallte. Da der Traktorfahrer noch versucht hatte auszuweichen, kam es noch zu einer leichten Kollision mit einem entgegenfahrenden VW. Bei dem Unfall wurde die Fahrerin des Mazda leicht verletzt, der Sachschaden beträgt zirka 12.000 Euro.

 




Zweiflingen: Unfall im Kreisverkehr zwischen zwei Ford Kuga

An der Ausfahrt in Richtung Öhringen am Kreisverkehr bei Friedrichsruhe, zwischen Zweiflingen und Öhringen, verlor der Fahrer eines Ford Kuga am Donnerstagnachmittag, den 12. Dezember 2019, die Kontrolle über sein Fahrzeug. Gegen 12.40 Uhr geriet der Pkw zunächst gegen einen Fahrbahnverteilter und kam dann auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte der Wagen mit einem entgegenkommenden Ford, ebenfalls der Serie Kuga. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 18.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Ingelfingen: Über Verkehrsinsel geschleudert

Beim Einfahren auf die Bundesstraße 19 von der Karl-Schwarz-Straße aus, ereignete sich am Donnerstagmittag, den 12. Dezember 2019, in Ingelfingen ein Verkehrsunfall. Gegen 13.40 Uhr fuhr ein 61-Jähriger mit seinem BMW auf die Bundesstraße auf. Hierbei übersah er den von rechts kommenden Audi eines 82-Jährigen. Durch den Unfall wurde der Audi um die eigene Achse gedreht und über eine Verkehrsinsel geschleudert. Im angrenzenden Grünstreifen kam der Wagen schließlich zum Stehen. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf circa 25.000 Euro geschätzt. Der 82-Jährige und seine Beifahrerin begaben sich im Anschluss selbstständig in ein Krankenhaus. Sie verletzten sich bei dem Unfall leicht.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Achim Beck (FWV): „Der Landratsamt-Neubau muss nicht in der Kreisstadt sein“

Auch das neue Landratsamt wackelt für Künzelsau – das wurde mal wieder deutlich. Dieses Mal kamen die Signale aber nicht vom Landratsamt des Hohenlohekreises (wir berichteten), sondern von Achim Beck.

Niedernhalls Bürgermeister sprach zum Thema Haushalt des Hohenlohekreises für seine Fraktion Freie Wähler (FWV) an der Kreistagssitzung am vergangenen Montag, den 09. Dezember 2019 und stellte klar, dass Künzelsau für ihn und seine Fraktion keinen Sonderstatus besitze. Wörtlich sagte er: „Der Neubau des Landratsamts soll in schnellen Schritten in die Umsetzung gehen.
Der Reiseleiter, Sie Herr Landrat, erwarten eine Festlegung der Standortfrage gleich im 1. Halbjahr 2020, so dass bereits in 2023 mit dem Bau begonnen werden kann. Die Freien Wähler gehen bei diesem Thema gerne einen interessanten Umweg auf dieser Reise. Wir sehen teilweise auch dezentrale Lösungen im Zeitalter der Digitalisierung und eine damit verbundene abschnittsweise Sanierung unseres Top-Lage-Landratsamts in der Allee 17 als ernsthafte Diskussionsgrundlage an. Wir stellen die Frage in den Raum: Muss es wirklich eine Einhäusigkeit sein? Oder kann es auch eine Zwei- oder Dreihäusigkeit sein? Außerdem könnten innerhalb von Künzelsau andere Standorte als der Kaufland-Parkplatz in Frage kommen. Ganz besonders in dieser Frage ist unsere Devise: Eine gut organisierte, durchdachte und mit weiser Voraussicht geplante Reise ist besser, als das Last-Minute-Ticket. Oder etwas sarkastischer ausgedrückt: Aus Sicht der Freien Wähler ist die Landung mit dem UFO auf dem Schotterplatz von Künzelsau wie vorgelegt nicht zustimmungsfähig. Hier ist eine deutliche Botschaft an die Kreisstadt Künzelsau wichtig: Der Neubau des Landratsamtes muss nicht um jeden Preis in der Kreisstadt sein und die Kreisstadt muss dem Landkreis entgegenkommen, wie das für jede andere Kommune im Hohenlohekreis eine Selbstverständlichkeit wäre.“

Die komplette Haushaltsrede der FWV-Fraktion finden Sie hier:

 

Haushaltsrede der FWV.

 

 

 

 




Künzelsau: Metzgerei Häussler schließt nach fast 100 Jahren – Nachfolger steht bereits in den Startlöchern

„Schweren Herzen“ haben sich Hans und Susanne Häussler zur Aufgabe ihrer traditionsreichen Metzgerei in der Keltergasse 1 am Oberen Bach entschieden. Der Schritt fiel ihnen nicht leicht, sagt Hans Häussler. Immerhin gibt es die Metzgerei seit fast 100 Jahren.

1927 hat der Großvater das Gebäude gekauft, erzählt Hans Häussler gegenüber GSCHWÄTZ. Häusslers Vater habe das Geschäft dann nach dem Krieg übernommen, seit 1980 führt es Herr Häussler in dritter Generation. Nun aber fehle der Nachfolger in der Familie, die beiden Töchter haben sich beruflich anderweitig orientiert. „Altershalber haben wir uns entschieden, aufzuhören“, erklärt Häussler. Der Anfang 70-Jährige betont aber, dass am 31. Dezember 2019 zwar die Metzgerei Häussler schließe. Allerdings gäbe es aber einen Nachfolger, der die Metzgerei übernimmt und zwar Jürgen Bauer. Häussler erzählt: „Mir war es sehr wichtig, dass das Gebäude nicht abgerissen wird, sondern wieder ein Metzger in die Räumlichkeiten kommt.“

Metzgerei Häussler (v.l.): Michael Braun, Volker Franz, Susanne Häussler, Michael Engelhardt, Anette Stier, Jutta Davideyk, Hans Häussler und Bianca Schmied. Foto: GSCHWÄTZ

Jürgen Bauer hat in Pfedelbach und Neuenstein jeweils eine Landmetzgerei. Nun kommt mit der Metzgerei in Künzelsau noch eine dritte hinzu. Für die Mitarbeiter werde sich nicht all zu viel ändern, betont Bauer: „Wir übernehmen die Belegschaft.“ Auch in punkto Essen sollen die bisherigen Angebote Bestand haben, ergänzt um ein paar Neuerungen. Auch Hans und Susanne Häussler werden weiterhin im Verkauf für ihre Kunden da sein. Wie lange noch, dass weiß Häussler noch nicht genau.

Im Januar soll die Metzgerei umgebaut und Anfang Februar 2020 wieder eröffnet werden.

Das relativ große Areal mitsamt Gebäuden unmittelbar in der Innenstadt Künzelsaus hat das Ehepaar Häussler ebenfalls verkauft – an einen Käufer aus Künzelsau. Näheres sowohl zum Käufer als auch zum Kaufpreis wollten sie nicht preisgeben. Jürgen Bauer hat die Metzgerei von dem Käufer gepachtet.

Susanne und Hans Häussler. Foto: GSCHWÄTZ

Metzgerei Häussler in Künzelsau schließt zum 31. Dezember 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Es wird wieder ein Metzger in die Räumlichkeiten der Häussler Metzgerei einziehen. Foto: GSCHWÄTZ