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Hohenlohe: 550 Masken für Hilfsorganisationen gespendet

Das Landratsamt Hohenlohekreis erhielt in den vergangenen Wochen laut einer Pressemitteilung eine Spende von 550 Gesichtsschutzvisieren. Die Spender Fabian Köhler aus Forchtenberg und Alex Voth aus Jagsthausen haben mehrere Pakete im Wert von mehr als 1.000 Euro an die Kreisverwaltung geliefert, welche die Masken dann an Gesundheitseinrichtungen und Hilfsorganisationen im ganzen Kreis weitergegeben hat. Bei der Übergabe der letzten Pakete am Mittwoch, den 06. Mai 2020, bedankte sich Landrat Dr. Matthias Neth persönlich bei den beiden Spendern: „Es freut uns als Kreisverwaltung ganz besonders, dass uns neben vielen Firmen auch Privatpersonen in dieser Zeit unterstützen. Vielen Dank für Ihr Engagement.“

Köhler und Voth sind bereits Ende März in die Produktion von Schutzausrüstung mithilfe von 3D-Druckern eingestiegen. Die Masken werden bei der Firma Voth Production in Jagsthausen hergestellt. „Wir freuen uns, dass wir damit einen kleinen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise leisten können“, so Köhler in der Mitteilung. Der große Vorteil der Gesichtsschutzvisiere ist, dass sie in Verbindung mit einer Schutzmaske Mund, Nase und auch Augen – und damit alle Schleimhäute – noch effektiver schützen.

Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, Thomas Philippiak, Vorsitzender der Innovationsregion Hohenlohe, und Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, hatten sich Mitte März in einem gemeinsamen Brief an Unternehmen und Privatpersonen gewandt und um Unterstützung auf der Suche nach Schutzausrüstung gebeten. Der gemeinsame Spendenaufruf für die Gesundheitseinrichtungen im Kreis war nötig geworden, weil sich durch steigende Fallzahlen ein Engpass an Schutzausrüstung abgezeichnet hatte.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 

 




Niedernhall: 158 Spender für Joe

Am vergangenen Samstag, den 14. September 2019, haben sich 158 Menschen für den an Leukämie erkrankten „Hans, genannt „Joe“, Aus Kupferzell im Bildungszentrum in Niedernhall bei einer Stammzellenaktion als potenzielle Stammzellenspender registrieren lassen. Die Aktion wurde durchgeführt von „DKMS – Wir besiegen Blutkrebs“. DKMS ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Tübingen. Haupttätigkeitsfeld ist laut der Internetseite „die Unterstützung von Knochenmarkspenden, um die Heilungschancen der an Leukämie und anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen des blutbildenden Systems Erkrankten zu verbessern“.

Marius Scherb von DKMS hat mit GSCHWÄTZ nach der Spendenaktion in Niedernhall gesprochen.

GSCHWÄTZ: Wie lange dauert nun die Auswertung der Proben, ob ein passender Stammzellenspender für Joe darunter ist?

Scherb: Die Proben werden zunächst ins Labor geschickt und ausgewertet. Hierbei können mehrere Wochen vergehen. Oftmals wird aber nicht aus dieser einen Aktion der passende Spender gefunden. Wir können durch unsere Spendenaktionen auf einen sehr großen Pool an Spendern zurückgreifen. Derartige Aktionen helfen aber, diesen Pool stetig zu erweitern.

Sprich: Es ist eher selten, dass bei einer Aktion „Joe“ letzten Endes auch für „Joe“ ein passender Spender gefunden wird, aber vielleicht für einen anderen an Leukämie erkrankten Menschen. Für Joe wiederum kann es durchaus sein, dass in einer anderen Aktion wiederum ein passender Spender gefunden wird.

GSCHWÄTZ: Wieviel potenzielle Spender haben Sie in Ihrer Datenbank erfasst?

Scherb: 9,4 Millionen weltweit. Wir haben weltweilt sechs Standorte, über die wir solche Spendenaktionen planen und durchführen. So kann es sein, dass zum Beispiel bei einem Australier passende Stammzellen für einen Deutschen gefunden werden.

Das zentrale Spendenregister ist in Ulm. Weitere Informationen: http://www.zkrd.de

http://www.dkms.de

Die Registrierungsaktion tut nicht weh und geht schnell. Danach ist man als potenzieller Knochenmarkspender in der Datenbank hinterlegt. Foto: privat

Die DKMS hat laut eigenen Aussagen weltweit 9,4 Millionen Spender in ihren Datenbanken registriert. Foto: privat

So jung kann man zwar noch nicht spenden, aber die beiden machen in jedem Fall coole Werbung für die Aktion. Foto: privat

158 Menschen ließen sich bei der Spendenaktion in Niedernhall registrieren. Foto: GSCHWÄTZ

 




Frauenhaus bekommt Spende und vier weitere Plätze

Das Frauen- und Kinderschutzhaus vergrößert sich von zehn auf 14 Plätze. Dies geht aber nicht ganz ohne Hilfe und somit spendete AWO Ortsverein Künzelsau 5.000 Euro die in den Gebäudeumbau fließen sollen. Genauer gesagt wird das Geld für den Garten genutzt. „Wir haben jetzt viel mehr Platz für die Kinder und möchten im Garten einige Spielgeräte aufstellen. Hierfür wird die Spende von AWO genutzt“, erklärt Andrea Bühler, Leiterin des Frauenhauses.

Die nachfrage ist hoch. Einige Frauen bleiben ein bis zwei Nächte, meist nur über das Wochenende, „dann können Sie bei Freunden oder Verwandten unterkommen. Einige Frauen gehen auch zurück zu ihren Männern, in der Hoffnung, dass sich nun alles ändere“, schildert Bühler. Dei Frauen die länger bleiben haben ein Zimmer und teilen sich die Küche und das Bad mit den anderen Frauen. Und genau für diese Frauen und Kinder werden Spenden benötigt. „Geburtstage oder auch ein Kinobesuch mit den Kindern in den Ferien möchten wir ermöglichen“, so Bühler weiter. Sie ist auch stolz auf das gute Netzwerk von Kindergärten, der Tafel und der DRK-Kleiderladen im Hohenlohekreis.

Als Christian Gaus, AWO-Kreisvorsitzende, von seinem Kollegen Peter Florian, Vorsitzender des AWO Ortsvereines Künzelsau, erfuhr, dass das Frauenhaus Spenden benötigt war für ihn klar, dass die AWO helfen würde. „Mir war gleich klar, dass wir das Frauenhaus unterschützen. Es ist wichtig, dass es dies gibt was man auch am Erfolg und dem Zulauf sieht“, erklärt Gaus.

Peter Florian erzählt, dass die AWO schon des längerem das Frauenhaus bei Einzelfällen hilft. Darüberhinaus liegt ihm viel daran, Menschen zu helfen die gerade finanziell einen Engpass haben. „AWO unterschützt auch Menschen denen gerade die Waschmaschine kaputt gegangen ist und sie einfach nicht das Geld haben sich eine neue zu kaufen. Viele Frauen und Alleinerziehende nagen am Hungertuch, schämen sich aber etwas zu sagen“, erzählt Florian. Dies würde Florian gerne ändern.




STRABAG Mitarbeiter unterstützen Frühförderung

„Die 1.770 Euro haben unsere Kollegen aus ihrer eigenen Tasche bei unserer Betriebsversammlung Ende November gesammelt“, erklärt Jürgen Boscher, Betriebsratsvorsitzender der Strabag Direktion Baden-Württemberg, der gemeinsam mit seinem Kollegen Jürgen König den Betrag in bar und plakativ als Riesenscheck an die Interdisziplinäre Frühförderstelle (IFF) Hohenlohe in Künzelsau übergibt.

Bei der Spendensammlung, bei der jedes Jahr eine andere Einrichtung begünstigt wird, hatte sich ein Strabag-Mitarbeiter für die Evangelische Stiftung Lichtenstern eingesetzt und damit die Kollegen überzeugt. Die Frühförderstelle in Künzelsau, Teil der Stiftung, stattet mit dem Geld nun den Raum für die Physiotherapie aus: mit Sprossenwand, Schaukel und anderem Bewegungsmaterial. „Die Sachen sind wichtig und leisten viel Gutes“, freut sich Viktoria Gedenk, Leiterin der Frühförderstelle.

Dass die Materialien bei der Frühförderstelle sehr gut aufgehoben sind, unterstreicht auch Pfarrerin Sybille Leiß, Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Stiftung Lichtenstern. „Wir sind seit einem Jahr mit unserem Angebot vor Ort und erfahren großen Zuspruch. Der Bedarf an fachübergreifender Unterstützung für kleine Kinder unter einem Dach, wie wir es mit unserem Expertenteam aus Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Heilpädagogen und Psychologen in Künzelsau anbieten, ist groß.“

„Und nach einem Jahr haben sich nicht nur die Kontakte zu den Kindergärten und Kinderärzten verfestigt, man kann nun auch erste Fortschritte der Kinder sehen. Das freut uns natürlich besonders“, resümiert Viktoria Gedenk.

Jürgen Boscher und Jürgen König, Betriebsräte Strabag GmbH Direktion Baden-Württemberg, Pfarrerin Sybille Leiß, Vorstandsvorsitzende Evangelische Stiftung Lichtenstern, Viktoria Gedenk und Julia Zaffran.
Foto: Interdisziplinäre Frühförderstelle (IFF) Hohenlohe

 

Quelle: Pressemitteilung der Interdisziplinären Frühförderstelle

 




250 Putztücher für eine 1.000-Euro-Spende

Am Mittwoch, den 05. September 2018, hat das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg eine 1.000 Euro-Spende von Nicole Dörr erhalten. Um diese Spende überreichen zu können, musste die 44-jährige 250 Sweethearts verkaufen.

250 Putztücher für einen 1.000 Euro Scheck

Nicole Dörr aus Dörrenzimmern ist seit sieben Jahren proWIN-Beraterin und verkauft Reinigungmittel. Sie hatte von Januar 2018 bis April 2018 Zeit, um 250 Sweethearts (Putztücher in Herzform) zu verkaufen – und war erfolgreich.

Nicole Dörr aus Dörrenzimmern verkaufte 250 Sweethearts und schaffte es so dem Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg eine 1.000 Euro Spende zukommen zu lassen.
Foto: GSCHWÄTZ

„Ich hatte Tränen in den Augen als ich auf der Internetseite vom Albert-Schweitzer-Kinderdorf war“

Prowin stellte den Scheck und Nicole Dörr durfte entscheiden, an wen die 1.000 Euro gehen. Sie entschied sich für das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg. „Ich wollte, dass das Geld jemanden in der Region zugutekommt. Als ich auf der Internetseite vom Albert-Schweitzer-Kinderdorf war, hatte ich Tränen in den Augen. Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich an die Schicksale der einzelnen Kinder denke“, erzählt Dörr, die selbst einen achtjährigen Sohn hat.

Wofür setzt das Albert-Schweitzer-Kinderdorf die 1.000 Euro ein? „Das neue Schuljahr steht schon vor der Tür und nach dem ersten Schultag kommen die Kinderdorfkinder mit einer langen Liste nach Hause, was für das Schuljahr benötigt wird. Hefte, Stifte, Bücher, Zirkel, Taschenrechner, Zeichenblöcke und vieles mehr – da kommt bei einer Großfamilie schon eine stolze Summe zusammen. In diesem Jahr sind auch fünf Schulanfänger darunter, die mit Schulranzen, Turnbeutel und natürlich einer Schultüte ausgestattet werden. Etliche Kinderdorfkinder haben aufgrund ihrer Vorgeschichte mit Lernschwierigkeiten zu kämpfen. Um die Kinder zu unterstützen, erhalten sie zusätzliche Lernmaterialien und Nachhilfeunterricht“, erklärt Eva SeibelReferentin für Öffentlichkeitsarbeit des Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg.

Unterstützung wird immer benötigt

„Wir freuen uns immer über neue Vereinsmitglieder. Ein Kinderdorf aber kann nur gedeihen, wenn es von vielen Menschen getragen wird, die dem Verein ein starkes Fundament geben. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 12 Euro im Jahr und der Mitgliedsantrag kann auf der Homepage des Albert-Schweitzer-Kinderdorfes auch heruntergeladen werden. Das Konzept des Albert-Schweitzer-Kinderdorfes ist auf die Unterstützung von Spendengeldern angewiesen. Kinder, die aus hochbelastenden Lebensumständen kommen, brauchen langfristige, verlässliche Bindungen an feste Bezugspersonen, um sich gesund entwickeln und wieder Vertrauen in sich und ihre Umwelt fassen zu können. Dabei werden die Kinder unterstützt durch ein breites Angebot pädagogischer Fachkräfte“, so Seibel.

Die Scheckübergabe im Albert-Schweitzer-Kinderdorf Waldenburg.
Foto: Albert-Schweizer-Kinderdorf

 




Stelen-Aktion Künzelsau: Wer sind die Top-Spender?

Wer sind die TOP-Spender?

// viele Stelen des Alten Rathauses Künzelsau sind schon weg

Seit Mai 2017 sind bereits 62.990 Euro (Stand: 17. Januar 2018) an Spenden für das Alte Rathaus in Künzelsau eingegangen. Mit der Spendenaktion, die die Stadtverwaltung gestartet hat, soll ein erweitertes Nutzungskonzept des historischen Wahrzeichens von Künzelsau umgesetzt werden: Die Stadtbücherei soll wieder in das sanierte Alte Rathaus einziehen, dort größer und moderner werden. Außerdem sollen, so die Stadt Künzelsau, Begegnungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Wer die aktuelle Spendenliste* genau unter die Lupe nimmt, wird feststellen, dass die Liste zugleich eine Zusammenfassung von den bekanntesten Namen in und um Künzelsau herum ist: Hornung, Häussermann, Probst, Hagelloch, Würth, Berner, von Stetten, OHA, von Klitzing, Bäumlisberger, Ottenbacher, van Dorp…aber wer von Ihnen ist der TOP-Spender bei der Stelenaktion?

Platz 1: Wer hätte es gedacht? Der Name Würth taucht nicht nur auf einer Stele auf, sondern auf mehreren Stelen. Allein im letzten Quartal 2017 hat Würth 10.000 Euro gespendet, davon Reinhold Würth als Privatmann 5.000 Euro. Daneben hat auch Marion Friederich im Namen der Adolf Würth GmbH @ Co.KG 5.000 Euro gespendet. Auch das sich im Würth-Besitz befindende Hotel-Restaurant Anne-Sophie hat noch insgesamt 3.000 Euro für die Sanierung des Alten Rathauses locker gemacht.

Platz 2 belegt Berner. Allein Ursula Berner hat in den vergangenen drei Monaten 2.000 Euro als Privatfrau gespendet. Unabhängig von der Stelen-Aktion haben die Berners die Sanierung des Rathauses mit satten 100.000 Euro unterstützt.

Platz 3 belegt Wolfgang Freiher von Stetten mit 2.150 Euro

Platz 4 geht mit 2.000 Euro an Karl Schlund

Platz 5 belegt die Familie und das Geschäft Häussermann, die insgesamt 1.880 Euro auf mehrere Stelen verteilt die letzten Monate gespendet haben

Platz 6: Klaus Ottenbacher mit 1.500 Euro

Platz 7: Dr. Peter Faust mit 1.000 Euro

Bürgermeister Stefan Neumann hat knapp 600 Euro gespendet, Landrat Dr. Matthias Neth für das Landratsamt: 450 Euro sowie seine Frau Jutta separat als private Spenderin

Viele der Bieter stehen laut der Liste in einer Geschäftsbeziehung mit der Stadt Künzelsau (rund 80 Prozent).

Aber auch viele private Spender haben sich an der Spendenaktion beteiligt – auch einige Auswärtige aus Öhringen oder Stuttgart. Das spricht für den Bekanntheitsgrad der Spendenaktion.

// Die Stelen erzählen die Geschichte Künzelsaus

Wenn man sich auf der Stelen-Internetseite durch die einzelnen Jahre klickt, die bereits vergeben sind,  wird durch die Widmungen quasi die Geschichte der Stadt Künzelsau erzählt. So erfährt man etwa:

1850 // 30 Jahre Theatergruppe Nitzenhausen

2008 // Jutta und Matthias all summer long

2010 // Stefan Neumann wird Ihr Bürgermeister

2020 // Ottenbacher Büro+Technik 75 Jahre

GSCHWÄTZ hat sich übrigens an die Stele des Jahres 1916 geklammert mit der Widmung:

In 100 Jahren kommt GSCHWÄTZ – Das Magazin

Wer wissen will, wieviel wir gespendet haben, einfach die Internetseite besuchen:

https://www.altes-rathaus-kuenzelsau.de/

// Pate werden

Es gibt noch freie Stelen. Jeder Spender kann einen Text festlegen, der auf einer Stele festgehalten wird (maximal 40 Zeichen). Die sechseckige Stele aus Edelstahl wird vor dem Alten Rathaus stehen. Auf jeder Seite stehen 100 Jahreszahlen mit den jeweiligen Widmungen der Paten. Mindestgebot pro Stele: 20€.

 

*Spendeliste Teil I + II. Stadt Künzelsau. Stand: 19. Dezember 2017. ACHTUNG: Diese Liste umfasst nur die Monate Oktober bis Dezember 2017. Die Monate zuvor gingen jedoch auch schon Spenden ein.