1

Künzelsau: Genuss mit Tradition

Unter dem Motto „Genuss mit Tradition“ findet am Montag, den 28. Oktober 2019, der Simon-Judä-Krämermarkt in Künzelsau statt. Vor allem das Angebot am Unteren Markt orientiert sich an dem Slogan – dort, wo dienstags und freitags der Wochenmarkt stattfindet, präsentiert sich eine kleine Genießermeile. Auf der Bühne spielt die Band „Steel, Wine & Honey” das erste Mal in Künzelsau und lädt ab 16 Uhr zum geselligen Beisammensein ein. Kulinarisch gibt es eine Auswahl an Pizza, Burger, Currywurst bis hin zu Waffeln und Crêpes.

In dem einen oder anderen Laden präsentieren die Künzelsauer Einzelhändler spezielle Marktangebote. Von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr verwandelt sich die Hauptstraße in einen Bazar, zwischen dessen Marktständen sich die Besucher nach Haushaltsmitteln, Gewürzen und vielem mehr umschauen können. Um 20 Uhr klingt der Abend aus.

Die Hauptstraße ist wegen des Simon-Judä-Krämermarktes gesperrt, außerdem die Stuttgarter Straße ab der Alleekreuzung und die Komburgstraße. In der Stuttgarter Straße ist die Zufahrt zur Rathaus-Tiefgarage frei. Auch die Komburgstraße ist für Anlieger aus Richtung Morsbach befahrbar. In der Stettenstraße und in der Keltergasse besteht absolutes Halteverbot. Die Bushaltestelle „Bären“ wird in die Austraße verlegt.

Bis 20 Uhr können die Besucher durch die Budengassen bummeln. Foto: Olivier Schniepp

 

 




Öhringen sticht Künzelsau: „Der direkte Draht nach Stuttgart“

,25 Jahre ist es her, dass Öhringen durch den damaligen Ministerpräsident Erwin Teufel zur Großen Kreisstadt ernannt wurde‘ heißt es auf der Internetseite der Stadt Öhringen. So feierten die Öhringer im Rahmen eines Sommerfestivals am 31. Juli 2019 ihr 25-jähriges Jubiläum.

In den letzten 25 Jahren ging es voran. „Egal ob Westtangente, Limespark, Stadtbahn oder Landesgartenschau, schon diese Meilensteine zeigen beispielhaft, wie dynamisch sich Öhringen in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten entwickelt hat“, so Thilo Michler, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Öhringen.

Erweiterter Zuständigkeitsbereich für Öhringen

Nachdem Öhringen 1993 die Einwohnerschwelle von 20.000 Einwohnern überschritten hatte, beschloss der Gemeinderat am 18. Januar 1994 einen Antrag gegenüber der Landesregierung zu stellen, um zur Großen Kreisstadt ernannt zu werden, erklärt Leona Weber, die in Öhringen für das Stadtmanagement und die Wirtschaftsförderung zuständig ist. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Kreisstadt und einer Großen Kreisstadt, abgesehen von der Einwohnerzahl? Weber verdeutlicht: „Eine Kreisstadt ist einem Landkreis zugeordnet. Sie teilt sich kommunale Aufgaben mit dem Landratsamt des jeweiligen Landkreises.

Große Kreisstädte haben dann weitere Zuständigkeiten als so genannte untere Verwaltungsbehörde. Eine Große Kreisstadt wird zudem von einem
Oberbürgermeister geleitet, der nicht mehr der Rechtsaufsicht des Landkreises untersteht, sondern dem Regierungspräsidenten des übergeordneten
Regierungsbezirks, also Stuttgart, Rechenschaft ablegen muss. Eine Große Kreisstadt ist beispielsweise Denkmalschutzbehörde, sie führt ein Ausländeramt, eine Wohngeldstelle, ebenso ein Rechnungsprüfungsamt.“

Keine Konkurrenz zwischen Öhringen und Künzelsau

Im Alltag hieße das vor allem Bürgernähe. Zudem könne Öhringen als Große Kreisstadt den direkten „Draht“ nach Stuttgart ins Regierungspräsidium im Verwaltungsalltag nutzen, um Unterstützung oder Antworten bei Verwaltungsfragen von oberer Stelle zu erhalten. „Gerade für die Durchführung
der Landesgartenschau 2016 war der direkte Austausch mit den Referaten und Abteilungen im Regierungspräsidium Stuttgart enorm wichtig und sehr
fruchtbar, um das Großprojekt zeitlich und finanziell optimal durchführen zu können“, so Weber. Die gesamte Region und auch der Landkreis profitiere davon, wenn vor Ort eine Große Kreisstadt mit ihrem Oberbürgermeister ihr gewisses „Gewicht“ in verschiedenste Anträge und Vorhaben legen könne, schildert Weber.

Zwischen Öhringen und Künzelsau bestünde auch keine Konkurrenz, sondern vielmehr arbeiten die beiden Mittelzentren in vielen Bereichen eng
zusammen, um den Hohenlohekreis und die Region gemeinsam weiter voranzubringen. Dabei sei es, laut Weber, bei Anfragen in der Landeshauptstadt sicher kein Nachteil, wenn auch eine Große Kreisstadt und ein Oberbürgermeister gewisse Anfragen stellt und sich für die Region einsetzt.

 

Mit einem großen Fest im Hofgarten feierten die Öhringer ihre Große Kreisstadt. Foto: Stadtverwaltung Öhringen

 

 




Gemeinderat stimmt über Künzelsaus Zukunft ab

Die Stühle in den Zuhörer-Reihen im großen Sitzungssaal im Künzelsauer Rathaus waren voll besetzt, als Bürgermeister Stefan Neumann die Sitzung des Gemeinderates am Dienstag, den 08. Oktober 2019 eröffnete. Unter anderem was in Künzelsau in den nächsten zehn Jahren passieren soll.

Strategie 2030

Im Rahmen der Klausurtagung im Juli 2019 hat der Gemeinderat gemeinsam mit der Stadtverwaltung strategische Ziele für die nächsten Jahre definiert. Die Strategie 2030 beinhaltet Visionen für die Zukunft von Künzelsau und nennt konkrete Ziele für die Jahre 2020, 2024 sowie 2030.

Fünf Schwerpunktthemen stehen im Fokus der Strategie 2030:

  • Zukunft Gesundheit: In Künzelsau ist mit dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) und weiteren Angeboten eine gute gesundheitliche und medizinische Versorgung gewährleistet.
  • Zukunft Klima: Künzelsau ist klimaneutral.
  • Zukunft Infrastruktur: Künzelsau ist das starke Mittelzentrum.
  • Zukunft Wohnen: Künzelsau bietet Wohnraum für alle.
  • Zukunft Digitalisierung & Mobilität: Künzelsau hat ein flächendeckendes Glasfasernetz und ist gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.

Der Gemeinderat beschließt die Strategie 2030 mit vier Stimmenthaltungen.
Im Verlauf der Diskussion wird besprochen, Landrat Dr. Matthias Neth aufzufordern endlich ein leistungsfähiges Gesundheitszentrum zu realisieren, die Menschen der Raumschaft einzubeziehen sowie die Beschlüsse und Zusagen des Kreisrates umzusetzen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 




Stadt Künzelsau kauft XXL-Areal von Ziehl-Abegg

Der Kaufvertrag ist unterschrieben: In der vergangenen Woche haben die Vorstände von Ziehl-Abegg, Achim Curd Rägle und Norbert Schuster, gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Neumann den Erwerb des Anwesens in den Kocherwiesen durch die Stadt Künzelsau offiziell vollzogen. Das rund 13.300 Quadratmeter große Grundstück in der Würzburger Straße liegt in der Nachbarschaft des Elektrofachmarktes HEM und des Sigloch-Gebäudes. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor.

Wohnraum schaffen

„Die Fläche ist attraktiv und bietet für Künzelsau interessante Entwicklungsmöglichkeiten“, so Bürgermeister Neumann laut der Pressemitteilung. Vorstellbar sei eine Nutzung für Wohnen, Einzelhandel, Dienstleistung und Gewerbe. Deshalb sollen die bestehenden Hallen voraussichtlich 2020 abgebrochen werden. Vor dem Hintergrund dringend benötigten Wohnraums in der Kernstadt soll das Grundstück für den Geschosswohnungsbau zur Verfügung stehen. „Für Gemeinderat und Stadtverwaltung steht fest, dass die Schaffung von Wohnraum in der Stadt immens wichtig und als Stärkung von Künzelsau dringend erforderlich ist“, so Neumann weiter. „Die von Ziehl-Abegg erworbene Fläche ist eine der letzten, die für den Geschosswohnungsbau in Frage kommen und außerdem noch sehr gut an Stadt, Straße, Radwegnetz und Öffentlichen Personennahverkehr angebunden.“

Ziehl-Abegg froh über Verkauf

Die Stadt unterstreicht mit dem Erwerb auch die Verbundenheit mit dem in Künzelsau zum Weltmarktführer gewachsenen Unternehmen, wie Neumann meinte: „Durch die Veräußerung kann Ziehl-Abegg unternehmerische Ziele umsetzen. Gemeinderat und Stadtverwaltung sind gerne konstruktive Partner, wenn es um die Weiterentwicklung des Unternehmens geht.“

Auch Finanzvorstand Achim Curd Rägle ist froh über den Grundstücksverkauf: „Wir bekommen dadurch Freiraum für die weitere Unternehmensentwicklung.“

Auf dem Areal in der Würzburger Straße soll Wohnraum entstehen. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

 

Die große 13300 Quadratmeter große Fläche befindet sich direkt neben dem Elektronikfachmarkt Hem expert. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Achim Curd Rägle, Stefan Neumann und Norbert Schuster (v.L.) unterzeichneten den Kaufvertrag. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

 




Toter in Künzelsau – Todesursache noch unklar

Am Montagmorgen, den 14. Oktober 2019, fand man in der Keltergasse in Künzelsau einen jungen Syrer tot auf. Die Todesursache sei bisher noch unbekannt, so Sinah Moll, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Heilbronn auf GSCHWÄTZ-Nachfrage. Einer Passantin zufolge, die sich bei den umliegenden Beteiligten informierte, lag der junge Mann seit Sonntagabend in der Wohnung.  



Nächste Führungskraft verlässt das Hohenloher Krankenhaus

Alexander Hoß, seit Anfang des Jahres Kaufmännischer Direktor des Hohenloher Krankenhauses, wird die Einrichtung Ende Oktober 2019 verlassen. Er will sich neuen beruflichen Aufgaben stellen. Dies hat  GSCHWÄTZ aus einem Schreiben an die Krankenhaus-Mitarbeiter vom Montag, den 07. Oktober 2019 erfahren. Das Schreiben liegt der Redaktion vor. 

Als Nachfolgerin auf der Position des Kaufmännischen Direktors ist Melanie Junge vorgesehen, die bisher als Assistentin der Regionalleitung und Leiterin des Projektmanagements im Haus tätig ist. Sie war in den vergangenen Monaten bereits in viele Entwicklungen und Prozesse eingebunden, sodass ein kontinuierlicher Übergang in dieser Leitungsposition sichergestellt sein wird.

 




Künzelsauer Wert-Wies’n: „Absolut geile Veranstaltung“

Die Wert-Wies’n, die Künzelsauer Antwort auf das Oktoberfest – das ließen sich am vergangenen Wochenende ganze Hundertschaften von Hohenlohern nicht entgehen. Dirndl, Lederhosen, Maß Bier und Gegeles. Bürgermeister Stefan Neumann setzte routiniert beim traditionellen Anstich den Hahn ans Fass. Er war sichtlich begeistert von dem gelungenen Abend: „Die Stimmung ist gut und zwar von Anfang an.“ Neumann freute sich bereits auf den zweiten Abend der Wert-Wies’n, „auf der es nochmal richtig voll“ werden sollte. Zufrieden war auch Zeltbetreiber Roland Rachinger angesichts von über 250 verkauften Hähnchen und bis zu 1800 Liter Bier.

Musikalisch so richtig krachen ließen es die Störzelbacher mit Ohrwürmern wie Cordula Grün oder Evergreens wie Summer of ’69. Künzelsau stand Kopf beziehungsweise auf den Bierbänken. „Die Mädels sind schön, die Männer sind schön, es ist eine absolut geile Veranstaltung“, meinte Eddi aus Künzelsau, der bereits zum dritten Mal auf der Wert-Wies’n war. Mit einer Mädels-Gruppe war Renate aus Künzelsau da: „Supergut wie jedes Jahr mit einer tollen Band“, fand sie und stieß mit ihren Mädels mit einem Radler an: „Also fast Alkoholfrei, denn zum Feiern brauchen wir keinen Alkohol“. Angesichts der feierwütigen Meute kamen die Bedienungen ganz schön in Schwitzen. Hanna aus Spalt hatte bereits rund 150 Biere, aber auch Weinschorle und andere Getränke an die Tische gebracht. Ein ordentliches Trinkgeld war Lohn ihres Einsatzes: „Meine Gäste sind absolut lieb und spendabel.“ Unser betagter Gschwätz-Videoreporter Dr. Felix Kribus drängte sich, ausgerüstet mit Kopfhörer und Ohrenstöpsel, durch die Menschenmassen. Garantierter Schalldruckpegel vor der Bühne: so laut wie eine startende Boeing. Deshalb sind einige Passagen im Video aus Verständlichkeitsgründen untertitelt.

Die Störzelbacher heizten den Leuten mit Ohrwürmern wie Cordula Grün und Evergreens ein. Foto: Dr. Felix Kribus

 

Es wurde lautstark mitgesungen und auf als auch neben den Bänken getanzt. Foto: Dr. Felix Kribus

Ganze Hundertschaften von Hohenlohern tanzten bei den Wert-Wies’n in Künzelsau auf den Tischen. Foto: Dr. Felix Kribus

 




Neuwagenmarkt in Künzelsau

Jedes Jahr im Herbst findet der Neuwagenmarkt statt. Bereits zum 40. Mal präsentieren die Autohändler am Samstag, den 12. Oktober 2019, und Sonntag, den 13. Oktober 2019, auf der Hauptstraße und in der Komburgstraße die neuesten Modelle der Automarken Ford, Renault und Dacia, Opel, VW, Audi, Skoda, Seat, VW-Nutzfahrzeuge, BMW und Mini, Mitsubishi sowie Mercedes-Benz. Wer keinen Neuwagen sucht, wird hier trotzdem fündig: Es gibt Aktionsstände zu den Themen E-Mobilität, Verkehrssicherheit und Einparken nach Zeit sowie eine kleine Oldtimer-Show. Auf die Kinder warten eine Hüpfburg, ein Kinderkarussell sowie Kinderschminken und eine Tombola. Die Weltraumausstellung „Künzelsau an Houston: Start der Langzeitmission“ im Rathaus zeigt die Welt aus Sicht von Astro-Alex.

Die Präventionsaußenstelle Künzelsau informiert am Sonntag zu den Themenfeldern Telefonbetrug (Enkeltrick/ Falsche Polizeibeamte/ Gewinnversprechen), Einbruchschutz (Sicher wohnen – Einbruchschutz/ dazu gehört auch der technische Diebstahlschutz von PKW) und Sicherheit rund um das Fahrrad sowie über den neu gegründeten Präventionsverein „Sicher im Hohenlohekreis e. V.“. Mit dabei ist das Verkehrsmobil der Polizei Künzelsau.

Die Geschäfte in der Stadt haben am Sonntag von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Herbstmodenschau findet ebenfalls am Sonntag jeweils um 14 Uhr und um 16 Uhr vor dem Alten Rathaus statt. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Auch der Nahverkehr Hohenlohe (NVH) begeht sein 40-jähriges Bestehen. In der Bahnhofstraße 8, direkt am Busbahnhof, wird dieses Ereignis in der Geschäftsstelle des NVH mit verschiedenen Aktionen bei einem Tag der offenen Tür am Samstag von 13 bis 17 Uhr gefeiert. Im BUSeum gibt es einen Rückblick auf die 40-jährige Geschichte des NVHs.

Quelle: Pressemitteilung der Sparkasse Hohenlohekreis

 

 




Oktoberfestgaudi auf den Künzelsauer Wertwies’n

Es ist wieder Volksfestzeit und auch in Künzelsau gehen die Wert-Wies’n in ihre vierte Runde. Grandiose Partymusik und ausgelassene Volksfestimmung erwartet die Besucher am Freitag und Samstag, den 04. und 5. Oktober 2019, im Bierzelt auf den Wertwiesen. Los geht’s am Freitag mit dem Fassanstich um 19 Uhr durch Bürgermeister Stefan Neumann. Direkt danach wird das Festzelt zur Partymeile: Die Band „Die Störzelbacher“ sorgt ab 19.30 Uhr mit Rockklassikern von AC/DC bis Queen, Partysongs aus 40 Jahren Musikgeschichte und aktuellen Hits für ausgelassene Stimmung. Am Samstag, 5. Oktober beginnt der Abend um 19 Uhr mit der Oktoberfestband „The Mercuries“. Auf einer beeindruckenden Bühne präsentieren die sechs süddeutschen Vollblutmusiker die größten Mitsing-Hits von gestern und heute und lassen mit einer Mischung aus Mark Foster, Tina Turner, DJ Ötzi, ABBA, Queen, AC/DC und vielen anderen Künstlern das Stimmungsbarometer bis ans Limit steigen.

Einlass an beiden Tagen ist jeweils um 18 Uhr. Der Eintritt kostet 20 Euro pro Person inklusive ein Maß Bier. Tische für bis zu acht Personen und einzelne Plätze können für beide Abendveranstaltungen vorab reserviert werden. Reservierungen nimmt Marco Klappenecker von der Stadtverwaltung Künzelsau unter Telefon: 07940/129 120 oder per E-Mail: marco.klappenecker@kuenzelsau.de entgegen.

www.kuenzelsau.de/wertwiesn

 

 

 




Landrat Neth: „Ich darf doch der glücklichste Landrat sein – mit so einer Kreisstadt“

Auf enormes Interesse bei jungen Menschen stieß der Berufsinformationstag auf der Hohenloher Wirtschaftsmesse in Künzelsau. Bereits während der offiziellen Eröffnung am Freitag, 20. September, strömten zahlreiche Schüler an die Stände der Unternehmen in den sechs Messehallen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Künzelsau hervor. Viele nutzen die Chance, um Kontakt zu Ausbildungsbetrieben und Ausbildern aufzunehmen. Bei bestem Wetter war die Veranstaltung auch an den anderen Tagen gut besucht. 

Neumann: „Plattform für unsere starke Wirtschaftsregion“

„Die Hohenloher Wirtschaftsmesse hat seit ihrem Beginn 1999 stetig an Bekanntheit gewonnen und sich in der Region etabliert“, freute sich Bürgermeister Stefan Neumann bei der Eröffnung. Was vor 20 Jahren bei der ersten Wirtschaftsmesse galt, wirkte auch bei der siebten als Publikumsmagnet: „Der Mix der Aussteller zeigt jungen Menschen Entwicklungsmöglichkeiten und bietet gleichzeitig Unternehmen den direkten Kontakt mit zukünftigen Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Verbrauchern.“ Er dankte allen Besuchern, Ausstellern, Organisatoren und Mitwirkenden und freute sich bereits auf die nächste Hohenloher Wirtschaftsmesse in drei Jahren: „Künzelsau wird dann erneut zu einer Plattform für unsere starke Wirtschaftsregion.“

Innovative Kreisstadt macht Landrat glücklich

Frische Temperaturen am Eröffnungsmorgen ließen manchen Besucher nach warmen Getränken fragen. Landrat Dr. Matthias Neth dagegen bemerkte, dass Künzelsau am Messewochenende „eine wohlige Wärme ausstrahlt“. Nicht zuletzt, weil es gleich drei besonders erfreuliche Ereignisse in einer Woche gab: die Einweihung des Kindergartens in Kocherstetten, die Erweiterung der Reinhold-Würth-Hochschule und die Hohenloher Wirtschaftsmesse. Er beglückwünschte Künzelsau dazu. „Ich darf doch der glücklichste Landrat sein – mit so einer Kreisstadt.“ Die Messe zeige die Innovationskraft der Region. Diese sei auch wichtig für die Unternehmen, um in Zeiten der Klimadebatte erfolgreich zu sein.

Unkelbach kommt am liebsten nach Künzelsau

Professor Dr. Harald Unkelbach wird oft zur Eröffnung von Wirtschaftsmessen eingeladen, sagte er zum Eingang seiner Rede. „Nach Künzelsau komme ich aber am liebsten“, bekannte der Präsident der IHK Heilbronn-Franken, weil er hier wohne und ihm die Messe einfach gefalle. Kleine Handwerker seien ebenso dabei wie global Player. Das ist genau das, was eine Messe interessant und spannend macht.“ Er spannte den Bogen vom Ausbau der Digitalisierung, der Anstrengung, alle Bürger und Unternehmen mit 5G zu versorgen, über fehlende Auszubildende und Fachkräfte bis zur erforderlichen Stärkung der digitalen Kompetenz. Hier helfe der an der Hochschule gestartete Digital Hub Betrieben, ihren „digitalen Weg zu finden“. Zum Ende seines Festvortrags blickte er an einem Fridays-for-future-Demo-Tag auf den Klimaschutz. „Wir sollten die jungen Menschen ernst nehmen, denn es ist ihre Zukunft.“

Über 180 Aussteller beteiligten sich an der Wirtschaftsmesse. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Viele Schüler knüpften Kontakte zu Ausbildungsbetrieben. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau