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Schmutzige Wäsche

…über die man nicht sprechen darf, also psssst | Der neue Roman von Dr. Sandra Hartmann über toxische Strukturen in Familien und über den feurigen Weg aus der Hölle, denn: Der Teufel geht mit immer mit einem Heiligenschein aus dem Haus.

Eine idyllische Kleinstadt mit hübschen Fachwerkhäuschen im Süden Deutschlands

Eine idyllische Kleinstadt mit hübschen Fachwerkhäuschen in Süddeutschland. Hinter der Tür eines Hauses wohnt Nina. Mit ihrem Ehemann und ihren Kindern. Es ist alles perfekt in ihrer kleinen Familie. Fast alles.

Es ist Coronazeit. Und Nina ist bereits nach der ersten „Welle“ am Ende: Home schooling, Vollzeitjob, Kinder und Haushalt sind zu managen. Sie kann von Glück reden, dass sie Sebastian hat. Sebastian ist ein Traummann. Charismatisch, höflich, hilfsbereit. Freundlich zu jedem, der zu Besuch kommt. Manchmal, aber nur manchmal, ist er aber nicht ganz so nett.

„Ich habe diesen sehr aktuellen Gesellschaftsroman, wie man an den aktuellen Zahlen des BKA bezüglich dem starken Anstieg häuslicher Gewalt sieht, geschrieben, um zum einen den Mut bei Außenstehenden zu fördern, hinter die Kulissen zu schauen und zum anderen Betroffenen eine Stimme zu geben.“ Immer wieder spreche Dr. Sandra Hartmann in Interviews mit Betroffenen über ihre Erfahrungen mit häuslicher Gewalt, mit Sachverständigen, dem Weißen Ring, Gutachtern, Richtern und Anwälten und über hohe Hürden vor Gericht, über Täter-Opfer-Umkehr, Unkenntnis und ein noch immer stark ausgeprägtes narzisstisch-männliches Weltbild.

Dr. Sandra Hartmann.

So ist ein Gesellschaftsroman entstanden, der, nicht im Mittelalter spielt, sondern in Deutschland im 21. Jahrhundert. Es geht um eine Familie, um physische, aber auch um die viel subtilere Variante, um psychische Gewalt. Um emotionale Erpressung, finanzielle Abhängigkeit und Manipulation. Es ist keine Allerweltsgeschichte. Aber es ist eine Geschichte, die sich nach wie vor viel zu oft in Deutschland hinter den Kulissen abspielt. Basierend auf wahren Begebenheiten.

Nach „Bleib für eine kleine Ewigkeit mein“ und „Mamatschie – Trauerpferde mocht‘ ich nie“ ist das nun der dritte Roman von Dr. Sandra Hartmann.

Wir veröffentlichen an dieser Stelle einmal monatlich ein Kapitel des Romans. Am 01. August 2023 erscheint das erste Kapitel.

Auch bestellbar per Mail: gschwaetz@gschwaetz.de

 




Kein „Hartz-4-Problem“

Erschreckend: Um fast 10 Prozent kletterte die offizielle Zahl bezüglich häuslicher Gewalt im Jahr 2022 nach oben, wie das Bundeskriminalamt (BKA) in einer aktuellen Statistik verdeutlicht. Die Gründe sind vielfältig: Überforderung, Ängste, vermeintliche Handlungsfähigkeit, Kontrollverlust und finanzielle Sorgen werden genannt – eine Entschuldigung sind sie nicht.

Auch psychische Gewalt ist Gewalt

157.555. So viele Fälle häuslicher Gewalt wurden der Polizei im Jahr 2022 deutschlandweit gemeldet. Die Zahl nicht gemeldeter Fälle dürfte weitaus höher liegen. Denn, we Bundesinnenmisterin Nancy Fraeser richtig erkannt hat, zählen längst nicht mehr nur Schläge zu häuslicher Gewalt, sondern auch psychische Gewalt.

Es herrschen noch immer häufig männlich-narzistische Strukturen

Unter psychischer Gewalt fällt etwa Stalking, Mobbing, Abwertungen, Verleumdungen, Rufmord, Diskreditierungen und emotionale Erpressung. In einer Familie leidet darunter meist nicht nur der Partner, sondern auch die Kinder. Diverse Gerichtsverfahren, über die Redaktion GSCHWÄTZ in jüngster Vergangenheit berichtet hat, belegen, was Fraeser weiß: Die Opfer werden zu wenig geschützt. Im Gegenteil. Täter drehen vor Gericht nicht selten durch Verleumdung, falsche Behauptungen und Rufmord den Spieß um und machen sich zum Opfer. Was für ausstehende Expert:innen offensichtlich ist, ist bei Gerichtsverfahren nicht allen Sachverständigen geläufig. Somit unterliegt das eigentliche Opfer erneut – und zwar vor Gericht. Die staatliche Hand korrigiert oftmals nicht, sondern stärkt narzisstisch-dominierende Strukturen und belohnt derartige Verhaltensweisen. Hier bräuchte es wesentlich mehr Expertise in den Gerichten selbst, damit die Opfer zu ihrem Recht kommen, wenn sie sich oft nach einem jahrelangem Kampf aus einer Beziehung voller Gewalt lösen.

Noch immer herrscht in Deutschland häufig eine toxische Männlichkeit in Beziehungen sowie ein abgewertetes Frauenbild vor, in der häusliche Gewalt verübt wird. die zu Gewalt neigt.

Krisen, über Krisen, manche Menschen kanalisieren ihre Ängste in Form von Gewalt

Den dramatischen Anstieg an häuslicher Gewalt erklärt Expertin Janina Steinert im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland aber auch mit der krisenbehafteten Zeit, in der wir leben: Inflation, Corona-Pandemie und der Krieg in Europa machen vielen zu schaffen. Menschen betäuben ihre Ängste mit Alkohol, was auch nicht selten als Verstärker für häusliche Gewalt fungiere. Dadurch steige das Aggressionspotenzial. Dasselbe Phänomen habe man vor und 100 Jahren registriert. Die Folgen sind bekannt.

Eventuell komme hinzu, dass sich mehr Opfer unter anderem durch die #metoo-Debatte trauen, zur Polizei zu gehen.

Mit zunehmender Gleichberechtigung wächst der Hass auf Frauen: Die Autorin und Journalistin Susanne Kaiser beobachtet mit Sorge, wie männliche Gewalt gegen Frauen in der Öffentlichkeit, im Netz und auch in der Beziehung zunimmt. 

Frauen schweigen, weil sie nicht selten finanziell abhängig von ihrem Mann sind und die Kinder nicht in Armut aufwachsen lassen möchten

Hinzu kommt: Frauen schweigen oft, wenn sie Gewalt erfahren, weil sie finanziell abhängig von dem Mann sind und nicht möchten, dass ihre Kinder in Armut aufwachsen

Auch hier spielt die finanzielle Situation oft eine große Rolle: Wenn eine Frau finanziell von ihrem Partner abhängig ist, ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich geringer, dass sie eine gewalttätige Partnerschaft verlässt. Und wenn das Paar gemeinsame Kinder hat, ist ihre Situation noch komplizierter. Denn die meisten betroffenen Frauen wollen nicht, dass ihre Kinder Armut erfahren müssen, weil sie sich trennt. Viele Frauen haben Angst davor, finanziell ohne ihren Partner nicht klarzukommen – und folglich das Gefühl, dass alles noch schlimmer wird, wenn sie die Polizei rufen und den Partner verlassen. Diese Sorgen sind nicht unbegründet: Viele Partner haben auch  nach der Trennung noch viel Einfluss auf ihre ehemaligen Partnerinnen – zum Beispiel wegen gemeinsamer Kinder oder finanzieller Abhängigkeiten. Womöglich führt dann auch Eifersucht beim Ex-Partner dazu, dass er gewalttätig wird. Etwa, wenn die Ex-Partnerin einen neuen Partner hat.

Kein Hartz-4-Problem

Partnerschaftsgewalt ist ein Problem, das alle Teile der Gesellschaft betreffen kann. Im GSCHEÄTZ-Interview mit dem Weißen Ring Hohenlohe machten Mitarbeiter:innen darauf ganz bewusst aufmerksam.

Zurück zu den LÖW:INNEN.




Mit Nudelholz auf Freundin eingeschlagen?

Die Große Strafkammer am Landgericht in Heilbronn verhandelt am 05. Januar 2023, 09 Uhr, einen Fall wegen häuslicher Gewalt und Vergewaltigung. Angeklagt ist K. geborgen 1987. Die Kammer hat den Angeklagten, seinen Verteidiger, einen Dolmetscher für die slowakische Sprache, elf Zeug*innen und zwei Sachverständige geladen.

Dem Angeklagten liegt zur Last, seiner damaligen Freundin im Zeitraum von April bis Mai 2022 in seiner Wohnung in Lauffen am Neckar körperliche, auch sexualisierte Gewalt angetan zu haben. Hierbei sei es schließlich am 14. Mai 2022 zu einem Vorfall gekommen, bei dem der Angeklagte mit einem Nudelholz auf sie eingeschlagen und oralen sowie vaginalen Geschlechtsverkehr erzwungen habe. Bei der Tat sei er so roh vorgegangen, dass der Geschädigten ein Zahn abgebrochen sei und sich bei ihr weitere Zähne gelockert hätten. Weiterhin habe er der Geschädigten Frakturen im Nasenbereich, ein Bauchtrauma und diverse Hämatome zugefügt.

Seit dem 19. Mai 2022 befindet sich der Angeklagte in Untersuchungshaft.

Die Hauptverhandlung ist grundsätzlich öffentlich. In derartigen Verfahren kommt es erfahrungsgemäß allerdings häufiger vor, dass die Öffentlichkeit für erhebliche Teile der Hauptverhandlung ausgeschlossen wird.

Fortsetzungstermine:

Mittwoch, 18. Januar 2023, 09:00 Uhr

Mittwoch, 25. Januar 2023, 09:00 Uhr

Mittwoch, 8. Februar 2023, 09:00 Uhr

Mittwoch, 1. März 2023, 09:00 Uhr

 

 

 

 

 




„Es ist ja nicht so, dass er sie zum Beispiel „nur“ schlägt, sondern das ganze soziale Gefüge steht auf dem Spiel, wenn die Frau darüber nachdenkt, zu gehen.

Cornelia Taschner war früher Erste Kriminalhauptkommissarin. Die 68-Jährige hat seit 2017 die Außenstellenleitung des Weißen Rings im Hohenlohekreis ehrenamtlich übernommen. Seit diesem Jahr hat sie Unterstützung von fünf weiteren ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen, unter anderem von Monika Chef (63). Die ehemalige Bürgermeisterin möchte Opfer von Gewalt unterstützen. Dr. Sandra Hartmann hat mit den beiden Frauen über ihre Arbeit beim Weißen Ring gesprochen.

Cornelia Taschner arbeitete früher bei der Polizei. Foto: GSCHWÄTZ

Monika Chef arbeitet seit 2022 ehrenamtlich beim Weißen Ring Hohenlohekreis. Foto: GSCHWÄTZ

Suche nach einer neuen Wohnung oder einem Kindergartenplatz

GSCHWÄTZ: Frau Chef. Was hat sie bewogen, sich beim Weißen Ring ehrenamtlich zu engagieren?

Chef: Es gibt drei Gründe. Ich bin jetzt in Pension, ich habe viel Zeit. Und ich habe mir die Frage gestellt: Wo könnte ich meine Zeit nützlich einbringen? In der Presse wurde bekannt gemacht, dass der Weiße Ring im Hohenlohekreis noch ehrenamtliche Mitarbeiter:innen sucht. Ich kenne den Weißen Ring seit meiner Jugendzeit, allein schon durch Sendungen wie Aktenzeichen XY. Der Verein ist sehr wichtig in unserer Gesellschaft, weil er Opfer von Gewalt sehr intensiv unterstützt, sei es durch finanzielle Hilfen, durch psychologische Unterstützung oder durch Begleitung zu verschiedenen Stellen, etwa wenn jemand eine Strafanzeige bei der Polizei erstattet. Auch bei Dingen des Alltags helfen wir so gut wir können, wenn etwa eine Betroffene eine neue Wohnung sucht oder eine Alleinerziehende einen neuen Kindergartenplatz.

Wenn die Frau das tut und sich so entwickelt, wie er es gerne hätte, dann ist er „zufrieden“

Taschner: Unsere finanziellen Mittel sind beschränkt, aber wir sind die opferunterstützende Seite. Wir verstehen uns als Lotsen in einem Verfahren. Jedes Opfer einer Straftat, wenn jemand zum Beispiel überfallen wurde, darf sich an uns wenden. Täter wollen Opfer nicht selten verunsichern und klein halten, damit sie sich gar nicht trauen, eine Anzeige zu erstatten. Aus Sicht des Täters ist alles „gut“, wenn die Frau das tut und sich so entwickelt, wie er es gerne hätte, dann ist er „zufrieden“. Wenn nicht, hat die Frau ihm quasi Anlass gegeben, dass er sie schlagen „muss“.

GSCHWÄTZ: Sprechen die Frauen eigentlich von sich als Opfer oder als Überlebende?

Taschner: Wir sprechen eher von Betroffenen, wie die Frauen sich selbst sehen, ist unterschiedlich.

GSCHWÄTZ: Haben die Betroffenen Schuldgefühle, wenn sie etwas unternehmen, um da rauszukommen?

Taschner: Das ist ganz verschieden.

Ein ständiges Auf und Ab

Chef: Es gibt welche, die versuchen, aus dieser Rolle wieder rauszukommen. Es ist aber oftmals ein ständiges Auf und Ab, insbesondere, wenn man psychisch zermürbt wird.

Taschner: Es ist ja nicht so, dass er sie zum Beispiel „nur“ schlägt, sondern das ganze soziale Gefüge steht auf dem Spiel, wenn die Frau darüber nachdenkt, zu gehen. Da kommen finanzielle Sorgen hinzu, eine neue Wohnung muss gefunden werden. Der Familien- und Freundeskreis bricht eventuell zum Teil weg.

GSCHWÄTZ: Wie viele Fälle betreuen Sie im Durchschnitt pro Jahr im Hohenlohekreis?

Taschner: Das kann man nicht pauschal sagen. Mit manchen rede ich 45 Minuten am Telefon und dann höre ich nie weder etwas von ihnen. Bei anderen dauert die Begleitung länger, bis hin zum Gerichtsprozess. Wir haben zwischen 30 und 40 Fälle pro Jahr, in den meisten Fällen dreht es sich um häusliche Gewalt. Auch Männer sind darunter – mehr als man denkt. Diese Klientel hat oft eine noch größere Scham, sich damit an jemand Außenstehenden zu wenden.

Einbrüche

Chef: Nach einem Einbruch betrifft es das Ehepaar an sich, gerade wenn es ältere Leute sind. Ein Einbruch in eine Wohnung ist für die allermeisten ein ganz gravierender Einschnitt, da es in einem sehr privaten Raum geschehen ist.

GSCHWÄTZ: Gab es Veränderungen bezüglich der Fälle in der Coronazeit?

Taschner: In der Coronazeit kann ich nicht bestätigen, dass die Zahlen bei uns gestiegen wären. Die Fälle, bei denen es sich um Einbrüche handelt, sind zurückgegangen, weil viele ja bekanntlich zu Hause waren.

GSCHWÄTZ: Der erste Schritt aus der Gewaltspirale ist vermutlich ein Anruf, ein Hilferuf, nach außen zu senden. Wäre der nächste dann der Auszug etwa ins Frauenhaus?

Die allerwenigsten wollen ins Frauenhaus

Taschner: Die allerwenigsten wollen ins Frauenhaus, aber für viele gibt es auf die Schnelle keine andere Zufluchtsstätte. Andere versuchen, selbst eine neue Bleibe zu finden. Wir geben Tipps, aber es ist sehr schwierig. Der Wohnungsmarkt ist sehr angespannt, auch im Hohenlohekreis. Als Alleinerziehende hat man bei einem Vermieter schon von vorneherein eventuell schlechtere Karten, etwa im Vergleich zu einem Vollverdiener-Ehepaar.

„Man fühlt sich sehr gut aufgehoben“

GSCHWÄTZ: Frau Chef, wie wurden Sie auf Ihre ehrenamtliche Tätigkeit vorbereitet?

Chef: Bei Frau Taschner kommen die Fälle an, sie verteilt die Fälle auf die Ehrenamtlichen. Mit den anderen Ehrenamtlichen habe ich ein Grundseminar absolviert. Man lernt die ganze Vorgangsbearbeitung und auch rechtliche Grundkenntnisse. Es gibt dann auch Aufbauseminare. Man fühlt sich sehr aufgehoben und bekommt ein tolles Netzwerk, das sich über ganz Baden-Württemberg erstreckt mit Frauen und Männern aus den unterschiedlichsten Berufssparten. Im Grundseminar waren auch Studentinnen, die Jura studieren, dabei.

Taschner: Auch viele Polizeibeamt: innen sind aktiv. Ich habe auch während meines Jobs erkannt, was dieser Verein alles für Opfer tut und wie notwendig das ist.

GSCHWÄTZ: Frau Taschner, gibt es einen Fall in den vergangenen fünf Jahren, der Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist?

Taschner: In Bretzfeld lebte ein Ehepaar getrennt voneinander. Die Frau war allein mit den Kindern in der Wohnung, als der Mann widerrechtlich in die Wohnung eingedrungen ist und die Frau und seine Tochter mit einem Messer niedergestochen hat. In diesem Fall ist der Mann verurteilt worden. Derzeit läuft ein 2. Prozess gegen ihn, da er die Tochter über mehrere Jahre auch sexuell missbraucht haben soll.

„Man muss dieses Ehrenamt von seinem persönlichen Leben abgrenzen können“

GSCHWÄTZ: Wie geht man persönlich mit solchen Geschichten um?

Taschner: Man muss einerseits die Fähigkeit haben, empathisch zu sein, andererseits muss man dieses Ehrenamt von seinem persönlichen Leben abgrenzen können. Das habe ich durch meinen früheren Beruf gelernt. Du musst einen Cut machen, wenn du nach Hause kommst. Ich habe die Frau betreut, nachdem das passiert ist. Auch dieser Fall kam über die Polizei, wie viele andere Fälle auch. Die Frau und die ganze Familie waren schwer traumatisiert.

GSCHWÄTZ: Hat die Frau dann eine Psychotherapie erhalten?

Taschner: Das ganz große Dilemma in Deutschland ist, dass wir viel zu wenig Psychotherapeuten haben. In diesem Fall scheiterte es aber auch noch an sprachlichen Hürden. Bei der Tochter habe ich es geschafft, dass sie einen Psychotherapeuten bekommen hat. Aber man stößt schon sehr oft an seine Grenzen. Daher ist für unsere Arbeit ein gutes Netzwerk ganz wichtig.

Zu wenig Psychotherapeuten in Deutschland

Chef: Wir machen Besuche bei verschiedenen Stellen, unter anderem bei der Polizei, um uns bekannt zu machen. In meinem vorigen Beruf, in dem ich 24 Jahre lang tätig war, habe ich schon vieles erlebt, unter anderem verweste Tote in einer Wohnung. Daher überrascht mich so schnell nichts mehr. Da muss man lernen, sich früh abgrenzen. Auch während meiner Arbeit beim Jugendamt habe ich vieles mitbekommen. Wichtig ist dabei für mich auch immer die Frage: Wie kann man diese Frauen stärker unterstützen, um ihnen diese innere Sicherheit zu geben, diese Selbstachtung, die so wichtig ist? Die Frauen haben oftmals einfach Angst, diese angebliche Sicherheit in den eingefahrenen Strukturen aufzugeben. Und manche Frauen gehen dann wieder zurück, leider.

Taschner: In der Mehrheit der Fälle brauchen die Frauen mehrere Anläufe, um aus einer solchen Beziehung rauszukommen.

Chef: Oft sind es auch Familienangehörige, die diese Struktur weiter stützen, vor allem, wenn es die Familie des Täters ist

Taschner: Man sieht von außen oft nicht, was im Kern einer Familie passiert.

GSCHWÄTZ: In welchem Alter sind denn die Betroffenen, die sich an Sie wenden?

Chef: Das ist ganz unterschiedlich. Die letzte Frau, die ich hatte, war über 60 Jahre.

„In der Mehrheit der Fälle brauchen die Frauen mehrere Anläufe, um aus solche Beziehungen herauszukommen“

Taschner: Man weiß, dass es auch viele Ältere sind, aber je älter, desto schwieriger wird es auch, sich aus diesen Strukturen zu lösen. Aktuell betreuen wir aber eine junge Frau, 23 Jahre, die in einer Partnerschaft lebte. Sie hat ein gemeinsames Kind mit ihrem Partner.

GSCHWÄTZ: Gibt es einen Stadt-Land-Unterschied, was Häusliche Gewalt und den Umgang damit betrifft?

Taschner: Ich denke, ein Stück weit liegt es schon an unserer ländlichen Struktur, dass die sozialen Bindungen anders sind, dass man sich eher selber hilft, bevor man sich an uns wendet.

GSCHWÄTZ: Manche Frauen haben keine blauen Flecke, werden aber psychisch ständig von ihrem Partner angegangen. Ist das auch Häusliche Gewalt?

„Psychische Gewalt ist manchmal schlimmer als physische Gewalt“

Chef: Psychische Gewalt ist manchmal schlimmer als physische Gewalt.

Taschner: Diese psychische Gewalt sieht man auch in Stalking-Fällen. Ich erinnere mich an einen Fall, da war der Täter war ein Arbeitskollege. Stalking beginnt, wenn sich der/die Betroffene unter Druck gesetzt fühlt. Wenn man ständig Nachrichten aufs Handy bekommt, wenn einem jemand irgendwo auflauert, Ängste aufkommen. Wenn sie sagt, hör auf und es hört nicht auf. Dann ist eine Grenze überschritten.

GSCHWÄTZ: Wo beginnt Häusliche Gewalt?

Chef: Das definiert wohl jeder anders. Frauen, die in ihrer Familie schon Gewalt erlebt haben als Kind, für die ist die Grenze, wo häusliche Gewalt beginnt, höher, als bei jemandem, der behütet aufgewachsen ist.

Taschner: Gewalt ist es aber auch, wenn mich jemand ständig beleidigt und runtermacht, z. B. in Form von: ,Du bist nichts wert. Du kannst das nicht.‘ Das ist aber schwieriger zu beweisen.

Häusliche Gewalt ist das ein großes Thema beim Weißen Ring. Daneben gib es aber auch andere Delikte, bei dem der Verein Unterstützung für Betroffene bietet, etwa bei Einbrüchen, Diebstahl, Körperverletzung, Betrug, Stalking und Sexualdelikten (sexuelle Belästigung, Missbrauch, Vergewaltigung).

T: Missbrauchshandlungen bei kleineren Kindern etwa. Die Kinder haben eigentlich ein relativ feines Gespür dafür, ob eine Handlung in Ordnung ist oder nicht. Aber nicht selten mögen sie auch den Täter trotz alledem. Für Kinder ist es schwer vorstellbar, dass dann möglicherweise eine Haftstrafe für den Täter droht.

Anwaltliche Erstberatung wichtig

GSCHWÄTZ: Zumal sexueller Missbrauch schwer zu beweisen ist.

Taschner: Manchmal ist es so, dass das Kind etwas erzählt oder die Mutter hat das mitbekommen und eine Anzeige erstattet. Dann wird das Kind bei der Polizei befragt und es kann sein, dass ein so genanntes Glaubhaftigkeitsgutachen gefertigt wird.

GSCHWÄTZ: Was raten Sie Betroffenen im ersten Schritt?

Taschner: Häufig eine anwaltliche Erstberatung. Wir vom Weißen Ring stellen hierfür sogenannte Anwaltsschecks aus. Das heißt, der WEISSE RING übernimmt hierfür die Kosten, falls die/der Betroffene keine Rechtschutzversicherung hat, die das abdeckt. Seit 2022 gibt es bei uns auf der Internetseite eine Liste mit Anwälten, die spezielle Bereiche abdecken.

GSCHWÄTZ: Woran erkennt man denn einen guten Anwalt?

T: Ich habe den Fall erlebt, dass eine Gerichtsverhandlung anstand. In der Regel sollte der Anwalt mit der Betroffenen nochmal alles besprechen. In dem Fall ist das aber nicht passiert. Wir sollten uns den Aktenordner selbst durchlesen, was meiner Meinung nach so gar nicht geht. Bei Familiengerichtsverfahren ist so eine Prozessbegleitung nicht immer einfach. Zweimal hat ein Gericht einen Antrag von mir diesbezüglich schon abgelehnt mit dem Verweis darauf, dass es sich um ein nicht-öffentliches Verfahren handelt.

Zweimal hat ein Familiengericht einen Antrag auf Prozessbegleitung abgelehnt

GSCHWÄTZ: Wann ist denn ein Fall für Sie abgeschlossen?

Taschner: Auch das kann man nicht pauschal beantworten. In der Regel ist ein Fall dann abgeschlossen, wenn es keine weiteren Hilfe- und/oder Unterstützungsmöglichkeiten für den/die Betroffene mehr gibt. Das kann nach 3 Gesprächen, aber auch erst nach 2 Jahren der Fall sein.

Abschließend möchte ich aber noch eine schöne Begebenheit schildern. Vor kurzem hat mich eine Frau angerufen, deren Fall schon längst abgeschlossen ist, und sie wollte sich einfach mal wieder melden und fragen, wie es mir geht. Ich sehe das als Bestätigung für eine gute Unterstützung der Frau durch den WEISSEN RING.

Der Weiße Ring

Der Weiße Ring ist ein Verein, der Opfern von Kriminalität und Gewalt hilft. Der Verein ist auf Spenden angewiesen. Wer spenden möchte, kann den Verein direkt auf der Internetseite unterstützen.

Den Weißen Ring Hohenlohekreis erreichen Sie unter: 07942/5210001
Mobil: 0151/54503917

 

Text: Dr. Sandra Hartmann

 




„Ihre verbrannte Leiche ficken, um sicherzustellen, dass sie tot ist“

„In einer Reihe von Texten sagte Depp, dass er Heard „verbrennen“ wolle und dass er „ihre verbrannte Leiche ficken“ würde, um „sicherzustellen, dass sie tot ist“. Oder: „Hoffentlich verwest die Leiche dieser Fotze im verdammten Kofferraum von einem Honda Civic.“
Hingegen wurden die Bilder von Heards Verletzungen als „Photoshop“ bezeichnet und ihre Aussagen mit Kotz-Emojis versehen. Die bissigen Kommentare haben schon eine verstummende Wirkung. Einige User haben bereits zu viel Angst, sich gegen Depp auszusprechen, weil sie nicht wollen, dass „seine Horde“ sie angreift.“ So schreibt es das Nachrichtenmagazin Stern in einem Online-Artikel am 04. Juni 2022 und ist damit eines der wenigern Medien, die nicht Amber Haerd als vermeintliche Verleumdungstäterin sehen, die lediglich Johnny Depps Ruf ruinieren wollte und nun zu Recht fast 10 Millionen Euro wegen Rufschädigung an ihn bezahlen soll.
Depp verklagt Haerd wegen angeblicher Rufschädigung
Was ist geschehen? Johnny Depp hat nun ein Gerichtsverfahren gegen seine Exfrau Amber Haerd gewonnen. Nachdem Amber Haerd über häusliche Gewalt im Rahmen eines Interview gesprochen hat, hat Johnny Depp Klage eingereicht, weil er seinen Ruf bedroht gesehen hat. Zwar hat Haerd seinen Namen in dem Interview nicht erwähnt, aber anhand der zeitlichen Aussagen könne anscheinend nur er damit gewesen sein.
Es steht Aussage gegen Aussage – Jury glaubt Johnny Depp mehr, das heißt aber nicht, dass Amber Haerd gelogen hat
Dies habe angeblich seine Karriere gekostet. Er verklagte Heard daraufhin auf 50 Millionen Euro, was an sich schon lächerlich ist, weil sie nicht mal seinen Namen genannt hat in dem besagten Interview. An dieser Stelle hätte die Klage bereits abgewiesen werden soll. Aber das Gegenteil trat ein: Die Jury stimmte am Ende mehrheitlich dafür, dass Johnny Depp das Opfer ist und Geld von Amber Haerd bekommt. Das Thema Rufschädigung wurde höher gewichtet als die Frage: Wo beginnt häusliche Gewalt?
Die große Frage: Wo beginnt häusliche Gewalt?
Amber Heard sah sich während ihres Verleumdungsprozesses gegen Ex-Mann Johnny Depp einer Flut von Hasskommentaren im Netz ausgesetzt. Doch dieser Umgang könnte neben Heard auch einer ganzen jungen Generation schaden: Nicht nur die Schauspielerin wurde im Stich gelassen, schreibt nun der Stern:

„Amber Heard wurde im Prozess gegen Johnny Depp für schuldig befunden. Die Jury verurteilte sie, 8,35 Millionen Dollar an ihren Ex-Mann zu zahlen. Doch während der Verleumdungsfall zwischen den beiden Schauspielern vor einem Gericht in Virginia verhandelt wurde, fand im Internet ein weiterer Prozess statt, bei dem das Urteil stark in Richtung Depp als „wahres Opfer“ tendierte. Wochenlang überschwemmten Memes und Reels, die Heard als „Lügnerin“, „Psychopathin“ und „Manipulatorin“ bezeichnen, die sozialen Medien. Sie machten sich über ihre Haare, ihr Outfit und ihre Mimik lustig und wünschten ihr manchmal sogar den Tod.

In den Kommentaren zu den Livestreams des Prozesses wurden Depps gewalttätige Texte heruntergespielt („lol Johnny“) und seine Anschuldigungen gewürdigt.

„Ich denke nicht, dass wir nur Amber Heard im Stich gelassen haben. Ich denke, wir haben alle Frauen im Stich gelassen, die geschlechtsspezifische Gewalt erfahren haben“, sagte Mandi Gray, Expertin für Geschlechtergerechtigkeit und Forscherin an der Universität von Calgary, gegenüber „Vice News„. Diese Aussage kann auch Farrah Khan gegenüber „Vice News“ bestätigen, sie ist Anwältin für Geschlechtergerechtigkeit: „Man braucht ein ganzes Dorf. Es geht nicht nur um die Person, die Schaden anrichtet, sondern auch um die Menschen in ihrem Umfeld, die dies ermöglichen, unterstützen und fördern.“

Missbrauchstäter klagen oft gegen ihre Opfer, um sie öffentlich zu demütigen

Beide haben auch darauf hingewiesen, dass Verleumdungsklagen sehr oft von Missbrauchstätern benutzt werden, um Überlebende weiter zu kontrollieren und zu zwingen. Gray, die das Phänomen untersucht hat, sagte, solche Gerichtsverfahren seien eine „Möglichkeit, Menschen, vor allem Frauen, öffentlich zu demütigen und Kontrolle zu gewinnen“. Das liegt zum Teil daran, dass man bei einer Klage einen großen Teil seines Lebens preisgeben muss: Textnachrichten zwischen Freunden und Familien, E-Mails und mehr, die dann vor Gericht untersucht werden. „Es ist ein sehr invasiver Prozess“, sagte Gray und fügte hinzu, dass die Täter durch die Einleitung von Verleumdungsklagen auch versuchen können, „das Blatt zu wenden“. „Dieser Fall ist nicht die Ausnahme. Er ist die Regel.“

Täter versuchen, das Blatt zu wenden und sich selbst als Opfer zu inszenieren

„Es ist ein Thema, das wir ernst nehmen sollten, denn dies ist eine der größten öffentlichen Fehlinformationskampagnen, die wir je über häusliche Gewalt gesehen haben“, sagte Khan. „Dieser Fall prägt das Bild, das junge Menschen von häuslicher Gewalt haben.“

Johnny Depp: Das sind die skurrilsten Momente des Gerichtsverfahrens




22-Jährige will ausziehen, 24-Jähriger Freund fügt ihr daraufhin mehrere Messerstiche zu

Am Samstagmorgen, den 19. September 2020, gegen 09 Uhr kam es in Pfedelbach zu einem Streit zwischen einem Mann und seiner bisherigen Lebensgefährtin, der in der Folge eskalierte. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilten, hatte sich die 22-jährige Frau wegen anhaltender Streitigkeiten und häuslicher Gewalt, die teilweise bereits ein polizeiliches Eingreifen erforderlich machten, von ihrem Lebenspartner getrennt. Nunmehr beschloss sie aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen und brachte zur Bewältigung dieses Vorhabens ihre Eltern und weitere Umzugshelfer mit.

Der 24-jährige Ex-Partner wollte während der Umzugstätigkeit eine Aussprache mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin, dies konnte von den anwesenden Eltern und Helfern zunächst jedoch unterbunden werden. Dessen ungeachtet ergab sich im weiteren Verlauf eine Situation, bei der der 24-jährige mit der Geschädigten kurz in der Küche alleine war. Diese Gelegenheit nutzte der Beschuldigte, um unvermittelt mit einem längeren Küchenmesser auf die Geschädigte einzustechen. Durch mehrere hinzueilende Helfer und Familienangehörige konnte der Täter schließlich überwältigt und auch entwaffnet werden, er wurde bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die 22-jährige erlitt mehrere Stich- und Schnittwunden. Sie wurde umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und musste dort notoperiert werden.

Ihr Zustand kann im Moment als stabil bezeichnet werden. Täter sitzt in U-Haft Gegen den Messerstecher ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft in Heilbronn wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Der Täter wurde nach Vorführung und Erlass eines Haftbefehles beim Amtsgericht Schwäbisch Hall in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.




„Weniger Gelegenheit, sich Hilfe zu holen“

Nicht raus können, niemanden treffen dürfen außerhalb der eigenen Familie und immer nur in den eigenen vier Wänden sein – was für viele eine Zumutung und Einschränkung ihres Alltags ist, kann für manche Frauen zur lebensbedrohlichen Situation werden. Nämlich dann, wenn der Partner zur Gewalttätigkeit neigt und die Frau ihm nicht ausweichen kann. Andrea Bühler vom Frauen- und Schutzhaus im Hohenlohekreis konnte bisher seit den Coronabeschränkungen noch keine „gravierenden Veränderungen“ hinsichtlich Anfragen von Frauen beim Frauenhaus feststellen. „Momentan gibt es etwas häufigere Anfragen, aber ob das ein Trend ist, weiß ich noch nicht“, sagt sie. Aber sie hält den Gedanken durchaus für realistisch.

„Häusliche Gewalt ist oft mit starker Kontrolle verbunden.“

Allerdings: Das heißt nicht unbedingt, dass es weniger Gewalt geben würde. „Häusliche Gewalt ist oft mit starker Kontrolle verbunden“, berichtet Andrea Bühler aus ihren Erfahrungen. In Zeiten von Corona seien schließlich auch Männer und Kinder zuhause, die Frauen seltener allein. So hätten sie auch weniger Gelegenheit, sich Hilfe zu holen. Deshalb rechnet die Frauenhaus-Leiterin auch damit, dass die Anfragen nach der Corona-Krise ansteigen werden.

Notfallnummer

Sind Sie Opfer von häuslicher Gewalt? Das Frauenhaus des Hohenlohekreises erreichen Sie unter Telefon 07940/58 95 4. Wenn Sie sich in einer akuten Notlage befinden, rufen Sie die Polizei unter Telefon 110. Seit 2002 gibt es das „Gewaltschutzgesetz“, danach kann dem Täter ein so genannter „Platzverweis“ erteilt werden. Der Täter darf unter anderem die Wohnung des Opfers nicht mehr betreten – auch wenn ein gemeinsamer Haushalt vorliegt. Weitere Informationen zum Gewaltschutzgesetz lesen Sie auf der Seite des Bundesjustizministeriums: https://www.gesetze-im-internet.de/gewschg/BJNR351310001.html

Kontakt: Frauen- und Kinderschutzhaus im Hohenlohekreis in Trägerschaft des Albert-Schweitzer-Kinderdorf e.V., Postfach 1157, 74641 Künzelsau, Telefon: 0 79 40 / 58 95 4, Telefax: 0 79 40 / 54 68 90
E-Mail: frauenhaus@albert-schweitzer-kinderdorf.de

http://www.frauenhaus-hohenlohe.de/

Text: Sonja Bossert

 




Niedernhall/Ingelfingen: Häusliche Gewalt – Alkohol im Spiel

In Niedernhall kam es am frühen Samstagmorgen, den 14. September 2019, zu häuslicher Gewalt. Eine Streife des Polizeireviers Künzelsau fuhr gegen 1.20 Uhr zum Ereignisort. Der angezeigte Aggressor war beim Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort, konnte aber gegen 2.30 Uhr auf einem Pedelec fahrend in Ingelfingen angetroffen werden. Mit zirca 1,7 Promille war er nicht mehr fahrtüchtig,weshalb er zu einer Blutprobe mitgenommen wurde. Die anwesenden Polizeibeamten beleidigte der Mann hierbei mehrfach. Nun warten gleich mehrere Anzeigen auf ihn.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn