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Landratsamt erklärt, warum so viele Bäume gefällt werden mussten

Einige Leser haben gegenüber GSCHWÄTZ gefragt, warum so viele Bäume unterhalb von Nagelsberg gefällt werden mussten, weswegen auch die B19 zwischen Künzelsau und Belsenberg seit über einer Woche halbseitig gesperrt wurde (wir berichteten). Wir haben die Frage an das Landratsamt weitergegeben, gekoppelt mit der Frage, ob es keine alternative Lösung gegeben hätte, wie etwa eine Hangabsicherung mittels speziellen Netzen, damit größere Gesteinsbrocken, die sich hier in der Vergangenheit schon öfter gelöst hatten, abzufangen.

Das Landratsamt betont gegenüber GSCHWÄTZ, dass es „keine alternative Lösung zur dauerhaften Gewährleistung der Verkehrssicherheit gegeben“ hätte. Die übliche Vorgehensweise nach derartigen Steinschlägen sei es, „den Hang durch eine professionelle Hang- und Felsberäumung zu kontrollieren und zu sichern“. Oberste Priorität habe hier „die Gewährleistung der Verkehrssicherheit der täglich zirka 18.000 Verkehrsteilnehmer auf der B19“.

Weiter heißt es: „Der gesamte Hang war völlig mit Gestrüpp, Brombeersträuchern und Bäumen bedeckt. Die Felsbänke und potentiellen Gefahrenstellen waren nicht einsehbar. Ein umfangreicher Gehölzrückschnitt auf dem gesamten betroffenen Hang war zwangsläufig und nicht zu vermeiden. Andernfalls bestünde die konkrete Gefahr, dass lose Gesteinsbrocken und Gefahrenstellen im Fels von Gehölz verdeckt und unerkannt bleiben. Für die Fels- und Hangberäumung muss der gesamte Hang freigelegt und offen einsehbar sein, um weitere Sicherungsmaßnahmen einleiten zu können.“

Zweiter Schritt nach dieser „Hangberäumung“ sei nun die Einschätzung der Fels- und Gesteinsformationen durch ein Ingenieurbüro. Potentielle Gefahrenstellen sollen dadurch definiert werden, um eventuell weitere Sicherungsmaßnahmen wie ein Steinschlagschutzzaun oder eine flächige Vernetzung anzugehen. „Dazu muss aber alles einsehbar und offen zugänglich sein. Auch dafür ist der Gehölzrückschnitt zwingende Voraussetzung“, erklärt das Landratsamt.

Bei der Fällung der zirka 200 Bäume habe es sich größtenteils um Eschen gehandelt, die, so das Landratsamt, „teilweise auch schon vom Eschentriebsterben betroffen waren.“ Aber das Landratsamt macht auch allen Baumfreunden Hoffnung: „Ein Großteil der Bäume und Sträucher werden in kürzester Zeit wieder austreiben und nachwachsen.“

Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises




Halbseitige Sperrung B19 kommende Woche: Busse fahren etliche Haltestellen nicht an, zahlreiche Schüler betroffen

Die halbseitige Sperrung der B19 wegen der Baumfällarbeiten unterhalb von Nagelsberg von Künzelsau kommend Richtung Bad Mergentheim kommende Woche von Montag, den 20. Januar 2020 bis Freitag, den 25. Januar 2020, sorgt für Änderungen im Busverkehr. Diverse Haltestellen fährt der Nahverkehr Hohenlohekreis (NVH) aufgrund der halbseitigen Sperrung nächste Woche nicht an. Folgende Bushaltestellen werden nicht angefahren:

// Linie 2 (nur Fahrtrichtung Öhringen):

Künzelsau Bären, Ingelfingen Bahnhof, Ingelfinger Kelter, Niedernhall Salzstraße/Betonwerk, Niedernhall Pumpstation, Niedernhall, Kochermühle, Niedernhall Grundschule, Niedernhall Stadthalle, Niedernhall Gerberstraße, Niedernhall Neufelser Straße, Niedernhall Galgenberg.

Ab der Giebelheide gilt der reguläre Fahrplan. Als Ersatz wird laut dem NVH die Linie 5 ab Niedernhall bis Ingelfingen eingesetzt. In Fahrtrichtung Künzelsau gilt der reguläre Fahrplan.

// Linie 3 und 13 können von Künzelsau kommend die Haltestellen Künzelsau Kappensteige und Ingelfinger Kelter nicht bedienen. Ab Criesbach gilt der reguläre Linienverkehr. In Fahrtrichtung Künzelsau gilt ebenfalls der reguläre Fahrplan.

// Bei der Linie 5 werden laut dem NVH die Fahrten ab Künzelsau/Gaisbach Richtung Niedernhall bis Ingelfingen verlängert. Die Haltestelle Criesbacher Kelter entfällt. Dafür werden die Haltestellen Ingelfingen Mühlstraße (an der Kelter), Ingelfingen Schule und Criesbach Landesstraße bedient.

// Bei der Linie 6 in Fahrtrichtung Öhringen entfallen die Haltestellen Künzelsau Bären, Ingelfingen Kelter, Ingelfingen Bahnhof, Ingelfingen Schule, Criesbach Landesstraße und Niedernhall Salzstraße/Betonwerk. Ab Niedernhall Pumpstation gilt der reguläre Fahrplan. In Fahrtrichtung Künzelsau ebenso.

// Die Linie 8 kann nur in Fahrtrichtung Bieringen die Haltestelle Künzelsau Bären nicht bedienen. Ab Niedernhall Pumpstation gilt der reguläre Fahrplan. Ausnahmen bilden die Fahrten 8018 und 8029. Sie enden/beginnen in Ingelfingen an der Haltestelle Hochhaus. In Fahrtrichtung Künzelsau gilt der reguläre Fahrplan.

// Bei den Linien 14 und 15 entfällt die Haltestelle Ingelfingen Kelter. Als Ersatz wird für beide Linien die Haltestelle Ingelfingen Mühlstraße (an der Kelter) bzw. für die Linie 14 die Haltestelle Ingelfingen Zollhaus (abhängig von der Linienführung) bedient.

// Die Linie 19 in Fahrtrichtung Bad Mergentheim kann die Haltestellen Künzelsau Kappensteige und Belsenberg B19 nicht bedienen. Ab Stachenhausen Ort gilt der reguläre Fahrplan. In Fahrtrichtung Künzelsau ebenso.

// Bei der Linie 21 in Fahrtrichtung Mulfingen werden die Haltestellen Künzelsau Kappensteige und Belsenberg B19 nicht bedient. Ab Hermuthausen Milchhäusle gilt der reguläre Fahrplan. In Fahrtrichtung Künzelsau ebenso.

 

Aufgrund er längeren Fahrtstrecken ist mit Verspätungen zu rechnen. Die geänderten Fahrplane gibt es auf http://www.nvh.de

Telefon: 07940/91 44 0 (8 bis 17 Uhr) oder E-Mail an: info@nvh.de


 




B19/Kupferzell: Unfall mit zwei Lkw – 35 Feuerwehrler vor Ort

15.000 Euro Sachschaden entstand am Dienstag, den 14. Januar 2020, um 12.50 Uhr bei einem Unfall auf der B19. Ein 58-Jähriger war mit seinem Lkw von Kupferzell kommend in Fahrtrichtung Künzelsau unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und mit dem entgegenkommenden Laster eines 41-Jährigen kollidierte. Beide Fahrer kamen mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Zur Absicherung der Unfallstelle war die Feuerwehr mit 35 Mann vor Ort.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




B19/Dörzbach: Es krachte beim Abbiegen

Knapp 9.000 Euro Schaden sind das Ergebnis eines missglückten Abbiegevorgangs am Mittwochnachmittag, den 04. Dezember 2019 in Dörzbach. Ein Audi Fahrer kam gegen 16.30 Uhr aus Richtung Ailringen und wollte nach links auf die B19 abbiegen. Einen PKW, der auf der Bundesstraße unterwegs war, ließ der 35-Jährige noch in Richtung Ailringen abbiegen, den darauf folgenden Ford Focus eines 36-Jährigen, der weiter geradeaus fuhr, übersah der Mann dann aber wohl. Es kam im Bereich der Einmündung zur Kollision, bei der beide Fahrzeuge schwer beschädigt wurden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Kupferzell: Kollision mit Betonmischer – Wendemanöver auf B19 misslingt

Am Donnerstag, den 10. Oktober 2019, gegen 7:40 Uhr, kam es auf der Landesstraße zwischen Kupferzell und der Auffahrt zur Bundestraße 19 zu einem Unfall. Ein 18-jähriger Toyota Fahrer wendete auf der Fahrbahn, als er den vorausgehenden Stau auf der Bundesstraße erblickte. Hierbei übersah er, dass ein Betonmischer Richtung Kupferzell einbog. Auf der Fahrbahn des Betonmischers kam es zur Kollision. Ein Mitfahrer des 18-Jährigen wurde hierbei leicht an der Schulter verletzt und wurde ins Krankenhaus nach Öhringen verbracht. Es entstand ein Sachschaden von 8.500 Euro.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Heilbronn



 




Odyssee nach Künzelsau

Nach dem Pfingstwochenende fing die kurze Arbeitswoche für manch einen Pendler mit Streß an. Von Dienstag, den 11. Juni bis voraussichtlich Sonntag, den 23. Juni 2019, ist die B19 zwischen Künzelsau und Ingelfingen gesperrt. Also fährt man, wenn man nach Künzelsau möchte, die Umleitung über Hermuthausen, Ohrenbach, Amrichshause oder Hermuthausen, Steinbach und Garnberg. Auch LKW-Fahrer müssen diese Strecke nehme. Nun hat man abgesehen von dem Umweg nun auch noch LKWs die auf den schmalen Straßen versuchen unfallfrei aneinander vorbei zu fahren und schon fährt man kurzzeitig im Schneckentempo. Auch wir von der Redaktion rollen jeden morgen die Umleitung entlang. Morgens um kurz nach 7 Uhr haben wir einen Zeitverlust von zirka 20 Minuten.

Bei Steinbach staut sich der Verkehr, da die Straße für LKWs zu schmal ist. Foto: GSCHWÄTZ

Hat man es dann endlich bis nach Künzelsau geschafft, steht man von Amrichshausen kommend am Berg und genießt die Aussicht nach Künzelsau weil sich, dank der Ampel an der Kocherbrücke, der ganze Verkehr den Berg hinauf staut. Aber was will man tun? Zähne zusammenbeißen und sich in Geduld üben?

Wie kann man die Zeit im Stau sinnvoll nutzen? Wir haben in der Redaktion ein bisschen Brainstorming betrieben und sind zu folgenden Ergebnissen gekommen:

  • GSCHWÄTZ lesen
  • seinen Kaffee im Auto trinken
  • sein komplettes Frühstück ins Auto verlagern
  • den Chef fragen ob man Car-Office machen kann
  • die Aussicht genießen
  • Luftpolsterfolie verdrücken um seinen inneren Frieden zu finden

Der Verkehr staut sich aufgrund der Ampel an der Kocherbrücke. Foto: GSCHWÄTZ

Wenn man es bis zur Ampel geschafft hat, hat der Spuk ein Ende.
Foto: GSCHWÄTZ




Zeugen gesucht: Unfall auf der B19

Da der Hergang eines Unfalls am Donnerstag, den 06. September 2018, kurz nach 16 Uhr, nicht klar ist, erhoffen sich Beamte des Polizeireviers Künzelsau Hinweise von Zeugen.

Der Unfall ereignete sich auf der B19 bei Gaisbach an der Einmündung zur L 1051 zwischen einem Mercedes Sprinter und einem Mercedes Kombi. An den Fahrzeugen entstand dabei ein Sachschaden von zirka 7.000 Euro. Die beiden 26- und 30-jährigen Unfallbeteiligten blieben unverletzt, machen aber verschiedene Angaben darüber, wie der Unfall abgelaufen ist.

Daher werden Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben gebeten, sich mit dem Polizeirevier Künzelsau unter der Telefonnummer 07940 9400 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn




Belsenberg: Baustelle übersehen

Drei leicht Verletzte mussten nach einem Unfall am Sonntagnachmittag, den 26. August 2018, in Belsenberg vom Rettungsdienst in eine Klinik gefahren werden. Eine 44-Jährige fuhr mit ihrem Audi auf der B19 in Richtung Künzelsau, als vor ihr andere Autos verkehrsbedingt anhalten mussten. Dies sah die Frau offenbar zu spät, so dass ihr Auto mit großer Wucht gegen das Heck eines anderen Audis prallte. Die 44-Jährige sowie zwei im vorderen Auto sitzende Frauen erlitten dabei Verletzungen.

 

Quelle: Pressemittelung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv