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Landrat Neth nimmt Stellung zum HK: „Ich nehme die Sorgen und Befürchtungen sehr ernst“ – Am 04.11. sollen Details bekannt werden

Nachdem Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann und der Gemeinderat der Stadt Künzelsau am 10. Oktober 2019 einen Offenen Brief an den Landrat des Hohenlohekreises geschrieben haben, in der die Vorgehensweise bezüglich eines versprochenen leistungsstarken medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) kritisiert wurde (siehe Bericht unten), nimmt nun der Landrat Stellung zu der an ihm geäußerten Kritik:

„Mit großem Verständnis für die gemeinsame Sorge zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in Künzelsau habe ich den Brief der Stadt Künzelsau erhalten. Die Sorgen und Befürchtungen sind nachvollziehbar und nehmen ich und der gesamte Kreistag sehr ernst. Eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung der Menschen in Künzelsau und darüber hinaus im gesamten Hohenlohekreis ist unser gemeinsames Ziel. Der großen Verantwortung sind sich der Hohenlohekreis und auch die BBT-Gruppe bewusst. Im Einklang mit den gesundheitspolitischen Vorgaben ist es gelungen, ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Versorgungskonzept für die Bevölkerung auf den Weg zu bringen.“ Für Künzelsau heiße das:

„Das Konzept sieht unter anderem ein Gesundheitszentrum in Künzelsau vor, dessen Ausgestaltung der Kreistag im vergangenen Jahr festgelegt hat.“ Wie die genaue Ausgestaltung ausschaut, darauf geht Neth in seiner Antwort nicht näher ein. Er betont aber, dass „wir mit der Konzentration der akutstationären Versorgung am Standort Öhringen im Zeitplan“ liegen. Die BBT-Gruppe arbeite des Weiteren „mit großem Einsatz an der Prüfung und Umsetzung der für das Gesundheitszentrum beschlossenen Bausteine.

Der Landrat stellte in diesem Zuge in Aussicht: „Für die Kreistagssitzung am o4. November 2019 ist vorgesehen, die weiteren Umsetzungsschritte für das Gesundheitszentrum vorzustellen und die Öffentlichkeit weiter zu informieren.“



 

 




Vollsperrung bei Baumerlenbach

Die Kreisstraße K 2333 zwischen der L 1088 und Baumerlenbach wird von Montag, den 14. Oktober 2019, bis Freitag, den 18. Oktober 2019, wegen Fahrbahnerhaltungsarbeiten der Straßenmeisterei Öhringen für den Gesamtverkehr gesperrt.

Der überörtliche Verkehr wird aus Richtung Öhringen ab der Abzweigung nach Baumerlenbach über die L 1088 – Zuckmantel – K 2334 – Baumerlenbach und umgekehrt umgeleitet.

 

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




Kupferzell: Kollision mit Betonmischer – Wendemanöver auf B19 misslingt

Am Donnerstag, den 10. Oktober 2019, gegen 7:40 Uhr, kam es auf der Landesstraße zwischen Kupferzell und der Auffahrt zur Bundestraße 19 zu einem Unfall. Ein 18-jähriger Toyota Fahrer wendete auf der Fahrbahn, als er den vorausgehenden Stau auf der Bundesstraße erblickte. Hierbei übersah er, dass ein Betonmischer Richtung Kupferzell einbog. Auf der Fahrbahn des Betonmischers kam es zur Kollision. Ein Mitfahrer des 18-Jährigen wurde hierbei leicht an der Schulter verletzt und wurde ins Krankenhaus nach Öhringen verbracht. Es entstand ein Sachschaden von 8.500 Euro.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Heilbronn



 




Schüler bauen weltweit Elektromotoren

Das Ziel ist klar: „Jedes Kind geht heute mit einem funktionierenden Elektromotor nach Hause“, sagt Sophie Grill zum Auftakt des Maus-Türöffnertages am 3. Oktober. Damit dieses anspruchsvolle Ziel am Ende auch erreicht wird, hat die 23-jährige Auszubildende des Künzelsauer Industrieunternehmens Ziehl-Abegg gemeinsam mit sechs weiteren Auszubildenden fast ein Dreivierteljahr Vorarbeit geleistet. Denn wie immer am 3. Oktober lud auch in diesem Jahr die „Sendung mit der Maus“ des Westdeutschen Rundfunks zum Türöffnertag ein. Das Konzept für den Tag ist einfach: In ganz Deutschland ermöglichen Firmen Kindern den Zugang zu Produktionsstätten und Verkaufsräumen, die Kinder erleben offene Türen, wo sie sonst vor verschlossenen Türen stehen.

Ziehl-Abegg ist seit 2016 regelmäßig beim Türöffnertag dabei. 2019 setzte der Spezialist für Ventilatoren und Elektromotoren aber noch einen oben drauf: Nicht nur in Deutschland, sondern rund um den Erdball, auf sechs Kontinenten, von Australien über Singapur bis nach Brasilien und die USA, sollten Kinder in Ziehl-Abegg-Standorten oder in Schulen kleine Elektromotoren bauen. Und erstmals wurde der Türöffnertag komplett von Auszubildenden geplant und verwirklicht. Sophie Grill, Auszubildende zur Industriekauffrau im zweiten Ausbildungsjahr, übernahm die Projektleitung. Sie lernte, wie sie schmunzelnd sagt, durch das Projekt nicht nur ihre Firma bis in die kleinsten Verästelungen kennen, sondern gewissermaßen die ganze Welt.

 

Weltweit nahmen 80 Kinder am Maus-Türöffnertag teil

 

In Deutschland öffnete Ziehl-Abegg im Werk in Kupferzell seine Pforten. Das Werk liegt nur wenige Kilometer vom Stammsitz Künzelsau entfernt. 30 Mädchen und Jungen im Alter zwischen neun und 12 Jahren waren eingeladen. Mehr als 200 Bewerbungen gab es um die begehrten 30 Plätze. Also musste das Losglück entscheiden. Weltweit, so berichtet Sophie Grill, nahmen 80 Kinder am Maus-Türöffnertag teil. In Südafrika und in Brasilien wurde der Aktionstag in Schulen durchgeführt.

Als die Projektleiterin um 9.45 Uhr die Veranstaltung im Kupferzeller Werk eröffnet, sind die Elektromotorenbauer in Australien schon längst fertig. Sie hatten, nach deutscher Zeit, bereits um 1.30 Uhr begonnen. Dort, so die Botschaft aus Australien, liefen alle Motoren rund. Das sollte auch in Kupferzell klappen.

 

Kein Kurzschluss

 

Es gab am 3. Oktober für die 30 Jungs und Mädchen fachkundige Unterstützung und Anleitung: „Ich bin leidenschaftlicher Bastler“, sagt Jürgen Ulm. Der hoch aufgeschossene Mann ist beim Türöffnertag mit Feuereifer dabei. Mit einem so genannten Multimeter, einem Messgerät, das ein bisschen aussieht wie ein zu dick geratenes Smartphone, geht er von Tisch zu Tisch und misst, ob die Elektromotoren, die die Kinder  zusammenbauen, Strom leiten oder einen Kurzschluss produzieren. Letzteres sollte natürlich nicht sein. Behutsam hält er zwei Kontakte an den Kupferdraht, der später das Herzstück eines jeden Elektromotors ausmacht. „Jetzt piept das Ding“, sagt er. Das heißt, es besteht Kontakt. Kein Kurzschluss also. Übrigens ist Jürgen Ulm doch ein bisschen mehr als nur ein begeisterter Bastler. Jürgen Ulm trägt einen Professorentitel und ist Doktor der Ingenieurwissenschaften. Er lehrt am Institut für Digitalisierung und elektrische Antriebe der Hochschule Heilbronn, Reinhold-Würth-Hochschule, am Campus Künzelsau. Am Türöffnertag trägt der Professor übrigens das, was auch alle Kinder und Ziehl-Abegg-Helfer  tragen: Ein blaues Maus-T-Shirt mit der Aufschrift: „Mouse around the world. Introduction to Engineering.“ Frei übersetzt: Eine weltweite Einführung ins Ingenieurswesen, ganz im Zeichen der Maus.

An einem der Tische sitzt der zwölfjährige Simon Geisler aus Bamberg und schleift gewissenhaft einen dünnen Kupferdraht ab. Der 18-jährige Auszubildende Lukas Hettenbach steht ihm beim Bau des Elektromotors zur Seite. „Sauber abschleifen, sonst gibt es keinen Kontakt und es funktioniert nicht richtig“, ermuntert er den 12-jährigen Simon, der an diesem Tag gewissermaßen der Azubi des Azubis ist. Lukas Hettenbach ist übrigens auch noch nicht so lange dabei. Erst Anfang September trat er seinen Ausbildungsplatz zum Elektroniker für Geräte und Systeme bei Ziehl-Abegg an. In der kurzen Zeit hat er schon viel über Elektromotoren gelernt. Deshalb verrät er seinem jungen Schützling, wo die besondere Herausforderung beim Umgang mit dem Kupferdraht besteht: Einmal im sauberen Abschleifen, zum anderen in der sauberen Wickelung des Drahtes zu einer Spule. Um es vorweg zu nehmen: Punkt 13 Uhr und damit weit vor dem Ende der Veranstaltung nimmt der kleine Elektromotor von Simon seinen Betrieb auf. Er hat Kraft genug, einen kleinen Propeller zu drehen.

 

„Das ist die Tür, die man sonst nie aufmacht“

 

Dass die  Mitarbeiter von Ziehl-Abegg aber auch Elektromotoren bauen, die ganze Busse bewegen und tonnenschwere Aufzüge heben können, auch das sehen die Kinder beim Türöffnertag. Eine kleine Rundfahrt mit einem Elektrobus über das Werksgelände, eine Werksführung und schließlich ein Blick in den Testraum für Aufzüge gehören ebenfalls zum Programm. „Das ist die Tür, die man sonst nie aufmacht“, sagt Firmenchef Peter Fenkl, als er mit den Kindern den Testraum betritt. Hier ist das Wort Türöffnertag also ganz wörtlich zu nehmen, denn selbst Mitarbeiter von Ziehl-Abegg, so betont Peter Fenkl, dürfen diesen Raum nur mit besonderer Erlaubnis betreten.

Simon Geisler aus Bamberg ist übrigens ein echter Türöffner-Profi. Schon drei Mal hatte er Losglück und durfte Ziehl-Abegg besuchen, in diesem Jahr zusammen mit seinem neunjährigen Bruder Florin. Im Clavius-Gymnasium in Bamberg hat Simon in der sechsten Klasse sogar schon ein Referat über die Firma Ziehl-Abegg gehalten. Er hatte in der „Sendung mit der Maus“ einen Beitrag über Aufzugmotoren  gesehen, und, logisch, der Maus-Film war bei Ziehl-Abegg in Kupferzell gedreht worden. Unerschrocken schrieb Simon daraufhin eine E-Mail und bat um Material für ein Referat. Alles wollte er wissen, zur Firmengeschichte und worauf das Unternehmen so spezialisiert ist. Das Referat hielt Simon dann im Fach Informatik. Er bekam eine glatte Eins dafür.

 

Sonderschichten am Tag der Deutschen Einheit

 

Ein Azubi-Team, das fast ein dreiviertel Jahr Vorbereitungsarbeit auf sich nimmt, ein Tag X, an dem alles bis ins Detail klappen muss, damit 30 kleine Elektromotoren funktionieren, zwei Dutzend Helfer, ein Koch, ein Busfahrer und ein Hausmeister, die am Tag der Deutschen Einheit allesamt Sonderschichten schieben: Das ist zweifelsohne viel Aufwand. Firmenchef Peter Fenkl aber ist sich sicher, dass sich dieser Aufwand lohnt. „Dahinter steckt das Interesse, die jungen Leute an die Thematik Technik heranzuführen und den Eltern zu zeigen, dass wir mehr für die Region tun“, sagt der Vorstandsvorsitzende von Ziehl-Abegg. Einen „linearen wirtschaftlichen Zusammenhang“ könne man freilich nicht herstellen, so nach dem Motto: Was bringt das eigentlich der Firma? Aber für Peter Fenkl ist das wichtigste Ergebnis dieses Tages, dass die Kinder Spaß haben. Und nicht nur die haben Spaß: „Es macht auch unseren Mitarbeitern viel Spaß“, betont Peter Fenkl.

Auf internationaler Ebene gab es im Vorfeld übrigens eine Bildungslücke zu schließen: Es ging um die Frage, was es denn mit dieser Maus auf sich hat. In Deutschland zweifelsohne Stars, sind die Maus und der kleine blaue Elefant in Singapur oder in den USA weitgehend unbekannt. So funktionierte das Azubi-Team um Sophie Grill ein jährliches Sales Treffen des internationalen Managements zu einer Schulung in Sachen Maus-Türöffnertag um. Es gab für die Herren des internationalen Managements eine abendliche Einweisung, bei welcher der Bausatz für den Elektromotor vorgestellt wurde, der am Türöffnertag zum Einsatz kommen sollte. Es gab auch eine achtseitige, bebilderte Aufbauanleitung, ein Schulungsvideo und Infos zur Sendung mit der Maus. Die Herren aus dem Management, so erinnert sich Sophie Grill, hatten großen Spaß, als sie selbst den Elektromotor bauen durften. „Selbst bei den Erwachsenen ist das so: Der Blick geht in die Runde – sieht auch jeder, dass der Motor läuft?“ An ihren Standorten gaben die internationalen Manager dann ihr Wissen weiter.

 

„Die Elektromotoren werde alle funktionieren.“

 

Auch in Hohenlohe, genau genommen in Kupferzell und Künzelsau, griffen die Zahnrädchen ineinander. So stellten beispielsweise die Auszubildenden der Metall-Lehrwerkstatt in Künzelsau mittels CNC-Fräser einheitliche Holzbretter samt stilisierter Maus her, die später als Bodenplatten für die Elektromotoren dienen sollten, berichtet Joachim Deißler. Der 34-Jährige ist Elektronikausbilder. Als solcher hat er nicht nur viel Erfahrung mit Auszubildenden, sondern auch mit Schülern, denn Ziehl-Abegg kooperiert eng mit der Realschule Krautheim. Er ist sich schon lange vor dem Ende des Türöffnertages sicher: „Die Elektromotoren werde alle funktionieren.“

Ein besonderes Augenmerk richten die Organisatoren auf den Zeitplan. Wie der gewerbliche Ausbildungsleiter Jens Münch erklärt, erfordert die Altersspanne von neun bis 12 Jahren bei den Kindern mitunter ein bisschen Improvisation. Manche Kinder seien einfach schneller beim Bauen als andere. Immer wieder schließt sich Jens Münch daher mit seinen Ausbilderkollegen und mit den Auszubildenden kurz. Mancher Programmpunkt wird vorgezogen, mancher verkürzt.

Und auch Pausen müssen sein. In der Kupferzeller Kantine gibt es am Türöffnertag Currywurst mit Pommes.

Die Eltern von Simon und Florin Geißler aus Bamberg sind am Ende der Veranstaltung sehr angetan. Es sei keine Massenveranstaltung, und für die 30 Kinder, die teilnehmen durften, werde etwas geboten. Vor allem dürften die Kinder selber anpacken. Besonders jedoch das Engagement der Mitarbeiter von Ziehl-Abegg hat den Eltern von Simon und Florin gefallen. „Man sieht, jeder ist ein Teil und sieht einen Sinn dahinter. Jeder fühlt sich verantwortlich für den Erfolg“, beschreibt Gudrun Geisler die Stimmung beim Türöffnertag. Und der Erfolg tritt dann auch ein: Pünktlich um 14.20 Uhr, zehn Minuten vor dem offiziellen Ende der Veranstaltung, verkündet Professor Dr. Jürgen Ulm, der Mann mit dem dicken Multimeter-Messgerät: „Alle Motoren laufen.“

Am Ende gibt es nach dem Abschiedsfoto für jedes Kind noch eine Urkunde über die Teilnahme. Verfasst ist sie in englischer Sprache, denn schließlich war das der erste internationale Maus-Türöffnertag.

Kinder bauen beim Maus-Türöffnertag von Ziehl-Abegg. Foto: Ziehl-Abegg

Staunend betrachten die Kinder, wie extrem starke Permanentmagnete an die Rotoren geklebt werden. Foto: Ziehl-Abegg

Technik begreifen. Foto: Ziehl-Abegg

Kinder beim Türöffnertag in Kupferzell. Foto: Ziehl-Abegg

Quelle: Pressemitteilung von Ziehl-Abegg/Artikel von Henry Doll geschrieben




Wo bleibt das versprochene Gesundheitszentrum? – Offener Brief von Künzelsaus Bürgermeister und Gemeinderat an Landrat Neth

Deutliche Worte finden Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann und der Künzelsauer Gemeinderat in einem offenen Brief an Landrat Dr. Matthis Neth, datiert auf den 10. Oktober 2019.
Darin heißt es:„Mit der Schließung des Künzelsauer Krankenhauses muss die Stadt Künzelsau einen bitteren Einschnitt in der Gesundheitsversorgung verkraften. Viele Menschen sind enttäuscht und verunsichert.“

„Leider erleben wir nur eines: die konsequente Schließung“

Mit dem Eintritt der BBT-Gruppe in die Hohenloher Krankenhaus gGmbH sei nun die Erwartung und Hoffnung verknüpft gewesen auf ein neues Gesundheitszentrum. Bürgermeister Neumann und die Gemeinderäte erinnern in dem Offenen Brief daran, dass die notwendigen Umbauten für ein leistungsfähiges Gesundheitszentrum parallel zu der Schließung des Krankenhauses vorangetrieben werden sollten. „Der Kreistag hat hierfür erhebliche Mittel zur Verfügung gestellt.“

„Konkretes? Fehlanzeige“

„Leider“, so kritisieren es Neumann und die Gemeinderäte, „erleben wir nur eines: die konsequente Schließung des Krankenhauses – welche seit Jahren vorangetrieben wurde – zu Lasten des Mittelbereiches Künzelsau – noch früher als kommuniziert. „Genauso schlimm ist, dass das Krankenhaus schon seit Monaten seinem eigentlichen Auftrag in keiner Weise nachkommt und lediglich im Abwicklungsmodus ist. Das liegt gewiss nicht am fehlenden Engagement der Mitarbeiter.“
Bis heute gäbe es kein konkretes Konzept für Künzelsau, lediglich eine „Ansammlung vieler (guter) Ideen“. „Konkretes? Fehlanzeige!“

Verfehlte Kommunikations- und Informationspolitik

Nicht nur Ideen, auch das Geld seien da, warum also geschehe nichts, fragen sich der Bürgermeister und die Gemeinderäte. In diesem Zuge bemängeln sie auch die Kommunikations- und Informationspolitik. „Eine Information der Bevölkerung? Fehlanzeige! (…) Der Gemeinderat mit Bürgermeister bringt sich gerne ein, aber dazu müssen wir beteiligt werden.“
Landrat Neth wird in dem Brief aufgefordert dazu, die Beschlüsse und Zusagen des Kreistages und seiner Person umzusetzen, die Menschen in der Raumschaft Künzelsau einzubeziehen und dafür Sorge zu tragen, dass „ein leistungsfähiges Gesundheitszentrum keine Plattitüde bleibt, sondern Realität wird!“

Unterzeichnet ist der Offene Brief von Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann und – stellvertretend für den Künzelsauer Gemeinderat – von den Fraktionsvorsitzenden Robert Volpp (CD), Jürgen Saknus (SPD & Die Grünen), Boris D’Angelo (UBK), Herbert Schneider (Fraktion für Künzelsau), Verena Löhlein-Ehrler (Die Freien)

Offener Brief an Landrat Neth vom 10. Oktober 2019.

Offener Brief an Landrat Neth vom 10.10.2019.

 




Nächste Führungskraft verlässt das Hohenloher Krankenhaus

Alexander Hoß, seit Anfang des Jahres Kaufmännischer Direktor des Hohenloher Krankenhauses, wird die Einrichtung Ende Oktober 2019 verlassen. Er will sich neuen beruflichen Aufgaben stellen. Dies hat  GSCHWÄTZ aus einem Schreiben an die Krankenhaus-Mitarbeiter vom Montag, den 07. Oktober 2019 erfahren. Das Schreiben liegt der Redaktion vor. 

Als Nachfolgerin auf der Position des Kaufmännischen Direktors ist Melanie Junge vorgesehen, die bisher als Assistentin der Regionalleitung und Leiterin des Projektmanagements im Haus tätig ist. Sie war in den vergangenen Monaten bereits in viele Entwicklungen und Prozesse eingebunden, sodass ein kontinuierlicher Übergang in dieser Leitungsposition sichergestellt sein wird.

 




Kindertag Popcorn: Mitmachkonzert an diesem Samstag

Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde Künzelsau sowie die Süddeutsche Gemeinschaft , das evangelische Jugendwerk und der Christliche Verein junger Menschen (CVJM) laden am kommenden Samstag, den 12. Oktober 2019, zu einem besonderen Kindertag Popcorn: ein Mitmachkonzert für die ganze Familie mit Mike Müllerbauer in der Johanneskirche Künzelsau.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Los geht es bereits ab 14 Uhr mit einem Vorprogramm im evangelischen Johannesgemeindehaus Künzelsau, Austraße 6, mit Spielstraße und Elterncafé. Um 15.30 Uhr beginnt das Konzert in der Kirche.

Unterstützt wird dieser Kindertag Popcorn von der Albert-Berner-Stiftung, der Volksbank Hohenlohe, der Christian Bürkert Stiftung und Kramers Backstub‘.

Mehr Informationen über Mike Müllerbauer: http://www.muellerbauer.de

Mitmachkonzert mit Mike Müllerbauer beim Kindertag Popcorn. Flyer: Veranstalter

 




Neuwagenmarkt in Künzelsau

Jedes Jahr im Herbst findet der Neuwagenmarkt statt. Bereits zum 40. Mal präsentieren die Autohändler am Samstag, den 12. Oktober 2019, und Sonntag, den 13. Oktober 2019, auf der Hauptstraße und in der Komburgstraße die neuesten Modelle der Automarken Ford, Renault und Dacia, Opel, VW, Audi, Skoda, Seat, VW-Nutzfahrzeuge, BMW und Mini, Mitsubishi sowie Mercedes-Benz. Wer keinen Neuwagen sucht, wird hier trotzdem fündig: Es gibt Aktionsstände zu den Themen E-Mobilität, Verkehrssicherheit und Einparken nach Zeit sowie eine kleine Oldtimer-Show. Auf die Kinder warten eine Hüpfburg, ein Kinderkarussell sowie Kinderschminken und eine Tombola. Die Weltraumausstellung „Künzelsau an Houston: Start der Langzeitmission“ im Rathaus zeigt die Welt aus Sicht von Astro-Alex.

Die Präventionsaußenstelle Künzelsau informiert am Sonntag zu den Themenfeldern Telefonbetrug (Enkeltrick/ Falsche Polizeibeamte/ Gewinnversprechen), Einbruchschutz (Sicher wohnen – Einbruchschutz/ dazu gehört auch der technische Diebstahlschutz von PKW) und Sicherheit rund um das Fahrrad sowie über den neu gegründeten Präventionsverein „Sicher im Hohenlohekreis e. V.“. Mit dabei ist das Verkehrsmobil der Polizei Künzelsau.

Die Geschäfte in der Stadt haben am Sonntag von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Herbstmodenschau findet ebenfalls am Sonntag jeweils um 14 Uhr und um 16 Uhr vor dem Alten Rathaus statt. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Auch der Nahverkehr Hohenlohe (NVH) begeht sein 40-jähriges Bestehen. In der Bahnhofstraße 8, direkt am Busbahnhof, wird dieses Ereignis in der Geschäftsstelle des NVH mit verschiedenen Aktionen bei einem Tag der offenen Tür am Samstag von 13 bis 17 Uhr gefeiert. Im BUSeum gibt es einen Rückblick auf die 40-jährige Geschichte des NVHs.

Quelle: Pressemitteilung der Sparkasse Hohenlohekreis

 

 




Kelter-Flohmarkt in Niedernhall

Mittlerweile hat der Kelter-Flohmarkt seinen festen Platz im Kochertal. Am Samstag, den 12. Oktober 2019, können die Besucher von 9 bis 16 Uhr durch den historischen Kelterhof bummeln und Gebrauchtes von A bis Z erwerben. Auch für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen nach Hausfrauenart sowie Vesper gesorgt.

Anmeldung der Verkäufer bei Dorothea Mäder unter der Telefonnummer: 07940/51350. Der laufende Meter des Verkaufsstandes kostet 5 Euro Gebühren.




Öhringen: Schnupperworkouts bei Movio-Fitnessstudio

Nach sieben Jahren zieht Movio Indoor- und Outdoorfitness in seine mit sehr viele Liebe zum Detail gestalteten neuen Räumlichkeiten. Ab sofort findet man das von Etta Hellbardt und dem fünfköpfigen-Team betriebene Fitnessstudio in Öhringen im Verrenberger Weg 7. Für all diejenigen, denen Movio Indoor- und Outdoorfitness noch nichts sagt, bietet das Movio-Team zur Eröffnung der neuen Räumlichkeiten am Freitag, den 11. Oktober 2019, ab 17.30 Uhr Kurse, Workshops, Cardio & Workout zum Kennenlernen an.

Teste die Kurse. Foto: Movio

Auch am Sonntag, den 13. Oktober 2019, 14 bis 17 Uhr, erhält man die Möglichkeit, sich am Tag der offenen Tür die Räumlichkeiten von Movio anzuschauen.

Tag der offenen Tür. Foto: Movio

 

Das bietet Movio Indoor- und Outdoorfitness:

* individuelles, auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmtes Training

* EMS (Elektromuskelstimualtionstraining) zur Figurformung, Kräftigung, Reduzierung von Rückenschmerzen

* Power Plate Vibrationstraining zur Straffung, Lösung von Verspannung und vielem mehr

* 18 vielfältige Kurse zur Kräftigung, Beweglichkeit und Ausdauerverbesserung. Indoor und Outdoor und Ein Kurs speziell für Kinder

* Sportmassagen, die sowohl entspannen als auch Blockaden lösen

* Metacheck Fitness: ein Gentest, der zeigt, welche Lebensmittel der Körper am besten verstoffwechseln kann

Ein kleiner Einblick in die neuen Räumlichkeiten von Movio Indoor- und Outdoorfitness. Foto: Movio

Ein kleiner Einblick in die neuen Räumlichkeiten von Movio Indoor- und Outdoorfitness. Foto: Movio

Ein kleiner Einblick in die neuen Räumlichkeiten von Movio Indoor- und Outdoorfitness. Foto: Movio

Ein kleiner Einblick in die neuen Räumlichkeiten von Movio Indoor- und Outdoorfitness. Foto: Movio

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Werbeanzeige von Movio Indoor- und Outdoorfitness.