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Schule Niedernhall: Wodkaflaschen, Zigaretten und Farbe

Auf dem Hof der Grundschule in Niedernhall kommt es in letzter Zeit vermehrt zu Vorfällen. So wurde zwischen Montagabend, den 21. Oktober 2019, 17 Uhr, und Dienstagfrüh, den 22. Oktober 2019, 06.30 Uhr, durch bisher Unbekannte Farbe auf dem Schulhof verschüttet. Es entstand kein Schaden, jedoch lässt sich in letzter Zeit vermehrt solcher Unfug auf dem Schulhof feststellen. Es werden gefüllte Wodkaflaschen vor dem Eingang zu den Erstklässlern abgestellt. Ebenso finden die Lehrkräfte immer wieder herumliegende Feuerzeuge und teilgefüllte Zigarettenschachteln. Verdächtige Personen konnten bisher nicht durch Polizei, Lehrkräften oder Reinigungspersonal festgestellt werden. Die Polizei wird den Bereich in den Abendstunden vermehrt überwachen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




„Dem schwächeren Pferd den Zuschlag erteilt“: Warum Hohenlohe zwei Kreisstädte hat

Hans-Jürgen Saknus, Integrationsbeauftragter der Stadt Öhringen, kann sich noch sehr gut zurückerinnern, wie das war, als Öhringen vor 25 Jahren, also 1994, zur Großen Kreisstadt des Hohenlohekreises aufstieg. Zu diesem Zeitpunkt war Künzelsau bereits seit geraumer Zeit Kreisstadt des Hohenlohekreises. Der Hohenlohekreis wurde zum 01. Januar 1973 durch Zusammenlegung der Altkreise Künzelsau (KÜN) und Öhringen (ÖHR) gebildet.

Laut Saknus wollte Lothar Späth, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg von 1978 bis 1991, dass beide Zentren des Hohenlohekreises – Künzelsau wie auch Öhringen – erhalten bleiben. Daher „hat er dem schwächeren Pferd den Zuschlag erteilt“: Künzelsau wurde Kreisstadt. Öhringen werde von alleine wachsen und gedeihen. Und tatsächlich ist Öhringen Künzelsau mittlerweile entwachsen und hat die 20.000 Einwohnermarke geknackt. Künzelsau hat rund 5.000 Einwohner weniger.

Übrigens, verrät Saknus weiter, ähnlich habe es sich im Landkreis Calw verhalten. Calw wurde Kreisstadt, Nagold überschritt auch ohne diesen Titel die 20.000er Marke bei der Einwohnerzahl. Der einzige Unterschied zum Hohenlohekreis: Die Kreisstadt Calw ist auch weiterhin die Stadt mit den meisten Einwohnern.

 

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Künzelsau: Genuss mit Tradition

Unter dem Motto „Genuss mit Tradition“ findet am Montag, den 28. Oktober 2019, der Simon-Judä-Krämermarkt in Künzelsau statt. Vor allem das Angebot am Unteren Markt orientiert sich an dem Slogan – dort, wo dienstags und freitags der Wochenmarkt stattfindet, präsentiert sich eine kleine Genießermeile. Auf der Bühne spielt die Band „Steel, Wine & Honey” das erste Mal in Künzelsau und lädt ab 16 Uhr zum geselligen Beisammensein ein. Kulinarisch gibt es eine Auswahl an Pizza, Burger, Currywurst bis hin zu Waffeln und Crêpes.

In dem einen oder anderen Laden präsentieren die Künzelsauer Einzelhändler spezielle Marktangebote. Von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr verwandelt sich die Hauptstraße in einen Bazar, zwischen dessen Marktständen sich die Besucher nach Haushaltsmitteln, Gewürzen und vielem mehr umschauen können. Um 20 Uhr klingt der Abend aus.

Die Hauptstraße ist wegen des Simon-Judä-Krämermarktes gesperrt, außerdem die Stuttgarter Straße ab der Alleekreuzung und die Komburgstraße. In der Stuttgarter Straße ist die Zufahrt zur Rathaus-Tiefgarage frei. Auch die Komburgstraße ist für Anlieger aus Richtung Morsbach befahrbar. In der Stettenstraße und in der Keltergasse besteht absolutes Halteverbot. Die Bushaltestelle „Bären“ wird in die Austraße verlegt.

Bis 20 Uhr können die Besucher durch die Budengassen bummeln. Foto: Olivier Schniepp

 

 




HK-Schließung, ohne zu wissen,wie es weitergeht – Geht’s noch?

Die Schließung des Künzelsauer Krankenhausstandortes, ohne dass die Bürger zu wissen, wie es hier und auch in Öhringen weitergeht, gleicht einer mittleren Katastrophe für die 112.000 Hohenloher.

Ein Video-Kommentar von Dr. Sandra Hartmannn

Rede von Dr. Sandra Hartmann (rechts: Dr. Andreas Eckle) bei einer Demo der BI in Künzelsau für den Erhalt des Krankenhauses. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Die Rede von Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann an einer der Demos der BI für den Erhalt des Künzelsauer Krankenhauses sehen Sie hier:

 


 




Krautheim: Schilder-Diebstahl und Alkoholfahrt

Am Samstag, den 19. Oktober 2019, hatten sich Unbekannte einen üblen Schwerz erlaubt: Sie entfernten auf der Strecke zwischen Krautheim und Krautheim-Berg sämtliche Straßenabsperrungen und zwei Verkehrszeichen. Die Straßenabsperrungen waren aufgrund von Bauarbeiten aufgestellt worden und dienten zur Absicherung der dort befindlichen steil abfallenden Böschung. Die Unbekannten warfen die Absperrungen sowie die Schilder die Böschung hinunter und entfernten sich anschließend. Die Polizei sucht Zeugen, die im Zeitraum von Samstag, 19 Uhr bis Sonntag, 7 Uhr, verdächtige Wahrnehmungen machten. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940/9400 an das Polizeirevier Künzelsau zu wenden.

Einen Verkehrssünder ertappte die Polizei am Sonntag, 20. Oktober 2019, in der Krautheimer Austraße: Der 58-jährige Fahrer eines BMW hatte zu tief ins Glas geschaut. Eine Polizeistreife führte mit dem Fahrer in der Austraße in Krautheim eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Dabei stellten die Beamten Alkoholgeruch bei dem Fahrer fest. Ein freiwilliger Alkotest ergab einen Wert von knapp 1,4 Promille. Die Weiterfahrt war für den Mann an Ort und Stelle beendet. Der 58-Jährige musste die Beamten zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus begleiten und hat nun mit einer Anzeige zu rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

 

 




Weißbach/Forchtenberg: Mehrere Autos kollidieren miteinander

Gleich drei beschädigte Fahrzeuge und zwei leicht verletzte Personen forderte ein Verkehrsunfall bei Forchtenberg. Der Fahrer eines Daimler fuhr am Montag, den 21. Oktober 2019, gegen 16 Uhr von Forchtenberg in Richtung Weißbach. An der Einmündung nach Büschelhof übersah er drei vor ihm an der Einmündung haltende Fahrzeuge.

Zunächst kollidierte der Pkw mit einem Seat, welcher durch die Wucht des Aufpralls auf einen Renault Clio aufgeschoben wurde. Das erste Fahrzeug an der Einmündung konnte noch unbeschädigt nach links abbiegen. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 15.000 Euro geschätzt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

 

 

 




Mit 2,5 Promille auf dem Fahrrad

Vier Fahrradfahrer, im Alter von 20, 21 und 24 Jahren waren am Montag, den 21 Oktober 2019, um circa 00.30 Uhr auf dem Gehweg parallel zur Würzburger Straße in Künzelsau unterwegs. Einer Polizeistreife fiel die Gruppe auf, da die Fahrräder nicht ausreichend beleuchtet waren. Die Streife entschied sich dazu die vier zu kontrollieren. In diesem Moment stürzte der 21-Jährige von seinem Rad auf die Straße. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch bei der Gruppe fest. Die Polizisten führten mit den Zweiradfahrern freiwillige Alkotests durch. Die Beamten staunten nicht schlecht nachdem der Spitzenreiter knapp 2,5 Promille und ein 20-Jähriger circa 1,6 Promille hatte. Ein weiterer 20-Jähriger und der 24-Jährige hatten beide knapp 0,6 Promille. Die beiden Erstgenannten mussten die Beamten zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus begleiten. Mit einer Anzeige müssen beide nun rechnen.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Stadt Künzelsau chartert Busse für HK-Kreistagssitzung -Jetzt anmelden

Was kommt nach dem Krankenhaus? Am 04. November 2019 soll im Kreistag die Zukunft für die Gesundheitsversorgung in Künzelsau verkündet werden. Gibt es mehr als nur einen Notarzt, der vor Ort ist, wenn die anderen Arztpraxen geschlossen haben? Stefan Neumann sprach einst von einem Gesundheitscampus für Künzelsau.

Die Stadtverwaltung Künzelsau möchte nun „Flagge zeigen fürs Gesundheitszentrum Künzelsau“ und organisiert Busse, die am Montag, 04. November 2019 zur Kreistagssitzung nach Zweiflingen fahren. Dort wird die BBT-Gruppe, Hauptgesellschafter der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, über den Stand in Sachen Gesundheits­zentrum in Künzelsau und die nächsten Schritte berichten. Bürgermeister Stefan Neumann ruft auf: „Seien Sie dabei und zeigen Sie, dass wir in Künzelsau ein leistungsfähiges Gesundheitszentrum brauchen und die Bevölkerung dahinter steht.“

Bus-Zeiten am Montag, den 4. November 2019:

13 Uhr Abfahrt Wertwiesen, Wendeplatte

zirka 13.30 Uhr Ankunft in Zweiflingen
14 Uhr Beginn Sitzung
zirka 15.30 Uhr Rückfahrt nach Ende der Beratung Gesundheitszentrum
zirka 16.30 Uhr Ankunft in Künzelsau

Wer mitfahren möchte, wird gebeten, sich verbindlich bis Donnerstag, 31. Oktober 2019, 12.00 Uhr, bei der Stadtverwaltung Künzelsau im Bürgerbüro im Erdgeschoss des Rathauses, Stuttgarter Straße 7, Künzelsau. anzumleden. Dort liegen laut der Stadtverwaltung Listen bereit. Eine Anmeldung ist auch per E-Mail möglich: buergerbuero@kuenzelsau.de

Weitere Informationen: https://kuenzelsau.de/,Lde/pm+18_10_2019+17_50+uhr




Das tödliche Vermächtnis – Kriminal Dinner in Kupferzell

Hobbydetektive aufgepasst! Am 09. November 2019 verwandelt sich das ‚Restaurant DeSi am ZA Tower‘ in Kupferzell in einen aufregenden Tatort: Das Kriminal Dinner mit dem interaktiven Krimistück ‘Das tödliche Vermächtnis‘ verspricht ein fantastisches 3-Gänge-Menü im charmanten Ambiente. Dabei ist Ihre Hilfe gefragt, helfen Sie den Ermittlern dem Mörder auf die Schliche zu kommen!

Inspektor Watson von Scotland Yard braucht an diesem Abend die Mithilfe der Gäste bei der Aufklärung eines kuriosen Mordes an einem exzentrischen schottischen Lord. Es gilt, den Fall noch einmal aufzurollen und dem Täter durch geschicktes Kombinieren auf die Schliche zu kommen. Unter tatkräftiger Mithilfe der Anwesenden werden dabei unter anderem die Mordumstände und der Tatort nachgestellt. Großer Spaß und spannende Unterhaltung sind dabei garantiert!

Am Ende der Ermittlungen werden diejenigen Detektive, die den Fall richtig gelöst haben, von Inspektor Watson mit einer kleinen Auszeichnung belohnt. Die Kostüme und Requisiten sind am England der Zwanziger und Dreißiger Jahre angelehnt und erfüllen alle Ansprüche an einen spannenden Kriminalfall.
Abgerundet wird dieses ganz besondere Ereignis durch aufwändig gestaltete Beweisstücke und vielfältigste Ermittlungsunterlagen.

Während der Fall gelöst wird, serviert Ihnen das Küchenteam vom ‚Restaurant DeSi am ZA Tower‘ ein 3-Gänge-Menü. Los geht’s mit Nervenkitzel und Genuss beim Kriminal Dinner Kupferzell um 19 Uhr, Einlass ist bereits ab 18.30 Uhr.

Eintrittskarten gibt es ab 74 Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder im Internet unter www.das-kriminal-dinner.de sowie telefonisch unter der Tickethotline 01805-55 00 55. Geschenkgutscheine erhältlich unter https://www.das-kriminal-dinner.de/gutschein/

 

Quelle: Pressemitteilung von ‚Das kriminal Dinner‘




BI kritisiert Neumanns offenen HK-Brief: Zu spät „auf die Hinterbeine gestellt“

Kommentar der BI WIR sind HK zum offenen Brief des Bürgermeisters Stefan Neumann und den Gemeinderäten vom 10. Oktober 2019

von Dr. Andreas Eckle und Corinna Moisel

„Offene Briefe hat es in den vergangenen Jahren mehrfach gegeben. Im Dezember 2016 schrieb Bürgermeister Stefan Neumann gemeinsam mit der Bürgerinitiative (BI) einen offenen Brief
an Landrat Dr. Neth und die Kreistagsmitglieder. Nachzulesen ist dieser Brief auf unserer Homepage unter „Aktuelles“. Keine Zwei Monate später, nämlich am 16.02.2017 gab es dann eine gemeinsame Pressemitteilung von Landrat Dr. Matthias Neth und Bürgermeister Stefan Neumann. Was blieb von den Forderungen des gemeinsamen Briefes der BI und BM Neumann übrig? So gut wie nichts. Ebenfalls auf unserer Homepage nachzulesen.

Kommt der Neubau in Öhringen überhaupt oder wird es nur ein Anbau geben?, fragt die BI

Wieso drängt sich uns nun erneut der Eindruck auf, dass es auch zu dem aktuellen offenen Brief an Landrat Dr. Neth Absprachen gibt, die dem eigentlichen Thema nicht dienen? Warum haben sich Bürgermeister Neumann und der Gemeinderat nicht rechtzeitig auf die Hinterbeine gestellt, um die Schließung des Krankenhauses in Künzelsau zu verhindern beziehungsweise aktiv mit der BI gegen diese Beschlüsse sich zur Wehr zu setzen? Am 09. Juni 2017 hat der Kreistag über die Zukunft des Hohenloher Krankenhauses entschieden.
Mit großer Mehrheit wurde an dem Beschluss vom 30.09.2016 festgehalten und im weiteren wurden die 51,5 Millionen Euro aus dem Krankenhausstrukturfonds angenommen. Landrat Dr. Matthias Neth und die Kreisräte haben damit die Einstellung der stationären Krankenhausversorgung von Künzelsau beschlossen.

Annahme Fördermittel für Neubau Öhringen „schwerwiegender Fehler“

Die Hohenloher Zeitung schrieb am 13.10.2016; „Von seinem Standpunkt, den Kreistagsbeschluss vom 30. September mitzutragen, der die Schließung der Künzelsauer Klinik vorsieht, um an Fördermittel zu kommen, gleichzeitig aber weitere Möglichkeiten der Gesundheitsversorgung vor Ort prüft, rückt Neumann nicht ab.“ Das ist doch eine klare Aussage. Man fragt sich nur für was? Wir stehen weiter auf dem Standpunkt, dass die Annahme der Fördermittel für einen etwaigen Neubau in Öhringen ein schwerwiegender Fehler war. Der Neubau in Öhringen zieht sich zwischenzeitlich so lang hin, dass man sich fragt, ob er wirklich kommt, oder soll es nur einen Anbau mit Sanierung geben?

Keine Verbesserung der ambulanten Versorgung

Die Konsequenz ist, dass wir Bürger nun alle mit diesem Zustand leben müssen. Herr Neumann und auch die Gemeinderäte hätten auf 36 Demonstrationen die Möglichkeit gehabt, aktiv und
glaubwürdig für das Krankenhaus und die Stadt einzustehen. Diese Möglichkeit haben nur sehr wenig Gemeinderäte wahrgenommen. So sieht es doch wieder sehr nach Lippenbekenntnissen aus. Es war schließlich lange genug bekannt, dass der Krankenhausbetrieb spätestens Ende 2019 eingestellt wird. Kommt dieser offene Brief nicht auch wieder etwas spät? Fällt dem Gemeinderat und dem Bürgermeister  wirklich erst im Oktober auf, dass die angekündigte Verbesserung der ambulanten Versorgung wohl ein Papiertiger ist und das versprochene und geforderte leistungsfähige Gesundheitszentrum nicht kommt? Muss Kommunalpolitik immer im Geheimen stattfinden, wie Landrat Dr.Neth erklärt?

So bleibt erneut wieder nur Enttäuschung, auch wenn wir uns in dem Punkt gerne täuschen würden. Bürgermeister Neumann und der Gemeinderat dürfen den Bürgern beweisen, dass es
dieses Mal keine Kehrtwende nach wenigen Wochen gibt. Vielleicht kann man so verlorengegangenes Vertrauen auch wiederherstellen.

Demonstration vor dem Krankenhaus Künzelsau zum Erhalt des Krankenhausstandortes.
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv