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Unfug auf dem Schulgelände der Niedernhaller Grundschule

Auf dem Hof der Grundschule in Niedernhall trieben Unbekannte zwischen Montagabend, den 21. Oktober 2019, 17 Uhr, und Dienstagfrüh, den 22. Oktober 2019, 06.30 Uhr, Unfug (wir berichteten). „Es entstand kein Schaden, jedoch lässt sich in letzter Zeit vermehrt solcher Unfug auf dem Schulhof feststellen. Es werden gefüllte Wodkaflaschen vor dem Eingang zu den Erstklässlern abgestellt“, hieß es in der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn. Ebenso finden die Lehrkräfte immer wieder herumliegende Feuerzeuge und teilgefüllte Zigarettenschachteln. Verdächtige Personen konnten bisher nicht durch Polizei, Lehrkräften oder Reinigungspersonal festgestellt werden.

Vor der Pflanze macht die Zerstörungswut des Unbekannten keinen Halt. Foto: privat

Der Hof wurde verwüstet. Foto: privat

Der Mülleimer wurde verbogen. Foto: privat

Durch das Randalieren beschädigten die Unbekannten auch die Hauswand der Grundschule. Foto: privat

Zum Teil zerbrochene Bierflaschen wurden an der Grundschule zurück gelassen. Foto. privat

 

 

 

 

 

 




Mit High Heels verprügelt

Schläge mit High-Heels musste ein 30-Jähriger am frühen Sonntagmorgen, den 27. Oktober 2019, in einem Taxi einstecken. Gemeinsam mit seiner Begleiterin fuhr der Mann von Stuttgart in Richtung Öhringen. Während der Fahrt schlug die Begleiterin mehrfach mit ihren Schuhen gegen den Kopf des Mannes. Nachdem beide in Öhringen ausgestiegen waren verschwand die Dame in einem Wohnhaus. Der Mann, der nicht aus Öhringen stammt, wurde zur Behandlung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Geld fürs Solebad

Gleich zwei Spenden konnten die beiden Vorsitzenden des Fördervereins Solebad Niedernhall e.V., Dr. Jens Ehrmann und Hans-Peter Kerl, sowie Kassiererin Claudia Minder während der Niedernhaller Gemeinderatssitzung am 21. Oktober 2019 in Empfang nehmen:
Die EnBW wählte den Förderverein als Empfänger einer Spende aus der Aktion „Zählerstand online erfassen“ und übergab einen Scheck in Höhe von 350,55 Euro. Jeder Niedernhaller Haushalt, der seinen Zählerstand online übermittelt hat und nicht per Postkarte, hat einen Beitrag dazu geleistet. Des Weiteren konnte sich der Förderverein über einen Scheck der Gewerbegemeinschaft freuen.

 

Förderverein hat bereits 210 Mitglieder

 

Die Gewerbegemeinschaft Niedernhall-Weissbach e.V. veranstaltete am 25. Mai 2019 in der Kelter ein Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins Solebad. Den Erlös dieses Konzerts, aufgestockt auf den runden Betrag von 1.000 Euro, übergaben der Vorsitzende der Gewerbegemeinschaft Bernd Spazierer und seine Stellvertreterin Melanie Bauer an den Förderverein. Wie Bürgermeister Achim Beck mitteilte, hat der im Januar 2018 gegründete Förderverein Solebad inzwischen bereits 210 Mitglieder.
Wirklich weiter ist man allerdings beim Thema Solebad noch nicht gekommen. Man hat beim diesjährigen Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ keinen Zuschlag erhalten. Um daran teilnehmen zu können, hatte man in der Sitzung vom 10. September 2018 das Thema „Neubau“ (mit einem maximalen Eigenanteil der Stadt Niedernhall von vier Millionen Euro) fallen lassen und sich für eine „grundlegende Sanierung“ entschieden, um damit eine Förderung zu bekommen – obwohl zunächst die Wirtschaftlichkeit eines Neubaus gegenüber einer teuren Sanierung betont wurde.
Nächstes Jahr könnte es wieder ein Förderprogramm geben, das aber noch nicht sicher ist. Wenn ja, werde man sich wieder bewerben. Es könnte auch ein Landesbäderförderungsprogramm geben, für das man sich dann ebenfalls bewerben würde.
Daher habe man sich dazu entschlossen, weitere Planungsarbeiten an das Büro Fritz Planung GmbH freizugeben mit einer Kostenschätzung für die Sanierung. Die Kosten für diese Grundlagenermittlung und Vorentwurfsplanung belaufen sich auf 157.000 Euro netto. Der Auftrag wurde bereits jetzt vergeben, um für die eventuell kommenden Zuschussprogramme gerüstet zu sein.

Die Planungsvorgaben sehen laut aktuellem Stand unter anderem Folgendes vor:

  • zentraler Eingangsbereich für Sole- & Freibad
  • Aufgabe des Physiobereiches
  • Betreiber soll die Stadt Niedernhall sein
  • Verkauf einfacher Speisen (kalte Küche/Cafeteria)
  • erweiterter Ruheraum
  • Lehrschwimmbecken
  • großzügiger Duschbereich



Die Stadttaube – das vergessene Haustier

Stadttauben brauchen unsere Hilfe: Würde man in unseren Städten Hunde oder Katzen so behandeln, wie wir mit den Stadttauben verfahren, gäbe es empörte Proteste. Susanne Müller, ist Vorsitzende von Taubenfreunde e.V., Künzelsau und spricht am Mittwoch, den 30. Oktober 2019 um 19 Uhr in der Volkshochschule Künzelsau über ‚Die Stadttaube – das vergessene Haustier‘. Es registriert kaum jemand, dass jeden Tag unzählige dieser Vögel vor unseren Augen ums Überleben kämpfen und mit zum Teil erheblichen Verletzungen leben. Eigentlich ist die Taube ein Haustier, wie Hund und Katze und gehört zu jedem Stadtbild. Doch die Überpopulation führt zu Ärger durch Dreck. Wie damit gut und tiergerecht umgegangen werden kann, ist Thema des abends. Schlagwörter sind zum Beispiel kontrollierte Fütterung, Taubenhaus und tier(schutz)gerechte Möglichkeiten der Populationsverringerung. Der Abend stellt dieses hochintelligente, soziale und liebenswerte Tier in den Mittelpunkt.

Der Eintritt ist frei.

Quelle: Volkshochschule Künzelsau

 

 

 




GEMÜ Jubilarfeier 2019 – 1.495 Jahre Treue

Der Ingelfinger Ventilhersteller Gemü ehrt in diesem Jahr 65 Mitarbeiter für ihre langjährige Treue und Verbundenheit mit dem Unternehmen. Einer der Jubilare gehört bereits seit 45 Jahren zur Gemü Familie. Zudem wurden neun Rentner in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Wie bereits in den vergangenen Jahren fand die festliche Ehrung der Jubilare im Schloß-Hotel in Ingelfingen statt. Der geschäftsführende Gesellschafter Gert Müller würdigte in seiner Rede die Leistungen und die Treue der 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Worten: „Jede und jeder von Ihnen machen Gemü zu dem was wir sind – ein innovatives erfolgreiches Unternehmen, in dem familiäre Werte wie Respekt, Wertschätzung und gegenseitige Unterstützung im Berufsalltag aktiv gelebt werden.“ Die Geschäftsführer Gert und Stephan Müller überreichten den Jubilaren jeweils ein hochwertiges Geschenk und ein Fotobuch zur Erinnerung an das Jubiläumsjahr. Zusammen bringen die Jubilarinnen und Jubilare sage und schreibe 1.495 Jahre Gemü Erfahrung mit. „Wir bedanken uns bei allen Jubilaren und Rentnern für ihre Leistungen und ihre Treue und freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Jubilaren. Den  Rentnern wünschen wir einen schönen Ruhestand“, ergänzt Gert Müller.

 

10 Jahre Betriebszugehörigkeit

Marco Dörr

Ömer Dursun

Stefan Frank

Volker Fünfhaus

Bettina Kelp

Claudia Kempf

Andre Keppler

Yvonne Klaiber

Johann Magej

Nikolaus Marker

Peter Mayer

Thomas Andreas Medelsky

Steffen Nazet

Christian Saur

Matthias Schaser

Ronny Schwessinger

Roland Specht

Rita Tippmann

Markus Walter

 

20 Jahre Betriebszugehörigkeit

Andreas Apeikis

Anna Geer

Denis Gerlitz

Ljudmila Hoppe

Claudia Kuch

Michael Lotz

Matthias Mix

Stephan Müller

Ourania Nikolaidou

Helmut Romig

Ingolf Schenk

Tobias Schumm

Hung Son Tran

Volker Hans Michael Wagner

Alexandra Zeiher

 

25 Jahre Betriebszugehörigkeit

Matthias Fick

Sandra Horndacher

Jochen Metzger

Thomas Renner

Maik Sitzler

 

 

30 Jahre Betriebszugehörigkeit

Herbert Armbruster

Herbert Bäslack

Erika Bezold

Josef Bissinger

Annette Hess

Jürgen Kerl

Ralph Kroupa

Dorothea Mayer

Robin May

Markus Mütsch

Stefan Mütsch

Joachim Ruck

Cornelia Weigele

 

35 Jahre Betriebszugehörigkeit

Johanna Deuser

Klaus Donner

Bernd Lindenmann

Heribert Müller

Eberhard Schmitt

Ursula Schöller

Axel Weber

 

40 Jahre Betriebszugehörigkeit

Günter Frey

Maria Gaab

Heinz Hammel

Heinz Kohler

Annerose Matzatka

 

45 Jahre Betriebszugehörigkeit

Vassilios Daskalos

 

Folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden in den Ruhestand verabschiedet:

Susanne Bühr

Monika Creyaufmüller

Hubert Csapo

Nikolaus Heußer

Rolf Hub

Vaia Panagiotopoulou

Steffen Philipp

Rita Rumold

Hans-Peter Sturm

 

Hintergrundinformationen

Die GEMÜ Gruppe entwickelt und fertigt Ventil-, Mess- und Regelsysteme für Flüssigkeiten, Dämpfe und Gase. Bei Lösungen für sterile Prozesse ist das Unternehmen Weltmarktführer.

Das global ausgerichtete, unabhängige Familienunternehmen wurde 1964 gegründet und wird seit 2011 in zweiter Generation von Gert Müller als geschäftsführender Gesellschafter gemeinsam mit seinem Cousin Stephan Müller geführt.

Die Unternehmensgruppe erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von über 330 Millionen Euro und beschäftigt heute weltweit über 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon mehr als 1.100 in Deutschland. Die Produktion erfolgt an sechs Standorten: Deutschland, Schweiz und Frankreich sowie in China, Brasilien und den USA. Der weltweite Vertrieb erfolgt über 27 Tochtergesellschaften und wird von Deutschland aus koordiniert. Über ein dichtes Netz von Handelspartnern ist GEMÜ in mehr als 50 Ländern auf allen Kontinenten aktiv.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.gemu-group.com.

Quelle: Pressemitteilung von GEMÜ

 

 




Sperrung von Tiefensall bis Abzweigung Friedrichsruhe

Entlang der Kreisstraße 2349 werden vom Montag, den  28. Oktober 2019, bis Samstag, den 2. November 2019, aufgrund von verkehrsgefährdenden beziehungsweise dürren Bäumen umfangreiche Gehölz- und Baumfällarbeiten durchgeführt. Die Kreisstraße muss dafür ab der Abzweigung L 1050 bei Friedrichsruhe bis Ortsanfang Tiefensall für den Gesamtverkehr gesperrt werden.

Die geplante Vollsperrung kann nach vorheriger Rücksprache mit der Straßenmeisterei Öhringen, Tel. 07941 9179-0, auch von angrenzenden Waldbesitzern für eigene Fällungen genutzt werden. Privatwaldbesitzer sind gesetzlich dazu verpflichtet, eigene Grundstücke regelmäßig auf Gefährdungen zu kontrollieren und diese eigenständig zu beseitigen.

Der überörtliche Verkehr wird über Metzdorf – Stolzeneck – Kleinhirschbach – Friedrichsruhe und umgekehrt umgeleitet.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 

 




Jagsthausen: Prozessauftakt – Vater wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt

Die große Strafkammer des Landgerichts Heilbronn verhandelt am kommenden Donnerstag, den 31. Oktober 2019, 14 Uhr, wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Dem Angeklagten liegt zur Last, er habe seinen 1987 geborenen Sohn in einem im Detail bezüglich vieler Vorwürfe unbestimmten Zeitraum von 1992 bis 2005 in Heilbronn und Jagsthausen mehrmals sexuell missbraucht. Ihm werden insgesamt zehn Taten vorgeworfen, die mit Oralverkehr im Kindesalter des Sohnes begonnen und mit sexuell motivierten Quälereien im Jugendalter des Sohnes geendet haben sollen.

Seit dem 21. Februar 2019 befindet sich der Angeklagte wegen dieser Vorwürfe in Untersuchungshaft.

Aktuell sind acht Fortsetzungstermine angesetzt. Die Kammer hat den Angeklagten, seinen Verteidiger, vorerst zwölf Zeugen und einen Sachverständigen geladen.

 

Quelle: Prozessvorschau des Landgerichts Heilbronn

 




Mark Forster in Schwäbisch Hall – Kartenvorverkauf hat begonnen

Das Line-up des „Sounds of Hall” bekommt Zuwachs! Im kommenden Sommer 2020 bekommt Schwäbisch Hall mit dem „Sounds of Hall“ endlich seine erste eigene Open Air Reihe. Nun nimmt das Line-up weiter Formen an, denn mit Mark Forster am 11. Juli 2020 steht ein nationaler Superstar auf der Bühne.

Mark Forster ist The Voice-Juror, Erfolgssänger und das wahrscheinlich sympathischste, was die deutsche Musikszene zu bieten hat. Tausende Fans zog er auf seiner vergangenen Tour in die Hallen und Open Air Locations der Nation. Jetzt geht er auf ein Neues auf große „Liebe Open Air 2020“ Tour, um diese Liebe mit seinen Fans zu teilen und Danke zu sagen. Am 11. Juli entführt er auf musikalische Abenteuer und hat im Gepäck seine größten Hits. Jetzt heißt es Texte auswendig lernen und dann ganz laut mitsingen zu „Einmal“, „Chöre“ und „Sowieso“!

Bereits einen Tag zuvor, am 10. Juli 2020 bringt Dieter Thomas Kuhn, der Schlagerbarde dann ordentlich Farbe und gute Laune in die Stadt. Mit der Tour „Über den Wolken 2.0“ garantiert er für  Stimmung und versetzt somit seine „Kuhnis“ in Ekstase. Dabei nicht fehlen dürfen altbekannten Hits wie „Griechischer Wein“ und „Eine neue Liebe“, Sonnenblumen, bunte Outfits, Föhnwelle und natürlich das Brusthaartoupet.

Tickets für Mark Forster gibt es ab dem 23. Oktober 2019 im exklusiven CTS Eventim Pre-Sale. Ab dem 26. Oktober 2019 dann auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online bei sounds-ofhall.shop, ticket.eventstifter.de, Eventim, Easy Ticket und Reservix.

Alle Neuigkeiten sowie Infos zu „Sounds of Hall“ gibt es ab sofort unter www.sounds-ofhall.de, bei Facebook www.facebook.com/soundsofhallevent und Instagram
www.instagram.com/soundsofhall

 

Quelle: Sounds of Hall




Zentrale Häuser statt Klein-Klein: Neuausrichtung der Künzelsauer Kindergartenlandschaft

von Elke Brand

Größer und zentraler – das ist der Leitspruch für die Neuausrichtung der Kindergartenlandschaft, den sich die Stadt Künzelsau bis 2035 auf die Fahnen geschrieben hat. Das ging aus einem Gespräch mit Carmen Class, der Verantwortlichen der Kindergärten in der Kreisstadt, Elke Sturm, Pressesprecherin der Stadt Künzelsau, sowie Elke Brand und Dr. Sandra Hartmann von GSCHWÄTZ hervor.

Neues Familienzentrum im alten Schlachthof-Areal

So möchte die Stadt Künzelsau unter anderem einen fünf- bis sechsgruppigen Kindergarten als Familienzentrum auf dem ehemaligen Schlachthof-Areal (der ehemaligen Grund- und Hauptschule) bauen lassen. Dafür wurden andere Kindergärten wie etwa die Karlspflege geschlossen. Die Stadt bevorzugt bei dem neuen Familienzentrum einen Neubau anstatt die Sanierung alter Gebäude, die, so die Stadtverwaltung, nicht selten teurer ist. Auch die Größe des Kindergartens sei bei der Wirtschaftlichkeitsfrage entscheidend. Die Stadt Künzelsau betont hier, dass eingruppige Kindergärten unwirtschaftlich seien, daher auch die Neuausrichtung in größere Zentren mit mehreren Gruppen. „Die Teilort-Kindergärten bleiben aber bestehen“, versichert Elke Sturm.

Geld soll – neben dem ehemaligen Schlachthof-Areal – in zwei weitere Kindergartenschwerpunkte fließen – zum einen in die Kindergartenlandschaft Taläcker. Dort wird es für Eltern zunehmend schwieriger, einen Kindergartenplatz zu finden (siehe Tabelle unten). Zum anderen werde auch in Gaisbach ein weiterer Schwerpunkt in der Kindergartenlandschaft im Zuge des neuen Baugebietes gesetzt.

Gebührenfreiheit bedeutet weniger Einnahmen

Die Stadt Künzelsau führte ab dem 01. Januar 2019 als – laut eigenen Aussagen – erste Kommune Baden-Württembergs die Gebührenfreiheit in ihren städtischen Kindertagesstätten/Kindergärten ein. Das heißt, einheimische Kinder ab einem Jahr bis zum Schuleintritt müssen keine Kindertagesstätten-/Kindergartengebühren bezahlen. Dadurch sehen viele Einwohner die Stadt als besonders familienfreundlich an. Der Nachteil: weniger Einnahmen, die unter anderem verwendet werden können für den Neubau oder die Sanierung von bestehenden Kindergartengebäuden sowie Personal.

In manchen Künzelsauer Bezirken wie Taläcker oder Nagelsberg stehen zugleich auch relativ wenig Kindergarten- beziehungsweise Kindertagesstättenplätze angesichts der Nachfrage zur Verfügung. Dennoch scheiterte bislang das private Kindertagesstättenkonzept Schatzkinder in Nagelsberg von Elvia Jakobi bislang an diversen Hürden, wie die Stadt gegenüber GSCHWÄTZ erklärte (wir berichteten). Jakobis Kita war klein, verschlang aber eine fast fünfstellige Summe im Monat, die die Stadt mit trug.

Für die Stadtverwaltung ist klar, wie die Zukunft der Künzelsauer Kindergartenlandschaft aussehen muss: Schwerpunkte setzen.

Belegungsplan der Kindergärten in und um Künzelsau. Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau

 

In manchen Künzelsauer Bezirken wie Taläcker oder Nagelsberg stehen relativ wenig Kindergartenplätze angesichts der Nachfrage zur Verfügung. Hier zu sehen ist ein Kindergarten im Bezirk Taläcker. Foto: Gschwätz

 

 

 




Böser-Jungen-Streich in Forchtenberg

Auf dem Weg zur Arbeit am Mittwochmorgen, den 23. Oktober 2019, musste der Fahrer eines Audis feststellen, dass seine Radmuttern gelockert worden waren. Zuerst bemerkte er nur ein Wackeln der Lenkung, was sich jedoch verschlimmerte. Dies veranlasste ihn nach seinen Reifen zu sehen. Er stellte fest, dass alle fünf Radmuttern gelockert wurden. Der Audi-Fahrer stellte sein Auto von Samstagmorgen, den 19. Oktober 2019, 9 Uhr, bis Sonntagmittag, den 20. Oktober 2019, 12 Uhr, vor der Turnhalle in Forchtenberg ab. Zeugen, die im genannten Bereich verdächtige Wahrnehmungen machen konnten, werden darum gebeten, sich bei der Polizei in Künzelsau, Telefonnummer 07940 9400, zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn