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„Die Stadt wird zugeschissen“ – Finanzielle Probleme des Taubenhauses in Künzelsau

Mehr Tauben, mehr Dreck, mehr Arbeit und die große Frage: Wer soll das bezahlen?
Am 30. Oktober 2019 lud der Verein Taubenfreunde Künzelsau zum Informationsvortrag über „Die Stadttaube – das vergessene Haustier“ in den Gewölbekeller der Volkshochschule ein. Der Verein Taubenfreunde Künzelsau e.V. betreibt das Taubenhaus am Kocher und sorgt mit diesem dafür, dass die Taubenpopulation in Künzelsau geregelt wird, die Stadttauben satt und gesund sind und somit die empfundene Belästigung und Verschmutzung durch hungrige und kranke Tauben in der Stadt deutlich zurückgegangen ist.
„So dankbar ich am Anfang war, so enttäuscht bin ich heute“
Schnell wird klar, dass sich der Schwerpunkt der Veranstaltung ein wenig verschieben wird: Neben dem Vortrag ist die Situation des Vereins ein akutes Thema: Der Taubenfreundeverein leidet aufgrund von Todesfällen, gesundheitlichen Problemen und einem Wegzug an einem Mangel an Helfern. Auch finanziell geht es dem Haus schlecht. Nun steht das Taubenhaus kurz vor dem Aus. „So dankbar ich am Anfang war, so enttäuscht bin ich heute“ sagt Marita Müller vom Taubenhaus mit Blick auf die Unterstützung durch Gewerbe und Stadtverwaltung, von denen trotz persönlicher Einladung niemand zur Veranstaltung gekommen sei.
„Wir machen die Arbeit, aber mit uns spricht man nicht.“
Marita Müller berichtet von einem Gespräch mit Bürgermeister Stefan Neumann im Mai 2019, wobei sie den Bürgermeister auf die Probleme des Vereins und den Nutzen für die Stadt und die Gewerbetreibenden hingewiesen habe.
„Der Aufwand liege bei 6.000 Euro pro Jahr“
Die Stadt Künzelsau unterstützt den Verein und den Betrieb des Taubenhauses derzeit mit 2.000 Euro pro Jahr – dieses Geld reiche aber laut Susanne Müller nicht aus: Allein die Futterkosten lägen bei etwa 1.800 Euro jährlich, das Putzen koste zirka 1.000 Euro pro Jahr, dazu kämen sonstige Personalkosten und Tierarztkosten. Der geschätzte Aufwand liege bei zirka 5.000 bis 6.000 Euro pro Jahr. Genaugenommen umfasse die Arbeit für das Taubenhaus den Umfang eines Halbtagsjobs – und das jeden Tag, auch an Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien. Edgar Sorg ruft verwundert dazwischen: „Die Kosten von 6.000 Euro finde ich sehr niedrig kalkuliert.“
Elke Sturm von der Stadt Künzelsau verweist auf GSCHWÄTZ-Nachfrage wiederum darauf, dass „die ursprünglich vom Gemeinderat beschlossene Förderung des Taubenhauses mit 1.000 Euro bereits auf 2.000 Euro verdoppelt“ worden sei. Die Stadt habe auch das Grundstück zur Verfügung gestellt. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs hätten beim Aufbau des Taubenhauses und Einrichten des Grundstücks angepackt. „Voraussetzung für die städtische Förderung war von Beginn an, dass die Betreuung des Taubenhauses dem Verein obliegt. Und der Gemeinderat hat in seinem Beschluss im Juli 2015 bereits deutlich formuliert, dass der Betrieb des Taubenhauses und die finanzielle Förderung eingestellt werden, sollte die nachhaltige Betreuung durch das Stadttaubenprojekt nicht sichergestellt sein. Dass es nun eventuell so kommt, ist schade. Die Aktiven des Vereins Taubenfreunde Künzelsau haben, nach eigener Aussage, leider nicht die ausreichenden ehrenamtlichen Mitarbeiter und weitere finanzielle Förderer gefunden. Diese Aufgabe gut zu meistern ist und bleibt eine Herausforderung und ist eine Existenzfrage für viele Vereine. Nicht allein deshalb bietet die Stadtverwaltung mit der Ehrenamtsbörse eine Plattform und unterstützt Künzelsauer Vereine finanziell mit rund 45.000 Euro jährlich.“
„In Möckmühl funktioniert das von ganz alleine“
In anderen Städten gehe man den Umgang mit der Stadttaube professioneller an: In der Landeshauptstadt Stuttgart gebe es einen bezahlten Taubenwart, aber selbst in einer mit Künzelsau vergleichbaren Kleinstadt wie Buchen gebe es einen Taubenbeauftragten. Und „in Möckmühl funktioniert das von ganz alleine“, berichtet Bernhard Klier von der Tierrettung Odenwald-Hohenlohe.
Die Einwerbung von Spenden gestaltet sich schwierig, die Taube habe einen schlechten Ruf als „Ratte der Lüfte“ – andererseits ist sie doch auch als Symbol des Heiligen Geistes, als liebenswerte Turteltaube,  hoffnungsstiftende Friedenstaube und natürlich als wohlschmeckendes Haustier bekannt. Trotzdem bekennt Will Behle: „Wenn du sagst, dass du vom Taubenverein bist, schauen dich die Leute an, als ob du jenseits der Realität bist.“ Und Susanne Müller möchte nicht länger betteln müssen: „Dabei erbringen wir eine unterschätzte Dienstleistung für die Stadt.“
„Wenn du sagst, dass du vom Taubenverein bist, schauen dich die Leute an, als ob du jenseits der Realität bist“
Dabei liege der Nutzen für Stadtverwaltung und Gewerbe klar auf der Hand: Seit das Taubenhaus besteht, habe man allein zirka 2.000 Eier abgelesen. Abgelesen bedeutet: Den Nestern im Taubenhaus entnommen, damit sie nicht bebrütet werden und es noch mehr Tauben gibt.  Susanne Müller: „Das sind Tauben, die nicht in der Stadt sind.“ Somit werde durch ihre Arbeit die Population deutlich reduziert auf derzeit zirka 150 Tauben im Taubenhaus selbst sowie zirka 150 Tauben, die am Taubenhaus gefüttert werden. Dadurch seien die Tauben in der Stadt deutlich weniger präsent, denn, so bringt es Bernhard Klier auf einen kurzen Nenner: „Die Taube ist, wo‘s Futter ist“. Die Verschmutzung durch Taubenkot in der Stadt sowie die Belästigung durch futtersuchende, schwache und kranke Tauben in der Innenstadt sei erheblich zurückgegangen. Das werde auch von den Gewerbetreibenden bestätigt. Bernhard Klier kritisiert trotzdem: „Stadt und Gewerbe haben vorher viel investiert – jetzt sind die Tauben verschwunden und niemand gibt mehr Geld für die Tauben aus.“
Gespräch mit dem Gemeinderat
Willi Behle meint, dass die Stadt Künzelsau das Taubenhaus als Erfolg vermarkten müsste, denn das Taubenhaus in Künzelsau ist über die Grenzen der Region als Modellinstitution bekannt. Gudrun Schickert belegt dies: „Wir sind über Baden-Württemberg bekannt – selbst die Stadt Paderborn hat sich informiert.“ Sollte der Verein das Taubenhaus nicht mehr betreiben können, muss das Taubenhaus geschlossen und die Fütterung eingestellt werden. Die Tauben suchen sich dann wieder Nistplätze in der Stadt, sie suchen dann auch wieder Futter in der Stadt, ernähren sich wieder von Abfällen. Willi Behle drückt es deftig aus: „Die Konsequenz ist, dass das Taubenhaus zumacht und die Stadt zugeschissen wird.“
Nachdem es kurzzeitig so ausgesehen hatte, dass der Verein aufgelöst wird, liegen diese Pläne momentan auf Eis. Die Taubenfreunde wollen versuchen, mit dem Gemeinderat ins Gespräch zu kommen. Im April 2020 wollen sie dann schauen, was sich bis dato getan hat und neu überlegen.
Text: Matthias Lauterer

Tauben am Taubenhaus.
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Maritta Müller erklärt, warum Hochzeitstauben zum Sterben verurteilt sind. Foto: GSCHWÄTZ

Die Ehrenamtlichen locken die Tauben mit Futter raus aus der Künzelsauer Innenstadt zum Taubenhaus. Foto: GSCHWÄTZ

Auch Landrat Dr. Matthias Neth (2. v. li.) und Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann (rechts) statteten dem Taubenhaus schon einen Besuch ab. Foto: Taubenfreunde

https://www.gschwaetz.de/2019/10/27/die-stadttaube-das-vergessene-haustier/
https://www.gschwaetz.de/2019/09/21/strangulierte-tiere-in-kuenzelsau-die-sollen-doch-verrecken/



Bürgermeister Neumann: Das Leitmotiv für 2020: „Zukunft Gesundheit“

Bei der letzten Gemeinderatssitzung in diesem Jahr hat der Gemeinderat Künzelsau den Haushalt für das Jahr 2020 verabschiedet. Dieser Haushalt sei, so Bürgermeister Stefan Neumann, wegweisend, da, so stellt Neumann in Aussicht, „wir ein positives Ergebnis in Höhe von 935.070 Euro zu erzielen. Zweitens – investieren wir kräftig in die Zukunft der Stadt und stellen damit wichtige Weichen.“ Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor.

Der besondere Fokus liege dabei auf dem Thema „Zukunft Gesundheit“. Der Hohenlohekreis, die BBT-Gruppe und die Stadt Künzelsau möchten im neuen Jahr „das Gesamtkonzept für das Gesundheitszentrum verfeinern und auf den Weg bringen“, so Neumann. „Mit einem Jahresprogramm werden wir Zeichen für eine gute Gesundheitsversorgung im Mittelbereich Künzelsau setzen.“

Verstärkte Investitionen in der Umwelt- und Klimapolitik

Auch im Bereich Umwelt- und Klimapolitik möchte die Stadtverwaltung Akzente setzen und lässt sich hierzu von der Klimaschutz- und Energie-Agentur (KEA) Baden-Württemberg – einem laut eigenen Aussagen unabhängigen Dienstleister im Bereich Klimaschutz – beraten. Zusätzlich möchte die Stadt beim European Energie Award mitmachen und diverse städtische Dächer mit Photovoltaik-Anlagen ausstatten.

Neubau Landratsamt

Bezüglich des Neubaus des Landratsamtes (von der Stadtverwaltung als Kreishaus bezeichnet) soll mit dem Landkreis hinsichtlich einer verbesserten Infrastruktur zusammengearbeitet werden, so dass das neue Kreishaus verwirklicht werden könne.

Des Weiteren soll das Kinderhaus am Fluss soweit gediehen sein, dass der Spatenstich erfolgen kann. Dadurch, so Neumann, „schaffen wir mehr Raum für die Kindertagesbetreuung“.

Ab Februar sollen zehn Hektar Bauland in Gaisbach erschlossen werden und auch in „unseren eigenen Immobilienbestand investieren wir kräftig“. Für Eigeninvestitionen stehen laut Neumann zwei Millionen Euro bei den KünWerken zur Verfügung.

„Last but noch least, bauen wir das städtische Glasfasernetz weiter aus und nehmen uns alternativen Mobilitätsformen an. Ein arbeitsreiches und spannendes Jahr liegt vor uns und ich freue mich auf die Arbeit“, so Neumann.

Landrat Neth (rechts) und Bürgermeister Neumann (2. v. re.) bei der Vorstellung der Pläne für das neue Landratsamt. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




Heiligabend & Silvester: Engelesblasen in Künzelsau

Mit etwas Phantasie kann sie jeder an den Festtagen zum Jahresende erkennen – die Engel am Turm der Johanneskirche in Künzelsau. Heiligabend, Silvester und Neujahr steigen die Turmbläser gemeinsam mit einer Gruppe, die Laternen trägt, auf den Turm der evangelischen Kirche mitten in Künzelsau. Zum Klang von feierlichen Chorälen werden Laternen von der Brüstung des Kirchturms geschwenkt. Jede Laterne malt dabei einen Lichtschweif – einen Engel in den Nachthimmel. So wird das „Engelesblasen“ seit mehreren hundert Jahren zelebriert. Dieser schöne und stimmungsvolle Weihnachtsbrauch wird auch in diesem Jahr wieder stattfinden: An Heiligabend spielen die Turmbläser um 19 Uhr die beliebte Weise „Ehre sei Gott in der Höhe“ und um 24 Uhr erklingt der Choral „Stille Nacht, heilige Nacht“ hoch über den Dächern von Künzelsau. An Silvester wird das alte Jahr um 19 Uhr mit der Schwab’schen Melodie „Lobt den Herrn“ verabschiedet. Eine schöne Gelegenheit das neue Jahr in Besinnlichkeit und Ruhe zu beginnen ist das Engelesblasen am 1. Januar. Alle, die an Heiligabend und Silvester das Engelesblasen also nicht hören und sehen konnten, haben an Neujahr um 19 Uhr das letzte Mal in der Weihnachtszeit die Möglichkeit dazu.

Klaus Ottenbacher versammelt jedes Jahr die Laternenschwenker um sich. Klaus Ziegler organisiert die Turmbläser. Beide sind froh, dass sich immer wieder aufs Neue Laternenschwenker und Bläser finden, um diese schöne Tradition aufrecht zu erhalten. Wie alt der Brauch tatsächlich ist, hat sich noch nicht bestimmen lassen. Jedenfalls findet das Engelesblasen in dieser Form seit Generationen statt und ist ein liebgewonnener Termin für viele Künzelsauer und ehemalige Künzelsauer. Im Heimatbuch ist nachzulesen: „Um diese Stunden denken die Künzelsauer draußen in aller Welt an ihre Heimat und die Ortsansässigen an ihre Verwandten und Freunde in der Ferne.“

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Foto: Engelesblasen vom Turm der Johanneskirche. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau/Rolf Hartbrich




Künzelsau: Geänderte Zeiten von Hallenbad, Bergbahn, Bücherei & Museum in den Ferien

Während der Feiertage über Weihnachten und den Jahreswechsel gelten für die städtischen Einrichtungen teilweise geänderte Öffnungs- und Betriebszeiten:

Künzelsauer Bergbahn Betriebszeiten
Weihnachten: Dienstag, 24. Dezember 2019 von 6.15 Uhr bis 15.00 Uhr; Mittwoch, 25. Dezember und Donnerstag, 26. Dezember 2019 von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Silvester: Dienstag, 31. Dezember 2019 von 6.15 Uhr bis 17.00 Uhr. Neujahr: Mittwoch, 1. Januar 2020 von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Feiertag Heilige Drei Könige: Montag, 6. Januar 2020 von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Die Bergbahn fährt wie gewohnt im Viertel-Stunden-Takt.

Stadtmuseum
Das Stadtmuseum ist am 24. und am 31. Dezember 2019 geschlossen. Geöffnet ist von 25. bis 30. Dezember 2019 und ab 1. Januar wieder Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr. Auch am Feiertag Montag, 6. Januar 2020 hat das Stadtmuseum von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Stadtbücherei im Alten Rathaus
Die Bücherei ist in der Zeit vom 23. Dezember 2019 bis 6. Januar 2020 geschlossen.

Bürgerbüro im Rathaus
Vom 24. bis 26. Dezember 2019 und vom 31. Dezember 2019 bis einschließlich 1. Januar 2020 ist das Bürgerbüro geschlossen. Ansonsten gelten die üblichen Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8.30 bis 18.30 Uhr sowie Samstag von 9 bis 13 Uhr.

Hallenbad TollKÜN
Das Hallenbad hat geöffnet: 21. und 22. Dezember 2019 von 8 bis 18 Uhr; 27. Dezember von 15 bis 21 Uhr; 28. und 29. Dezember von 8 bis 18 Uhr; 2. und 3. Januar 2020 von 15 bis 21 Uhr; 4. bis 6. Januar von 8. bis 18 Uhr. Das TollKÜN ist geschlossen: vom 23. bis 26. Dezember; 30. und 31. Dezember 2019 sowie am 1. Januar 2020.

Wochenmarkt
Über das Weihnachtsfest und den Jahreswechsels findet der Wochenmarkt im kleineren Rahmen am Dienstag, 24. Dezember, am Freitag, 27. Dezember und am Dienstag, 31. Dezember 2019 sowie am 3. Januar 2020 wie gewohnt am Unteren Markt statt.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Zu den Fotos:
Das Hallenbad TollKÜN ist an verschiedenen Tagen auch „zwischen den Jahren“ geöffnet. Mit Dampfbad und Kinderbereich ist der Besuch eine kleine Auszeit für die Familie. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau/Oliver Schniepp.

Hallenbad TollKün. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau/OlivierSchniepp

Hallenbad TollKün. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau/OlivierSchniepp




Künzelsau: Vier junge Männer schlagen mit Hartplastikstangen auf Schüler vor Schule ein

Am Donnerstagmittag, den 19. Dezember 2019, kam es vor einer Schule in Künzelsau zu einer gefährlichen Körperverletzung. Zwei Schüler verließen gegen 13 Uhr die Schule in der Jahnstraße und wurden vor dem Gelände der Schule durch vier junge Männer abgefangen. Diese waren mit Hartplastikstangen, die Parkplatzabtrennstangen des Schulparkplatzes, ausgerüstet und schlugen auf die zwei jungen Erwachsenen ein.

Als einer der zwei Schüler zu Boden ging, wurde auf diesen eingetreten. Nachdem von Passanten die Polizei gerufen wurde, flüchteten die Tatverdächtigen in Richtung Wald. Die beiden Schüler wurden dabei verletzt. Einer der Angreifer wurde bereits ermittelt. Die Polizei hofft nun auf Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können. Diese werden gebeten sich bei der Polizei in Künzelsau, unter der Telefonnummer 07940 9400, zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Drei geplante Demos gegen Tiere im Zirkus

Bereits im letzten Jahr demonstrierten 45 Teilnehmer in Bad Mergentheim beim Main-Tauber Weihnachtszirkus gegen Tiere im Zirkus (wir berichteten).

„In der kommenden Saison des Main-Tauber Weihnachtszirkus werden wir uns mit insgesamt drei Demonstrationen beim Volksfestplatz Bad Mergentheim erneut für einen Zirkus ohne Tiere einsetzten. Mit Plakaten, Bannern, kurzen Reden und Sprechchören werden wir auf die Ausbeutung und Qual der Tiere im Zirkus aufmerksam machen“, schildert Carolin Kästner, die Organisatorin der Demo. Die Demo´s finden am Samstag, den 21. Dezember und 28. Dezember 2019 sowie am 04. Januar 2020 von 14.45 Uhr bis 16 Uhr statt. Die Veranstaltungen dieses Jahr für bis zu 80 Personen angelegt. Rolf Grüning, Smilla Huck und Robert Binder, von den Linken, werden an den einzelnen Samstagen eine Rede halten um auf einen Zirkus ohne Tiere aufmerksam zu machen.

Kästner erklärt:“Wir stehen für einen Zirkus ohne Tiere im Programm. Egal ob Hund, Schwein, Elefant, Kamel, Löwe oder Tiger. Kein Tier ist gerne in einer lauten (Musik),  grellen (Lichter) und von Menschen kreischenden Umgebung und das mehrmals am Tag während der Shows. Dabei ist es egal, ob die Tiere bereits in Gefangenschaft aufgezogen wurden oder nicht. Die Instinkte sind jedem Individuum angeboren. Auf die viel gerühmten Zirkus-Leitlinien ist hier kein Verlass. Diese sind veraltet und extrem lax.“

Die von Zirkusbetreibern oft angesprochene „einwandfreie Abnahme durch das Veterinäramt“ sei ebenfalls kaum als ein Indikator für Tierwohl zu sehen, da es unheimlich schwer sei einen beschlagnahmten Tiger geeignet unterzubringen aus Mangel an verfügbaren Einrichtungen. Daher wird in den meisten Fällen die Abnahme, aus Mangel an Unterbringungsmöglichkeiten, ausgestellt.

„Tiere können nicht selbst entscheiden ob sie auftreten wollen, menschliche Artisten dabei schon. Es muss endlich Schluss sein mit dem Profit auf Kosten der Tiere“, appelliert die Bad Mergentheimerin. Kästner weiter: „An der Demonstration teilnehmen kann jeder, der unsere Meinung teilt. Außer wettergeeigneter Kleidung brauchst du nur deine Stimme und den Willen dich gegen die Ausbeutung der Tiere einzusetzen.“

 

 




Stadt Ingelfingen verbietet Abdruck & Aushang von Faschingsplakat des TSV

Manage frei – so ein Zirkus in Ingelfingen“ – unter diesem Motto steht die Prunksitzung des TSV Ingelfingen am 08. Februar 2020 in der Stadthalle. Die Plakate sind gestaltet und sollten nun veröffentlicht werden. Da grätscht dem TSV die Stadtverwaltung Ingelfingen dazwischen. Auf GSCHWÄTZ-Nachfrage bestätigte Hauptamtsleiter Alexander Winter, dass das Plakat derzeit nicht im Amtsboten abgedruckt wird. Tatsächlich ist in dem Amtsboten, der am 19. Dezember 2019 verteilt wurde, nur ein kurzer Infotext über die Prunksitzung ohne Foto oder Flyer wie sonst üblich abgedruckt. Zu der Begründung für die Drucksperre verwies Winter auf Bürgermeister Michael Bauer. Telefonisch war Bauer bislang nicht zu erreichen. Auch eine schriftliche Antwort steht derzeit noch aus.

Auch in öffentlichen Gebäuden soll das Plakat nicht ausgehängt werden.

Beim TSV spekulieren Mitglieder derweil über die Gründe der Abdruck- und Aushangsperre. Anscheinend fühle man sich durch das diesjährige Motto „Manege frei – so ein Zirkus in Ingelfingen“ als Stadtverwaltung diskreditiert – für den TSV allerdings nicht nachvollziehbar. Nun habe es angeblich seitens des Orga-Teams bereits Überlegungen gegeben, das Motto dementsprechend zu ändern, damit doch noch Plakate ausgehängt und abgedruckt werden seitens der Stadtverwaltung.

Das Plakat zur Prunksitzung des TSV Ingelfingen 2020. Quelle: privat

 




Schlepper-Flashmob

Zahlreiche Trekker-Fahrer machten sich am Mittwochnachmittag, den 18. Dezember 2019, auf zu einem bundesweiten Traktoren-Flashmob zum stillen Protest gegen die Lage der Landwirte. In Wertheim-Bettingen versammelten sich gut 25 Traktor-Fahrer mit ihrem Maschinen und positionierten sich mit angeschalteten Warnblinkern im gesamten Industriegebiet Almosenberg. In Ilsfeld trafen sich die Fahrer von 16 Schleppern auf einer Wiese neben der A81 und machten dort mit eingeschalteten Rundumlichtern auf ihr Anliegen aufmerksam. Auch zwischen Nordhausen und Hausen wurde auf einem Feld für die Landwirte demonstriert. Hier kamen für kurze Zeit etwa 25 Personen mit 15 Trekkern zusammen. Ein Banner wurde gehisst und auch hier waren die Warnblinkanlagen eingeschaltet. Bei Neuenstein kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen, weil etwa 20 Traktor-Fahrer mit ihren Gefährten die Strecke zwischen dem Emmertshof und Neuenstein auf und ab fuhren. Nach einem Hinweis der Polizei setzten die Teilnehmer ihren Protest dann stehend auf einem Feld neben der Straße fort. Neben der B27 bei Walldürn versammelten sich zehn Schlepper mit ihren Fahrern und auch an der A81 auf Höhe der Anschlussstelle Osterburken kamen sechs Traktoren und ihre Fahrer zum stillen Protest zusammen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Dr. Faust: „Bei uns läuft die Praxis schon über“ – Kreistag diskutiert über notärztlichen Sitzdienst in Künzelsau

Der nach der Schließung des Künzelsauer Krankenhauses zum 16. November 2019 eingeführte notärztliche Sitzdienst war Thema bei der Kreistagssitzung am 09. Dezember 2019 in Waldenburg. Die Fraktion der Freien Wähler hatte den Antrag eingebracht, dass dieser Sitzdienst nicht erst nach einem Jahr sondern bereits nach drei Monaten evaluiert werden soll, damit der Kreistag „in einer nachfolgenden öffentlichen Sitzung im März oder April 2020 zur Entscheidung bezüglich der weiteren Fortführung“ kommen könne, so der Wortlaut des Antrags, der vom Fraktionsvorsitzenden Achim Beck gezeichnet ist. Die abschließenden Worte dieses Antrags lauteten wie folgt: „Sehr geehrter Herr Landrat, unserer FWV-Fraktion ist es darüber hinaus wichtig, Ihnen mitzuteilen, dass wir in der Entscheidung über die Schließung des Künzelsauer Krankenhauses hinter Ihnen stehen. Freundliche Grüße, Achim Beck, Fraktionsvorsitzender“

Thomas Dubowy (FWV): „Es sollte ein guter Notdienst sein.“

Die erste Wortmeldung kommt von Thomas Dubowy (FWV), der den Antrag seiner Fraktion nochmals präzisiert darstellen wollte: „Jeder von uns hatte damals seine eigenen Vorstellungen von der Ausgestaltung eines Notdienstes. Der Notdienst soll rechtskonform und qualitätsgesichert sein. Umgangssprachlich: Es sollte ein guter Notdienst sein.“ Nachdem die Ausgestaltung bekannt ist, ist Dubowy nicht von der Qualität des Notdienstes überzeugt. „Eine Evaluation am Ende des ersten Jahres würde eine Verbesserung oder Änderung erst am Ende des zweiten Jahres, zum 31.November 2021 ermöglichen.“ Ihm geht es bei diesem Antrag „um eine fristgerechte Beurteilung im Rahmen bestehender Verträge“ und widerspricht damit genaugenommen der Formulierung des Antrags seiner eigenen Fraktion. Er schließt: „Da jeder verantwortungsbewusst für die Bürger entscheiden möchte, kann ich mir nur einen einstimmigen Zuspruch vorstellen. Wer gegen diesen Antrag stimmt, stimmt gegen eine gute ärztliche Versorgung in Künzelsau.“ Die Argumentation mit vertraglich festgelegten Fristen ging für Landrat Dr. Matthias Neth zu sehr in persönliche Vertragsdetails, so dass er sich gezwungen sah, die Öffentlichkeit kurzfristig auszuschließen.

Waldtraud Kuhnle (FDP): „So schnell wie möglich evaluieren, um dieses Geld zu sparen.“ 

Nach kurzer nichtöffentlicher Aussprache meldet sich Waltraud Kuhnle (FDP) zu Wort. Sie will dem Antrag zustimmen und präsentiert Zahlen, dass der kassenärztliche Notdienst nach der Schließung des Krankenhauses 72 Patienten hatte und somit ungefähr 1,5 Patienten pro Stunde behandelt habe – über die Art der Behandlungen und darüber, ob 40 Minuten pro Notfallpatient nicht vielleicht angemessen sein können, sagt sie aber nichts. Insbesondere sagt sie nichts über die Zahlen des 24/7-Notarztdienstes. „Zu diesen Zahlen, wollen Sie, Herr Neumann, einen zusätzlichen Arzt, den niemand aufsucht“ – worauf Neumann zwischenruft, dass nicht er, sondern der Kreistag das so beschlossen hat. Kuhnle will „so schnell wie möglich evaluieren, um dieses Geld zu sparen“.

Hans-Jürgen Saknus (SPD): „Die Leistungen, die von diesem Notdienst angeboten werden, sind wahrscheinlich sehr zweifelhaft.“ 

Spätestens jetzt wird klar, dass es offenbar ganz unterschiedliche Ziele gibt: Den einen geht es darum, den Notdienst umgehend einstellen zu können, um damit Geld zu sparen, andere sehen die Notwendigkeit einer Versorgung durch einen notärztlichen Sitzdienst im Raum Künzelsau und wollen durch frühe Evaluierung die Chance bekommen, die Struktur des Notdienstes an die tatsächlichen Anforderungen anzupassen.
Hans-Jürgen Saknus (SPD) stellt die Frage: „Was evaluieren wir?“ Die gegenwärtige Umsetzung sei kein qualifiziertes Konzept für den Raum Künzelsau und tauge auch nicht als Pilotprojekt. „Wir müssen uns anschauen, was die Künzelsauer erwartet haben und was sie dafür bekommen.“ Eine Notfallpraxis müsse bestimmte Leistungen erbringen und diese Leistungen seien zu evaluieren, nicht nur Zahlen. „Die Leistungen, die von diesem Notdienst angeboten werden, sind wahrscheinlich sehr zweifelhaft, da muss man genau hinschauen“ und geht sogar noch einen Schritt weiter: „Wir müssen genau hinschauen, ob nicht im Hintergrund etwas ganz Anderes läuft, dem wir wehren müssen: Nämlich dem Abbau der Notfallpraxis in Künzelsau.“

Ernst Kern (Die Linke): „Damit die Bürger auch merken, wir wollen uns um sie kümmern.“ 

Ernst Kern (Die Linke) legt Wert darauf, eine Lösung für die Bevölkerung in Künzelsau im Blick zu haben: „Damit die Bürger auch merken, wir wollen uns um sie kümmern und etwas wirklich Gutes machen und nicht durch Evaluation alles hinausschieben oder wieder abschaffen.“ Einen ähnlichen Standpunkt nimmt auch Catherine Kern (Grüne) ein und fordert klare und öffentlich bekannte Kriterien für die Evaluation: „Es ist ganz wichtig, den Bürgern von Künzelsau die Kriterien transparent darzustellen, damit wir wissen, ab wann kann diese freiwillige Leistung nicht mehr am Leben erhalten werden.“

Dr. Faust (FWV): „Bei uns läuft die Praxis schon über.“

Dr. Faust (FWV), niedergelassener Arzt in Künzelsau, hat kein Problem mit der Datenerhebung und richtet den Blick in die Zukunft: „Damit wir auch Daten haben, um weiterzudenken. Parallel müssen wir etwas hinkriegen als Ersatz für das, was wir durch das Krankenhaus verloren haben.“ Er bekommt die Auswirkungen der Schließung bereits zu spüren: „Bei uns läuft die Praxis schon über“. Martin Braun (Grüne) schlägt vor, die Evaluierung nicht schon nach drei Monaten sondern nach vier Monaten und nach acht Monaten durchzuführen und die Ergebnisse zu veröffentlichen. „Nur so kriegen wir einen Teil des Vertrauens wieder zurück, das wir als Kreistag verloren haben durch die Schließung des Krankenhauses.“ Und schlägt mit der Betonung der Interessen der Bevölkerung in dieselbe Kerbe wie Ernst Kern und Catherine Kern.

Prof. Dr. Otto Weidmann (FWV): „Ein Nein zur Evaluierung ist völlig unverständlich.“

Prof. Dr. Otto Weidmann (FWV) bekräftigt nochmals den Standpunkt der FW-Fraktion: „Wenn man sieht, dass ein Angebot keinen Nutzen hat und nur Kosten bringt, dann muss man es einstellen, das ist ein ökonomischer Grundsatz.“ Die Nutzerzahlen seien ein Indiz, dass der Nutzen gering sei, eine frühzeitige Evaluation sei nötig, um schnell reagieren und die Reißleine ziehen zu können. „Ein Nein zur Evaluierung ist völlig unverständlich.“ 
Anton Baron (AfD) ist im Prinzip gegen die Konstruktion des Sitzdienstes, fordert aber eine 24/7-Versorgung im Rahmen der kassenärztlichen Zulassung: „Wir haben damals zugestimmt, weil wir gehofft haben, dass dieser Sitzdienst eine kassenärztliche Zulassung bekommt.“ Der Sitzdienst sei „ein Zusatzservice, der eigentlich völlig überflüssig ist, da die Leute ja sowieso versorgt werden“.

Landrat Dr. Neth: „Ich will nicht ausschließen, dass wir eine vernünftige Lösung finden, um in Randzeiten ein Versorgungsangebot zu machen.“

Landrat Neth geht direkt in den Dialog und vermutet, dass der 24/7-Dienst keine Kassenzulassung erhalten wird, sieht aber anderweitige Konstrukte und verweist dazu auf das noch nicht existente MVZ: „Ich kann ein MVZ über Öffnungszeiten steuern, das könnte eine sinnvolle Möglichkeit sein. Die Frage ist nur, wie schnell kriegen wir so etwas hin.“ Auf jeden Fall will er aufgrund des AfD-Antrags Gespräche mit der Kassenärztlichen Vereinigung aufnehmen. Auf nochmalige Nachfrage Barons nennt Neth das Beispiel Marienhospital in Stuttgart, wo es bereits eine 24-Stunden KV-Notfallpraxis gibt. „Ich will nicht ausschließen, dass wir eine vernünftige Lösung finden, um in den Randzeiten ein Versorgungsangebot zu machen.“ Mangels Kassensitz geht Neth aber nicht davon aus, dass der gegenwärtige 24/7-Notarzt eine Kassenzulassung erhalten kann.

Bürgermeister Neumann: „Da verliert der Kreistag das Gesicht.“

Ungewohnt emotional zeigt sich der Künzelsauer Bürgermeister Stefan Neumann: „Es braucht Zeit, um mit der BBT-Gruppe zusammen neue Strukturen zu entwickeln.“ Es ist für ihn „völlig in Ordnung, dass wir die Zahlen auch bekanntmachen“. Gleichzeitig wirft er den Freien Wählern vor: „Ihr Ziel ist es, möglichst bald diesen Sitzdienst zu schließen. Das ist nicht in Ordnung, weil der Kreistag entschieden hat, dieses Instrument als Kompensation zu etablieren. Wenn man etwas etablieren will, dann kann man nicht nach drei Monaten schon die Reißleine ziehen, dann hat man dem keine Chance gegeben.“ Auch Neumann geht es um die Verlässlichkeit des Kreistages und das Vertrauen des Bürgers in den Kreistag: „Vor einen Jahr haben wir gesagt, wir evaluieren nach einem Jahr und jetzt sagen wir, wir wollen schon nach drei Monaten evaluieren und dann entscheiden: Da verliert der Kreistag das Gesicht. Ich würde da als Bürger auch das Vertrauen in diesen Kreistag verlieren.“

Rüdiger Volk (CDU): „Ich bin mir nicht sicher, ob man im Gesundheitswesen immer rein ökonomisch denken kann.“

Mit einem völlig anderen Blickwinkel bereichert Rüdiger Volk (CDU) gegen Ende der Aussprache die Diskussion: „Ich bin mir nicht sicher, ob man im Gesundheitswesen immer rein ökonomisch denken kann“, sagt er und bemängelt, dass bisher keine Kriterien für die Beurteilung der zu erhebenden Zahlen festgelegt sind: „Dann haben wir Zahlen, aber wo sind die Kennziffern, die uns sagen: Ist das gut, ist es schlecht. Reicht es, wenn wir feststellen, es wurde ein Menschenleben gerettet. Oder müssen es 3 oder 5 sein?“ Diese Kriterien fehlen ihm im Gesundheitswesen, „das macht mir eine Entscheidung sehr, sehr schwer“. Landrat Neth antwortet direkt: „Wir haben keine Kriterien hinterlegt, am Schluss ist es eine politische Entscheidung.“

Evaluation nach 4 und 8 Monaten

Nach kurzer Unterbrechung und fraktionsinterner Diskussion darüber, welcher der beiden Anträge der „weitergehende“ ist, wird dann zuerst über den ursprünglichen Antrag der Freien Wähler abgestimmt: Der Antrag der FW, bereits nach 3 Monaten zu evaluieren, wird mit 18 Ja- gegen 20 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen abgelehnt. Der Antrag der Grünen wird im Anschluss einstimmig ohne Enthaltung angenommen – es wird also nach 4 und nach 8 Monaten eine Evaluation des Notarztdienstes vorgenommen.

Es wurde allerdings nicht darüber abgestimmt, was genau evaluiert werden soll. Eine reine Betrachtung „Minuten pro Patient“ oder daraus folgend „Euro pro Patient“ dürfte aufgrund der Vielzahl der möglichen Einsatzszenarien eines solchen Notarztes nicht angemessen sein.

Text: Matthias Lauterer

Nur wenige Zuhörer verirrten sich in die Kreistagssitzung. Foto: GSCHWÄTZ

 




Simprechtshausen: Heiliger Besuch

Im Januar kommt der Papst nach Simprechtshausen. Der Jugendclub Simprechtshausen e.V. präsentiert das Theaterstück „… und morgen kommt der Papst!“ von Heidi Mager im Dorfgemeinschaftshaus in Simprechtshausen. Am Sonntag, den 05. Januar 2020, am Samstag, den 11., 18. und 25. Januar 2020, sowie am Freitag, den 24. Januar 2020, dreht sich alles um ein eigentlich wohlvorbereitetes Weihnachtsfest. Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es am Freitag, den 17. Januar 2020 eine Zusatzvorstellung.

Der Eintritt zu der Komödie kostet 7 Euro. Die Aufführung beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Im Anschluss an die Vorstellung ist Barbetrieb. Die Karten gibt es im Vorverkauf täglich von 17 bis 20 Uhr bei Ramona und Stephan Fuchs unter Telefon 07938/ 12 80.