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Hohenlohe: Neujahrsempfänge der SPD & AfD dieses Wochenende

Zum Neujahrsempfang am Beginn eines neuen Jahrzehnts lädt der SPD-Kreisverband Hohenlohe, der SPD-Ortsverein Künzelsau-Ingelfingen und die SPD-&-Grüne Gemeinderatsfraktion Künzelsau alle Bürger der Stadt und des Landkreises am Sonntag, den 26. Januar 2020, um 11 Uhr in die Stadthalle Künzelsau ein. „Die Sorgen um den Klimawandel, der Einsatz für Frieden und gutes Miteinander, das Ringen um notwendige gesellschaftliche Veränderungen in Arbeitswelt, Wirtschaft, Handel, Verkehr, nachhaltiges Wohnen und Leben in unseren Städten und Dörfern verlangen politische Antworten, die in die Zukunft tragen, auf allen politischen Ebenen“, so die SPD in ihrer Ankündigung auf der Internetseite der Stadt Künzelsau. Der baden-württembergische SPD Generalsekretär und Landtagsabgeordnete Sascha Binder wird als Hauptreferent sprechen. Sozialdemokraten aus Kreistags- und Gemeinderatsmitglieder stehen zu lokalen Themen bereit. 

Zum Neujahrsempfang am Freitag, den 24. Januar 2020, lädt der AfD-Kreisverband Hohenlohe/ Schwäbisch Hall um 19 Uhr in den Kleinen Saal der Stadthalle Niedernhall. Der Landtagsabgeordnete Anton Baron wird über die derzeitige Klimapolitik sprechen, die die kleinen Landwirte und die Automobilindustrie laut Baron bedrohe. Gastredner ist der Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier. Er wird über Entwicklungshilfe referieren. Frohnmeier befürwortet die „Hilfe zur Selbsthilfe“, die er in Niedernhall vorstellen will. 

 Quelle: Pressemitteilung sowie Internetseite der Parteien / Städte und Gemeinden

AfD-Veranstaltung am 02. Februar 2019 in Niedernhall. Foto: GSCHWÄTZ




Irrfahrten für Grundschüler der Anne-Sophie: NVH fährt Schule nicht mehr an – Wutbrief erreicht Achim Beck

Der Niedernhaller Ralph Kroupa schreibt sich in einem sechsseitigen offenen Brief an Bürgermeister Achim Beck den Frust von der Seele. Er ist Großvater eines Kindes, das die Anne-Sophie-Schule auf den Taläckern besucht. Seit Beginn des neuen Jahres fahre die Linie 5  von Niedernhall an der Anne-Sophie-Schule vorbei, anstatt wie bisher zu halten.

„Gewaltiges Problem“ besonders für die Erst- und Zweiklässler

So könnten die Schulkinder fortan laut Kroupa den Bus erst im einige Kilometer entfernten Gaisbach verlassen. „Dort müssen die Kinder, welche zuvor an ihrer Schule vorgefahren wurden, aussteigen und auf einen entgegen kommenden Bus warten, welcher sie dann die Strecke bis zu ihrer Schule wieder zurückbringen muss. Nach der Schule dasselbe Prozedere dann nochmal umgekehrt. Durch den zeitlich versetzten Schulbeginn und dem unterschiedlichen Schulende der verschiedenen Klassen und Altersstufen ist auch dieser Umstieg häufig nicht oder zumindest nicht zeitnah durchführbar. Von dieser neuen Regelung sind viele Schüler und deren Eltern betroffen. Für die Schüler, insbesondere für die kleinsten der ersten und zweiten Klasse stellt dies nun ein gewaltiges Problem dar“, schildert Kroupa in seinem Schreiben.

Überfüllung der alternativen Buslinie käme hinzu

Kroupas Enkel nutze derzeit die Linie zwei und steigt am Busbahnhof in Künzelsau um. Allerdings sei diese Linie „völlig überfüllt“, was es vor allem für Erst- und Zweitklässler nicht einfacher mache, insbesondere wenn an den Haltestellen wartende Schüler wegen der Überfüllung nicht mehr zusteigen „können oder dürfen“. Die derzeitigen Lösungen seien, so Groupa, für die Kleinen „unzumutbar“.

Enttäuscht von Niedernhalls Bürgermeister Beck und dem Kreistag im Allgemeinen

Enttäuscht zeigt Kroupa sich von seinem Niedernhaller Bürgermeister und Kreistagsmitglied Achim Beck, nachdem er diesen auf der Straße auf das Problem aufmerksam gemacht habe.  Da dem Landkreis Hohenlohe das Nahverkehrssystem (NVH) unterliegt, seid die seinen Augen mangelhaften Durchführung der Schülertransporte nicht nachvollziehbar.

Kroupa wählt hierfür drastische Worte: „Der Landkreis Hohenlohe und seine Vertreter, also auch Sie, sollten sich schämen wie Sie mit den schwächsten Ihrer Bürger umspringen. (…). Haben unsere Lokalpolitiker eigentlich schon mal was von gesundem Menschenverstand gehört?“, fragt Groupa.

Kroupa verweist in diesem Zuge darauf, dass der Nahverkehr sich damit selbst immer weiter schwäche – von der steigenden Umweltbelastung durch Einzelfahrten der Eltern ganz zu schweigen.

Zudem „dürfte Ihnen [Achim Beck, Anm. d. Red.] bekannt sein, dass nicht alle Eltern dies zeitlich umsetzen können oder nicht jeder Elternteil einen Führerschein oder Zweitwagen hat – von den Einkünften eines einfachen Arbeiters, Angestellten oder Alleinverdieners ganz zu schweigen.“

Eine Stellungnahme des NVH sowie von Bürgermeister Achim Beck hierzu steht noch aus.

Offener Brief an Bürgermeister Achim Beck. Thema: NVH. Seite 1. Screenshot: GSCHWÄTZ

Offener Brief an Bürgermeister Achim Beck. Thema: NVH. Seite 2. Screenshot: GSCHWÄTZ

Offener Brief an Bürgermeister Achim Beck. Thema: NVH. Seite 3. Screenshot: GSCHWÄTZ

Offener Brief an Bürgermeister Achim Beck. Thema: NVH. Seite 4. Screenshot: GSCHWÄTZ

Offener Brief an Bürgermeister Achim Beck. Thema: NVH. Seite 5. Screenshot: GSCHWÄTZ

Offener Brief an Bürgermeister Achim Beck. Thema: NVH. Seite 6. Screenshot: GSCHWÄTZ

 

 

 

 

 




Ziehl-Abegg sagt wegen Virus alle Flüge nach China ab

Die Entwicklung in China hat auch direkte Auswirkung auf deutsche Unternehmen“, so Rainer Grill, Pressesprecher von Ziehl-Abegg aus Künzelsau, in einer Pressemitteilung an GSCHWÄTZ. Er verwies damit auf den so genannten Corona-Virus, der derzeit in China grassiert. Die Tagesschau meldete am Freitag, den 24. Januar 2020, dass es wegen des Virus‘ bereits 26 Tote gäbe, 830 Menschen hätten sich angesteckt. https://www.tagesschau.de/ausland/corona-china-103.html

Bei Ziehl-Abegg habe der Vorstandsvorsitzende Peter Fenkl am Donnerstag, den 23. Januar 2020, entschieden, dass keine Mitarbeiter mehr nach China fliegen. Fenkl: „Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist wichtiger als wirtschaftliche Aspekte.“

Zudem wurde der Transport eines Übersee-Containers gestoppt – dieser sollte mit Maschinen und Bauteilen nach China geschickt werden, um dort einen Messestand zu gestalten und zu bestücken. Anfang April sollte in Wuhan die China Refrigeration stattfinden; die bedeutendste Messe für Kühl-, Klima- Heizungs-, Lüftungstechnik im asiatischen Raum
http://www.cr-expo.com/en/index.aspx

Der Corona-Virus ist eine Lungenkrankheit und hat sich in China von Wildtieren auf den Menschen übertragen. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist ebenfalls möglich.




Öhringen: Fahrzeug beschädigt

Den zerstörten Außenspiegel ihres Audis fand eine 52-Jährige am Dienstag, den 21. Januar 2020, abends in Öhringen. Die Frau hatte ihren Wagen gegen 17.15 Uhr in der Bahnhofstraße auf Höhe der Apotheke abgestellt. Als sie eine Stunde später wieder zu ihrem Fahrzeug zurückkam war der Spiegel kaputt. Anstatt seiner Personalien hinterließ der unbekannte Fahrer nur grüne Lackspuren am Unfallort. Der Schaden am Audi beläuft sich auf mehrere Hundert Euro.

Zeugen, die den Unfall beobachteten und Hinweise auf das grüne Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter Telefon 07941/93 00 beim Polizeirevier in Öhringen zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 22.01.2020




Ingelfingen: Leben im Treibhaus

Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat Ingelfingen laden am Sonntag, den 26. Januar 2020, um 11 Uhr zum Bürgerempfang. Ehrengast in der Stadthalle ist die Moderatorin Claudia Kleinert, die vielen Fernsehzuschauern täglich das Wetter erklärt. Sie hält einen praxisnahen Vortag zum Thema „Klimawandel? – Leben im Treibhaus“.

Für das musikalische Rahmenprogramm sorgt die Stadtkapelle Ingelfingen. Beim anschließenden Stehempfang gibt es die Gelegenheit für Gespräche und zum Informationsaustausch bei einem Gläschen Wein.

Quelle: Amtsbote der Stadt Ingelfingen

 




Künzelsau: Freiheit und Grenzen in der Erziehung

Der Waldorfkindergarten in der Kurze Gasse 11 in Künzelsau-Morsbach lädt zu offenen Elternabenden, in denen die Freiheit und Grenzen in der Erziehung thematisiert werden. Am Montag, den 27. Januar 2020, geht es in einem Vortrag ab 20.30 Uhr um die Fragen: Muss ich das Kind zum Menschen machen oder steckt sein Entwicklungspotenzial in ihm? Wird ein Kind, dem ich Raum gebe, egoistisch? Zum Tyrannen? 

Beim zweiten Elternabend am Dienstag, den 04. Februar 2020, gibt es ab 20 Uhr die Gelegenheit zu Gesprächen und Diskussionen. Es werden Fragen erörtert wie: Wann sind Grenzen notwendig? Welche Grenzen sind sinnvoll? Werden sie eingehalten? Fallbeispiele und individuelle Schwierigkeiten bestimmen das Gespräch. 




Künzelsau: Auftakt mit New Discovery

Auftakt der Markt-Saison in Künzelsau: Der erste traditionelle Krämermarkt im Jahr ist der Matthias-Krämermarkt. Er findet am Montag, den 24. Februar 2020, mit über hundert Händlern statt. Von 8.30 bis 18.30 Uhr gibt es an den Ständen in der Künzelsauer Innenstadt von Wollsocken, Bekleidung und Haushaltswaren bis zu Gewürzen ein großes Angebot.

Zum Abschluss des Markttages trifft man sich am Unteren Markt. Dort tritt von 16 bis 20 Uhr die Künzelsauer Live-Band New Discovery auf. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Künzelsau

 

Am Unteren Markt tritt zum Abschluss die Live-Band New Discovery auf. Foto: New Discovery




Öhringen: Prozessauftakt wegen versuchten Mordes

Am Dienstag, den 28. Januar 2020, 09 Uhr, beginnt am Landgericht Heilbronn der Prozess um einen Beschuldigten wegen versuchten Mordes.

Der Beschuldigte zur Last gelegt wird, am 1. August 2019 in Öhringen ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von 20 Zentimetern in den Bauch- und Schulterbereich des Geschädigten gestochen, der sich mit einem Bekannten unterhalten habe, von dem Beschuldigten abgewendet gewesen sei und mit keinerlei Angriff gerechnet habe. Bei den drei Stichen habe der Beschuldigte den Tod des ihm unbekannten Geschädigten zumindest billigend in Kauf genommen. Nach der Tat sei der Beschuldigte geflüchtet. Dank einer Notoperation sei der Geschädigte mit dem Leben davongekommen, allerdings nur deswegen, weil die Klinge einige seiner vitalen Organe und Gefäße glücklicherweise knapp verfehlt habe.

 

Mit einem Küchenmesser in den Bauch des Geschädigten gestochen

Der Prozess stellt ein so genanntes Sicherungsverfahren dar. Laut Antragsschrift soll der Beschuldigte aufgrund einer paranoiden Schizophrenie möglicherweise außerstande gewesen sein, sein Verhalten zu kontrollieren. Die Tat sei Ausfluss krankheitsbedingter Halluzinationen gewesen. Die Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus kommt in Betracht.
Der Beschuldigte hat sich seit dem 2. August 2019 in Untersuchungshaft befunden, ist jedoch aufgrund seines Zustandes seit dem 4. Oktober 2019 vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Fortsetzungstermine:

Dienstag, den 04. Februar 2020, 09 Uhr
Donnerstag, den 20. Februar 2020, 09 Uhr
Dienstag, den 03. März 2020, 09 Uhr
Dienstag, den 10. März 2020, 09 Uhr

Die Kammer hat den Beschuldigten, seinen Verteidiger, einen Dolmetscher für die albanische und einen Dolmetscher für die arabische Sprache, 20 Zeugen und zwei Sachverständige geladen.

Quelle: Pressemitteilung des Landgerichtes Heilbronn




Künzelsau: Marketing-Studenten räumen Preise in den USA ab

Mit großem Erfolg haben drei Master-Studenten des Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn – Reinhold-Würth-Hochschule, im Studiengang „International Marketing and Communication“ an einem hochrangigen weltweiten Fallstudienwettbewerb an der University of Vermont Grossman School of Business im US-amerikanischen Bundesstaat Vermont teilgenommen.

Bei dem Wettbewerb waren laut einer Pressemitteilung der Hochschule Heilbronn insgesamt 18 Teams aus fünf verschiedenen Kontinenten gefordert, die besten Ideen und Lösungen für strategische Problemstellungen in Unternehmen zu entwickeln sowie vor einer kritischen Jury zu präsentieren und zu verteidigen. „Das Besondere an dem Wettbewerb in Vermont ist, dass bei den Fallstudien ein Fokus auf familiengeführte Unternehmen gelegt wird“, sagte Joachim Link, Professor im Studiengang und unterstützende Begleitung bei der USA-Reise, laut der Mitteilung.

Das Künzelsauer Team, bestehend aus den Studenten Patrick Appelt, Sibel Yolcu und Johanna Lasotta, gewann den „Team Spirit Award“, durch den besondere Teamleistung gewürdigt wird. Zudem gelang es Johanna Lasotta, trotz den vielen Muttersprachlern im Wettbewerb, für ihre besondere Präsentationsleistung mit dem „Best Presenter Award“ geehrt zu werden. Sie sagte: „Bei der großen Konkurrenz im Wettbewerb hätte ich niemals damit gerechnet! Ich bin echt überrascht und sehr, sehr glücklich.“

Marketing-Studenten der Hochschule Heilbronn nehmen bereits seit einigen Jahren regelmäßig an weltweiten Fallstudienwettbewerben teil.
Zudem findet im März 2020 am Künzelsauer Campus der Hochschule Heilbronn – Reinhold-Würth-Hochschule, die weltweit renommierte NIBS (Network of International Business Schools) Case Competition statt, bei der insgesamt 16 Teams der weltweit besten Business Schools gegeneinander antreten. „Wir fühlen uns sehr geehrt, diesen Wettbewerb bei uns am Campus Künzelsau ausrichten zu dürfen, noch dazu bei der 25. Jubiläumsausgabe des Wettbewerbs. Das gesamte Organisationskomitee freut sich bereits sehr auf die Gäste aus aller Welt“, sagt Professor Link.

 

Quelle: Pressemitteilung der Hochschule Heilbronn

 




Pfedelbach: Neujahrsempfang des Forums Jugend in der Nobelgusch

Das Forum Jugend – ein Zusammenschluss unterschiedlichster Organisationen der Jugendarbeit – lädt am Sonntag, den 26. Januar 2020, von 11 bis 13.30 Uhr alle Interessierten, Ehrenamtlichen und in der Jugendarbeit Aktiven zum Neujahrsempfang in der Nobelgusch in Pfedelbach.

Die Besucher erwartet ein buntes Programm mit artistischen Aufführungen und Livemusik. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Neben Grußworten des Ersten Landesbeamten Gotthard Wirth, des Pfedelbacher Bürgermeisters Torsten Kunkel sowie Vertretern des Forums Jugend gibt es einen Vortrag zu den zukünftigen Herausforderungen in der Kinder- und Jugendarbeit . Referent ist Martin Bachhofer, der Leiter der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e.V.  Auch der Austausch der Teilnehmer untereinander soll im Vordergrund stehen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises