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Dubiose Anleger – GSCHWÄTZ im Interview mit Betrifft – SWR-TV-Doku

Die bekannte SWR Doku-Reihe Betrifft hat einen TV-Beitrag zum Thema: „Geprellte Anleger – Von Traumrenditen und dubiosen Geschäften“ veröffentlicht http://www.youtube.com/watch?v=-VWT23NnWwk. Auch Künzelsau und das Magazin GSCHWÄTZ kommen darin vor. Unter anderem geht es um Rainer von Holst, die Internetplattform gerlachreport und um GPW Inkasso in Künzelsau (mittlerweile Ingelfingen), die damals gegen Rainer von Holst vorging. Daraufhin erschienen auf dem gerlachreport diskreditierende Artikel über GPW Inkasso (wir berichteten, siehe Beiträge unten). Auch GSCHWÄTZ hatte kurzzeitig mit Rainer von Holst während der Recherchen zu dem damaligen Artikel Kontakt. Wie dieser Kontakt ausgesehen hat, hat GSCHWÄTZ-Redakteuren Nadja Fischer in einem Interview dem Magazin Betrifft berichtet (Thema Künzelsau ab Minute 20 im Video). Gedreht wurde im Restaurant in der Stadthalle in Künzelsau.




Krautheim: Faschingsgaudi im Bürgerhaus

Die Dance Crew des TSV Krautheim veranstaltet am Samstag, den 15. Februar 2020, die erste Faschingsgaudi im Eugen-Seitz-Bürgerhaus in Krautheim. Auf die Besucher wartet ein abwechslungsreiches Programm mit Schautänzen, Gardetänzen, Tanzmariechen und Männerballett – auch von befreundeten auswärtigen Gruppen. Für stimmungsvolle Tanz,- Schunkel- und Unterhaltungsmusik sorgt die Stadtkapelle Krautheim. Nach Programmende hält DJ Mo in der Halle und an den verschiedenen Mottobars mit Disco-Hits die Stimmung weiter hoch.

Der Eintritt kostet fünf Euro. Beginn ist um 19.31 Uhr, Einlass ab 19.01 Uhr. Eine Kostümierung ist erwünscht und gerne gesehen.




Der Coronavirus kommt und ihr seid noch beim Karneval – Die Unfähigkeit der regierenden Politiker

Mittlerweile sind es bereits über 60.000 Menschen https://www.tagesschau.de/ausland/coronavirus-china-129.html , die offiziell als infiziert mit dem Coronovirus gelten. Sprich: die im Labor positiv darauf getestet wurden. Ganz zu schweigen von der immensen Dunkelziffer der Betroffenen, die noch umherlaufen, ohne zu wissen, dass sie den Coronavirus in sich tragen – schließlich ähneln die Symptome einer derzeit auch häufig auftretenden Erkältung oder Grippe.

Hiesige Ärzte haben bereits Mundschutzmasken geordert

Und was machen die führenden Nationen und die Weltgesundheitsorganisation (WHO)? Sie schwadronieren nach einem Treffen erst einmal darüber, dass man versuchen werde, in den nächsten Monaten eine Impfung gegen den Virus zu entwickeln. Diese könne aber bis zu 18 Monate dauern. Zudem solle versucht werden, herauszubekommen, wie genau sich der Virus verbreitet, damit die Ansteckung weiterer Menschen eingedämmt werden könne. Über die dringlichste aller Fragen herrscht allerdings größtenteils Schweigen im Walde:

Was machen wir mit den mittlerweile über 60.000 Infizierten allein in China? Wie schnell werden wir ein Medikament zur Heilung entwickeln können? Wie ist hier der Stand der Dinge.?Vorbildlich sei hier Ebola genannt und die schnelle Reaktion damals weltweit darauf. Und nun? Ist China zu weit weg oder sind die Herren Politiker derzeit noch im Faschingskonfetti-Werfen?

Und wo ist eigentlich Herr Spahn?

Und wo ist überhaupt Herr Spahn? Hat der Bundesgesundheitsminister nicht Kanzlerambitionen geäußert? Nun könnte er mit einer anrückenden Pandemie beweisen, dass er vorausgehen und lenken kann. Stattdessen möchte er 30 Prozent Plus für eine Partei bei den nächsten Wahlen herausholen.https://www.spiegel.de/consent-a-?targetUrl=https%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2Fjens-spahn-ich-will-dass-die-union-dreissig-prozent-plus-holt-a-89f2a02a-9ccb-4bbf-ace3-46c2877154b8&ref=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F Andere Themen? Fehlanzeige.

Während die regionale Ärzteschaft im Kochertal sich teilweise bereits mit speziellen Atemmasken ausgestattet hat und sich teils bereits sehr intensiv mit den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts beschäftigt hat, was zu tun ist, wenn man der erste Coronaviruspatient in Hohenlohe eintrifft, wissen viele Bürger wegen einer absolut desolaten Informationspolitik der Regierungen immer noch nicht, was der Coronavirus eigentlich ist und welche Symptome der Virus verursacht.

Will man sich hierzu im Internet selbst informieren, gelangt man auf seriöse Internetportale, die allerdings sich gegenseitig wiedersprechen. Bei einem Portal ist ein Sympton Husten, bei  dem anderen nicht. Bei Halsschmerzen sieht es ähnlich aus. Wir von der Redaktion GSCHWÄTZ haben uns daher die Mühe gemacht und einige der großen Portale wie etwa Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Augsburger Allgemeine Zeitung und der Münchner Merkur miteinander verglichen. Die überwiegende Mehrheit der Medien betont, dass der Coronavirus keinen Schnupfen auslöst und sich dadurch auch von einer gewöhnlichen Erkältung oder Grippe unterscheidet.

Hiesige Ärzte verweisen uns jedoch darauf, dass das Robert-Koch-Institut am „seriösesten“ die Symptome kennt und angeben kann. Auf der Internetseite des Instituts werden allerdings unter dem Coronavirus alle Symptome genannt, die auch bei einer Grippe oder Erkältung vorkommen können:  Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. Das Gefährliche: Der Virus kann bis zu einer tödlicher verlaufenden Lungenentzündung führen. Coronaviren waren damals auch verantwortlich für die Krankheit SARS.

Fazit: Das Kommunikationsversagen der Regierungen an dieser Stelle schafft noch mehr Unsicherheit und Angst. So findet man schneller auf der Internetseite von rtl.de etwas darüber, wie man den Coronavirus von einer handelsüblichen Erkältung beziehungsweise Grippe unterscheiden kann, als auf den staatlichen Seiten. Das ist mehr als bedauerlich.

So weit entwickelt sich der Westen immer wieder gerne präsentiert, so zeigt sich doch in derartigen Extremsituation zumindest das sprachliche Unvermögen, adäquate Worte zu finden für eine Pandemie. https://www.spiegel.de/consent-a-?targetUrl=https%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fwissenschaft%2Fmedizin%2Fcoronavirus-ein-impfstoff-wird-zu-spaet-kommen-sagt-seuchenexperte-a-00000000-0002-0001-0000-000169356850&ref=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

Was ist eine Pandemie?

Unter Pandemie versteht man eine länder- und kontinentenübergreifende Ausbreitung einer Krankheit beim Menschen, im engeren Sinn die Ausbreitung einer Infektionskrankheit.

Auch in WhatsApp „verbreitet“ sich das Virus

Der Coronavirus treibt auch in den sozialen Medien „sein Unwesen“ – unter anderem in WhatsApp verbreiten sich Fotos, die vermeintlich aus China stammen und zeigen, wie sich Mensch und Tier vor dem Virus schützen. Die Redaktion GSCHWÄTZ hat versucht, die Echtheit der Fotos zu prüfen und die Quellen herauszufinden – bis zum Redaktionsschluss leider jedoch ohne Erfolg. Dennoch möchten wir Ihnen wegen der Brisanz des Themas die Fotos nicht vorenthalten – jedoch unter Ausschluss jeglicher Gewähr auf Authentizität.

Ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann

Corona-Virus. Bild in WhatsApp.

Corona-Virus. Bild in WhatsApp.

Corona-Virus. Bild in WhatsApp.

Corona-Virus. Bild in WhatsApp.

Corona-Virus. Bild in WhatsApp.

Corona-Virus. Bild in WhatsApp.

Corona-Virus. Bild in WhatsApp.




I love Mauldasch – Galileo-TV-Team auf Öhringer Pferdemarkt wegen Schwabenburger

Außergewöhnliche Burger. Darum geht es im Kern, wenn das TV-Team von Galileo – dem Wissensmagazin auf ProSieben auf dem Öhringer Pferdemarkt am Montag, den 17. Februar 2020, dreht. Es werden von Galileo 3 Burger aus verschiedenen Regionen mit ihren jeweiligen regionalen Eigenheiten vorgestellt. „Ganz nach schwäbischer Tradition ist das natürlich bei uns die Maultasche, die wir seit Jahren mit kreativen Gerichten, wie zum Bepisel dem Klassik Burger, kulinarisch neu in Szene setzen – bevor es auf den Öhringer Pferdemarkt geht, wird das Kamerateam deshalb auch die Herstellung unserer Maultaschen filmen“, erklärt Marina Maier von I love Mauldasch – dem kreativen Messe- und Streetfood-Caterer. I love Maultasch hat einen Burger, der zwischen seinen Brötchenhälften keine Frikadelle, sondern eine Maultasche bereithält.

Auch der Dreh auf dem Pferdemarkt passt da gut, findet Marina Maier: „Der Öhringer Pferdemarkt hat ebenfalls wie die Maultasche eine lange schwäbische Tradition, weshalb dies für den Beitrag eine wunderbare Symbiose bildet.“ Diese Traditionen und das damit verbundene Lebensgefühl soll in dem TV-Beitrag ebenfalls festgehalten werden.

Öhringer Pferdemarkt wird zum Filmset

Der „Klassik Burger“ mit der Maultasche, Mamas Bratensoße, Speck und Zwiebeln war die erste Food-Kreation des schwäbischen Unternehmens I love Mauldasch und gehört neben vielen weiteren kreativen Maultaschen-Gerichten bis heute zu den Top-Verkaufsschlagern, so die Macher.

Auf den Streetfood-Caterer und einzigartigen Maultaschen-Burger wurde nun auch das TV-Magazin „Galileo“ aufmerksam, das Montag bis Freitag 19.05 Uhr auf dem TV-Sender Pro Sieben ausgestrahlt wird. Die Wissenssendung möchte mit „I love Mauldasch“ einen Beitrag drehen, bei dem es um das Thema „außergewöhnliche Burger“ geht. Die Dreharbeiten hierfür werden am Montag, den 17. Februar 2020 von zirka 11 bis 15 Uhr auf dem Öhringer Pferdemarkt stattfinden, auf dem I love Mauldasch bereits am Sonntag die Gäste bewirten wird.

Schwäbische Tradition

„Obwohl wir mittlerweile deutschlandweit unterwegs sind, war es uns sehr wichtig, dass der Beitrag auf einem regionalen Event gedreht wird. Wir sind Schwaben durch und durch und setzen die Traditionsspeise „Maultasche“ kulinarisch neu und modern in Szene. In gleicher Weise verbindet der Öhringer Pferdemarkt alte schwäbische Traditionen mit zeitgemäßer und innovativer Landtechnik und ist somit die perfekte Location, um den Zuschauern in ganz Deutschland die schwäbische Lebensfreude näher zu bringen“, erläutern Sebastian Werner und Peter Spataro, die beiden Geschäftsführer von „I love Mauldasch“.

Über I love Mauldasch

Mit eigenem Fuhrpark und fließendem Schwäbisch ist I love Mauldasch sowohl im Großraum Stuttgart als auch in ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus unterwegs. Für Caterings agiert I Love Mauldasch laut eigenen Aussagen zudem deutschlandweit. 13 festangestellte Mitarbeiter (inklusive vier dualer Studenten) sorgen für einzigartige Gerichte und unvergessliche Momente bei den Gästen. Gegründet wurde die Running Mhhh GmbH mit der Marke „I love Mauldasch“ im Jahr 2013 und hat seitdem über 50 Tonnen Maultaschen verkauft. Alle Angaben stammen von I love Mauldasch.

Der „Klassik Burger“ von I love Mauldasch. Foto: I love Mauldasch

Essensausgabe am Food Truck. Foto: I love Mauldasch

Die Geschäftsführer: Peter Spataro (links) und Sebastian Werner (rechts). Foto: I love Mauldasch




HK: Schaltzentrale in Künzelsau wird zugemacht

Nach unserer Berichterstattung über den verwaisten Empfang des seit 15. November 2019 geschlossenen Hohenloher Krankenhauses (HK) in Künzelsau und über das seitdem nicht selten frei zugängliche Bedienpult, an dem man unter anderem die Heizung und die Lüftung des Krankenhauses regeln kann (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2020/01/26/hk-toilette-beliebter-anlaufpunkt-fuer-jedermann/ ), ist die BBT-Gruppe als Mehrheitseigentümer nun aktiv geworden.

Leser haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass die „Schaltzentrale“ nun eingerahmt und mit Platten zugemacht wird, damit nicht jeder das Bedienpult im Foyer nach Belieben steuern kann.

 

Empfang im Hohenloher Krankenhaus wird zugemacht. Foto: privat

Die Schaltzentrale des HK in Künzelsau bekommt einen Rahmen. Foto: privat

Bald uneinsehbar: Die Schaltzentrale des HK. Foto: privat




Künzelsau: Urmel schlüpft aus dem Ei – Karten ab sofort erhältlich

Eines der liebenswertesten Geschöpfe der deutschen Kinderliteratur kommt am Dienstag, den 31. März 2020, in die Stadthalle in Künzelsau. Aus Hannover reist das kleine Ensemble des Figurentheaters „Die Complizen“ an und bringt das Urmel mit. „Urmel schlüpft aus dem Ei“ heißt das 60 Minuten dauernde Stück für Zuschauer ab vier Jahren.

Auf der Insel Titiwu bringt der Professor Habakuk Tibatong Tieren das Sprechen bei. Dann passiert etwas Unerwartetes: Ein großer Eisberg wird an den Strand geschwemmt. Ein Ei befindet sich darin. Der Professor und seine Tiere brüten es aus. Heraus schlüpft ein Urmel. Eine Sensation!

Das Original von Max Kruse bildet die Basis. Angereichert mit den schönsten Momenten des Bilderbuchtitels, mit charakterstarken Figuren auf die Rundbühne gebracht, mit eingängiger Musik vertont und mit verbindenden Mitmachelementen ist das Stück weit mehr als Figurentheater.

Angeboten werden zwei Aufführungen, Beginn ist um 9 Uhr und um 10.30 Uhr, Einlass in die Stadthalle Künzelsau ist jeweils 30 Minuten vor Beginn. Das Stück für Zuschauer dauert ungefähr 60 Minuten.

Eintrittskarten zum Preis von drei Euro sind bei Renate Kilb zu haben per E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de  oder unter Telefon 07940/129 121. Der günstige Eintrittspreis ist möglich, weil die Albert Berner-Stiftung das städtische Kinderkulturprogramm unterstützt.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Digitalisierung erreicht Künzelsau – Kostenlose Werbung für Veranstaltungen möglich

Die Digitalisierung des öffentlichen Raumes hat endlich auch Künzelsau erreicht. Aber vielleicht nicht so, wie sich der Bürger und die Bundesregierung mit ihrem Digitalpakt sich das so vorstellen:
Da stand eine Litfaßsäule mitten in der Stadt. Eine richtig moderne. Nicht so eine alte, bei der man die Plakate draufkleisterte und jedes Jahr einer mit schwerem Gerät die gesammelten Plakate des letzten Jahres abgefräst und danach dem Stadtarchivar übergeben hat.

Alle Veranstaltungen im Blick

Nein, es war eine ganz moderne, bei der man, wenn man dazu berechtigt war und den Schlüssel hatte, das gläserne Rund öffnen und Plakate und Mitteilungen mit Reißzwecken befestigen konnte.
Einmal im Kreis um die Litfaßsäule laufen und alle Kulturveranstaltungen im Blick haben. Was einen interessiert, konnte man näher inspizieren, Uninteressantes konnte man wegblenden. Innerhalb weniger Sekunden war man informiert.
Der Mensch ist recht gut darin, mit einem flüchtigen Blick zu erfassen, dass da unter vielen Unwichtigkeiten etwas ist, was ihn interessiert. Diese Fähigkeit hat ihm zu Zeiten der Säbelzahnkatze oft das Leben gerettet.
Man konnte aber auch einfach vorbeigehen, ohne Kenntnis zu nehmen, irgendwie angenehm unaufdringlich, das Teil.
Und das Allerbeste: Die Säule war nachts sogar beleuchtet.

Zeitgemäßes Ding mit Touch-Funktion

Jetzt steht da so ein zeitgemäßes digitales Ding mitten in der Künzelsauer Innenstadt. Anschaffungskosten: 24.000 Euro. Es zeigt einem eine Veranstaltung an und wenn man gerade genauer nachlesen will – husch – ist das Bild weg und es erscheint irgendwas, was einen nicht interessiert. Warten, bis nach wie vielen anderen Werbebotschaften die eine, die mich interessiert, wiederkommt? Nein, das muss man zum Glück nicht, denn die Säule hat eine Touch-Funktion, mit der man sich auch selbstständig durch das Angebot navigieren kann. Aber diese funktioniert teilweise nur seeeehr stark zeitverzögert. Aber ganz ehrlich: Übersichtlicher fand ich persönlich die gute alte Litfaßsäule.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann das Teil zum ersten Mal gehackt wird. Weltweit machen sich ja Menschen einen Spaß aus sowas daraus – und plötzlich erscheinen ganz andere Informationen auf dem Display.

Veranstaltungen kostenlos ankündigen

Wer kein Hacker ist, kann – ganz old school – seine Anliegen über diese neue digitale Säule bewerben lassen. Kostenlos, wie die Stadtverwaltung betont.
Laut Elke Sturm, Pressesprecherin der Stadtverwaltung Künzelsau, gibt es „zwei Möglichkeiten, Veranstaltungen über das Info-Terminal zu bewerben. Die erste Möglichkeit ist der Veranstaltungseintrag auf der Homepage. Der Veranstaltungskalender der Homepage ist mit dem Info-Terminal verknüpft und erscheint somit automatisch. Jeder darf Veranstaltungen in Künzelsau auf der Homepage eintragen, die nach einer Prüfung von uns genehmigt werden. Die zweite Möglichkeit ist die Bewerbung der Veranstaltung durch ein digitales Plakat auf der Info-Tafel. Das Plakat muss in JPG-Format an helen.buehler@kuenzelsau.de gesendet werden. Beide Möglichkeiten sind kostenlos.“

Ein Kommentar von: Matthias Lauterer

Einmal im Kreis um die Litfaßsäule laufen und alle Kulturveranstaltungen im Blick haben, wie hier in Seligenstadt, das war einmal. Foto: Symbolfoto Litfaßsäule. Quelle: GSCHWÄTZ

 

https://www.gschwaetz.de/2020/01/30/landratsamt-gibt-klares-bekenntnis-zur-kreisstadt-ab-sitz-der-verwaltung-des-hohenlohekreises-bleibt-kuenzelsau/

 




Sozialverband Künzelsau kritisiert Verlosung von teuren Medikamenten an Kinder aufs Schärfste – „20.000 Euro monatlich für Krebstherapien nicht selten“

Beim größten deutschen Sozialverband, dem VdK, ist man sich einig: Wenn dieser Tage Pharmakonzerne überlebenswichtige Medikamente verlosen, werde die „menschliche Würde endgültig zum beliebigen Spielball der Ökonomie“.  Das sagt der VdK Ortsverband Künzelsau in einer Pressemitteilung von Donnerstag, den 06. Februar 2020. Der Sozialverband verweist dabei auf die „Verlosungsaktion“ der Firma Novartis http://haben einfach kein Glück… https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/zolgensma-novartis-verlost-teuerstes-medikament-der-welt-an-kinder-a-44556bb4-dece-448e-8917-4d397910f483. „100 Kleinkinder weltweit dürfen hoffen, die Übrigen haben einfach kein Glück“, kritisiert Bertold Krist VdK-Ortsverband Künzelsau.

„20.000 Euro im Monat keine Seltenheit“ für Medikamente

Krist kritisiert: „Was teure Medikamente betrifft, so wird bei bestimmten Krebstherapien den Patienten immer vor Augen geführt, was das dann jetzt kostet. Da sind dann 20.000 Euro im Monat keine Seltenheit. Wenn es um Leben oder Tod geht, kann die Pharmaindustrie die Preisbildung deutlich steuern. Zudem gibt es Erfahrungen dahingehend, dass Medikamente, für die die Lizenzen der Hersteller ablaufen und für die dann keine satten Gewinne mehr möglich sind, einfach über Nacht vom Markt genommen werden. Einige Zeit später ist dann wieder ein deutlich teuereres Medikament mit neuem Namen in den Apotheken zu finden, das die gleichen Wirkungen hat.“

Gesundheitsthemen sollten nicht unter Wirtschaftlichkeitsfaktoren betrachtet werden, so der Sozialverband

„Gesundheit, Rente, Schwerbehinderung, insgesamt der soziale Bereich lassen sich nicht wirtschaftlich darstellen“, so das Credo der gemeinnützigen Organisation. Für ein bedarfsgerechtes Gesundheits- und Sozialsystem setzt sich der Sozialverband VdK in Deutschland laut eigenen Angaben seit Jahrzehnten aktiv ein. Einer der vielen bundesweiten Ortsverbände hat seinen Sitz in der Kreisstadt Künzelsau.

Mit den drei Buchstaben in der Verbandsbezeichnung verbinden, so der dortige Vorsitzende Berthold Krist, viele immer noch nur das Bild von der besonderen sozialen Situation und Unterstützung in der Nachkriegszeit. Diese Anfänge hätten die Organisation geprägt, weswegen man auch an der Namensgebung festhalte. Inzwischen sei der Sozialverband VdK die größte gemeinnützige und überparteiliche Interessenorganisation aller Sozialversicherten und Menschen mit Behinderungen. Im Mittelpunkt der Arbeit stünden die Werte soziale Gerechtigkeit, Hilfe zur Selbsthilfe und der Erhalt der sozialen Sicherungssysteme.

Frankenweg in Künzelsau Beratung möglich

Die Kernkompetenz des Sozialverbands VdK ist schlechthin das Sozialrecht. Die Beratung umfasst die Rechtsgebiete aller gesetzlichen Sozialversicherungen. In Fragen von Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehinderung und Hartz IV ist der VdK zur Stelle. In der Geschäftsstelle im Frankenweg in Künzelsau berät mit Karin Schierig eine hauptamtliche Juristin. Die Mitglieder werden bei Bedarf in Widerspruchs- oder Klageverfahren vertreten.

„Nicht nur, weil wir so nett sind“

„Rund einhundert Personen sind unserem Ortsverband in Künzelsau allein in den vergangenen zwei Jahren beigetreten“, berichtet Berthold Krist beim Blick in die Mitgliederkartei. „Dies erfolge, so seine Begründung mit einem Augenzwinkern, „nicht nur, weil wir so nett sind. Die Menschen suchten Hilfe bei der Durchsetzung ihrer sozialen Rechte, die ihnen durch die Gesetze zustehen würden.“ Allein in Baden-Württemberg würden sich die erstrittenen Renten, Pflegegelder und weitere Sozialleistungen zu Millionenbeträgen addieren.

„Nicht hinnehmbar sei auch, wenn Krankenhäuser nur noch unter wirtschaftlichen Zwängen arbeiten dürfen“

Nicht hinnehmbar sei auch, wenn Krankenhäuser nur noch unter wirtschaftlichen Zwängen arbeiten dürfen. Bildung und Gesundheit dürften nicht der Schwarzen Null geopfert werden. In diesen Bereichen Gewinne erwirtschaften zu wollen widerspreche bereits dem ersten Artikel des Grundgesetzes, der die Würde des Menschen garantiert. Kommunalpolitiker, die auf die Verfassung verpflichtet seien, stünden bei der Forderung nach einem rentablen gewinnabwerfenden Krankenhaus nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes, so Krist.

Mehr Informationen zum VdK gibt es auf http://www.vdk.de/ov-kuenzelsau

 




A6: Von der Autobahn gedrängt

Regelrecht von der Autobahn gedrängt wurde der Wagen einer 21-Jährigen am frühen Sonntagmorgen, den 09. Februar 2020. Die junge Frau war kurz nach 4 Uhr mit ihrem VW Polo auf der A6 zwischen dem Kreuz Weinsberg und der Anschlussstelle Bretzfeld in Richtung Nürnberg unterwegs. Ein Unbekannter überholte sie mit einem weißen, sprinterähnlichem Transporter, und scherte so vor ihrem Auto ein, dass sie ausweichen musste. Ihr Polo kam von der Straße ab, stieß gegen das 300-Meter-Zeichen der Ausfahrt Bretzfeld und blieb an einem Baum stehen. Die Fahrerin konnte sich selbst aus dem Wrack befreien und wurde von der Besatzung eines zufällig vorbeikommenden Rettungswagens versorgt und in eine Klinik gebracht. Von dem Unfallverursacher oder seinem Transporter ist nur bekannt, dass dieser weiß ist.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsau: Versuchter Einbruch in einem Goldankaufsgeschäft in der Innenstadt

In den frühen Morgenstunden am Samstag, den 08. Februar 2020, versuchten offensichtlich zwei Täter in ein Gold-Ankauf-Geschäft in Künzelsau einzubrechen. Zwei Männer hatten in der Zeit von 01.50 Uhr und 02.15 Uhr mit einem Stein gegen die Schaufensterscheibe geschlagen um diese so zu zerstören. Die Verglasung konnte dem Angriff jedoch standhalten und wurde hierbei lediglich beschädigt. Bei den beiden Tatverdächtigen soll es sich um zwei zirka 20 – 30 Jahre alte Männern handeln.

Beide sollen kurze Haare getragen haben. Einer Täter war auffallend groß und hatte bei der Tat eine helle Jacke getragen. Der Kleinere der beiden soll Brillenträger gewesen sein. Wer Hinweise zu den beiden Männern geben kann oder die Tat beobachtet hat, soll sich beim Polizeirevier Künzelsau, unter der Telefonnummer 07940 9400, melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn