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A6: Alkoholisierter Rechtsanwalt schlägt zu

Großkontrolle an der A6 bei Kälte und Dauerregen

Es ist kurz vor Mittag auf dem Autobahnparkplatz Hohenlohe Nord. Das Wetter ist wenig einladend, zirka acht Grad, tiefhängende Wolken und Dauerregen. Auf einem Bereich des Parkplatzes stehen Kleinbusse von Polizei und Zoll. Zwei Zelte sind aufgebaut, überall Menschen in Uniform, dominierend nicht das Blau der Polizei oder das Grün des Zoll sondern das Gelb der Warnwesten und Regenjacken. Eine Kontrollstation für eine Großkontrolle ist gerade noch im Aufbau, das ein oder andere Fahrzeug bringt weiteres Material.

Schau mer mal, was drin ist. Foto: GSCHWÄTZ

Polizeioberkommissar Schulz, der heutige Einsatzleiter, erklärt: „Wir machen heute [Montag, den 18. Februar 2020] eine Großkontrolle im Bereich WED: Wohnungseinbruchsdiebstahl, und Drogenkonsum am Steuer.“ Etwa 60 Beamte aus der gesamten Region seien dafür eingesetzt. 16 Streifenwagen und Zivilfahrzeuge sind auf der Autobahn unterwegs, um verdächtige oder auffällige Fahrzeuge auszumachen und direkt an Ort und Stelle zu kontrollieren oder an den Kontrollpunkt zu leiten.

Aber was haben Verkehrskontrollen auf der A6 mit Wohnungseinbruchsdiebstahl zu tun? Carsten Diemer, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit im Polizeipräsidium Heilbronn, klärt auf: „Wir wissen aufgrund unserer Ermittlungen, dass die Straftäter die großen Verkehrswege benutzen. Die A6 ist prädestiniert dafür, hier sind so viele Fahrzeuge unterwegs. Wir schauen uns heute diesen Verkehr ganz genau an“.

Mobiles Röntgengerät. Foto: GSCHWÄTZ

Am Kontrollpunkt ist man auf fast alles vorbereitet: Der Zoll ist mit einem mobilen Röntgengerät vor Ort, mit dem Gepäckstücke durchleuchtet werden können, wie man es vom Flughafen kennt. In einem Fahrzeug, das etwas entfernt von der Kontrollstelle geparkt ist, wartet ein Hund auf seinen Einsatz. Eine Ärztin ist ebenfalls anwesend, vor allem, um an Ort und Stelle Blutentnahmen vornehmen zu können. Alles erscheint friedlich, trotzdem tragen die Beamten und Beamtinnen zur Eigensicherung Schutzwesten.

Auffallend lange untersucht

Polizei und Zoll arbeiten zusammen, um ein breites Spektrum von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten erkennen zu können. Der Zoll hat dabei ein besonderes Augenmerk auf internationale Warenverkehre, aber auch Themen Arbeitsschutz oder Schwarzarbeit können aktuell werden. Die ersten auffällig unauffälligen Zivilfahrzeuge der Polizei treffen ein und geleiten PKWs, Sprinter und LKWs zur Kontrollstelle. Ein LKW aus Litauen, wird sofort von den grünuniformierten Beamtinnen des Zolls empfangen. Die Papiere eines PKW aus Frankreich werden von der Polizei auffallend lange untersucht, die Fahrerin wird ins Zelt gebeten. Später steht das Fahrzeug abseits zwischen Polizeifahrzeugen auf einem Parkplatz. Ein älterer roter „Hippie-Bus“ aus der Pfalz darf nach kurzer Überprüfung weiterfahren – „Alles in Ordnung, gute Heimfahrt“. Auch die Polizeifahrzeuge verschwinden recht schnell wieder auf die Autobahn.

Groß angelegter Schmuggel

Überhaupt gehen die Kontrollen in einer ruhigen und freundlichen Atmosphäre vonstatten. Die Freundlichkeit verhilft manchmal zu unerwartetem Fahndungserfolg, wie Nicole Heyne, Polizeihauptkommissarin bei der Autobahnfahndung, berichtet: Einem kontrollierten Fahrer seien sie und ihr damaliger Kollege derart vertrauenswürdig erschienen, dass er ihnen unbedingt noch etwas anvertrauen wollte. „Mit diesen Informationen konnten wir einen großangelegten Zigarettenschmuggel aufklären“. Einer der Polizeibeamten hat einen blauen Stern auf der Schulter: „Ja, genau, ich bin noch in der Ausbildung“. Studienbegleitend sei er derzeit dem Polizeipräsidium Heilbronn zugeteilt. Wahrscheinlich wolle er nach der Ausbildung zur Schutzpolizei gehen. „Mich reizt der direkte Kontakt zu den Menschen“. Seinen Namen sollen wir nicht nennen. Eine junge Zollbeamtin macht Werbung für die Ausbildung beim Zoll: „Die Aufgabengebiete beim Zoll sind so vielseitig, da findet jeder etwas Interessantes.“

Transporter in der Kontrolle. Foto: GSCHWÄTZ

35 Kontrollen in einer Stunde

Den wärmsten Arbeitsplatz hat an diesem Tag Dr. Soltys, die eingesetzte Ärztin. Zwar ist es im Zelt zugig, doch sie hat immerhin ein Heizgerät in ihrer improvisierten Praxis: Bierbank und Biertisch müssen ihr als Arbeitsumgebung genügen. Ein Stethoskop, ein Blutdruckmeßgerät und ein Notfallrucksack liegen bereit. Zuständig ist sie für eventuell notwendige Blutentnahmen, falls Verdacht auf Alkohol- oder Drogenkonsum besteht. „Schöne Erlebnisse gibt es hier nicht“, meint sie und berichtet von ihrem unangenehmsten Erlebnis: „Einmal hat mich einer geschlagen, bei dem ich damit nicht gerechnet hätte“. Ausgerechnet ein alkoholisierter Rechtsanwalt, der sie vor der anstehenden Blutentnahme noch über seine Rechtsauffassung belehrt hatte, habe zugeschlagen, bevor sie die Entnahme durchführen konnte. Die höchste Alkoholkonzentration, die sie erlebt hat? „Das weiß ich gar nicht, ich bekomme die Ergebnisse nicht mitgeteilt.“ In der ersten Stunde hat sie nur einen nichtmedizinischen Einsatz: sie wird als Übersetzerin bei der französischen Autofahrerin benötigt.

Ärztin Dr. Soltys hat schon einiges erlebt bei Goßkontrollen. Foto: GSCHWÄTZ

Nicht versicherter Sportwagen

Nach einer Stunde sind bereits etwa 35 Kontrollen durchgeführt, nicht nur an der Kontrollstelle sondern auch direkt „draußen“ auf Autobahnparkplätzen. Größere Auffälligkeiten gibt es bis dahin nicht, die Kontrolle wird noch eine Weile fortgesetzt. „Mehrere hundert“ Kontrollen können es bei einer solchen Großkontrolle werden, schätzt Carsten Diemer. Er erinnert sich an einen Vorfall mit einem besonders wertvollen Sportwagen, der noch kurz vor Abschluss einer Kontrolle hereineskortiert wurde. „Eigentlich wegen einer Kleinigkeit“, aber es stellte sich heraus, dass das Fahrzeug nicht versichert war. „Die Fahrt war für den Mann zu Ende“, schließt er im trockenen Polizeijargon.

Eine Person war zur Fahndung ausgeschrieben

Bei der Großkontrolle nun am 17. Februar 2020 zwischen 11 und 17 Uhr führte das Polizeipräsidium Heilbronn auf der Autobahn 6 gezielte Fahndungs-und Kontrollmaßnahmen durch. Rund 60 Polizeikräfte des Polizeipräsidiums Heilbronn und des Haupzollamts Heilbronn waren in die Kontrollen eingebunden. Im Rahmen einer groß angelegten Kontrollstelle an der Tank- und Rastanlage Hohenlohe Nord wurden insbesondere im Hinblick auf die Bekämpfung der grenzüberschreitendenden und Wohnungseinbruchskriminalität eine Vielzahl an Personen und Fahrzeugen kontrolliert. Weiterhin wurde die Verkehrstüchtigkeit der Fahrzeugführer überprüft. Bei 242 kontrollierten Fahrzeugen mit 361 Personen wurden rund 35 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten zur Anzeige gebracht. Hierunter fielen 20 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Bei zwei Personen konnten neben 7,5 Marihuana auch 2,7 Gramm Crystal Meth aufgefunden werden. Eine Person war zur Fahndung ausgeschrieben. Zwei Fahrzeuglenker waren ohne Führerschein unterwegs.

Text: Matthias Lauterer; Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

35 Kontrollen in einer Stunde. Foto: GSCHWÄTZ




Hallenflohmarkt in Waldbach

Am Sonntag, den 22. März 2020, veranstaltet der TSV Waldbach 1908 e.V. in der Bleichwiesenhalle in Waldbach einen Flohmarkt.

Anmeldungen und weitere Informationen unter tsv-waldbach-flohmarkt@gmx.de. Anmeldeschluss ist der 12. März 2020 und die Standgebühr beträgt 10 Euro.




„Herzstillstand“: Warum Künzelsaus Klinik sterben musste – SZ bringt großen Artikel über Schließung des Künzelsauer Krankenhauses

Die Süddeutsche Zeitung hat einen Artikel über mehrere Seiten veröffentlicht, der sich ausführlich mit der Schließung des Künzelsauer Krankenhauses beschäftigt. Der Autor wollte anhand Künzelsaus Entwicklung exemplarisch aufzeigen, warum zahlreiche kleine Krankenhäuser deutschlandweit geschlossen werden.

Unter dem Titel „Herzstillstand“ – Warum muss die Klinik in Künzelsau sterben?“ hat Rainer Stadler das Thema von möglichst vielen Seiten beleuchtet. Er hat mit Verantwortlichen der BBT-Gruppe gesprochen, mit Mitarbeitern, Patienten, mit Pflegedirektor Helmut Munz, mit dem früheren Chefarzt Dr. Andreas Eckle, mit der damaligen Führungsassistentin Corinna Moisel und mit Bürgermeister Stefan Neumann. Veröffentlicht wurde der Artikel nun auf vier Seiten in der Wochenendausgabe vom 15./16. Februar 2020.

Künzelsau: baden-Württembergische Provinz

Künzelsau beschreibt der Autor darin als „baden-württembergische Provinz, aber alles andere als abgehängt. […] Das Handelsblatt widmete der Stadt ein Portrait: Hauptstadt der Weltmarktführer.“ Die Schließung des Krankenhauses passe nicht ins Selbstverständnis der Stadt, heißt es im Text weiter. Aber Künzelsau stehe damit nicht alleine da. Zahlreiche Krankenhäuser wurden schon geschlossen und noch mehrere hundert sollen folgen, weil, so hieße es seitens der Politik, große Häuser besser geeignet seien, „um lebensbedrohliche Notfälle wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall angemessen behandeln zu können. „Dadurch ließen sich viele Komplikationen und Todesfälle vermeiden.“

Helmut Munz verweist im Gespräch mit dem SZ-Autor unter anderem auf Ultraschallgeräte, die bereits 15 Jahre alt seien. Andreas Eckle, so steht es in dem Artikel, sieht Helmut Munz als einen „Erfüllungsgehilfen einer Politik, die sich nicht um die Belange der Menschen schert“. Das Thema habe die Stadt gespalten. Während die Lokalzeitung eher kritisch über die Proteste gegen die Krankenhausschließung berichtete, „schlug sich die Stadtzeitschrift GSCHWÄTZ von Anfang an auf die Seite der Bürgerinitiative“. Über Corinna Moisel heißt es: „Bis heute ist sie davon überzeugt, dass die Schließung vermeidbar war, eine Folge von Misswirtschaft.“ Moisel wollte die Bindungen der Menschen an das Krankenhaus stärken und „verhindern, dass es in einen Abwärtsstrudel gerät“. Sie verweist darauf, dass die Mitarbeiter jahrelang Gehaltseinbußen in Kauf genommen hätten, damit das Krankenhaus in eine gute Zukunft geführt werden könne. Alles umsonst.

Abwrackprämie für den Hohenlohekreis

Aber all das Engagement hat seine Grenzen, wenn die Politik den kleinen Krankenhäusern das Leben schwer macht. Ein Professor kommt zu Wort, der genau das kritisiert. Mit komplizierten Eingriffen verdienen Krankenhäuser derzeit richtig viel, mit Blinddarmoperationen lasse sich fast nichts verdienen. Wie soll da ein kleines Haus überleben können?

Über 110 Jahre ist das Haus in Künzelsau alt, als es geschlossen wurde. Als es soweit ist, macht das Wort „Abwrackprämie“ die Runde, beschreibt der Autor kurz den damaligen „Deal“, Künzelsaus Krankenhaus „sterben“ und Öhringens Krankenhaus weiterleben zu lassen. Aber ob das Geld in Öhringen nicht auch irgendwann knapp wird? Landrat Dr. Matthias Neth findet in dem Artikel kurz Erwähnung. Der SZ-Autor hat im Zuge der Recherche allerdings nicht mit ihm persönlich gesprochen beziehungsweise sprechen können. Dafür aber kommt ganz am Ende des Artikels Bürgermeister Stefan Neumann zu Wort, den die Frage beschäftigt, wie man das ehemalige Krankenhausgebäude nun weiter nutzen könne. Das Wort Tagespflege fällt. Und: „Der Bürgermeister sagt es nicht so, aber im Grunde schwebt ihm ein kleines Krankenhaus vor.“

Artikel in der Süddeutschen Zeitung über die Schließung des Krankenhauses in Künzelsau.

Artikel in der Süddeutschen Zeitung über die Schließung des Krankenhauses in Künzelsau.




Dubiose Anleger – GSCHWÄTZ im Interview mit Betrifft – SWR-TV-Doku

Die bekannte SWR Doku-Reihe Betrifft hat einen TV-Beitrag zum Thema: „Geprellte Anleger – Von Traumrenditen und dubiosen Geschäften“ veröffentlicht http://www.youtube.com/watch?v=-VWT23NnWwk. Auch Künzelsau und das Magazin GSCHWÄTZ kommen darin vor. Unter anderem geht es um Rainer von Holst, die Internetplattform gerlachreport und um GPW Inkasso in Künzelsau (mittlerweile Ingelfingen), die damals gegen Rainer von Holst vorging. Daraufhin erschienen auf dem gerlachreport diskreditierende Artikel über GPW Inkasso (wir berichteten, siehe Beiträge unten). Auch GSCHWÄTZ hatte kurzzeitig mit Rainer von Holst während der Recherchen zu dem damaligen Artikel Kontakt. Wie dieser Kontakt ausgesehen hat, hat GSCHWÄTZ-Redakteuren Nadja Fischer in einem Interview dem Magazin Betrifft berichtet (Thema Künzelsau ab Minute 20 im Video). Gedreht wurde im Restaurant in der Stadthalle in Künzelsau.




Krautheim: Faschingsgaudi im Bürgerhaus

Die Dance Crew des TSV Krautheim veranstaltet am Samstag, den 15. Februar 2020, die erste Faschingsgaudi im Eugen-Seitz-Bürgerhaus in Krautheim. Auf die Besucher wartet ein abwechslungsreiches Programm mit Schautänzen, Gardetänzen, Tanzmariechen und Männerballett – auch von befreundeten auswärtigen Gruppen. Für stimmungsvolle Tanz,- Schunkel- und Unterhaltungsmusik sorgt die Stadtkapelle Krautheim. Nach Programmende hält DJ Mo in der Halle und an den verschiedenen Mottobars mit Disco-Hits die Stimmung weiter hoch.

Der Eintritt kostet fünf Euro. Beginn ist um 19.31 Uhr, Einlass ab 19.01 Uhr. Eine Kostümierung ist erwünscht und gerne gesehen.




Der Coronavirus kommt und ihr seid noch beim Karneval – Die Unfähigkeit der regierenden Politiker

Mittlerweile sind es bereits über 60.000 Menschen https://www.tagesschau.de/ausland/coronavirus-china-129.html , die offiziell als infiziert mit dem Coronovirus gelten. Sprich: die im Labor positiv darauf getestet wurden. Ganz zu schweigen von der immensen Dunkelziffer der Betroffenen, die noch umherlaufen, ohne zu wissen, dass sie den Coronavirus in sich tragen – schließlich ähneln die Symptome einer derzeit auch häufig auftretenden Erkältung oder Grippe.

Hiesige Ärzte haben bereits Mundschutzmasken geordert

Und was machen die führenden Nationen und die Weltgesundheitsorganisation (WHO)? Sie schwadronieren nach einem Treffen erst einmal darüber, dass man versuchen werde, in den nächsten Monaten eine Impfung gegen den Virus zu entwickeln. Diese könne aber bis zu 18 Monate dauern. Zudem solle versucht werden, herauszubekommen, wie genau sich der Virus verbreitet, damit die Ansteckung weiterer Menschen eingedämmt werden könne. Über die dringlichste aller Fragen herrscht allerdings größtenteils Schweigen im Walde:

Was machen wir mit den mittlerweile über 60.000 Infizierten allein in China? Wie schnell werden wir ein Medikament zur Heilung entwickeln können? Wie ist hier der Stand der Dinge.?Vorbildlich sei hier Ebola genannt und die schnelle Reaktion damals weltweit darauf. Und nun? Ist China zu weit weg oder sind die Herren Politiker derzeit noch im Faschingskonfetti-Werfen?

Und wo ist eigentlich Herr Spahn?

Und wo ist überhaupt Herr Spahn? Hat der Bundesgesundheitsminister nicht Kanzlerambitionen geäußert? Nun könnte er mit einer anrückenden Pandemie beweisen, dass er vorausgehen und lenken kann. Stattdessen möchte er 30 Prozent Plus für eine Partei bei den nächsten Wahlen herausholen.https://www.spiegel.de/consent-a-?targetUrl=https%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2Fjens-spahn-ich-will-dass-die-union-dreissig-prozent-plus-holt-a-89f2a02a-9ccb-4bbf-ace3-46c2877154b8&ref=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F Andere Themen? Fehlanzeige.

Während die regionale Ärzteschaft im Kochertal sich teilweise bereits mit speziellen Atemmasken ausgestattet hat und sich teils bereits sehr intensiv mit den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts beschäftigt hat, was zu tun ist, wenn man der erste Coronaviruspatient in Hohenlohe eintrifft, wissen viele Bürger wegen einer absolut desolaten Informationspolitik der Regierungen immer noch nicht, was der Coronavirus eigentlich ist und welche Symptome der Virus verursacht.

Will man sich hierzu im Internet selbst informieren, gelangt man auf seriöse Internetportale, die allerdings sich gegenseitig wiedersprechen. Bei einem Portal ist ein Sympton Husten, bei  dem anderen nicht. Bei Halsschmerzen sieht es ähnlich aus. Wir von der Redaktion GSCHWÄTZ haben uns daher die Mühe gemacht und einige der großen Portale wie etwa Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Augsburger Allgemeine Zeitung und der Münchner Merkur miteinander verglichen. Die überwiegende Mehrheit der Medien betont, dass der Coronavirus keinen Schnupfen auslöst und sich dadurch auch von einer gewöhnlichen Erkältung oder Grippe unterscheidet.

Hiesige Ärzte verweisen uns jedoch darauf, dass das Robert-Koch-Institut am „seriösesten“ die Symptome kennt und angeben kann. Auf der Internetseite des Instituts werden allerdings unter dem Coronavirus alle Symptome genannt, die auch bei einer Grippe oder Erkältung vorkommen können:  Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. Das Gefährliche: Der Virus kann bis zu einer tödlicher verlaufenden Lungenentzündung führen. Coronaviren waren damals auch verantwortlich für die Krankheit SARS.

Fazit: Das Kommunikationsversagen der Regierungen an dieser Stelle schafft noch mehr Unsicherheit und Angst. So findet man schneller auf der Internetseite von rtl.de etwas darüber, wie man den Coronavirus von einer handelsüblichen Erkältung beziehungsweise Grippe unterscheiden kann, als auf den staatlichen Seiten. Das ist mehr als bedauerlich.

So weit entwickelt sich der Westen immer wieder gerne präsentiert, so zeigt sich doch in derartigen Extremsituation zumindest das sprachliche Unvermögen, adäquate Worte zu finden für eine Pandemie. https://www.spiegel.de/consent-a-?targetUrl=https%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fwissenschaft%2Fmedizin%2Fcoronavirus-ein-impfstoff-wird-zu-spaet-kommen-sagt-seuchenexperte-a-00000000-0002-0001-0000-000169356850&ref=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

Was ist eine Pandemie?

Unter Pandemie versteht man eine länder- und kontinentenübergreifende Ausbreitung einer Krankheit beim Menschen, im engeren Sinn die Ausbreitung einer Infektionskrankheit.

Auch in WhatsApp „verbreitet“ sich das Virus

Der Coronavirus treibt auch in den sozialen Medien „sein Unwesen“ – unter anderem in WhatsApp verbreiten sich Fotos, die vermeintlich aus China stammen und zeigen, wie sich Mensch und Tier vor dem Virus schützen. Die Redaktion GSCHWÄTZ hat versucht, die Echtheit der Fotos zu prüfen und die Quellen herauszufinden – bis zum Redaktionsschluss leider jedoch ohne Erfolg. Dennoch möchten wir Ihnen wegen der Brisanz des Themas die Fotos nicht vorenthalten – jedoch unter Ausschluss jeglicher Gewähr auf Authentizität.

Ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann

Corona-Virus. Bild in WhatsApp.

Corona-Virus. Bild in WhatsApp.

Corona-Virus. Bild in WhatsApp.

Corona-Virus. Bild in WhatsApp.

Corona-Virus. Bild in WhatsApp.

Corona-Virus. Bild in WhatsApp.

Corona-Virus. Bild in WhatsApp.




I love Mauldasch – Galileo-TV-Team auf Öhringer Pferdemarkt wegen Schwabenburger

Außergewöhnliche Burger. Darum geht es im Kern, wenn das TV-Team von Galileo – dem Wissensmagazin auf ProSieben auf dem Öhringer Pferdemarkt am Montag, den 17. Februar 2020, dreht. Es werden von Galileo 3 Burger aus verschiedenen Regionen mit ihren jeweiligen regionalen Eigenheiten vorgestellt. „Ganz nach schwäbischer Tradition ist das natürlich bei uns die Maultasche, die wir seit Jahren mit kreativen Gerichten, wie zum Bepisel dem Klassik Burger, kulinarisch neu in Szene setzen – bevor es auf den Öhringer Pferdemarkt geht, wird das Kamerateam deshalb auch die Herstellung unserer Maultaschen filmen“, erklärt Marina Maier von I love Mauldasch – dem kreativen Messe- und Streetfood-Caterer. I love Maultasch hat einen Burger, der zwischen seinen Brötchenhälften keine Frikadelle, sondern eine Maultasche bereithält.

Auch der Dreh auf dem Pferdemarkt passt da gut, findet Marina Maier: „Der Öhringer Pferdemarkt hat ebenfalls wie die Maultasche eine lange schwäbische Tradition, weshalb dies für den Beitrag eine wunderbare Symbiose bildet.“ Diese Traditionen und das damit verbundene Lebensgefühl soll in dem TV-Beitrag ebenfalls festgehalten werden.

Öhringer Pferdemarkt wird zum Filmset

Der „Klassik Burger“ mit der Maultasche, Mamas Bratensoße, Speck und Zwiebeln war die erste Food-Kreation des schwäbischen Unternehmens I love Mauldasch und gehört neben vielen weiteren kreativen Maultaschen-Gerichten bis heute zu den Top-Verkaufsschlagern, so die Macher.

Auf den Streetfood-Caterer und einzigartigen Maultaschen-Burger wurde nun auch das TV-Magazin „Galileo“ aufmerksam, das Montag bis Freitag 19.05 Uhr auf dem TV-Sender Pro Sieben ausgestrahlt wird. Die Wissenssendung möchte mit „I love Mauldasch“ einen Beitrag drehen, bei dem es um das Thema „außergewöhnliche Burger“ geht. Die Dreharbeiten hierfür werden am Montag, den 17. Februar 2020 von zirka 11 bis 15 Uhr auf dem Öhringer Pferdemarkt stattfinden, auf dem I love Mauldasch bereits am Sonntag die Gäste bewirten wird.

Schwäbische Tradition

„Obwohl wir mittlerweile deutschlandweit unterwegs sind, war es uns sehr wichtig, dass der Beitrag auf einem regionalen Event gedreht wird. Wir sind Schwaben durch und durch und setzen die Traditionsspeise „Maultasche“ kulinarisch neu und modern in Szene. In gleicher Weise verbindet der Öhringer Pferdemarkt alte schwäbische Traditionen mit zeitgemäßer und innovativer Landtechnik und ist somit die perfekte Location, um den Zuschauern in ganz Deutschland die schwäbische Lebensfreude näher zu bringen“, erläutern Sebastian Werner und Peter Spataro, die beiden Geschäftsführer von „I love Mauldasch“.

Über I love Mauldasch

Mit eigenem Fuhrpark und fließendem Schwäbisch ist I love Mauldasch sowohl im Großraum Stuttgart als auch in ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus unterwegs. Für Caterings agiert I Love Mauldasch laut eigenen Aussagen zudem deutschlandweit. 13 festangestellte Mitarbeiter (inklusive vier dualer Studenten) sorgen für einzigartige Gerichte und unvergessliche Momente bei den Gästen. Gegründet wurde die Running Mhhh GmbH mit der Marke „I love Mauldasch“ im Jahr 2013 und hat seitdem über 50 Tonnen Maultaschen verkauft. Alle Angaben stammen von I love Mauldasch.

Der „Klassik Burger“ von I love Mauldasch. Foto: I love Mauldasch

Essensausgabe am Food Truck. Foto: I love Mauldasch

Die Geschäftsführer: Peter Spataro (links) und Sebastian Werner (rechts). Foto: I love Mauldasch




HK: Schaltzentrale in Künzelsau wird zugemacht

Nach unserer Berichterstattung über den verwaisten Empfang des seit 15. November 2019 geschlossenen Hohenloher Krankenhauses (HK) in Künzelsau und über das seitdem nicht selten frei zugängliche Bedienpult, an dem man unter anderem die Heizung und die Lüftung des Krankenhauses regeln kann (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2020/01/26/hk-toilette-beliebter-anlaufpunkt-fuer-jedermann/ ), ist die BBT-Gruppe als Mehrheitseigentümer nun aktiv geworden.

Leser haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass die „Schaltzentrale“ nun eingerahmt und mit Platten zugemacht wird, damit nicht jeder das Bedienpult im Foyer nach Belieben steuern kann.

 

Empfang im Hohenloher Krankenhaus wird zugemacht. Foto: privat

Die Schaltzentrale des HK in Künzelsau bekommt einen Rahmen. Foto: privat

Bald uneinsehbar: Die Schaltzentrale des HK. Foto: privat




Künzelsau: Urmel schlüpft aus dem Ei – Karten ab sofort erhältlich

Eines der liebenswertesten Geschöpfe der deutschen Kinderliteratur kommt am Dienstag, den 31. März 2020, in die Stadthalle in Künzelsau. Aus Hannover reist das kleine Ensemble des Figurentheaters „Die Complizen“ an und bringt das Urmel mit. „Urmel schlüpft aus dem Ei“ heißt das 60 Minuten dauernde Stück für Zuschauer ab vier Jahren.

Auf der Insel Titiwu bringt der Professor Habakuk Tibatong Tieren das Sprechen bei. Dann passiert etwas Unerwartetes: Ein großer Eisberg wird an den Strand geschwemmt. Ein Ei befindet sich darin. Der Professor und seine Tiere brüten es aus. Heraus schlüpft ein Urmel. Eine Sensation!

Das Original von Max Kruse bildet die Basis. Angereichert mit den schönsten Momenten des Bilderbuchtitels, mit charakterstarken Figuren auf die Rundbühne gebracht, mit eingängiger Musik vertont und mit verbindenden Mitmachelementen ist das Stück weit mehr als Figurentheater.

Angeboten werden zwei Aufführungen, Beginn ist um 9 Uhr und um 10.30 Uhr, Einlass in die Stadthalle Künzelsau ist jeweils 30 Minuten vor Beginn. Das Stück für Zuschauer dauert ungefähr 60 Minuten.

Eintrittskarten zum Preis von drei Euro sind bei Renate Kilb zu haben per E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de  oder unter Telefon 07940/129 121. Der günstige Eintrittspreis ist möglich, weil die Albert Berner-Stiftung das städtische Kinderkulturprogramm unterstützt.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Digitalisierung erreicht Künzelsau – Kostenlose Werbung für Veranstaltungen möglich

Die Digitalisierung des öffentlichen Raumes hat endlich auch Künzelsau erreicht. Aber vielleicht nicht so, wie sich der Bürger und die Bundesregierung mit ihrem Digitalpakt sich das so vorstellen:
Da stand eine Litfaßsäule mitten in der Stadt. Eine richtig moderne. Nicht so eine alte, bei der man die Plakate draufkleisterte und jedes Jahr einer mit schwerem Gerät die gesammelten Plakate des letzten Jahres abgefräst und danach dem Stadtarchivar übergeben hat.

Alle Veranstaltungen im Blick

Nein, es war eine ganz moderne, bei der man, wenn man dazu berechtigt war und den Schlüssel hatte, das gläserne Rund öffnen und Plakate und Mitteilungen mit Reißzwecken befestigen konnte.
Einmal im Kreis um die Litfaßsäule laufen und alle Kulturveranstaltungen im Blick haben. Was einen interessiert, konnte man näher inspizieren, Uninteressantes konnte man wegblenden. Innerhalb weniger Sekunden war man informiert.
Der Mensch ist recht gut darin, mit einem flüchtigen Blick zu erfassen, dass da unter vielen Unwichtigkeiten etwas ist, was ihn interessiert. Diese Fähigkeit hat ihm zu Zeiten der Säbelzahnkatze oft das Leben gerettet.
Man konnte aber auch einfach vorbeigehen, ohne Kenntnis zu nehmen, irgendwie angenehm unaufdringlich, das Teil.
Und das Allerbeste: Die Säule war nachts sogar beleuchtet.

Zeitgemäßes Ding mit Touch-Funktion

Jetzt steht da so ein zeitgemäßes digitales Ding mitten in der Künzelsauer Innenstadt. Anschaffungskosten: 24.000 Euro. Es zeigt einem eine Veranstaltung an und wenn man gerade genauer nachlesen will – husch – ist das Bild weg und es erscheint irgendwas, was einen nicht interessiert. Warten, bis nach wie vielen anderen Werbebotschaften die eine, die mich interessiert, wiederkommt? Nein, das muss man zum Glück nicht, denn die Säule hat eine Touch-Funktion, mit der man sich auch selbstständig durch das Angebot navigieren kann. Aber diese funktioniert teilweise nur seeeehr stark zeitverzögert. Aber ganz ehrlich: Übersichtlicher fand ich persönlich die gute alte Litfaßsäule.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann das Teil zum ersten Mal gehackt wird. Weltweit machen sich ja Menschen einen Spaß aus sowas daraus – und plötzlich erscheinen ganz andere Informationen auf dem Display.

Veranstaltungen kostenlos ankündigen

Wer kein Hacker ist, kann – ganz old school – seine Anliegen über diese neue digitale Säule bewerben lassen. Kostenlos, wie die Stadtverwaltung betont.
Laut Elke Sturm, Pressesprecherin der Stadtverwaltung Künzelsau, gibt es „zwei Möglichkeiten, Veranstaltungen über das Info-Terminal zu bewerben. Die erste Möglichkeit ist der Veranstaltungseintrag auf der Homepage. Der Veranstaltungskalender der Homepage ist mit dem Info-Terminal verknüpft und erscheint somit automatisch. Jeder darf Veranstaltungen in Künzelsau auf der Homepage eintragen, die nach einer Prüfung von uns genehmigt werden. Die zweite Möglichkeit ist die Bewerbung der Veranstaltung durch ein digitales Plakat auf der Info-Tafel. Das Plakat muss in JPG-Format an helen.buehler@kuenzelsau.de gesendet werden. Beide Möglichkeiten sind kostenlos.“

Ein Kommentar von: Matthias Lauterer

Einmal im Kreis um die Litfaßsäule laufen und alle Kulturveranstaltungen im Blick haben, wie hier in Seligenstadt, das war einmal. Foto: Symbolfoto Litfaßsäule. Quelle: GSCHWÄTZ

 

https://www.gschwaetz.de/2020/01/30/landratsamt-gibt-klares-bekenntnis-zur-kreisstadt-ab-sitz-der-verwaltung-des-hohenlohekreises-bleibt-kuenzelsau/