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Sindringen/Ohrnberg: Straßensperrung wegen Holzfällarbeiten

Entlang des Kochertalradweges werden Holzfällarbeiten durchgeführt, um die Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten. Deshalb werden der Kanalweg beziehungsweise der Seehäldenweg zwischen Sindringen und Ohrnberg zwischen Montag, den 2. Dezember 2019, und Montag, den 16. Dezember 2019, gesperrt. Eine Umleitung ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Der Anliegerverkehr ist bis zur Abschrankung zugelassen.

Die Vollsperrung kann nach vorheriger Rücksprache mit dem zuständigen Revierleiter auch von angrenzenden Waldbesitzern für eigene Fällungen genutzt werden. 

Quelle: Landratsamt Hohenlohekreis




Sindringen: Sperrung der Landesstraße L1050

Wegen Baumfällarbeiten wird die Landesstraße L1050 bei Sindringen bis zur Abzweigung der Kreisstraße K2328 in Richtung Edelmannshof und Pfitzhof ab Montag, den 25. November 2019 bis voraussichtlich Freitag, den 29. November 2019 für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Umleitung für den überörtlichen Verkehr erfolgt ab der Abzweigung L1050 / K2328 über Neuhof in Richtung Forchtenberg.

Angrenzende Waldbesitzer können die Vollsperrung nach vorheriger Rücksprache mit der Straßenmeisterei Öhringen unter Telefon 07941/917 90 für eigene Fällungen nutzen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Hoher Schaden nach Brand einer Forstmaschine

Bei der Aufarbeitung eines Holzeinschlags im Bereich der Landesstraße 1045 bei Sindringen, geriet am Montagnachmittag, den 11. November 2019, ein Kettenbagger in Brand. Nachdem Rauchschwaden am Motor im Bereich der Abgasanlage zu sehen waren versuchte der Maschinenführer zunächst selbst sich dort entzündetes Laub zu entfernen. Einen Brandausbruch konnte der Mann jedoch nicht verhindern. Die Feuerwehren Öhringen und Forchtenberg, waren mit neun Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften vor Ort. Der entstandene Sachschaden wird auf zirca 30.000 Euro geschätzt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

 

Neun Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften der Feuerwehr mussten den Brand des Kettenbagger löschen. Foto: privat




Straßensperrung zwischen Sindringen und Schießhof

Gemeindeverbindungsstraße zwischen Sindringen und Schießhof gesperrt

Von Dienstag, den 19. Februar 2019, bis Donnerstag, den 21. Februar 2019, werden an der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Sindringen und Schießhof im Stadtwald Forchtenberg aus Gründen der Verkehrssicherung Baumfällarbeiten durchgeführt. In dieser Zeit muss die Verbindungsstraße voll gesperrt werden. Schießhof ist aus Richtung Sindringen nicht anfahrbar. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Vor allem verursacht durch das Eschentriebsterben stellen die dort stehenden Bäume durch abgestorbene Baumkronen, Totäste oder Wurzelfäule eine Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar.

Quelle: Landratsamt Hohenlohekreis vom 18. Februar 2019

Foto: adobe stock

 

 

 




Forchtenberg-Sindringen: 90 Feuerwehrler bei Brand in der Nacht im Einsatz

Am Abend des 13. September 2018 kam es in Forchtenberg-Sindringen aus bislang ungeklärter Ursache zum Brandausbruch in einem Zweifamilienhaus mit Einliegerwohnung. Während sich der Gebäudeinhaber sowie dessen Tochter und eine weitere Person außerhalb des Gebäudes aufhielten, wurden die Bewohner der Einliegerwohnung rechtzeitig gewarnt und verließen hierauf ebenfalls das Haus.

Die freiwilligen Feuerwehren Forchtenberg, Öhringen und Künzelsau sowie deren Ortsabteilungen waren mit insgesamt 17 Fahrzeugen und 90 Mann im Einsatz. Trotz sofort eingeleiteter Löschmaßnahmen konnte ein leichtes Übergreifen des Feuers auf eine unmittelbar angrenzende Scheune / Garage nicht gänzlich verhindert werden. Ebenfalls vor Ort befanden sich ein Rettungswagen, mehrere ehrenamtlicher Ersthelfer des DRK sowie Notfallseelsorger.

Der Gesamtschaden an den Gebäuden wird auf über 300.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern derzeit noch an.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ




Zweiter Weltkrieg: Alliierte ließen über Hohenlohe spezielle Flugblätter regnen

Im Kreisarchiv des Hohenlohekreises wurden diverse geschichtliche Dokumente Hohenlohe betreffend nun auch online freigeschaltet. Interessant sind vor allem die Flublätter der Alliierten, die im Zweiten Weltkrieg auch über Hohenlohe abgeworfen wurden (Bestand SD 3). Die Propagandaschriften, die die Deutschen zur Beendigung des Krieges bewegen sollten, wurden damals unter Lebensgefahr eingesammelt und anschließend über Jahrzehnte hinweg aufgehoben, bis sie 2009 von privater Seite an das Kreisarchiv geschenkt wurden. „Die Flugblätter sind zwar weniger für die Geschichte Hohenlohes im engeren Sinne von Bedeutung, stellen aber eindrucksvolle und seltene Dokumente einer dunklen Epoche der deutschen Geschichte insgesamt dar“, so eine Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises.

„Die Blase platzt!“. Flugblatt zum Sturz Mussolinis, Ende Juli 1943 (Vorderseite). Quelle: Kreisarchiv Hohenlohekreis, SD 3, Nr. 6.

In dem hier abgebildeteten Flugblatt werden die Deutschen über den Sturz von Italiens Präsident Mussolini informiert.

Wie hieß Dörrenzimmern früher?

Darüber hinaus wurden in das Kreisarchiv diverse geschichtliche Informationen über Städte und Ortschaften des Hohenlohekreises online gestellt. Es handelt sich um so genannte „Findbücher“, die Ortsarchive von Criesbach (Ing 50), Diebach (Ing 100) und Dörrenzimmern (Ing 150) im Stadtarchiv Ingelfingen, das Ortsarchiv von Grünbühl/Obereppach (Neu 350) im Stadtarchiv Neuenstein sowie den Bestand Stadt Krautheim (Kra 1) im Stadtarchiv Krautheim. Außerdem wurden in jüngerer Zeit einige Ortsarchive komplett neu erschlossen und damit überhaupt erst der Öffentlichkeit und der Forschung zugänglich gemacht. Dabei handelt es sich laut dem Landratsamt um das Archiv der ehemaligen Stadt Sindringen (Fo 200) und das Archiv von Wohlmuthausen (Fo 250), die beide im Stadtarchiv Forchtenberg verwahrt werden, sowie um den Bestand Geddelsbach (Bre 300) im Gemeindearchiv Bretzfeld.

So kann man etwa nachlesen, dass Dörrenzimmern ursprünglich im „Cimbrin“ hies. Seit dem 7./8. Jahrhundert gibt es das kleine Dorf, das zu Ingelfingen gehört. „Die genaue Datierung wird erschwert durch das häufige Vorkommen des Ortsnamens „Zimmern“ in der näheren und weiteren Umgebung“, heißt es in dem Findbuch von Dörrenzimmern. Im hohen Mittelalter befand sich Dörrenzimmern laut des Findbuaches im Besitz der Herren von Krautheim, von denen es durch Erbschaft zunächst an die Grafen von Eberstein und 1330 an die Herren von Hohenlohe kam.“

Dörrenzimmern (hier: Sportplatzfest 2011) war lange nur unter dem Namen „Zimmern“ bekannt. Foto: privat/Archiv

Sindringen gibt es bereits seit fast 2.000 Jahren

Das Städtchen soll in der Zeit der alemannischen Landnahme nach 260 entstanden sein. Im 11. Jahrhundert gehörte es zum Gebiet der Kochergaugrafen. Zwischen 1322 und 1328 kam es laut dem Findbuch an Hohenlohe. Ab 1328 soll Sindringen der Sitz eines hohenlohischen Amtes geworden sein. Sindringen gehört seit 1972 im Zuge der Gemeindereform zu der Stadt Forchtenberg.

Das so genannte Backhaus in Forchtenberg. Seit den 1970ern gehört Sindringen zu Forchtenberg. Foto: wikipedia

Wo finde ich Informationen über meinen Heimatort?

Insgesamt 24 Findbücher des Kreisarchivs sowie der Stadt- und Gemeindearchive im Hohenlohekreis stehen zur Verfügung. Weitere Bestände sollen laut dem Landratsamt folgen.

Die Findbücher sind unter www.hohenlohekreis.de > Bürgerservice > Kreisarchiv > Bestände und Aktuelles > Bestände online eingestellt.

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