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Eiskaltes Abenteuer in Niedernhall

Mit der Geschichte der beiden Königsschwestern Anna und Elsa begeisterte Disney 2013 Kinder und Erwachsene weltweit. Nun kommt das Märchen als spannendes Abenteuer in einer Winterlandschaft nach Niedernhall. Am Samstag und Sonntag, den 9. und 10. November 2019, lässt die Theatergruppe Niedernhall e.V. Anna und Elsa und ihre Freunde Kristoff, Sven und Olaf lebendig werden. Die Aufführung in der Stadthalle in Niedernhall beginnt an beiden Tagen um 16 Uhr, Einlass ist eine Stunde zuvor.

Karten gibt es im Vorverkauf für sechs Euro bei Elektro Rapp in Niedernhall unter Telefon: 07940/ 92 900. Eventuelle Restkarten kosten an der Tageskasse acht Euro.

 




Kelter-Flohmarkt in Niedernhall

Mittlerweile hat der Kelter-Flohmarkt seinen festen Platz im Kochertal. Am Samstag, den 12. Oktober 2019, können die Besucher von 9 bis 16 Uhr durch den historischen Kelterhof bummeln und Gebrauchtes von A bis Z erwerben. Auch für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen nach Hausfrauenart sowie Vesper gesorgt.

Anmeldung der Verkäufer bei Dorothea Mäder unter der Telefonnummer: 07940/51350. Der laufende Meter des Verkaufsstandes kostet 5 Euro Gebühren.




Niedernhall: 158 Spender für Joe

Am vergangenen Samstag, den 14. September 2019, haben sich 158 Menschen für den an Leukämie erkrankten „Hans, genannt „Joe“, Aus Kupferzell im Bildungszentrum in Niedernhall bei einer Stammzellenaktion als potenzielle Stammzellenspender registrieren lassen. Die Aktion wurde durchgeführt von „DKMS – Wir besiegen Blutkrebs“. DKMS ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Tübingen. Haupttätigkeitsfeld ist laut der Internetseite „die Unterstützung von Knochenmarkspenden, um die Heilungschancen der an Leukämie und anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen des blutbildenden Systems Erkrankten zu verbessern“.

Marius Scherb von DKMS hat mit GSCHWÄTZ nach der Spendenaktion in Niedernhall gesprochen.

GSCHWÄTZ: Wie lange dauert nun die Auswertung der Proben, ob ein passender Stammzellenspender für Joe darunter ist?

Scherb: Die Proben werden zunächst ins Labor geschickt und ausgewertet. Hierbei können mehrere Wochen vergehen. Oftmals wird aber nicht aus dieser einen Aktion der passende Spender gefunden. Wir können durch unsere Spendenaktionen auf einen sehr großen Pool an Spendern zurückgreifen. Derartige Aktionen helfen aber, diesen Pool stetig zu erweitern.

Sprich: Es ist eher selten, dass bei einer Aktion „Joe“ letzten Endes auch für „Joe“ ein passender Spender gefunden wird, aber vielleicht für einen anderen an Leukämie erkrankten Menschen. Für Joe wiederum kann es durchaus sein, dass in einer anderen Aktion wiederum ein passender Spender gefunden wird.

GSCHWÄTZ: Wieviel potenzielle Spender haben Sie in Ihrer Datenbank erfasst?

Scherb: 9,4 Millionen weltweit. Wir haben weltweilt sechs Standorte, über die wir solche Spendenaktionen planen und durchführen. So kann es sein, dass zum Beispiel bei einem Australier passende Stammzellen für einen Deutschen gefunden werden.

Das zentrale Spendenregister ist in Ulm. Weitere Informationen: http://www.zkrd.de

http://www.dkms.de

Die Registrierungsaktion tut nicht weh und geht schnell. Danach ist man als potenzieller Knochenmarkspender in der Datenbank hinterlegt. Foto: privat

Die DKMS hat laut eigenen Aussagen weltweit 9,4 Millionen Spender in ihren Datenbanken registriert. Foto: privat

So jung kann man zwar noch nicht spenden, aber die beiden machen in jedem Fall coole Werbung für die Aktion. Foto: privat

158 Menschen ließen sich bei der Spendenaktion in Niedernhall registrieren. Foto: GSCHWÄTZ

 




„Wir sind Minimalisten – Wir schießen eins und kassieren keins“

Das Runde muss in das Eckige. Nicht nur bei der Frauen WM in Frankreich derzeit. Auch beim Erdinger Meister Cup 2019, dessen Zuschlag für die Austragung im Bezirk Hohenlohe die SGM Niederhall-Weißbach bekam. Sponsor des Turniers ist die bayerische Traditionsbrauerei Erdinger, die die Spieler und Vereine zum Beispiel mit Trikots unterstützt. Und so spielten am Samstag, den 15. Juni 2019, 26 Meistermannschaften aus den Bezirken Hohenlohe, Unterland, Rems/Murr und Enz/Murr im beschaulichen Niedernhall. Ein perfekter Saisonausklang für alle Meister von der Kreisliga B bis zur Bezirksliga. Rund 300 Fußballspieler und nochmals 200 Besucher fieberten um Ruhm und Ehre für ihren Verein. Unser rüstiger GSCHWÄTZ Videoreporter Felix Kribus hat die sportliche Veranstaltung vom Spielfeldrand beobachtet und mit Zuschauern, zukünftigen Beckenbauers und Müllers gesprochen.

 




Faule Affen treiben in Niedernhalls Alter Kelter ihr Unwesen

Dem Solebad steht – um in der Bildsprache zu bleiben – das Wasser bis zum Hals. Eintrittspreiserhöhung, rückläufige Besucherzahlen, Sanierung, Renovierung oder Schließung. Mit all diesen Aspekten musste sich Bürgermeister Achim Beck bis heute auseinandersetzen und noch ist keine Lösung in Sicht. Und so hat die Gewerbegemeinschaft Niedernhall-Weißbach e.V. zum Benefizkonzert zugunsten des Solebads in die Alte Kelter eingeladen. Aufgespielt haben die ‚faulen Affen‘, sprich lazy monkeys. Gschwätz-Videoreporter Dr. Felix Kribus hat sich unter die gut gelaunten Besucher gemischt.

Lazy Monkeys spielten in der Kelter auf. Foto: GSCHWÄTZ

Bürgermeister Achim Beck in der Kelter. Foto: GSCHWÄTZ

Geht selbst auch ins Solebad. Foto: GSCHWÄTZ

Eine begeisterte Besucherin. Foto: GSCHWÄTZ

Pommes für alle. Foto: GSCHWÄTZ

 

 




Niedernhall: Die Grünen räumen ab und sind zweitstärkste Kraft

Niedernhall Wahlergebnisse Europawahl:

 

 

 




Wahl in Niedernhall: BWV lädt am Samstag zu Bäckerei Gockner ein

Anbei veröffentlichen wir Informationen der  Bürgerlichen Wählervereinigung Niedernhall (BWV) für die Wahl des neuen Gemeinderats in Niedernhall am 26. Mai 2019 (für den Inhalt sind die Parteien selbst verantwortlich):

„Unsere Kandidaten stehen mitten im Leben und stehen für eine fortschrittliche und familienfreundliche Politik im Niedernhaller Gemeinderat“, betont die BWV.

Die Kandidaten der BWV laden zum lockeren Gespräch vor der Bäckerei Gockner am Samstag, den 18.05 von 7:30 Uhr bis 12 Uhr ein.

Hier  die einzelnen Kandidaten im Überblick:

Klaus Gockner
BERUF Bäckermeister
FAMILIENSTAND 53 Jahre, verheiratet, zwei Töchter
WERDEGANG Meine Schul- und Jugendzeit verbrachte ich in Criesbach. Ich bin seit über 38
Jahren als Bäcker tätig und seit 1996 Bäckermeister. Mit meiner Frau führe ich seit 1998 die
Bäckerei und das Café in der Hauptstraße. Ich konnte bereits dreimal ihr Vertrauen gewinnen.
MOTIVATION Ich bin schon seit 15 Jahren als Stadtrat aktiv. Durch den direkten Kontakt zu den
Bürgern werde ich für die Stadt und deren Einwohner vernünftige Entscheidungen treffen.

Klaus Gockner

Jochen Scheufler
BERUF Schulleiter
FAMILIENSTAND 48 Jahre, verheiratet, eine Tochter, einen Sohn
WERDEGANG Grundschule Künzelsau, Abitur am Schlossgymnasium, Zivildienst,
Lehramtsstudium PH Schwäbisch Gmünd, seit 2000 Lehrer, ab 2004 Schulleiter, seit 2012 am
BZN, seit 5 Jahren im Gemeinderat
MOTIVATION Freude an der Übernahme von Mitverantwortung für eine nachhaltige und
kontinuierliche Stadtentwicklung. Ich möchte weiter dazu beitragen die Attraktivität und die
Lebensqualität meines Heimatorts zu steigern sowie ihn als Bildungs- und Wirtschaftsstandort zu
stärken.

Jochen Scheuffler

Peter Lutz
BERUF Landwirtschaftstechniker
FAMILIENSTAND 43 Jahre, verheiratet, eine Tochter, ein Sohn
WERDEGANG Grund- und Realschule in Niedernhall, Landwirtschaftslehre, Zivildienst beim ev.
Bauernwerk in Hohebuch, Technikerschule in Triesdorf. Seit 1994 auf dem elterlichen Betrieb und
als Berater tätig, 2013 Übernahme des landwirtschaftlichen Betriebs, seit 5 Jahren im Gemeinderat
MOTIVATION Niedernhall muss für Alt und Jung lebens- und liebenswert bleiben. Vernünftige
Stadtsanierung und Bauplatzpolitik. Weiterentwicklung von Kindergarten und Schule. Dafür will
ich mich einsetzen.

Peter Lutz

Ralf Herrmann
BERUF Maschinenbautechniker
FAMILIENSTAND 52 Jahre, verheiratet, zwei Töchter
WERDEGANG Grund- und Realschule, Werkzeugmacherlehre, Wehrdienst, Weiterbildung zum
Maschinenbautechniker, Heute leitender Angestellter, seit über 20 Jahren im Ehrenamt und einer
der Vorsitzenden im TSV Niedernhall, 5 Jahre im Gemeinderat
MOTIVATION Verantwortung in und für eine Gemeinschaft zu übernehmen ist mir wichtig und
lohnt sich. Ohne aktive Mitarbeit kann man nichts bewirken. Niedernhall ist meine Heimat, die ich
weiter entwickeln und gleichzeitig auch sichern möchte.

Ralf Herrmann

Roselinde Simm
BERUF Industriekauffrau
FAMILIENSTAND 62 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, vier Enkel
WERDEGANG Geboren und aufgewachsen in Künzelsau, seit 1973 bei MUSTANG und seit 1999
Betriebsratsvorsitzende, Mitglied in verschiedenen IGM-Gremien, viele Jahre in der Elternarbeit in
unserem Bildungszentrum und seit 5 Jahren im Gemeinderat
MOTIVATION Ich möchte mich für alle Niedernhaller, jung und alt, einsetzen. Für altersgerechtes
Wohnen im Städtle und auf der Giebelheide und für die notwendigen Einkaufsmöglichkeiten.

Rosalinde Simm

Jürgen Creyaufmüller
BERUF Wirtschaftsinformatiker
FAMILIENSTAND 50 Jahre, verheiratet, zwei Söhne
WERDEGANG Grundschule Niedernhall, Ganerben Gymnasium, Zivi beim Rettungsdienst,
Studium der Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der HS Pforzheim, seit 1998
national und international in der IT der Würth-Gruppe tätig
MOTIVATION Niedernhall soll ein attraktiver Lebensmittelpunkt für alle Menschen sein. Dazu
gehören eine lebenswerte Umwelt, attraktive Angebote für Groß und Klein und starke
Wirtschaftspartner. Behutsam und nachhaltig müssen wir Gutes bewahren und unser Städtle stetig
weiterentwickeln. Dafür setze ich mich ein.

Jürgen Creyaufmüller

Xenia Gaida
BERUF Maschinenbauingenieurin
FAMILIENSTAND 25 Jahre, verlobt, keine Kinder
WERDEGANG Grundschule Niedernhall, Abitur am Ganerben Gymnasium, Maschinenbau-
Studium (M. Sc.) an der Uni Karlsruhe, heute in der Vorentwicklung bei ZIEHL-ABEGG, seit 6
Jahren Jägerin und Mitglied im Schützenverein in Niedernhall
MOTIVATION Ich bin in Niedernhall aufgewachsen und wusste immer dass es meine Heimatstadt
bleiben würde. Ich hänge sehr an den Menschen und der Region und möchte gern etwas
zurückgeben. Außerdem erachte ich auch das Engagement meiner Generation in der Gesellschaft
als sehr wichtig.

Xenia Gaida

Richard Graf
BERUF Betriebswirt
FAMILIENSTAND 33 Jahre, verheiratet, einen Sohn
WERDEGANG Grund- und Realschule in Niedernhall, Ausbildung zum Informatikkaufmann,
Betriebswirtschaftsstudium an der HFH Hamburg, seit 2010 Weiterführung des elterlichen
Unternehmens in Waldzimmern. Ehrenamtlich aktiv bei Round Table Hohenlohe und den
Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken, außerdem Ausschussmitglied bei der
Gewerbegemeinschaft Niedernhall-Weißbach
MOTIVATION Aktuell leben 4 Generationen meiner Familie in Niedernhall. Die Interessen junger
Familien sowie die Lebensqualität im Alter stehen für mich daher an erster Stelle. Eine nachhaltige
Weiterentwicklung unseres Städtchens mit Blick auf bestehende Traditionen ist mir wichtig.

Richard Graf

Gregor Kerl
BERUF Kaufmännischer Angestellter
FAMILIENSTAND 51 Jahre, geschieden, in einer festen Beziehung lebend, 3 Söhne
WERDEGANG Die Schulzeit verbrachte ich am Bildungszentrum in Niedernhall, Ausbildung zum
Feinmechaniker, weitere Ausbildung zum Industriekaufmann. Vom Produktmanager zum
Produktbereichsleiter mit Internationaler Erfahrung. Heute im Mittelmanagement angestellt.
MOTIVATION Meine Heimat ist Niedernhall. Hier fühle ich mich sehr wohl. Die zukünftigen
Aufgaben in unserer schnelllebigen Zeit angehen, für die Zukunft unserer Bürgerinnen und Bürger
der Wirtschaft und Vereine die Entscheidungen voranbringen. Meinungsverschiedenheiten sollten
vom gesamten Gremium intern abgearbeitet und vertreten werden. Dazu möchte ich beitragen.

Gregor Kerl

Mathias Lutz
BERUF Weinbautechniker
FAMILIENSTAND 36 Jahre, verheiratet, eine Tochter, einen Sohn
WERDEGANG Grund- und Realschule in Niedernhall, Ausbildung zum Winzer, Zivildienst beim
Maschinenring Hohenlohe, Weiterbildung zum Techniker für Weinbau und Oenologie, seit 2013
Weinbaubetrieb im Haupterwerb. Seit 15 Jahren aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr
Niedernhall; seit 27 Jahren Bläser im Posaunenchor Niedernhall Forchtenberg
MOTIVATION Als Winzer bin ich hier in Niedernhall verwurzelt. Auch in Zukunft sollen sich Jung
und Alt hier wohlfühlen. Gute Bildung, attraktive Arbeitsplätze, ein starkes Ehrenamt und ein
verantwortungsbewusster Umgang mit unserer Landschaft. Dafür werde ich mich einsetzen.

Mathias Lutz

Werner Messerschmidt
BERUF Polizeibeamter
FAMILIENSTAND 55 Jahre, verheiratet, drei erwachsene Kinder
WERDEGANG Mittlerer Bildungsabschluss, Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Göppingen
und Bruchsal, Versetzung zur Polizeidirektion Künzelsau – Polizeirevier Öhringen, 2013 auf
eigenen Wunsch zum Polizeiposten Niedernhall versetzt
MOTIVATION Aktiv bei der Gestaltung der Stadt Niedernhall Verantwortung übernehmen.

Werner Messerschmidt

Frank Schmidt
BERUF Lehrer
FAMILIENSTAND 42 Jahre, ledig
WERDEGANG Grundschule und Gymnasium, Wehrdienst, Studium an den Uni‘s Heidelberg und
Frankfurt. Referendariat in Kassel. Heute angestellter Lehrer an der BvL Gemeinschaftsschule in
Mulfingen
MOTIVATION Verantwortung für meine Heimat Niedernhall übernehmen, den Gemeinderat mit
meinem Weitblick unterstützen, unserem Bürgermeister gegen Einzelgänger den Rücken stärken.

Frank Schmidt

Bernd Spazierer
BERUF Schreinermeister
FAMILIENSTAND 55 Jahre, verheiratet, zwei Söhne, zwei Enkel
WERDEGANG Besuch der Grund- und Hauptschule Niedernhall, danach Schreinerlehre mit
anschließender 13 Jähriger Tätigkeit als Schreinergeselle. 1996 Besuch der Meisterschule in
Heilbronn, seit 1997 selbstständig mit eigener Schreinerei in Weißbach. Seit 2018 1. Vorsitzender
der Gewerbegemeinschaft Niedernhall-Weißbach
MOTIVATION Stadtkern für Jung und Alt attraktiv gestalten und erhalten. Für Handwerk
einstehen. Weiterführen der Zusammenarbeit zwischen Schule und Handwerk.

Bernd Spazierer

Peggy Szedlak
BERUF Qualitätsmanagerin
FAMILIENSTAND 40 Jahre, 2 Söhne
WERDEGANG Grund- und Realschule Chemnitz, Technisches Gymnasium Chemnitz, Ausbildung
Kauffrau Groß- und Außenhandel bei Firma Würth, seit 20 Jahren bei Firma Würth beschäftigt, seit
2011 bei Würth Elektronik eiSos im Qualitätsmanagement tätig
MOTIVATION Ich lebe seit 20 Jahren in Hohenlohe und davon seit 2004 im schönen Niedernhall.
Die Arbeit mit und für Kinder begeistert mich sehr. Mit dieser Begeisterung möchte ich mich für
unsere kleinsten Bürger und deren Familie einsetzen. Daneben liegen mir die Senioren unserer
kleinen Stadt mit großem Charme auch sehr am Herzen.

Peggy Szedlak

Mehr Informationen unter www.bwv-niedernhall.de




Erneute Straßensperrung zwischen Criesbach und Niedernhall

Die Straßenteilsperrung zwischen Criesbach und Niedernhall geht in die nächste Runde. Ab Montag, den 06. Mai 2019, wird der Straßenverkehr auf der Kochertalstraße zwischen der Tankstelle in Niedernhall und Criesbach einspurig geführt. Die Fahrzeuge von Criesbach kommend werden fortan über die Salzstraße geleitet. Grund ist der Start der Bauarbeiten für die Hochwasserschutzmaßnahme am Kocher. Ab dieser Woche erfolgt die Baustelleneinrichtung der Firma Wolff & Müller auf dem Kerl-Areal.

Quelle: Bekanntmachungsblatt der Stadt Niedernhall

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv/Hochwaser in Ingelfingen im Januar 2019




Niedernhall: Bürgermeister Beck äussert sich nach Gerichtsverfahren

Achim Beck hatte ein gutes Gefühl, als er am Mittwoch, den 20. März 2019, das Verwaltungsgericht Stuttgart verließ, ohne zu wissen wie sich das Gericht entscheiden wird (wir berichteten). Sein gutes Gefühl wurde bestätigt. Das Gericht wies die Klage von Klaus Richter gegen den Niedernhaller Gemeinderat ab (wir berichteten). „Der Gemeinderat wurde durch das Verwaltungsgericht Stuttgart – übrigens bereits vor eineinhalb Jahren durch das Landratsamt Hohenlohekreis – darin bestätigt, dass in der Sache zum Erwerb des Kerl-Areals und auch die Verlängerung der Räumungsfrist kein rechtswidriges Handeln vorliegt. Vielmehr hat das Verwaltungsgericht Stuttgart die Entscheidung des Gemeinderats positiv untermauert und die Sache als Teil der Aufgabenerfüllung durch die Stadt Niedernhall gesehen“, so Beck.

Er sei „sehr froh, dass die Richter vom Verwaltungsgericht der gleichen Auffassung wie wir waren und die Stadt Niedernhall diese Sache ad acta legen kann.“ Bereits während der Gerichtsverhandlung habe das Verwaltungsgericht „mündlich schon einmal hilfsweise alle Argumente der Gegenseite sowie auch tendenziöse Behauptungen zurückgewiesen“. Beck teilte auf GSCHWÄTZ-Nachfrage mit, dass er froh sei, dass dieses Verfahren so ausgegangen ist. Es sei „ein Hinweis für alle, dass demokratische Beschlüsse akzeptiert werden müssen“.

 

Klaus Richter :“schwer grenzwertig“

 

Aber wie denkt Klaus Richter nun über das Urteil? „Im Nachhinein sehe ich es so, das Gericht wollte sich von seiner vorgefertigten  Meinung, welche der Vorsitzende gleich zu Beginn vorgetragen hatte, offensichtlich nicht abbringen lassen.“ Bis zur schriftlichen Urteilsbegründung können zirka vier Wochen vergehen und dann, so Richter, „sehen wir weiter“. Bis dahin ändere sich für Klaus Richter im Bezug auf den Gemeinderat nichts. „Für die kommende Gemeinderatswahl habe ich eine neue Liste gegründet und die Weiterentwicklung dieser Liste verfolge ich mit Nachdruck.“

Richter ist der Überzeugung, dass die alte Lebensweisheit auch in seinem Fall gilt: „Vor Gericht und auf hoher See bist du in Gotteshand – niemand weiß, wie es endet.“ Er habe auch damit gerechnet, dass Klage abgewiesen werden könnte. „Insofern traf mich das nicht ganz so hart“, so Richter. „Zuerst die Zulässigkeit und die damit verbundene Klagezurückweisung. Ist diese Hürde genommen, dann kommt die zweite. Dann geht es um die Begründung der Klage und die Möglichkeit, dass die Klage als nicht begründet abgewiesen wird.“ Die Ausführungen des Gerichts im Ladungstermin waren für ihn zu beiden Hürden „nicht überzeugend“.

Richter stuft die Äußerung, dass eine Pacht nicht immer erhoben werden muss als „schwer grenzwertig“ ein. Diese Auslegung des Haushaltsrechts sei seiner Meinung nach zu hinterfragen.

 

 




Toter aus Neckar kommt aus Niedernhall

Neckargerach: Unbekannter Toter aus Neckar identifiziert – Ermittlungen laufen weiter

Die Entdeckung eines Schiffführers sorgte am Samstag, den 16. März 2019, für einen großen Polizeieinsatz zwischen Haßmersheim und Neckargerach. Der Mann hatte im Bereich der Verladestelle Neckarmühlbach von seinem Schiff aus eine leblose Person auf dem Neckar treiben sehen. Aufgrund des Hochwassers war eine Bergung der Leiche mittels Boot zu gefährlich. Aus diesem Grund wurde ein Polizeihubschrauber angefordert. Die Besatzung konnte den Körper orten und die Einsatzkräfte am Boden, bestehend aus Wasserschutzpolizei, Beamten des Polizeireviers Mosbach und verschiedener Feuerwehren, über die Position auf dem Laufenden halten. Eine gefahrlose Bergung vom Ufer aus war erst vier Stunden später, kurz nach 15 Uhr, im Oberwasser der Staustufe Guttenbach möglich. Bei der Leiche handelt es sich um eine männliche Person, die sich augenscheinlich schon längere Zeit im Wasser befand. Zwischenzeitlich konnte durch Untersuchungen und einer Obduktion die Identität des Toten geklärt werden. Es handelt sich hierbei um einen, seit 10. Februar durch die Kriminalpolizei Künzelsau vermisst gemeldeten 37-jährigen Griechen. Der Mann lebte in Griechenland und hatte sich seit Mitte Dezember bis zu seinem Verschwinden in Niedernhall im Hohenlohekreis aufgehalten. Indes gehen die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Mosbach hinsichtlich der Umstände die zum Tod des Mannes führten weiter.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn