Ein aufmerksamer Zeuge verständigte am Samstag, den 31. August 2019, um circa 10.40 Uhr die Polizei und teilte mit, dass einen neonfarbener Gegenstand in dem Kocher bei Niedernhall liegen würde. Die Polizeibeamten vor Ort stellten schnell fest, dass es sich bei dem Gegenstand, um einen Buga-Karl handelte. Die freiwillige Feuerwehr Niedernhall zog den Zwerg aus dem Wasser. Zeugen die Hinweise dazu geben können, wie der Buga-Karl in die Kocher kam sollen sich unter der 07940 9400 an das Polizeirevier Künzelsau wenden.
Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn
Ingelfingens „BUGA-Karl“ wird seit dem vergangenen Wochenende vermisst. Unbekannten haben das pinkfarbene Wahrzeichen der Bundesgartenschau von seinem Platz in der Criesbacher Straße am Ortseingang mitgenommen. Die polizeilichen Ermittlungen laufen. Wer zur Aufklärung des Diebstahls beitragen kann, sollte sich mit der Künzelsauer Polizei, Telefon 07940 9400, in Verbindung setzen.
Hohenlohekreis präsentiert sich mit Annaweech auf der Bundesgartenschau in Heilbronn
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Mit einem bunten Bühnenprogramm unter dem Motto „Politik trifft Wirtschaft“ hat sich der Hohenlohekreis auf der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn präsentiert. Den Auftakt machte dabei die bekannte Mundartband „Annaweech“, die in ihren Liedern ihren ganz eigenen Blick auf Land und Leute sowie deren Eigenheiten wirft. Sänger Frank Winkler durfte danach gleich in einem Hohenlohe-Quiz gemeinsam mit Landrat Dr. Matthias Neth sowie den Hohenloher Weinhoheiten Kim Pfisterer und Linda Pfäfflin sein Wissen über den Hohenlohekreis unter Beweis stellen. Auch das Publikum durfte mitraten und pro Frage einen kleinen Preis gewinnen. Die Fragen reichten von „Wie lange ist die Jagst“ bis hin zu „Was sollte einmal auf dem Grabstein von Carl Julius Weber stehen“ und fragten ein breites Wissen über die Region ab – am Ende hatten die zahlreichen Zuschauer viel Spaß und jeder Teilnehmer einen Preis in den Händen.
Nachdem das Mundart-Comedy-Duo Ernst & Ernst zwischendurch für einige Lacher sorgte, ging es unter der Überschrift „Hohenlohe von oben“ sogar ins All: Der Leiter der Abteilung astronautische Raumfahrt am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Volker Schmid, hatte atemberaubende Fotos und Videos von der Horizons-Mission des Hohenloher Astronauten Alexander Gerst aus der internationalen Raumstation ISS mitgebracht.
Zum Abschluss zeigten vier Vertreter der Hohenloher Wirtschaft, dass eine Talkrunde zum Thema Wirtschaft nicht im geringsten langweilig sein muss: Pointiert erklärten sie, warum der Hohenlohekreis so viele Weltmarktführer hervorbringen konnte, aber auch, was noch getan werden muss, um den Kreis für die Zukunft gut aufzustellen – sei es beim Thema Fachkräftemangel oder der Infrastruktur. Zudem erläuterten sie die Hintergründe des geplanten Museumsprojektes in Ernsbach – dort soll ab Sommer 2020 die Geschichte der Hohenloher Schrauben- und Befestigungsindustrie lebendig werden.
Am Ende hatte auch Landrat Matthias Neth Grund zum Strahlen: „Wir haben heute gesehen, wie vielseitig der Hohenlohekreis ist und gezeigt, dass auch ein kleiner Landkreis viel Strahlkraft entwickeln kann.“
Volker Schmid gab atemberaubende Einblicke in die Arbeit des Künzelsauer Astronauten Alexander Gerst. Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises
Hintergrund
An insgesamt drei Tagen macht der Hohenlohekreis auf der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn auf sich aufmerksam. Am 2. Mai standen unter dem Motto „Kultur trifft Genuss“ unter anderem die bekannte Geigerin Amy Lungu, das Ensemble Intermusicalisch sowie die Glasharfinistin Susanne Würmell auf der Bühne. Dazu zeigte der Öhringer Sternekoch Serkan Güzelcoban sein Können.
Den Abschluss bildet am Montag, den 09. September 2019, ein Programm der Touristikgemeinschaft Hohenlohe unter dem Motto „Natur trifft Tradition“, unter anderem mit den Hohenlohe Highlanders und den frisch gewählten Hohenloher Weinhoheiten.
Die Auftritte finden allesamt auf der Event-Bühne „Schaufenster der Region“ im nördlichen Teil des Buga-Geländes statt (nahe Eingang Wohlgelegen). Sie ist Teil des von der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken (WHF) koordinierten Buga-Auftritts und steht Kommunen, Vereinen und Organisationen unter dem Motto „Made in Heilbronn-Franken“ zur Verfügung.
Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises
Zwischen Freitag, den 26. Juli 2019, 18 Uhr, und Samstag, den 27. Juli 2019, 9.30 Uhr, wurde ein am Ortseingang Neuenstein aufgestellter BUGA-Karl gewaltsam entführt.
Der Zwerg wurde von seinem Betonsockel gerissen und entwendet. Seine auf dem Sockel verschraubten Füße brachen dabei ab. Zeugen, denen verdächtige Personen aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07941 9300 mit dem Polizeirevier Öhringen in Verbindung setzten.
Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn
Forchtenberg: Auch hier fehlt von Buga-Karl jede Spur
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Nun hat es auch den „Karl“ von Forchtenberg erwischt. Seit Montag, den 03. Juni 2019, fehlt von dem kleinen Mann jede Spur. Unbekannte haben ihn von seinem Platz in der Öhringer Straße, gegenüber der Einmündung zur Bahnhofstraße, entwendet. Zeugenhinweise nimmt der Polizeiposten Niedernhall, Telefon 07940 544288, entgegen.
Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn
Irgendwas hat der BUGA-Karl, das Zeitgenossen zur Zerstörungswut reizt. Am Morgen des Donnerstags, den 06. Juni 2019, wurde ein beschädigter pinkfarbener Zwerg in der Neckarsulmer Urbanstraße in Neckarsulm entdeckt. Der bei der Bushaltestelle Zweiradmuseum aufgestellte Karl wurde stark beschädigt. Wie, das ist unklar. Hinweise auf die Täter hat die Polizei keine, allerdings hörten Anwohner in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, kurz nach 4 Uhr, einen Knall. Die Ermittler hoffen auf Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 07132 93710 melden möchten.
Von Buga-Karl fehlt jede Spur
Nun hat es auch den „Karl“ von Forchtenberg erwischt. Seit Montag, den 03. Juni 2019, fehlt von dem kleinen Mann jede Spur. Unbekannte haben ihn von seinem Platz in der Öhringer Straße, gegenüber der Einmündung zur Bahnhofstraße, entwendet. Zeugenhinweise nimmt der Polizeiposten Niedernhall, Telefon 07940 544288, entgegen.
Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn
Erhängter BUGA-Karl und Beschimpfungen gegen Bürgermeister
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An der Brücke in Widdern in der Heilbronner Straße würde ein an einem Seil aufgehängter BUGA-Karl baumeln, wurde der Polizei am Sonntagmorgen gemeldet. Wie sich herausstellte, hatten Unbekannte einen auf einer Verkehrsinsel in Widdern stehenden pinkfarbenen Gartenzwerg abmontiert und ihn zur nahen Brücke transportiert. Sie besprühten die als BUGA-Karl bekannte Statue mit weißer Farbe und steckten ihm eine Bierflasche in die Hand sowie eine Zigarette in den Mund.
Zu noch mehr als einem sehr üblen Scherz wurde die Tat nicht nur dadurch, dass die Figur beschädigt wurde, sondern zusätzlich noch durch eine Beschimpfung gegen den Widderner Bürgermeister, die auf den Kopf des Zwerges geschrieben worden war. Der Karl wurde abgehängt und zum örtlichen Bauhof transportiert.
Die Polizei sucht nach Zeugen, die den Abbau und den Transport des Karl beobachtet haben oder sonstige Hinweise auf die Täter geben können: Polizeiposten Möckmühl, Telefon 06298 92000.
Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heilbronn und des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 23.04.2019
BUGA Heilbronn mögliches Ziel terroristischer Anschläge?
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Die Bundesgartenschau (BUGA) in Heilbronn öffnet morgen ihre Pforten. An der Pressekonferenz am Donnerstag, den 11. April 2019, wurden die Veranstalter explizit gefragt, ob es ein Sicherheitskonzept gibt und ob es mögliche Anzeichen für geplante Gewalttaten gibt. Die Veranstalter betonten, dass es „natürlich ein Sicherheitskonzept gibt“. Aber man müsse auch ganz klar betonen: „Es gibt keine kritische Gefährdungslage.“Das heißt: „Alle, die an diesem Projekt und an diesen Vorbereitungen beteiligt sind wie das baden-württembergische Innenministerium unter Thomas Strobl, die Polizei, sagen alle: Es gibt keine in irgendeiner Form gefährliche Sicherheitslage.“ Die Rolle der Polizei werde auch sein, „zu zeigen, wie wichtig sie ist und dass die Polizei auch mit zu den Gastgebern der Bundesgartenschau gehören wird. Das freut uns.“
Die Polizei werde sich am 26. Mai auch „in besonderer Weise“ in die BUGA einbringen, verrät Thomas Strobl. Es werde einen Sicherheits- und Blaulichttag geben und mit Haubschrauber sowie Reiterstaffel vor Ort sein.
Hans Becker, Präsident des Polizeipräsidiums Heilbronn, sagte bei der Vorstellung der Kriminalstatistik am 26. März 2019, dass die BUGA für die Polizei eine Herausforderung werde. Immerhin würden rund 2,5 Millionen Besucher erwartet werden.
Exklusive Videos von der Bundesgartenschau in Heilbronn 2019 (17. April 2019 bis 06. Oktober 2019).
Von einem „Quantensprung“ sprach der stellvertretende baden-württembergische Ministerpräsident Thomas Strobl bei der Pressekonferenz am 11. April 2019 zur Bundesgartenschau (BUGA) in Heilbronn, die am 17. April 2019 eröffnet wird und am 06. Oktober endet. Denn das Besondere an dieser BUGA sei, dass “ aus einem Areal, das über Jahre und Jahrzehnte kein Schmuckstück für Heilbronn gewesen sei, ein Juwel geschaffen wurde“. Im Zuge der BUGA hat Heilbronn somit nicht nur neue Grünanlagen erhalten und den Neckar mit Strandkörben und Cafés aufgewertet. Gleichzeitig sei ein neues Wohnquartier entstanden – mit einem urbanen, nachhaltigem Wohnkonzept.
Die Macher erklären, dass dieses Konzept auch darauf angelegt sei, dass nicht überall gleiche Bauten wie Karotten aus dem Boden sprießen, sondern dass darauf geachtet wurde, dass verschiedene Architekten das Wohnareal planen. so dass eine gewisse Vielfalt und damit Wohnattraktivität geschaffen wird.
In diesem Zuge hat Heilbronn auch den Neckar für sich entdeckt. Vorher floss er eher ungeachtet vorüber. Nun gibt es Strandkörbe und Zugänge zum Wasser. Eine dementsprechende Flussbepflanzung und Wasserfontainen tun ihr Übriges.
Wasserfontainen tanzen zu klassischer Musik. Das haben Sie noch nie gesehen? Nun, dann sollten Sie einen Ausflug zur BUGA 2019 nach Heilbronn wagen. Im Video geben wir Ihnen einen Vorgeschmack, wie sich der Sommer anfühlen kann.
Am 17. April 2019 eröffnet laut Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel der Bundespräsident die BUGA am Experimenta-Platz in Heilbronn.
Auch die Firma Würth ist mit zahlreichen Skulpturen bei der BUGA vertreten.
Foto: BUGA Heilbronn 2019. Quelle: GSCHWÄTZ
So werde, verspricht Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel, die BUGA zu einem „kulturbunten Abenteuer“. Unter anderem werde die „größte mobile Wasserinszenierung in ganz Europa“ hier zu sehen sei. Bei der BUGA in Heilbronn sprechen daher manche auch von der „Expo des Südens“.Das tue auch den Bewohnern selbst gut, denn „wir haben ja Nachholbedarf , was das regionale Bewusstsein angeht“. So gäbe es neben einer Sommerinsel sowie zahlreichen Wasserspielen- und Wasserlandschaften auch eine Bauminsel, die Bäume zeigt, wie sie mit veränderten Klimabedingungen zurechtkommen müssen. Regionalgärten zeigen sechs typische Gärten aus der Region.
Nachhaltigkeit, das ist auch dem „Ur-Heilbronner“ Thomas Strobl wichtig. Er erinnert an die Landesgartenschau 1985 in Heilbronn. Der Wertwiesenpark sei damals entstanden, eine „nachhaltige, grüne Lunge für die Stadt“ und noch heute Teil der Joggingstrecke seiner Frau. Er ist deshalb „den Heilbronner Bürgermeistern Helmut Himmelsbach und Harry Mergel dankbar, dass sie das Projekt BUGA 2019 so tatkräftig und klug vorangebracht haben“.
Auf dem Neckar schippern. Foto: GSCHWÄTZ
Strandpromenade auf der BUGA Heilbronn 2019. Foto: GSCHWÄTZ
Neuer Wohnraum ist im Zuge der BUGA entstanden. Foto: GSCHWÄTZ
Laut Harry Mergel wird die BUGA ein „kulturbuntes Abenteuer“. Foto: GSCHWÄTZ
Urbanes Wohnen neben einer grünen Wiese. Das neue Heilbronner Konzept. Foto: GSCHWÄTZ
Einen Moment Urlaubsluft schnuppern. Foto: GSCHWÄTZ
Uferpromenade. Foto: GSCHWÄTZ
Der stellvertretende baden-württembergische Ministerpräsident Thomas Strobl im Rahmen der Pressekonferenz. Foto: GSCHWÄTZ
Einfach mal die Seele baumeln lassen. Foto: GSCHWÄTZ
Junge Besucher finden diverse Spielwiesen. Foto: GSCHWÄTZ
Im Zuge der BUGA ist ein neues Stadtquartier entstanden. Foto: GSCHWÄTZ
Die letzten Putzarbeiten vor dem Start.
Eintritt & Preise
Vom 17. April 2019 bis zum 06. Oktober 2019 findet in Heilbronn die Bundesgartenschau statt. Auf 40 Hektar wurden im Herbst 2018 eine Million Blumenzwiebeln gesteckt. Laut dem Veranstalter – der Stadt Heilbronn – gibt es auf der BUGA 100.000 Stauden, 8.000 Rosen, 1.700 Pappeln als Energieholz und 964 Bäume zu sehen.
Die Stadt Heilbronn investiert laut der BUGA-Internetseite 144 Millionen Euro für bleibende Maßnahmen und eine übergeordnete Infrastruktur. Die Durchführung kostet 51 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg fördert die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 mit 61 Millionen Euro. Somit bleiben für die Stadt noch 134 Millionen Euro Kosten zu tragen. Der Eintritt kostet 23 Euro (für Senioren 21 Euro; Schüler und Studenten zahlen 8 Euro; freier Eintritt für Kinder bis 15 Jahren). Kartenvorbestellung: www.buga2019.de
Das BUGA-Gelände ist barrierefrei gestaltet. An den Kassen befinden sich abgesenkte Schalter. Auch taktile Lagepläne an den Eingängen liegen für Menschen mit Sehbehinderung bereit.
Ein weiterer Buga-Zwerg weniger. Am Samstag, den 16. März 2019 gegen 00:25 Uhr wurde Buga-Zwerg Karl abermals Opfer einer Straftat, so eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn. Unbekannte Täter sprengten das in Flein in der Heilbronner Straße Einmündung zur Bildstraße aufgestellte Maskottchen. Die Einzelteile flogen bis zu 20 Meter weit. Der oder die Täter konnten unerkannt entkommen.
Foto: BUGA-Zwerg in Niederstetten. Quelle: GSCHWÄTZ