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Golf-Fahrer in Weißbach schwer verletzt

Am Samstag, den 20. Juli 2019, ereignete sich gegen 16:15 Uhr auf der L1045 ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 21-jähriger Fahrer eines VW Golf aus dem Hohenlohekreis fuhr von Weißbach in Richtung Niedernhall. In einer leichten Linkskurve kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts in den Grünstreifen und stieß dann knapp 30 Meter weiter frontal gegen einen Baum. Dabei wurde der Fahrer schwer verletzt. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 4.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde beim Fahrer eine Blutentnahme durchgeführt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Wo sind all die Vögel hin?

Jeder Gemeinde ihr Biotop 

Vortrag von Prof. Dr. Peter Berthold über ein neues Naturschutzprojekt zur Wiederbelebung der Artenvielfalt

 

Auch im Hohenlohekreis nimmt der menschliche Nutzungsdruck auf die Landschaft schon seit Jahrzehnten zu. Flächenverbrauch sowie die Intensivierung von Land- und Forstwirtschaft haben dazu geführt, dass vielerorts Lebensräume von Tieren und Pflanzen verloren gingen und nur noch kleine, isolierte Flächen übrig geblieben sind. Um dem entstandenen Artenrückgang entgegenzuwirken, könnten in Zusammenarbeit mit der Heinz Sielmann Stiftung  Naturschutzprojekte ins Leben gerufen werden.

Durch Initiative des CDU-Landtagsabgeordneten Arnulf von Eyb lud der Landschaftserhaltungsverband Hohenlohekreis e.V. Prof. Dr. Peter Berthold nach Dörzbach ins Universum ein, damit dieser für seine Ideen zu einem deutschlandweiten Biotopverbund werben kann.  Prof. Berthold ist von Haus aus Zoologe, im Besonderen jedoch Verhaltensforscher und Ornithologe, leitete lange Jahre die Vogelschutzwarte in Radolfzell, eine Zweigstelle des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und war Professor an der Universität Konstanz. Als seine Forschungsschwerpunkte sind der Vogelzug und Fragen zur Populationsdynamik und zum Artenschutz in der Ornithologie.

„Drei Kohlmeisenpaare je Hektar vertilgen während der Jungenaufzucht bis zu 50 Prozent aller Schädlingsraupen, wie zum Beispiel den Frostspanner“

Berthold beleuchtete mit aufrüttelnden Zahlen und provokativen Worten Gründe für den dramatischen Artenschwund: „Gehen Sie mit einem Körnerfresser in ein Mais- oder Weizenfeld und fragen ihn, was er zu fressen findet. Da wird er ihnen sagen: Gar nichts! Denn da gibt’s nichts mehr.“ Dagegen fanden sich in den Weizenäckern um 1950 in Deutschland zirka 1 Million Tonnen Sämereien von Wildkräutern. Wie notwendig allein aus Sicht einer umweltverträglichen Schädlingsbekämpfung eine hohe Vogeldichte ist, belegte er damit, dass „drei Kohlmeisenpaare je Hektar während der Jungenaufzucht bis zu 50 Prozent aller Schädlingsraupen vertilgen, wie zum Beispiel den Frostspanner“.

Die Kohlmeise. Foto: Unsplash/Pascal Beyer

„Oasen aus Menschenhand – jeder Gemeinde sein Biotop“

Doch er brachte auch konkrete Beispiele vom Bodensee, wie dem fortschreitenden Artenschwund erfolgreich Einhalt geboten werden kann. Seit seiner Emeritierung im Jahr 2004 wirkt er im Stiftungsrat der Heinz Sielmann Stiftung mit und gab den Anstoß für den Biotopverbund Bodensee (BVB). Die Heinz Sielmann Stiftung schafft seit 2004 ein Netz von neuen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen in Sielmanns Biotopverbund Bodensee. Die Tier- und Pflanzenbestände sollen sich erholen und verschwundene Arten sollen zurückkehren können. Dieses Projekt stellt den umfangreichsten Großversuch dar, der im Hinblick auf die Rettung der Artenvielfalt durchgeführt werden konnte. Grundlage dafür ist ein im Jahre 1988 vorgestelltes neues Naturschutzkonzept: Renaturierung von etwa zehn Prozent der Fläche im Bereich jeder Gemeinde und dadurch Schaffung eines bundesweiten Biotopverbundes, basierend auf „Oasen aus Menschenhand – jeder Gemeinde sein Biotop“. Zwischenzeitlich wurden auf 500 Quadratkilometern Fläche über 100 Einzelprojekte an 44 Standorten gemeinsam mit den Städten und Gemeinden aus ganz Deutschland im Wert von etwa fünf Millionen Euro realisiert.

Im vollbesetzten Dörzbacher Universum kamen die markigen Worte Professor Bertholds beim Publikum größtenteils gut an. Die Frage, was daraus nun vor Ort folgen wird, konnte aber auch nach lebhafter Diskussion noch nicht beantwortet werden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Vollsperrung zwischen Kocherstetten und Weilersbach

Die Landesstraße L 1045 zwischen Kocherstetten und Weilersbach muss am Montag, den 22. Juli 2019,  bis einschließlich Dienstag, den 23. Juli 2019, wegen Fahrbahnsanierungsarbeiten der Straßenmeisterei Künzelsau für den Gesamtverkehr gesperrt werden.

Der überörtliche Verkehr wird aus Künzelsau kommend ab Morsbach über die K 2373 – Künsbach – Feßbach – Rüblingen – Döttingen umgeleitet.

Der Verkehr aus Richtung Schwäbisch Hall  wird ab der L 1045 – über Jungholzhausen – L 1042 – Laßbach – K 2383 – Vogelsberg – Kocherstetten umgeleitet.

 

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Nina und der Thaiboxer

Eine Studentin aus Stachenhausen erzählt, warum sie sich in der Flüchtlingshilfe engagiert:

„Ich engagiere mich in der Flüchtlingshilfe, weil ich mir einen eigenen Eindruck von dem großen Thema Flüchtlinge machen möchte, das seit der großen Flüchtlingswelle 2015 nicht mehr aus unserer Medienlandschaft wegzudenken ist und doch ein Thema bleibt, das scheinbar mehr Fragen und Ängste aufwirft, als beantwortet werden.

 

Mit YouTube-Videos Deutsch beigebracht

Durch die Organisation Pelican, die von Professoren und Mitarbeitern meiner Fakultät in Karlsruhe ins Leben gerufen wurde, habe ich Mohammad kennengelernt. Mohammad ist mein Tandempartner aus Afghanistan.
Er ist 20 Jahre alt und kam vor knapp 3 Jahren nach Deutschland. Nachdem er seinen Realschulabschluss in Deutschland nachgeholt hat, hat er sich für eine Ausbildung zum Fachinformatiker beworben und damit im September 2018 begonnen. Er hat sich bei Pelican angemeldet, weil er für die Berufsschule Hilfe in den Fächern BWL, Wirtschaftskunde und Deutsch benötigt. Da ich im Bachelor Wirtschaft studiert habe, freue ich mich natürlich sehr, ihm dabei zu helfen.

Was mich jedoch wirklich nachhaltig beeindruckt, ist die Geschichte Mohammads. Als er seinen Vater im Krieg in Afghanistan verlor, sahen Mohammad und seine Familie sich gezwungen aus ihrer Heimat zu flüchten. Im Nachbarland Iran gingen der Familie jedoch die finanziellen Mittel aus und nur Mohammad wurde die weitere Flucht ermöglicht. So ging es für ihn weiter in die Türkei, wo er in nur 5 Monaten dank seines beachtlichen Sprachtalents fließend türkisch lernte. Er reiste weiter über Griechenland, Italien und der Schweiz nach Deutschland. Sein großer Traum ist die Ausbildung des Fachinformatikers zu absolvieren und später sein eigenes IT-Unternehmen zu gründen. Wie lange sein Aufenthalt in Deutschland sein wird, ist noch unklar, denn seine Aufenthaltsgenehmigung gilt bisher nur bis zur Beendigung seiner Ausbildung. Die Möglichkeit ohne Asyl den Realschulabschluss nachzuholen und damit im Anschluss die Ausbildung zu beginnen, gab es für ihn nur in Deutschland.

 

Nur in Deutschland hatte er die Möglichkeit, seinen Realschulabschluss nachzuholen

 

Deshalb war es sein Ziel hierher zu kommen. Nachdem er sich mithilfe von YouTube-Videos Deutsch beigebracht hatte, begann er seine mittlere Reife. Nebenbei ging er seinem langjährigen Hobby, dem Thaiboxen nach. Er kämpfte so gut, dass er die deutsche Meisterschaft im September 2016 gewann. Um jedoch auf europäischer Ebene zu kämpfen, hätte er einen Aufenthalt in Deutschland gebraucht und so traf er die Entscheidung mit dem Thaiboxen aufzuhören und sich ganz auf seine bevorstehende Ausbildung zu konzentrieren. Nach fast drei Jahren in Deutschland, fiel ihm auf, dass in den deutschen Medien ein sehr negatives Bild von Flüchtlingen vorherrscht. So gründete er im November 2018 den Verein „Jugendliche ohne Grenzen Deutschland e.V.“, ein Ort kommunikativen Austauschs, frei von Religion oder Politik, der die Türen für alle Ethnizitäten öffnen soll. Mit Angeboten, beispielsweise verschiedenen Sportgruppen oder Global Villages, verfolgt der Verein zwei Ziele:

Das erste ist der Kulturaustausch, um gegenseitiges Verständnis zu fördern. So fügt Mohammad hinzu: „Ich wollte, dass die Jugendlichen die Kultur von Deutschland kennenlernen, Freunde finden und ihre Sprache verbessern.“ Aber auch deutsche Jugendliche sind dazu eingeladen, an Themenabenden teilzunehmen. Mohammad plant einen Themenabend über Afghanistan zu veranstalten. An dem möchte er über die afghanische Kultur erzählen, die Geschichte Afghanistans, wie es zum Krieg kam, aber auch wer die Menschen sind, die dort leben.

Thema Flüchtlinge: „Es gibt auch gute Menschen“, sagt Mohammad

Als er in Deutschland ankam war es ihm neu, Frauen bei der Begrüßung, sowie Männern, auch die Hand zu schütteln. Bis ihn irgendwann eine Frau direkt fragte wieso er ihr nicht die Hand gäbe. Ihm war dies nicht bewusst, denn in Afghanistan umarmt man seine Freunde und küsst sich dreimal auf beide Wangen. Mohammad liegt es auch am Herzen, dass man Afghanistan nicht nur mit Krieg assoziiert, sondern auch mit leckerem Essen, riesigen Gebirgen und sieht, dass es ein facettenreiches Land ist.

Das zweite Ziel basiert auf dem Wunsch das Bild von Flüchtlingen in der Gesellschaft zu verbessern und den Flüchtlingen, die es verdient haben, die Integration zu ermöglichen. „Was in den Zeitungen über Flüchtlinge steht soll geändert werden. Es gibt auch gute Menschen, die wegen der anderen ignoriert werden. Es soll mehr Möglichkeiten geben, für die Flüchtlinge, die talentiert sind, diejenigen die sich integrieren möchten.“

 

Spätzle zum Kennenlernen traditioneller deutscher beziehungsweise süddeutscher Küche

„Ich helfe Mohammad sehr gerne dabei, für Schularbeiten zu lernen oder einen Brief an das Finanzamt zu schreiben. Doch vielmehr habe ich das Gefühl, dass er mir geholfen hat. Er hat mir die Augen geöffnet für das, was wirklich passiert. Für das, was wirklich wichtig ist. Nachdem er und sein Freund Shirzad mich vor einigen Wochen zum selbst gekochten afghanischen Mittagessen eingeladen haben, werde ich die beiden bald von Spätzle überzeugen. Kultureller Austausch eben.“

 

Text von Nina Frölich

 




Mann springt aus fahrendem Auto

Ein 20-jähriger Mann hatte am frühen Samstagmorgen, den 20. Juli 2019, großes Glück beim Sprung aus einem Auto. Er war gegen 03 Uhr auf der Kreisstraße 2368 zwischen Kubach und Feßbach als Mitfahrer auf dem Rücksitz in einem Opel unterwegs. Plötzlich sprang er ohne Vorwarnung aus dem geöffneten Seitenfenster und fiel auf die Straße. Zum Glück fuhr die Lenkerin des Autos zu diesem Zeitpunkt mit einer geringen Geschwindigkeit, so dass sich der alkoholisierte Mann nur leichte Schürfwunden zuzog.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Radfahrer schlägt Jungen

Zu einem Übergriff auf dem Radweg in Schöntal am Donnerstagnachmittag sucht die Polizei Zeugen. Gegen 16.15 Uhr befand sich eine Gruppe von sechs Schülerinnen und Schülern im Bereich des Radwegs beim „Großen Garten“. Die Kinder, im Alter zwischen 13 und 14 Jahren, befanden sich auf dem Rückweg von einem Schulprojekt, das sie im Rahmen ihres Landschulheimaufenthalts absolviert hatten. Unterwegs kam ihnen ein Paar entgegen, das mit Fahrrädern in Richtung Berlichingen fuhr. Beim Vorbeifahren schlug der männliche Radfahrer unvermittelt einen der Schüler mit der Faust ins Gesicht. Der 13-Jährige ging dabei benommen zu Boden. Danach hielt der Unbekannte an, wickelte sich sein Fahrradschloss um die Hand und meinte sinngemäß, wenn die Kinder heutzutage nicht mehr Platz machen würden, müsse man sie eben schlagen. Danach fuhr der rabiate Radler zusammen mit seiner Begleiterin weiter. Die Kinder setzten ihren Weg zunächst fort bis der Junge plötzlich erneut zusammenbrach und das Bewusstsein verlor. Sofort wurde ein Rettungswagen angefordert, der den 13-Jährigen mit Sondersignal ins Krankenhaus bringen musste.

Drei Polizeistreifen fahndeten unterdessen nach dem unbekannten Schläger, konnten ihn jedoch trotz intensiver Suche nirgends entdecken. Die Polizei sucht nun Zeugen, die das Radler-Paar gesehen haben oder Hinweise zur Identität der beiden geben können. Beide sind etwa 50 bis 60 Jahre alt, trugen zum Tatzeitpunkt keinen Schutzhelm und waren mit identischen, rot-schwarzen Fahrradtrikots bekleidet. Am Fahrrad des Mannes waren Packtaschen im gleichen Design angebracht. Der Mann ist eher von kleiner und dicker Statur, hat graue, kurze Haare und trug eine Sonnenbrille. Seine Begleiterin hat auffallend blonde, kurze Haare. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Krautheim, Telefon 06294 234, zu melden. Der Junge konnte im Übrigen nach medizinischer Behandlung wieder aus der Klinik entlassen werden. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Hilferuf vom Taubenhaus

Das Taubenhaus ist auf Hilfe angewiesen. Sie leisten ehrenamtlichen Tierschutz zum Gemeinwohl und benötigen dringendst finanzielle Hilfe und helfende Hände.

Rita Thielecke schreib auf die Facebookseite der Taubenfreunde Künzelsau: „Die letzten Tage waren so anstrengend, das ich mir nicht sicher bin, ob unser wirklich wunderschönes Taubenhaus noch lange funktionieren kann. Es begann vor 3 Jahren.Wir haben voller Enthusiasmus erreicht, das die Stadt uns beim Bau eines Taubenhauses unterstützt hat. Das war erst einmal in Ordnung und durchaus machbar. Im Laufe der Zeit hat sich aber vieles geändert, zum einem wussten wir selbst nicht, wie ein Taubenhaus auf lange Sicht funktioniert, es kamen viele Tauben zum Teil aus der Stadt dazu, aber auch viele verirrte Brieftauben, sehr viele Fundtiere und Tiere, die wir bei Sanierungsarbeiten gesichert haben.
Wir haben in diesen drei Jahren 1909 Eier abgelesen. Wir haben Öffentlichkeitsarbeit betrieben, haben bei Stadtfesten, Kuchenbasaren,Tombolas, Wurst braten und vielem Anderen versucht Geld für das Taubenhaus zu bekommen. Die Stadt unterstützt uns mit 2000 Euro im Jahr. Aber es reicht nicht. Wir brauchen vor allem Futter, aber auch Putzmittel, Putzgeräte, Handschuhe, Nistschalen, Gipseier, Blautinktur für das Wasser und und und. Dazu kommen Tierarztbesuche, es müssten regelmäßige Kot-Kontrollen durchgeführt werden. Helfer, die keine Vereinsmitglieder sind, möchten ein paar Euros verdienen.
Die Mitglieder unseres Vereins sind zum Teil zu alt, berufstätig oder wohnen zu weit weg, um helfen zu können. Im Moment stemmen wir zu Dritt diese Aufgabe. Zwei wichtige Helfer sind verstorben, zwei weitere verzogen – die Reihen haben sich gelichtet. Es gibt -außer den ganz lieben Privatpersonen- keine Spenden. Wir haben allen Geschäftsleuten einen Brief geschickt, unsere Arbeit vorgestellt und um Unterstützung gebeten – es kam nichts. Viele nette Worte, Anerkennung, das die Stadt sauberer geworden ist und mehr nicht. Den Kot, den die Tauben nun nicht mehr vor der Ladentür hinterlassen, den kratzen wir jetzt weg. Wir haben keine Lobby und keine Futterspenden wie der Tierschutzverein, der gefüllte Körbe mit Futterspenden in Geschäften stehen hat, denn bei uns geht nichts.
Nicht mal einen Bauern, der uns für wenig Geld Futter verkauft. Wir kaufen in der Hobag. Auch da außer 10 Prozent Skonto keine noch so kleine Futterspende – nichts.
Im Schnitt dreimal pro Woche bekommen wir Anrufe. Verletzte, verirrte, geschwächte Tauben. Alle Tierärzte, die Stadtverwaltung, der Tierschutzverein geben unsere Nummer weiter, wir fahren mit dem Privatauto und holen die Tiere – alles selbstverständlich und immer zum Wohl der Tiere. Und jetzt haben wir bei zwei Sanierungen in der Stadt mehr als 30 Tauben sichergestellt.Viele von denen müssen noch gepäppelt werden. Es ist nicht mehr zu schaffen. Wir brauchen einen Taubenwart wie in anderen Städten oder finanzielle Mittel um Menschen, die ehrenamtlich helfen möchten, zu bezahlen. Von Seiten der Stadt sieht man da keine Möglichkeit. Was bleibt, ist maßlose Enttäuschung, denn in unserem Landkreis liegt die Arbeitslosigkeit bei 0 Prozent, das heißt es ist Geld da. Wir hoffen noch immer auf Verstehen, denn wir sind zwar ein Verein, aber mit dem Erlös unserer Aktivitäten machen wir keine Ausflüge, kaufen keine Sportgeräte. Es fließt zu 100 Prozent in die Versorgung der Tauben. Nicht auszudenken, wenn all die zirka 300 Tiere wieder in der Stadt auf Nahrungssuche unterwegs sind.“

 




Glockenfest in Ohrenbach

Das Glockenfest wird 32 Jahre alt und hat auch dieses Jahr von Freitag, den 19. Juli 2019, bis Sonntag, den 21. Juli 2019, einiges zu bieten.

Nachdem Feierabendbier um 19 Uhr beginnt DJ Fox am Freitag richtig Stimmung zu verbreiten.
Am Samstag startet das Fest mit dem Gerümpelturnier. Abends spielt die Band „Lazy Monkeys“ und werden ordentlich einheizen.
Auch Sonntags ist wieder einiges Geboten. Neben dem Gerümpelturnier gibt es eine Spielestraße für die Kids und das Duo Iwwerzwerch tritt auf. Die Hüttenfreunde Ohrenbach e.V. und der Förderverein Glockenfest e.V. versichern am Sonntag Abend viel Spaß mit dem „lustigen Rolf“.

Flyer zum 32. Glockenfest in Ohrenbach. Flyer: Hüttenfreunde Ohrenbach




Parents 4 Future – Die Eltern demonstrieren mit

Seit Monaten demonstrieren Kinder und Jugendliche für den Klimaschutz. Auch in Künzelsau (wir berichteten). Am heutigen Freitag, den 19. Juli 2019, um 11.58 Uhr ist es wieder soweit. Aber diesmal mit Eltern – denn Klimaschutz geht alle etwas an.

Es sind Erwachsene aus dem Hohenlohekreis und dem Kreis Schwäbisch Hall, die die Fridays-for-Future Bewegung und vor allem die Schüler hier vor Ort unterstützen möchten. Das Ziel ist es, den jungen Menschen bei ihren Forderungen nach einer konsequenten Klima- und Umweltschutzpolitik solidarisch zur Seite zu stehen, um so mit ihnen gemeinsam für eine bessere Welt zu kämpfen.

Aber es werden nicht nur Eltern gesucht, sondern eine bunte Mischung von Menschen mit und ohne Kinder, verschiedenen Alters.

Weitere Informationen gibt es auf der Interseite: Parents For Future

 

 




Amphetamingemisch an Minderjährige verkauft

Die große Strafkammer des Landgerichts Heilbronn verhandelt am Donnerstag, den 18. Juli 2019, 09 Uhr, gegen zwei Angeklagte wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Den Angeklagten werden Straftaten im Raum Schwäbisch Hall vorgeworfen.

Dem Angeklagten Sch. liegt zur Last, im Zeitraum von Februar 2016 bis Dezember 2016 in insgesamt 88 Fällen an einen zwischen 14 und 15 Jahre alten Minderjährigen Kleinmengen an Amphetamingemisch veräußert und übergeben haben. Zudem habe er größere Mengen dieses Betäubungsmittels erworben, um damit Handel zu treiben, und zwar am 17. Juni 2017 insgesamt 250 Gramm und am 16. September 2017 insgesamt 350 Gramm.

Beiden Angeklagten werden außerdem noch drei gemeinschaftliche Fahrraddiebstähle im Zeitraum von Mai bis Oktober 2017 vorgeworfen.

Der Angeklagte Sch. befindet sich wegen der Vorwürfe seit dem 17. März 2019 in Untersuchungshaft.

Aktuell sind ein Fortsetzungstermine angesetzt. Die Kammer hat die Angeklagten, ihre Verteidiger, zwei Dolmetscher für die russische Sprache, 13 Zeugen und einen Sachverständigen geladen.

 

Quelle: Landgericht Heilbronn