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Er wäre besser ruhig gewesen

Öhringen-Ohrnberg: Nur weil er zu laut war, wird nun gegen einen 17-Jährigen ermittelt. Der Polizei wurde in der Nacht zum Donnerstag, den 15. August 2019, kurz nach Mitternacht eine Ruhestörung an der Bushaltestelle Backhausweg in Ohrnberg gemeldet. Eine Streife kontrollierte deswegen den mutmaßlichen Störer. Bei einer körperlichen Durchsuchung fanden die Beamten knapp sechs Gramm Marihuana und Bargeld in dealertypischen Stückelung. Gegen ihn wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Wie viel Junge darf noch sein? – Unglaublicher Grund für Nachsitzen an einer Schule im Kochertal

Wie wild dürfen Kinder sein? Wann gilt es, als Lehrkraft durchzugreifen? Wann sollten disziplinare Maßnahmen wie etwa Nachsitzen ergriffen werden? Tagtäglich stehen Lehrer vor diesem Dilemma. Nun hat ein Lehrer einen seiner Schüler zum Nachsitzen verdonnert. Die Mutter hat den Grund für das Nachsitzen erfahren und kann diesen bis heute nicht wirklich nachvollziehen.

„Ich könnte es ja noch eher verstehen, wenn er den Mädchen Käfer in die Kleidung getan hätte, aber er hat ihnen einfach Käfer beziehungsweise Grashüpfer vor die Füße gesetzt und wird dafür bestraft? Das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen“, so die Mutter.

 

Warum musste ihr Junge nachsitzen? Diese Erklärung erhielt die erstaunte Mutter von dem Lehrer. Quelle: privat

 




Taubertal-Festival: „Gelände und Campingplätze blieben so sauber wie nie zuvor“

Am Sonntagabend, den 11. August 2019, ging das 24. Taubertal-Festival in Rothenburg ob der Tauber zu Ende. Insgesamt 14.500 Besucher feierten am Wochenende zu Bands wie die Die Toten Hosen, Die Fantastischen 4 oder Bosse. Am Freitag, den 09. August 2019, sorgte ein Sturmtief für die erste Programmunterbrechung und zeitweise Gelände-Räumung in der Geschichte des Taubertals. Eine Gewitterzelle brachte heftigen Regen, Blitz und Donner mit sich. Aufgrund des Unwetters und der Zeitweise-Räumung mussten die Auftritte von The Offspring und Bullet For My Valentine sowie das anschließende Programm im Steinbruch komplett entfallen, heißt es in einer Pressemitteilung vom Veranstalter.

Besonders lobend lässt sich in diesem Jahr das Umweltbewusstsein der Besucher erwähnen, wie Veranstalter Volker Hirsch von der KARO Konzertagentur und der Umweltbeauftragte des Taubertal-Festivals, erwähnt: „Gelände und Campingplätze blieben so sauber wie nie zuvor. Man kann hoffen, dass das Bewusstsein für Umweltschutz steigt.“ Die Veranstaltung, bei der Umweltbewusstsein und Mülltrennung auch für Jugendliche eine wichtige Rolle spielen, unterstützte auch in diesem Jahr wieder das Projekt Viva con agua. Die Organisation sammelte vor Ort Pfandbecher, um den Erlös einem Projekt für bessere Trinkwasserversorung in Entwicklungsländern zugute kommen zu lassen. Auch die Initiative „Tanzen statt Torkeln“ ist inzwischen fester Bestandteil des Festivalbildes. Ihre Mitarbeiter leisteten erneut vor Ort Aufklärungsarbeit über den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol und regte junge wie ältere Besucher zum Nachdenken über die Gefahren von übermäßigem Alkoholgenuss an – für sich und für andere.

GSCHWÄTZ war am Montag Abend, keine 24 Stunden nach Ende des Festivals, auf dem Gelände und sich ein Bild gemacht.

Wenn das Dixi-Klo nicht reicht. Foto: GSCHWÄTZ

Hier ist wohl bei der Hälfte es Abbaues der Geduldsfaden gerissen. Foto: GSCHWÄTZ

Ob da noch jemand drin ist? Foto: GSCHWÄTZ

Da wurde scheinbar ein Sofa promt zum Lagerfeuer. Foto: GSCHWÄTZ

Mit Teppichboden wird die freie Natur gleich viel heimelicher. Foto: GSCHWÄTZ

Bereit fürs nächste Jahr. Foto: GSCHWÄTZ

Der Toilettengang wurde scheinbar optimiert. Foto: GSCHWÄTZ

Vermisst jemand seinen Schuh? Foto: GSCHWÄTZ

Es wurden einige Sofas zurück gelassen. Foto: GSCHWÄTZ

Ein Container voller Altglas – der Inhalt der Falschen wurde am Wochenende vernichtet. Foto: GSCHWÄTZ

Die Sammelstelle für Zeltgerüste. Foto: GSCHWÄTZ

Kühlschränke wurden zurück gelassen. Wo die wohl am Wochenende standen? Foto: GSCHWÄTZ

Gummistiefel, Batterien und ein leerer Müllsack. Foto: GSCHWÄTZ

Der Pavillon war es wohl nicht mehr wert mit nach Hause genommen zu werden. Foto: GSCHWÄTZ

Tütenweise Müll wurde einfach liegen gelassen. Foto: GSCHWÄTZ

Wofür das Plantschbecken wohl genutzt wurde? Foto: GSCHWÄTZ

Viel aufgeräumt wurde in diesem Lager scheinbar nicht. Foto: GSCHWÄTZ

Matratzen und Müll. Foto: GSCHWÄTZ

Glasscherben gab es selten zu sehen. Foto: GSCHWÄTZ




Taubertal-Festival: Marihuana in einer Dose Schwartenmagen

Wie jedes Jahr lag auch 2019 der Schwerpunkt der Polizei vor, während und nach dem Taubertalfestival im bayerischen Rothenburg bei der Verkehrssicherheit. Sechs Tage lang behielten die Ordnungshüter des Polizeireviers Bad Mergentheim den An- und Abreiseverkehr im Auge. Sie wurden unterstützt von Drogenspezialisten aus dem gesamten Gebiet des Heilbronner Polizeipräsidiums sowie Polizeihundeführern.

Polizeihauptkommissar Thilo Waltert, der den Einsatz zum ersten Mal leitete, war insgesamt mit dem Ablauf zufrieden, musste aber eine Zunahme der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz registrieren. Im vergangenen Jahr wurden 40 Frauen und Männer mit Rauschgift erwischt, in diesem Jahr waren es 58.

Die sichergestellte Rauschgiftmenge lag 2018 bei 80 Gramm Marihuana, neun Joints und einer kleinen Menge Amphetamin. Auch dieses Jahr bewiesen die besonders geschulten Beamten sowie die eingesetzten Rauschgifthunde ‚gute Näschen‘. Insgesamt konnten 71 Gramm Marihuana, 19 Joints, zwei Kilogramm Marihuanakekse sowie kleinere Mengen Amphetamine, Kokain und Haschisch beschlagnahmt werden. Revierleiter Olaf Bamberger hebt die Leistung der Einsatzkräfte beim Auffinden des Rauschgifts besonders hervor, da die Verstecke zum Teil äußerst raffiniert waren. Die kuriosesten Verstecke waren in Dosen. In einem Fall steckte Marihuana im Inhalt einer Dose mit Schwartenmagen und in einem anderen im Inhalt einer Cremedose. Auch im Himmel eines Autodachs wurde die Polizei fündig. Thilo Waltert zeigt sich zufrieden mit der Moral der Besucher. Obwohl sich aufgrund des schlechten Wetters die Hauptanreisezeit in den Donnerstag schob und sich deswegen lange Staus bildeten, waren die Leute geduldig.

Der Einsatzleiter blickt zurück: „Es gab trotz der langen Wartezeiten keinerlei Aggressionen oder Gewaltvorfälle. Alles lief in einer entspannten und freundlichen Atmosphäre ab“. Insgesamt kontrollierten seine Einsatzkräfte mehr als 2.600 Personen in knapp über 1.700 Fahrzeugen. Fast 400 Alco-Tests und weit über 200 Urintests wurden durchgeführt. Über 50 Autofahrer werden wegen Alkohol oder Drogen am Steuer angezeigt. Erster Polizeihauptkommissar Olaf Bamberger erklärt: „Es war sehr hilfreich, dass die Zusammenarbeit mit den bayerischen Kollegen, die jenseits der Landesgrenze eingesetzt waren, reibungslos klappte“. Der Revierleiter ließ eine vorbildliche Tradition weiterführen. Am Ende des Tauberfestivals können Autofahrer einen Alcotest machen – und zwar bevor sie wegfahren. Und auch in diesem Jahr waren wieder einige dabei, die sich noch einmal ein paar Stunden auf´s Ohr legten, weil das Messgerät Promillezahlen anzeigte, die nicht nur in verbotener, sondern vor allem in gefährlicher Höhe schwebten. Olaf Bamberger macht deutlich: „Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Präventionsmaßnahme die Verkehrssicherheit rund um diese Mega-Veranstaltung mit 15.000 Besuchern steigern können“.

Interessant sei die Tatsache, dass sich die Festivalgäste nicht nur an diese Maßnahme gewöhnt haben, sondern sehr gerne und zahlreich in Anspruch nehmen. Dass die Maßnahmen wirken, zeigt die Unfallbilanz. Im Bereich des Polizeireviers Bad Mergentheim geschah über die sechs Tages kein einziger Unfall mit Beteiligung eines Festivalbesuchers.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Kita-Betreiberin Jakobi: „Familienfreundliche Stadt“ Künzelsau „nicht glaubwürdig“ – Letzte Chance: Stuttgart

Sie wollte aufgeben, aber Elvira Jakobi kämpft nun doch weiter um ihre private Kindertagesstätte (Kita) Schatzkinder in Künzelsau-Nagelsberg. Und das hat einen Grund.

In einem fünfseitigen Schreiben, datiert auf den 09. August 2019, wendet sie sich noch einmal an die Stadtverwaltung Künzelsau. Der Grund: Eltern, die ihr Kind in ihrer privaten Kita angemeldet hatten, finden nun laut ihren Aussagen keinen Platz in einer städtischen Kita, obwohl die Stadtverwaltung laut eigenen Aussagen gegenüber GSCHWÄTZ noch 29 Plätze frei hat (wir berichteten).

Jakobi möchte nun doch weiterkämpfen und wendet sich nach Stuttgart

Jakobi: „Nachdem sich die Eltern bei der zuständige Mitarbeiterin der Stadt Künzelsau um einen alternativen Platz zur Betreuung ihrer Kinder bemüht haben, wurde ihnen mitgeteilt, dass es erst in 1-2 Jahren die Möglichkeit einer Unterbringung in einer städtischen Kita gibt. Eine für die Eltern, Kollegen und nicht zuletzt für mich, als Betreiberin dieser Einrichtung unfassbare Aussage.
Aufgrund der Nachfrage interessierter berufstätiger Eltern, hat die private bilinguale Kindertagesstätte „Schatzkinder“ bei dem Landesjugendamt Stuttgart einen Antrag auf die Betriebserlaubnisänderung auf die Ganztagesbetreuung gestellt (die Anträge werden derzeit von der Behörde bearbeitet). Ich möchte Sie bitten, Ihre Entscheidung nochmals zu überdenken und die Kita „Schatzkinder“ (derzeit geführte VÖ- Gruppe, 12 Kinder) in die Bedarfsplanung 2019/2020 aufzunehmen. Die Stadt Künzelsau wirbt mit dem Slogan „familienfreundliche Stadt“- dieser Slogan ist mit dem Beschluss, unseren Kita nicht in die Bedarfsplanung aufzunehmen, nicht glaubwürdig.“

Doch zu wenig Kita-Plätze in Künzelsau?

Jakobi erklärt: „Der Bildungsausschuss des Landtags in Stuttgart hat im Juli 2019 beschlossen, den Stichtag für die Einschulung der Kinder auf den 30. Juni vorzuverlegen. Wenn das Schulgesetz geändert wird, können Kinder (die im Juli, August und September) sechs Jahre alt werden, ein Jahr länger in der Kita bleiben, dafür werden mehr Kinderplätze bei der Stadt Künzelsau benötigt.
Aktuell gibt es für mehrere Familie, die sich seit längere Zeit bei der privaten bilingualen Kindertagesstätte „Schatzkinder“ um einen Platz beworben haben, sichere Plätze. Die Eltern sind davon ausgegangen, das ihre Kinder ab September 2019 in der Kita gut untergebracht sind. Jetzt stehen die Familien vor einem großen Problem, sollte der Betreib in September nicht laufen (Stadt Künzelsau – Ablehnung der Kita in die Bedarfsplanung 2019/2020).“

Jakobi: Der Bedarf wird auch in Zukunft steigen

Jakobi widersprich in ihrem Schreiben daher der Ablehnung der Aufnahme in die Bedarfsplanung 2019/2020 (wir berichteten). „Angebot und Nachfrage sind entscheidende Faktoren bei der Bedarfsplanung der Kinderbetreuung. Im Idealfall decken sich beide Kriterien, sodass alle Kinder von nachgefragten Eltern bedarfsgerecht versorgt werden können. Derzeit ist diese Balance bei der Stadt Künzelsau noch nicht flächendeckend erreicht. Bereits aktuell übersteigt der Betreuungsbedarf das vorhandene Platzangebot. Bei der Versorgung der unter dreijährigen Kinder ist die Diskrepanz noch stärker ausgeprägt als im Elementarbereich. Die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung sagt zudem einen Zuwachs in allen maßgeblichen Altersgruppen voraus. Aufgrund des unkalkulierbaren Flüchtlingszuzugs wird es mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer weitere Zunahme der Nachfrage nach Betreuungsplätzen bei der Kommune kommen.“

 

 

 

 

 




Street Food Festival im Öhringer Hofgarten

Bereits zum 3. Mal steht das Street Food Festival im Öhringer Hofgarten vom 9. bis 11. August 2019 vor der Tür und ist bereits sprichwörtlich in aller Munde. Und das im doppelten Sinn. Das Festival ist nicht nur bei den Besuchern beliebt, die Veranstalter vermeldeten bereits im Januar, dass alle Standplätze vergeben sind. „Wir freuen uns sehr über diesen großen Zuspruch“, so Nathalie Harbig vom Veranstalter tat&drang GmbH.

Street Food – dabei denkt man bei uns unweigerlich an Imbisse oder Dönerbuden. Dass es aber auch sehr viel fantasievoller, ab­wechslungsreicher und hochwertiger geht, kann man im Hofgar­ten erleben. Dort werden spektakuläre Speisenangebote aus vie­len Teilen der Erde an einem Ort präsentiert: Denn Street Food verbindet Nationen und Menschen.

Auf dem 3. Street Food Festi­val in Öhringen erwartet die Besucher eine breit gefächer­te Vielfalt mit rund 30 Ständen aus aller Welt. Dazu gehören Speisen von fünf Kontinenten. Neben den beliebten Ständen wie BUBBLE WAFFEL oder JAT-TA FOOD, der mit seinem ja­maikanischen Rezept den Titel zum besten vegetarischen Ge­richt bei European Street Food Award gewann, kommen in diesem Jahr auch Street-Food-Lieblinge aus der Szene ange­reist. Sei es das FRITTENWERK mit kanadischer Poutine von Uwe Feller, schwarzes Eis von BLACK BETTY oder die sensationel­len Knusperschnitzel aus der GENUSSMANUFAKTUR von Heiko Triller. Länderküchen von israelischen Spezialitäten bis zur rus­sischen Fusion-Küche werden sich in diesem Jahr in Öhringen präsentieren. Auch für Veganer und Vegetarier bieten die Stän­de immer Alternativen an. Da an den Ständen frisch zubereitet wird, sollte man mit den Standbetreibern einfach das Gespräch suchen. Das Rahmenprogramm fasst fünf Livebands an drei Tagen.

Termine: 09. August von 18 bis 22 Uhr Cliff House; 10. August von 14 bis 18 Uhr Noi-sepollution und 18 bis 22 Uhr Storky Bones; 10. August von 13 bis 18 Uhr Kin­derzirkus; 11.August von 12 bis 16 Uhr Groove Affaire; 11. August von 16 bis 20 Uhr TONI MOGENS, und von 13 bis 18 Uhr Kinderzirkus.

Auch für die Kleinen wird in diesem Jahr etwas geboten. Neben dem Kinderzirkus zum Balancieren & Jonglieren sowie Bastel- & Spieltischen kommt die KINDER-KOCH-SCHULE nach Öhringen mit. Dort können sich die kleinen Festivalbesucher anmelden und ihre eigenen kleinen Gerichte aus dem Kräuter- & Gemüse­garten zaubern. Die Kinderkochschule ist am Samstag & Sonntag von 13 – 18 Uhr geöffnet. Die Besucher erwartet damit vom 09. – 11. August 2019 im Hof­garten Öhringen eine einzigartige kulinarische Weltreise mit vie­len Köstlichkeiten. „Die Besucher können sich auf viel Abwechs­lung und Auswahl sowie gut abgestimmte neue Kreationen freuen, denn Street Food hat viele Facetten und vor allem eine lange Tradition – definitiv gibt es eine neue Generation „schnel­le“ Küche – durchdachter, liebevoller, ernährungsbewusster“, er­gänzt die Organisatorin.

Geöffnet hat das 3. Street Food Festival Hohenlohe im Hofgarten Öhringen am Freitag, 09. August, von 17 bis 23 Uhr, Samstag, 10. August, von 12 Uhr bis 23 Uhr, Sonntag, 11. August, von 12 Uhr bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro einmalig für das Wochenen­de, Kinder bis 14 Jahre sind selbstverständlich frei // 1 Euro Ermäßi­gung mit der Blauen Karte von ENERGIE SAARLORLUX. www.tatunddrang.de

 

Quelle: Presseinformation der Stadt Öhringen




Alarmstufe rot: Hohenloher Wald trocknet aus – Minister Hauk verspricht finanzielle Hilfen für Waldbesitzer

Wenn ein Landesminister sich zu einem Kreisbesuch angesagt hat, gibt es sehr oft einen freudigen Anlass. Den hätte Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, sicherlich auch gerne gehabt, doch da machte ihm das Klima einen Strich durch die Rechnung. Der bedenkliche Waldzustand, bedingt durch die Trockenheit der vergangenen Monate und Jahre, veranlasst den CDU-Politiker derzeit, sich vor Ort ein Bild von den Schäden zu machen.

Gefahr herabfallender Äste

Zu seinem Besuch im Staatswald Mühlberg bei Künzelsau hatte Hauk – wie Landrat Dr. Matthias Neth scherzhaft meinte – zwar seine ganz eigene Soforthilfe mitgebracht, denn kurzzeitig regnete es recht ergiebig. Doch das hob die Stimmung nur kurz, denn der Ernst der Lage ist jedem Beteiligten schon länger bewusst. Forstamtsleiter Roland Hartz zeigte dem Minister an mehreren Stellen, dass nach der Fichte nun auch die Buche – die Hauptbaumart in Baden-Württemberg – stark in Mitleidenschaft gezogen ist. Spröde Äste, abgestorbene Kronen: der Wassermangel hat die Abwehrkraft der Buchen so geschwächt, dass sie sich vor allem gegen den Borkenkäfer nicht mehr wehren können. Herabfallende Äste sind mittlerweile sowohl für Waldbesucher als auch für Autofahrer durch absterbende Bäume entlang der Straßen ein Risiko.

Peter Hauk will Waldbesitzern finanziell unter die Arme greifen

Da die Holzpreise durch das Überangebot an Schadholz stark gefallen sind, bahnt sich für die Waldbesitzer auch finanziell eine Katastrophe an, die das Land zu versucht abzumildern: Ein Notfallplan für die Wälder Baden-Württembergs sei in Vorbereitung, erklärte der Minister. „Die Gesellschaft darf die Waldbesitzer mit dieser ernsten Krise nicht alleine lassen.“ Außerdem werde das Land auf den Bund zugehen und eine schnelle finanzielle Beteiligung einfordern. Das begrüßte Landrat Dr. Matthias Neth: „Wenn wir die Herausforderung stemmen wollen, dann brauchen wir die entsprechende Unterstützung, vor allem auch für den Klein-Privatwald und für den Kommunalwald.“

Im Anschluss besichtigte der Minister die neuen Gebäude des Landwirtschafts- und Veterinäramtes in Kupferzell. Dezernent Dr. Wolfgang Eißen wies in diesem Zusammenhang auf die Synergieeffekte hin, die durch die direkte Nachbarschaft zur Akademie für Landbau und Hauswirtschaft(ALH) entstehen.

Goggenbacher Schweinestall als Vorzeigestall

In Goggenbach machte sich der Minister ein Bild vom neuen Schweinestall der Kirchbühl GbR. Der moderne Stall erfüllt die höchsten Anforderungen an das Tierwohl. Als Besonderheit wurde ein Besucherraum eingerichtet, der auch den Verbrauchern den Blick in den Stall ermöglicht. Zum Abschluss ging es dann noch zum Betrieb des neuen Bauernverbandsvorsitzenden Jürgen Maurer in Feßbach – dort wurden im Rahmen des Projektes F.R.A.N.Z. verschiedene biodiversitätsfördernde Maßnahmen angelegt. Die vom Landratsamt Hohenlohekreis, Landwirtschaftsamt, initiierte Biotopvernetzungskonzeption in der Gemeinde Kupferzell wurde von Minister Hauk als vorbildhaft und wichtige Maßnahme für mehr Biodiversität und Artenvielfalt gewürdigt.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




Forchtenberg: Toter im Kocher gefunden

Am Mittwoch, den 07. August 2019, um zirka 15.30 Uhr wurde eine männliche tote Person im Kocher bei Forchtenberg aufgefunden. Durch die Feuerwehr konnte die Person geborgen werden. Die Spezialisten der Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Ermittlungen handelt es sich laut Aussage von Sinah Moll von der Polizeidirektion Heilbronn gegenüber GSCHWÄTZ um einen 87 Jahre alten Mann. Ob er in Forchtenberg wohnhaft war, konnte Moll nicht beantworten. Die Todesursache ist noch ungeklärt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Spender gesucht für leukämiekranken Kupferzeller

Hans aus Kupferzell hat Leukämie und sucht daher dringend einen Stammzellender. Eine Registrierungsaktion hierfür gibt es am Samstag, den 14. September 2019, in der Mensa des Bildungszentrums Niedernhall, Brückenwiesenweg 8. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann sich als potenzieller Spender aufnehmen lassen. Hierzu wird lediglich ein Wangenhautabstrich benötigt. Weitere Informationen auf http://www.dkms.de

Spender gesucht für leukämiekranken Kupferzeller.




Kupferzell: Auto fängt plötzlich Feuer

Zu einem Feuerwehreinsatz kam es am Dienstag, den 06. August 2019, um zirka 17.50 Uhr in der Künzelsauer Straße in Kupferzell. Der Besitzer eines Mercedes parkte sein Auto im Hof seines Anwesens und hörte kurze Zeit später einen lauten Knall. Er stellte fest, dass der Motorraum seines PKWs in Flammen stand. Die Feuerwehr rückte aus und konnte den Brand vollständig löschen. Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von knapp 1.200 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn