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Von GSCHWÄTZ getestet: Legoland in Günzburg: Originell, aber teuer

Wir von der Redaktion GSCHWÄTZ haben das Legoland in Günzburg getestet und wollten wissen: Welchen Freizeitspaß bietet der Park in Bayern? Zunächst einmal ist zu sagen: Legoland betreibt massiv Werbung mit hoch rabattierten Gutscheinen. Doch bereits beim Bezahlen am Eingang stellt sich Ernüchterung ein. Trotz der Gutscheine, die scheinbar fast jeder Besucher vorweisen kann, liegt der Eintritt pro Familie locker einem dreistelligen Bereich (bei einer Familie mit drei Kindern: 150 Euro). Disneyland in Paris ist zugegeben noch einmal ein paar Klassen teurer. Aber man fragt sich an der Kasse schon, was man denn eigentlich bezahlt hätte, wenn man keinen Gutschein vorweisen hätte können?

Speed-Pass: Wer zahlt, muss nicht warten

Das Zweite, das auffällt: Im Vergleich etwa zu Tripsdrill sind die Reglementierungen strenger, wenn es um die Frage geht: Ab wann kann ein Kind die Fahrmöglichkeiten nutzen? Die fliegenden Tassen, die es auch in ähnlicher Tripsdrill gibt, dürfen hier kleinere Kinder noch nicht mitfahren. generell gilt in Legoland sehr häufig das Stockmaß 1,20m, so dass es eigentlich erst ab dieser Größe Sinn macht, mit Kindern den Park zu besuchen.

Wenn man den Park in der Hauptsaison, sprich in den Sommerferien besucht, sollte man sich, drittens, überlegen, ob man sich nicht vorher über die Internetseite einen Speed-Pass holt. Der Preis hierfür liegt zwar ebenfalls im dreistelligen Bereich. Dadurch kommt man aber bei manchen Fahrgeräten sofort dran, ohne Stunden in der Warteschlange zu stehen.

Feuerwehr-Fahrt: Familien treten gegeneinander an

Der Park ist wirklich schön und abwechslungsreich mit Themengebieten gestaltet. Er ist auch sehr übersichtlich aufgebaut, so dass ein Verlaufen schwer fällt. Besondere Stationen sind etwas die Feuerwehr-Station. Da treten Familien gegeneinander in einem Wettkampf an und müssen so schnell wie möglich ein Haus löschen, das in Brand geraten ist (simuliertes Feuer). Für Menschen, die Nervenkitzel brauchen, ist die Bauarbeiterhalle ideal (siehe Foto unten): Hier bestimmt jeder selbst, wie schnell er sich überschlagen möchte).

Familien treten in Teams gegeneinander an, um ein Feuer zu löschen. Foto: GSCHWÄTZ

 

Die Themenwelten sind ein Hingucker. Foto: GSCHWÄTZ

Auch Fußball mit Lego darf in dem deutschen Freizeitpark nicht fehlen. Foto: GSCHWÄTZ

Nichts für schwache Nerven: Bei diesem Gerät bestimmt man selbst – abhängig vom Alter, wie schnell man sich überschlagen will. Foto: GSCHWÄTZ

Engelchen flieg: Auch hier entscheidet jeder Fahrgast für sich, ob er sich in dieser luftigen höhe mit seinen Flügeln auch noch einmal über Kopf drehen möchte. Foto: GSCHWÄTZ

Für die jüngeren Besucher gibt es ebenfalls einige originelle Fahrgeräte. Foto: GSCHWÄTZ

Bekannt in der ganzen Welt, daher gibt es hier auch viele Touristen: Die Legobauten, etwas das Schloss Neuschwanstein in mannshoher Legoausführung oder…

… Darth Vader. Foto: GSCHWÄTZ




Nun hat es auch den Karl in Ingelfingen erwischt

Ingelfingens „BUGA-Karl“ wird seit dem vergangenen Wochenende vermisst. Unbekannten haben das pinkfarbene Wahrzeichen der Bundesgartenschau von seinem Platz in der Criesbacher Straße am Ortseingang mitgenommen. Die polizeilichen Ermittlungen laufen. Wer zur Aufklärung des Diebstahls beitragen kann, sollte sich mit der Künzelsauer Polizei, Telefon 07940 9400, in Verbindung setzen.

Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Heilbronn




Baumfällung endet tragisch

Tragisch endete ein Arbeitsunfall am Montagabend, den 19. August 2019, in Neuenstein-Emmertshof. Bei einer Baumfällung wurde ein 72-Jähriger tödlich verletzt. Der Mann wollte zusammen mit seinem 48 Jahre alten Sohn auf einem Grundstück eine größere Buche fällen. Bei den Arbeiten fiel ein dürrer Ast aus einer Höhe von etwa zehn Metern von der Baumkrone hinab und traf den Senior am Kopf. Trotz des getragenen Schutzhelms erlitt er dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Motorradfahrer tödlich verletzt

Am Sonntag, den 18. August 2019, gegen 19.30 Uhr, befuhr ein 38-jähriger mit einem Linienbus die Kochertalstraße (L 1045) in Weißbach aus Richtung Forchtenberg kommend. Er ordnete sich auf der Linksabbiegerspur in die Hauptstraße ein um nach dort abzubiegen. Infolge Unachtsamkeit übersah er den aus Richtung Niedernhall entgegenkommenden 28-jährigen Krad-Lenker mit seiner 29-jährigen Mitfahrerin.  Es kam zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge und das Krad prallte gegen das vordere linke Eck des Busses. Der Krad-Lenker verstarb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen. Seine Mitfahrerin wurde lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der einzige im Bus mitfahrende 19-jährige Fahrgast wurde durch den Zusammenstoß ebenfalls schwer verletzt. Der Busfahrer erlitt einen Schock und wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht. Zur Unfallaufnahme musste die L 1045 bis circa 23.45 Uhr voll gesperrt werden. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von circa 40.500 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




„Wenn es Ihnen schlecht werden sollte, gehen Sie raus“ – Das neue 3-D-Kino-Erlebnis in der neuen Experimenta in Heilbronn

„Wenn es Ihnen schlecht werden sollte, stehen rechts und links an den Türen Personal. Das Personal bringt Sie raus.“ Das war die Ansage, bevor der 3-D-Film über die Mondlandung im neuen 3-D-Kino in der Experimenta gezeigt wurde. Kinder wie Erwachsene schauen sich kurz verdutzt an. Schlecht werden? Wegen eines 3-D-Films? Das wäre ja etwas ganz Neues. Aber in der Tat war es etwas ganz Neues, dass die Macher in dem neuen Kino präsentierten.

Kinobesucher sitzen hier nämlich unter einer Kuppel, der Film wird auf eben dieser Kuppel gezeigt, das heißt, der Kinofilm befindet sich nicht auf einer geraden Leinwand vor einem, sondern halb um einen herum. Mit den 3-D-Brillen auf den Nasen erfahren die Besucher dann noch zusätzlich das intensivere 3-D-Raumgefühl, so dass man wirklich das Gefühl hat, mitten im Film dabei zu sein. Bei der Mondlandung nicht, aber bei anderen Filmen gibt es zusätzlich noch den Effekt, dass sich die Sitze nicht nur elektrisch nach hinten stellen lassen und sic die Besucher bequem zurücklehnen können, sondern dass es eine zweite Leinwand auf der vermeintlichen Rückseite des Kinos gibt und die Besucher sich dadurch im Kino selbst drehen.

Die Macher ist dieses Kino haben damit ganze Arbeit geleistet und sind meilenweit entfernt von den üblichen 3-D-Kino-Kinofilmen – im positiven Sinne. Die Geschichte der Mondlandung zum 50-jährigen Jubiläum beginnt mit Major Toms Lied „Völlig losgelöst'“ und lässt erst einmal bunte Sternchen vor den Augen tanzen. Dann aber zeigt der kurzweilige Film interessante Filmaufnahmen von den einzelnen Apollo-Missionen und erzählt die Entwicklung der Mondfahrt – Kind- wie auch erwachsenengerecht.

Wir haben uns in diesem Zuge natürlich nach dem Film auch in der neuen Experimenta umgeschaut. Die Räume und auch die Aufteilung der verschiedenen Bereiche sind nicht vergleichbar mit der früheren Experimenta. Es gibt noch hochwertigere Experimente, noch mehr Aktion, Wasser und Wind.

Auch die Preise sind absolut moderat und sind vermutlich nur möglich, weil ein großer Gönner hinter dem größten Science-Center Europas steckt: Die Lidl-Stiftung und damit Lidl-Gründer Dieter Schwarz

Bedienpanel an den Kinositzen. Foto: GSCHWÄTZ

Raketenabschuss. Foto: GSCHWÄTZ

Spiele mit dem Wasser – für jedes Kind ein riesen Spaß. Foto: GSCHWÄTZ

Mit Luftdruck schießen kleine Fallschirmspringer durch die Röhre nach oben und gleiten mit ihren Fallschirmen danach wieder auf die Erde. Foto: GSCHWÄTZ

Lustige Gebilde lassen sich durch die Experimenta bewegen. Foto: GSCHWÄTZ

In dieser Box gilt es, so geräuschlos wie möglich der Gestalt am Bildschirm die Schlüssel abzunehmen. Foto: GSCHWÄTZ

 




Schule Gaisbach: Widerstand gegen Polizeibeamte

Zu einem Polizeieinsatz kam es am Samstag, den 17. August 2019 um zirka 22 Uhr an einer Schule in der Nelkenstraße in Gaisbach. Anwohner beschwerten sich über laute Jugendliche auf dem Schulgelände. Beim Eintreffen einer Polizeistreife rannten zwei Jugendliche davon. Zum Absuchen des Geländes kam eine weitere Streife hinzu. Hierbei konnten drei weitere Jugendliche angetroffen werden. Nachdem einer sofort die Flucht ergriff, konnte dieser durch einen Beamten aufgehalten werden.
Hierbei fiel der Polizist mit dem 20-Jährigen zu Boden. Dort wehrte sich der junge Mann gegen die Haltegriffe des Beamten, sodass ihm Handschließen angelegt werden mussten. Bei der Absuche seiner Fluchtstrecke konnten die Beamtinnen und Beamten Betäubungsmittel und passende Utensilien auffinden. Vermutlich war dies der Grund seiner Flucht. Auch eine Spraydose mit schwarzer Farbe stellten die Ordnungshüter sicher. Auf mehreren Gehwegplatten wurde damit die Zahl
653 gesprüht. Der 20-Jährige wurde durch die Polizei in Gewahrsam genommen aufgrund seines Promillewertes von knapp 1,8. Mit mehreren Anzeigen muss der junge Mann nun rechnen. Weitere Ermittlungen wegen Sachbeschädigung dauern an.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Pkw überschlägt sich in Zweiflingen

In der Nacht von Samstag, 17. August 2019, auf Sonntag, den 18. August, befuhr ein 31-Jähriger mit seinem Opel die Landstraße von Öhringen in Richtung Friedrichsruhe. In einer Linkskurve kommt er zunächst nach rechts in den Grünstreifen. Der Pkw kam ins Schleudern, überschlug sich und letztendlich auf dem Dach zum Erliegen. Der Fahrer wird hierbei leicht verletzt. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Bei der anschließenden Unfallaufnahme stellten die Beamten des Polizeirevieres Öhringen eine Alkoholbeeinflussung von einer Promille fest. Dem 31-jährigen Fahrer wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen werden.
Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn



Maislabyrinth in Simprechtshausen und beim Erlebnisbauernhof Renz

Das Abenteuer für Groß und Klein –  einIrrgarten im Maisfeld. Ab Sonntag, den 18. August 2019, hat das Maislabyrinth in Simprechtshausen geöffnet, ab 10 Uhr gibt es dort zusätzlich ein Weißwurstfrühstück. Am Sonntag, den 25. August 2019, bietet Familie Fuchs Wurst und Steak vom Grill an. Am Sonntag, den 01. September 2019, steht Wildschwein-Gyros auf der Karte. Für Getränke ist gesorgt und Nachmittags können sich die Gäste mit Kaffee und Kuchen verpflegen lassen.

Eintrittspreise: Erwachsene 3 Euro; Kinder 2 Euro.

Ein weiteres Maislabyrinth mit zehn Ratestationen erwartet die Besucher auf dem Erlebnisbauernhof Renz in Braunsbach, Reisachshof 1. Das Labyrinth hat jeden Tag geöffnet, Eintritt: 2,50 Euro. Es gibt zusätzlich Essens- und Getränkeangebote vor Ort. Auch die Kälber, Kühe und Pferde können die Kinder vor Ort anschauen. Der Mais wird voraussichtlich Mitte September 2019 geerntet. Bis dahin steht das Maislabyrinth den Besuchern offen.

Fotos: GSCHWÄTZ

Eingang Maislabyrinth beim Erlebnisbauernhof Renz 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Erlebnis für jung und alt: Maislabyrinth. Foto: GSCHWÄTZ

An zehn Stationen können die Besucher Fragen rund um die Landwirtschaft beantworten. Foto: GSCHWÄTZ

Aussichtsturm im Maislabyrinth beim Erlebnisbauernhof Renz 2019. Foto: GSCHWÄTZ

 




90er-Party am Ohrn-Beach in Öhringen

Öhringen feiert dieses Jahr 25-jähriges Bestehen als Große Kreisstadt und lässt die Korken am Freitag, den 16. August, ab 18 Uhr, am Ohrn-Beach knallen: Bei freiem Eintritt können alle mitfeiern und zu Musik tanzen, wie man es bereits 1994 getan hat. Die 90er, eine Zeit, in der Michael Jackson, Britney Spears, Matthias Reim, Céline Dion oder die Spice Girls die Charts dominierten.

Zu Musik von DJ FOX Michael Fuchs können die Gäste beweisen, ob sie noch immer so feiern können, wie damals. Tanzen und den Öhringer Geburtstag feiern oder einfach nur gemütlich in den Liegestühlen am Ohrn-Beach chillen, den Beats von früher lauschen, die Abendsonne genießen und dabei Cocktails schlürfen.

Für Drinks und Snacks sorgt Lumpp-Gastronomie und auch der Kletterturm wird für alle geöffnet sein, die sich das Spektakel einmal von oben ansehen möchten.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Öhringen




Frauenhaus bekommt Spende und vier weitere Plätze

Das Frauen- und Kinderschutzhaus vergrößert sich von zehn auf 14 Plätze. Dies geht aber nicht ganz ohne Hilfe und somit spendete AWO Ortsverein Künzelsau 5.000 Euro die in den Gebäudeumbau fließen sollen. Genauer gesagt wird das Geld für den Garten genutzt. „Wir haben jetzt viel mehr Platz für die Kinder und möchten im Garten einige Spielgeräte aufstellen. Hierfür wird die Spende von AWO genutzt“, erklärt Andrea Bühler, Leiterin des Frauenhauses.

Die nachfrage ist hoch. Einige Frauen bleiben ein bis zwei Nächte, meist nur über das Wochenende, „dann können Sie bei Freunden oder Verwandten unterkommen. Einige Frauen gehen auch zurück zu ihren Männern, in der Hoffnung, dass sich nun alles ändere“, schildert Bühler. Dei Frauen die länger bleiben haben ein Zimmer und teilen sich die Küche und das Bad mit den anderen Frauen. Und genau für diese Frauen und Kinder werden Spenden benötigt. „Geburtstage oder auch ein Kinobesuch mit den Kindern in den Ferien möchten wir ermöglichen“, so Bühler weiter. Sie ist auch stolz auf das gute Netzwerk von Kindergärten, der Tafel und der DRK-Kleiderladen im Hohenlohekreis.

Als Christian Gaus, AWO-Kreisvorsitzende, von seinem Kollegen Peter Florian, Vorsitzender des AWO Ortsvereines Künzelsau, erfuhr, dass das Frauenhaus Spenden benötigt war für ihn klar, dass die AWO helfen würde. „Mir war gleich klar, dass wir das Frauenhaus unterschützen. Es ist wichtig, dass es dies gibt was man auch am Erfolg und dem Zulauf sieht“, erklärt Gaus.

Peter Florian erzählt, dass die AWO schon des längerem das Frauenhaus bei Einzelfällen hilft. Darüberhinaus liegt ihm viel daran, Menschen zu helfen die gerade finanziell einen Engpass haben. „AWO unterschützt auch Menschen denen gerade die Waschmaschine kaputt gegangen ist und sie einfach nicht das Geld haben sich eine neue zu kaufen. Viele Frauen und Alleinerziehende nagen am Hungertuch, schämen sich aber etwas zu sagen“, erzählt Florian. Dies würde Florian gerne ändern.