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Beamten mit Wäscheständer bedroht

Aufgrund von Familienstreitigkeiten rückte am Freitag, den 30. August 2019, um circa 21 Uhr die Polizei in Öhringen aus. Der Sohn einer Familie verständigte die Einsatzkräfte, da der Vater auf die Mutter und seinen Bruder losgehen würde. Vor Ort trafen die beiden Polizeistreifen den Vater im Garten des Anwesens an. Dieser reagierte sofort aggressiv und bedrohte die Beamten mit einem mobilen Wäscheständer. Die Beamten gaben dem Mann deutlich zu verstehen, dass er den Wäscheständer weglegen soll. Anstatt der Aufforderung nachzukommen, warf er damit nach den Ordnungshütern. Als er weitere Teile werfen wollte, kündigten die Beamten den Gebrauch von Pfefferspray an. Der Mann warf erneut mit Gegenständen, sodass die Polizisten sprühten. Er flüchtete daraufhin in die Wohnung um sich die Augen auszuwaschen. In der Wohnung konnten die Beamten den Mann dann festnehmen. Hierbei wurden drei Polizisten leicht verletzt. Mit einer Anzeige muss er nun rechnen.
Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn



Gerüchte um das Künzelsauer Krankenhaus

Die Schließung des Hohenloher Krankenhauses in Künzelsau und auch der Umbau des Öhringer Krankenhauses rückt immer näher. Auf Details wartet man aber momentan noch vergeblich. Künzelsauer munkeln, dass das Landratsamt für eine gewisse Zeit in das Künzelsauer Krankenhaus ziehen soll. Dies bestätigte Silke Bartholomä, Pressesprecherin das Landratsamtes des Hohenlohekreises, auf GSCHWÄTZ-Nachfrage jedoch nicht: „Die weitere Verwendung der Baulichkeit ist noch unklar. Zunächst wird das Gebäude noch bis zum Umzug der akutstationären Versorgung nach Öhringen Ende November für die Patientenversorgung genutzt. Zurzeit laufen mit verschiedenen Partnern Gespräche über eine mögliche künftige Nutzung. Diese hängt allerdings auch von dem Ergebnis eines Baugutachtens ab, das die Verantwortlichen in Auftrag gegeben haben, um die Zurüstung des Gebäudes für andere Bedarfe prüfen zu lassen. Hier warten vielfältige Sanierungsaufgaben.“

Was den Neubau des Hohenloher Krankenhauses in Öhringen anbetrifft sieht es ähnlich schwammig aus. Auf die Frage, dass der Hubschrauberlandeplatz am Öhringer Krankenhaus nicht genehmigt worden sein solle, erklärte Ute Emig-Lange, Pressesprecherin der BBT-Gruppe, dass man sich zurzeit in einer intensiven Vorbereitungs- und Planungsphase für den geplanten Neubau des Hohenloher Krankenhauses in Öhringen befände und diese noch nicht abgeschlossen sei. Laut Emig-Lange sollen auch Baugenehmigungen noch nicht eingereicht und Ausschreibungen für den Bau noch nicht getätigt worden sein.




Facebook-Chef will Geldmarkt umkrempeln

Mark Zuckerberg will Berge versetzen. Die Facebook-Währung Coin Libra ist in aller Munde. Weltweite Aufmerksamkeit innerhalb und außerhalb des eigenen sozialen Netzwerkes erregen – das ist gelungen, ohne einen müden Cent für das Marketing in die Hand zu nehmen. Nach der Veröffentlichung des sogenannten „Whitepapers“ von Libra (darin wird erklärt, wie die neue digitale Währung funktioniert), berichten weltweit alle Medien davon.

Skepsis und negative Meinungen überwiegen

Die meisten sehen in dem Projekt einen Machtausbau des Unternehmens, manche fordern eine dringende Regulierung oder sogar die sofortige Einstellung des Vorhabens. Aber Schritt für Schritt. Was ist der Sinn und Zweck der Facebook-Währung, welche Vor-und Nachteile ergeben sich eigentlich für uns? Mit dem Libra sollen zuerst Zahlungen innerhalb des eigenen Netzwerkes möglich sein (Facebook, Instagram, WhatsApp). Jedoch ist geplant, diese „hauseigene“ Währung auch außerhalb der eigenen vier Wände zu etablieren. Nicht umsonst sind momentan 28 Schwergewichte wie Ebay, Mastercard, Visa, Paypal und andere mit an Bord, um Libra als zukünftiges Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Und Libra präsentiert sich dabei überaus sozial. Denn: Viele Menschen aus der Dritten Welt und auch viele Europäer, die bislang zum Teil nicht einmal ein eigenes Bankkonto hatten – also Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben (zirka 1,7 Milliarden Menschen) – hätten mit Libra die Möglichkeit, am internationalen Zahlungsverkehr und somit der weltweiten Wirtschaft teilzunehmen.

Die Transaktionsgebühren sollen laut Zuckerberg, wenn überhaupt, minimal sein und die Überweisungen rasend schnell.
Nach Bitcoin & Co. (wir berichteten) jetzt auch noch der Libra. Kein Wunder also, dass Banken und Staaten nicht gerade Befürworter der kommenden Währung sind. Banken sehen einen großen Geschäftsbereich Ihrer Einnahmequellen – wenn nicht sogar Ihr komplettes Geschäftsmodell – wegbrechen. Staaten befürchten einen Kontrollverlust.

Die Nachteile von Libra

Die Nachteile des Libra liegen klar auf der Hand. Facebook würde noch deutlich mehr an Macht gewinnen und wird sehr wahrscheinlich der größte Vermögensverwalter und zur wertvollsten Firma (was die Marktkapitalisierung angeht) der Welt aufsteigen.

Die Gefahr für den Besitzer des Libra liegt darin, dass dieser von staatlicher Seite verboten werden kann, weil dahinter eine Firma steht. Im Whitepaper wird erklärt, dass alles über eine Blockchain abgewickelt werden soll, überprüfen kann man dies jedoch nur über den Explorer der Kryptowährung, solange dieser open source ist (für alle transparent, nachvollziehbar und öffentlich zugänglich). Was Versprechungen von Facebook und auch den Datenschutz ihrer User angeht, hat das Unternehmen sich in der Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Darf oder muss Libra staatlich reguliert werden?

Die bekannteste Kryptowährung Bitcoin ist im Gegensatz zu Libra limitiert, dezentral und nicht „verbietbar“. Wallets kann man nicht löschen oder einfrieren, da keine Firma, Organisation oder ein Staat dahinter steht. Bitcoin ist damit zunächst einmal die „sichere Bank“. Aber auch der Bitcoin hat sich trotz des Hypes um ihn bislang noch nicht als gängiges Zahlungsmittel im Internet etabliert.

Libra hat mit Zuckerberg einen Meister des Marketings und hat es jetzt schon geschafft, dass seine neue digitale Währung genauso bekannt, wenn nicht sogar bekannter ist als Bitcoin.

Die große Frage ist: Wie sehr muss und darf Libra staatlich reguliert werden? Das ist im Endeffekt dieselbe Frage, die es auch gegenüber Facebook zu beantworten gilt.

Staatliche Politiker versuchen immer wieder, Einfluss auf Facebook zu nehmen, wie unlängst der französische Staatspräsident Emanuel Macron, der Mark Zuckerberg nun zu einem Abkommen überredet hat: Die Weitergabe der persönlichen Daten von Nutzern, die verdächtig sind, für illegale Hassbotschaften und volksverhetzende Äusserungen verantwortlich zu sein (Spiegel online: „Facebook unterstützt Macrons Kampf gegen Hassbotschaften vom 26. Juni 2019).

Es ist bekannt, dass die Mühlen der Politik sehr langsam maahhhhllleeen. Nächstes Jahr will Libra starten….sprich: für die Volksvertreter morgen. Wir dürfen gespannt sein, wie sehr sich ein Riese wie Facebook in die staatlichen Knie zwingen lässt.

 

Text von Markus Neugebauer.

Erschienen in der GSCHWÄTZ-August 2019-Ausgabe.

 

Quellen:
https://boerse.ard.de/anlageformen/kryptowaehrungen/bundesbank-warnt-vor-facebook-waehrung-libra100.html
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/facebook-waehrung-finanzexperte-schick-warnt-vor-weitreichenden-folgen-des-libra-a-1273749.html
https://www.btc-echo.de/facebook-coin-wird-die-marktkapitalisierung-von-libra-ueber-der-von-bitcoin-liegen/
https://www.focus.de/digital/dldaily/kolumnen/ein-gastbeitrag-von-andrew-keen-libra-ein-neues-facebook-fiasko_id_10850355.html
https://www.finanzen.net/nachricht/devisen/starke-konkurrenz-facebook-und-libra-eine-bedrohung-fuer-visa-und-mastercard-7626323
https://www.wsj.com/articles/facebooks-libra-is-a-license-to-print-money-11561282380?mod=searchresults&page=1&pos=4




Schlemmerblock zu gewinnen

Ein schönes Abendessen zu zweit, ein toller Tag im Freizeitpark oder eine erholsame Auszeit in der Therme: Mit den 61 Gutscheinen des „Gutscheinbuch.de Schlemmerblock Schwäbisch-Hall/Hohenlohekreis & Umgebung“ können Genießer ihre Region neu kennenlernen. Bei allen Gastronomie- und vielen Freizeitangeboten gilt das 2:1-Prinzip. Das heißt: Restaurants spendieren das zweite Hauptgericht, im Café ist das zweite Frühstück gratis oder im Kino bekommt der Partner die Karte geschenkt.

Der „Gutscheinbuch.de Schlemmerblock Schwäbisch-Hall/Hohenlohekreis & Umgebung“ beschert nicht nur schöne Erlebnisse, sondern schont auch den Geldbeutel. Der Gesamtwert der Gutscheine liegt bei mehreren Hundert Euro pro Block.

Alle Informationen wie Sie einen Schlemmerblock bei GSCHWÄTZ gewinnen können, finden Sie in der aktuellen GSCHWÄTZ-September Ausgabe.




Vollsperrung zwischen Jagsttalstraße und Horrenbach

Der aktuell gesperrte Streckenabschnitt der L 513 zwischen der Jagsttalstraße L 1025 und Horrenbach kann während der anhaltenden Vollsperrung am Wochenende vom 31. August 2019 bis 01. September 2019  für Baumkontrollen und Baumfällarbeiten auch von angrenzenden Privatwaldbesitzern mitgenutzt werden. Hierfür ist die vorherige Rücksprache mit der Straßenmeisterei Künzelsau, Tel. 07940 9154-0, notwendig.

Der Wald wurde durch die zurückliegende lange Trockenheit teils stark geschädigt. Auch Privatwaldbesitzer sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre an Straßen angrenzenden Waldgrundstücke auf Gefährdungen und Schäden durch zum Beispiel Borkenkäfer und generelle Trockenschäden wie dürre Äste und Bäume zu kontrollieren und diese eigenständig zu beseitigen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Polizei in Seckach verfolgt ein Huhn

Während der Streifenfahrt durch Seckach, im Neckar-Odenwald-Kreis, fiel am Mittwoch, den 28. August 2019, um circa 17 Uhr einer Polizeistreife ein freilaufendes Huhn auf der Bahnhofstraße auf. Das Huhn fühlte sich mitten auf der Fahrbahn scheinbar wohl und blockierte dadurch den Verkehr. Die Streife nahm zusammen mit der ermittelten Besitzerin die Jagd nach dem Gefieder auf. Dem Huhn gelang kurzzeitig die Flucht in ein naheliegendes Gebüsch, wo es sich versteckte. Die Verfolgung wurde umgehend aufgenommen. Nach mehrminütiger Umstellung des Zufluchtortes erfolgte der Zugriff, sodass das Huhn in Gewahrsam genommen und in seinen Stall zurück gebracht werden konnte.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




FRISCH GEDRUCKT: UNSERE SEPTEMBER-AUSGABE

// Künzelsaus „Schandfleck“? – Besucher sind empört über die gehisste Reichsflagge

// Öhringen sticht Künzelsau – Warum Hohenlohe zwei Kreisstädte hat

// Sicheres Gelände? Der Spielplatz am Wertwiesen ist nicht nur bei Kindern ein beliebter Treff.

Titelseite der GSCHWÄTZ September-Ausgabe 2019

 

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Wir lieben unser Ländle.




Mit der Axt im Ingelfinger Netto

Am Freitag, den 23. August 2019, wurde um die Mittagszeit ein Mann mit einer Axt in Ingelfingen gesichtet. Polizeibeamte rückten aus und fanden besagten Mann im Netto in Ingelfingen an der Kasse, der mit seiner Axt einkaufen ging. Gerald Olma, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Heilbronn, teilte auf GSCHWÄTZ Nachfrage mit, dass die Axt mit einem Gummiüberzug gesichert war und der Mann sie mit einem Schnürsenkel befestigt an seiner rechten Körperhälfte trug. „Der Mann war psychisch krank. Die Beamten übergaben ihn einem Arzt. Er war ganz lieb, leistete keinen Widerstand und griff die Beamten nicht an“, so Olma weiter.

 




Katze springt aus Gebüsch und verletzt Fahrradfahrer

Schwere Verletzungen zog sich am Mittwoch, den 28. August 2019 ein 54-jähriger Fahrradfahrer in Igersheim zu, nachdem ihn eine Katze überraschte. Der Mann befuhr die Erlenbachtalstraße in Richtung Igersheim. Auf Höhe eines Golfclubs sprang plötzlich eine Katze aus dem Gebüsch direkt gegen das Vorderrad des Fahrrads. Der Mann stürzte zu Boden und zog sich schwere Verletzungen zu. Er kam in ein Krankenhaus. An seinem Fahrrad entstand Sachschaden in Höhe von knapp 100 Euro. Die Katze rannte nach dem Zusammenstoß davon.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Hakenkreuze auf Asylbewerberunterkunft und Rathaus

Unbekannte besprühten in der Nacht zum Samstag, den 24. August 2019, die Glasscheiben einer Asylbewerberunterkunft in der Hauptstraße und des 100 Meter entfernten Rathauses in Pfedelbach. Mit weißer Farbe sprühten die Täter Hakenkreuze, Totenköpfe und einen Schriftzug. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen die Hinweise zu den Unbekannten geben können. Diese werden gebeten sich unter der Telefonnummer 07131 1044444 zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn